DER0002180MA - Stahlbeton-Rippendecke - Google Patents
Stahlbeton-RippendeckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Stahlbeton-Rippendecke mit besonderer Wärme- und Schallisolierung an der Unterseite.
Die bisher auf dem Baumarkt erschienenen Stahlbeton-Rippendecken mit großformatigen Deckenhohlkörpern bestehen meist aus Schlacken- oder Bimsbetonen. Diese Betone sind starken Schwindungen unterworfen, so daß bei vorzeitiger Auslieferung (unter 10 Wochen Werkslagerung) die daraus erstellten Decken nach dem Verputzen Schwindrisse aufweisen.
Die erfindungsgemäß genannte Decke will diesen Nachteil durch auf Sparschalung rechtwinklig oder parallel zur Spannrichtung verlegte großflächige Putzträger (Dämmplatten aus Holzschliff, Holzwolle, Kork, Torf und ähnlichen Stoffen) beseitigen.
Die Befestigung des Putzträgers erfolgt durch Halter, die gleichzeitig die richtige Lage der Stahleinlagen und die vorgeschriebene Rippenbreite gewährleisten. Bei parallel zur Spannrichtung verlegten Putzträgern und bei kreuzweise bewehrten Stahlbeton-Rippendecken wird durch den Halter ein Querblech gesteckt, welches auch in dieser Spannrichtung die richtige Stahllage sichert. Die Hohlkörper bestehen aus kassettenartigen Schwerbetonsteinen. Weitere Kennzeichen ergeben sich aus der Beschreibung.
In der Zeichnung wird dargestellt:
Fig. 1 Längsschnitt des Deckenhohlkörpers
Fig. 2 Querschnitt des Deckenhohlkörpers
Fig. 3 Draufsicht
Fig. 4 Halter mit Querblech
Fig. 5 Schrägbild der verlegten Decke.
Der in Fig. 1 Längsschnitt, Fig. 2 Querschnitt und Fig. 3 Draufsicht, dargestellte Deckenhohlkörper wird aus Schwerbeton in folgenden Verfahren hergestellt:
a. Auf dem Rütteltisch mit Außenform und Kernstück.
b. In Wabenform bei gleichzeitiger Herstellung mehrerer Hohlkörper in einem Arbeitsgang.
c. Durch Torkretieren einer Außenform.
Der Deckenhohlkörper ist bis auf seine Unterseite 1 allseitig geschlossen. Seine Seitenwände 2 sind entsprechend den vorbeschriebenen Fabrikationsverfahren nur so stark, daß sie den baulichen Ansprüchen genügen. Der Hohlkörperkopf 3 wird wie bei anderen Deckensteinen zum Mittragen in der Druckzone herangezogen und erhält entsprechende Aussparungen 4. Aufgrund seiner - bis auf die Unterseite 1 - allseitigen Geschlossenheit, kann er nicht nur als Endstein 5 bei einachsig gespannten Rippendecken, sondern auch als Hohlkörper 6 bei kreuzweis bewehrten Rippendecken praktisch verwendet werden.
Fig. 4 zeigt den Halter mit Querblech 17 im Schrägbild. Der Halter besteht aus Stahlblech und weist im unteren Teil entsprechende, entgegengesetzt gerichtete Abwinkelungen 7 zum Tragen der Putzträger 8 auf. Für eine evtl. Nagelung sind Löcher 9 vorgesehen. Mit seinem Oberteil bindet er in den Rippenbeton 10 ein. Da in den Rippen immer 2 Stähle 11, 12 liegen, sichern der mittlere Oberteil 13 gleichzeitig den vorgeschriebenen Stahlabstand, die anschliessenden Ausrundungen 14 die ordnungsgemäße Betondeckung. Da fernerhin die Halterbreite 15 gleich der Rippenbreite 16 ist, bleibt der Hohlkörperabstand beim Verlegen immer gewahrt. Bei Verwendung von Putzträgern 8 parallel zur Spannrichtung sowie bei kreuzweise be-
wehrten Rippendecken übernimmt vorbeschriebene Aufgaben das eingesteckte Querblech 17.
Das Schrägbild Fig. 5 zeigt im vorderen Teil eine einachsig gespannte Rippendecke, im hinteren eine kreuzweis bewehrte Rippendecke in ihrem Aufbau.
Claims (1)
- Stahlbeton-Rippendecke mit allseitig bis auf die Unterseite geschlossenen, im Rippenabstand voneinander angeordneten Deckenhohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Putzträger (8) zwischen den Deckenhohlkörpern (3) ein Blechhalter (15) mit Querblech (17) angeordnet ist, der gleichzeitig als Abstandhalter für die Deckenhohlkörper und für die Rippenbewehrung dient.
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