DEP0056043DA - Dauerform zur Einrichtung von Wänden für Gebäude - Google Patents
Dauerform zur Einrichtung von Wänden für GebäudeInfo
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Description
Dauerform zur Errichtung von Wänden für Gebäude»
Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Verfahren zur Errichtung von Bauten und eine Dauerform zur Durchführung
dieses Verfahrens, das darin besteht, dass man unmittelbar an der Einbaustelle mittels einer zu versetzenden
Dauerform aus abbindenden Stampf- und Gussmassen nacheinander Mauerblbcke von der Stärke der zu errichtenden Wand
aufstampfte Diese werden auch mit der jeweils darunter liegenden Stampf schicht fugenlos ab gebunde n,Während die
zunächst verbliebenen Zwischenräume an den Schmalseiten der Stampfblöcke nachträglich fugenlos vergossen werden»
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist eine Dauerform zur Durchführung dieses Verfahrens so ausgebildet, dass
die Läng ss e i ten des Formkastens die Aufsetz fuge schürzenartig überragen, während mindestens eine seiner beiden
Schmalseiten nach der Oberkante der Form zu vorteilhaft abgerundet eingezogen ist«. Zum Formkasten gehört ausserdem erf indungsgemäss eine mit dem zu formenden Mauerprofil
übereinstimmende kappenartige Aufsetz form mit einer oberen Füllöffnung, deren länge mindestens der eingezogenen Abrundung
der Längswandungen des eigentlichen Formkastens entspricht.
Nach einer weiteren Ausführungsform können die längsseiten des Formkastens an einem Ende in Richtung der aufzustampfenden
Mauer auch frei auslaufen und werden hier
durch
durch einen Haltehügel überbrückt, dessen Profil dem Äussenprofil des Formkastens entspricht. Die beiden frei
auslaufenden Längswandungen sind dann durch einen in der Nähe der Aufsetz fuge angeordneten Steckbolzen gesichert,
der etwa unterhalb des die längswandungeη verbindenden schwenkbar ausgebildeten Bügelgriffes liegt» Der Steckbolzen
ist durch einen Keil9 einen Vorreiber od.dgl. in seiner Stellung sicherbar und so ausgebildet, dass er
leicht entfernt werden kann»
Der schwenkbare Griffbügel ist bei einer bevorzugten Ausführungsform an den Aussenseiten der längswandungen des
Formkastens in senkrechter Richtung verschiebbar geführt» Seine freien Enden weisen dann hakenförmige Abbiegungen
auf, und ist die Schenkellänge des Bügels so bemessen* dass dieser in der höchsten stellung über die frei auslaufenden
Längswandungen der Form hinweggeklappt werden kann.
Im Innern des Formkastens ist ein zwischen seine Längswandungen einsetzbarer» mehrteiliger Kern auf den
Schmalseiten der Form be zw. an deren längswänden mittels eines Abstandstückes abstützbar» Der Kern ist zweckmässig
mit einer schrägen Trenn fuge versehen, die entgegengesetzt zur eingezogenen Stirnwand verläuft.
Die Seitenwandungen der Form verlaufen parallel zueinander und zwar im Abstand der Stärke der fertigen Wand.
Für die Ausführung von Rundbauten od.dgl. sind die Formwandungen den Krümmungsradien entsprechend gerundet,
auch die Kernteile weisen eine entsprechende Krümmung auf.
Die Formkästen werden nach dem Verfahren des Hauptpatentes vollgestampft und anschliessend seitlich versetzt,
um dann erneut vollgestampft ssu werden; nach Fertigstellung einer der Höhe der Form entsprechenden Mauerhö'he
wird der Formkasten zum Aufstampfen des nächsten Mauerringes auf die fertig gestampfte Wand aufgesetzt.
So.
So ist es möglich, eine fugenlose Wand von "beliebiger Höhe zu erstellen.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes5 und zwar zeigt
Abb» 1 einen -Formkasten mit eingezogener Schmalseite im Aufrissο
Abb» 2 ist ein Seitenriss von Abb.l,
Abb. 3 ein senkrechter Schnitt nach AbbaI mit eingesetztem Zern und
Abb» 4 eine Ansicht von oben gemäss Abb.l.
Abb. 5 zeigt die zu einem Formkasten gemäss Abb. 1 gehör eadle kappenqrtige Aufsetzform in einer
Seitenansicht und
Abb. 5ain einem senkrechten Schnitt.bei eingesetztem Kerne Die
Abb ο 6 und 6 a zeigen mit erf indungsgemäss ausgebildeten Formkästen aufgestampfte Mauern mit gea?
räder bezw. gekrümmter Wandung, und
Abb. 7 veranschaulicht die fortschreitende Herstellung einer mit Formkästen nach Abb. und Abb. 5
aufgestampften Wand.
Abb. 8 gibt einen Formkasten mit einseitig offenen Lan rs wandung en im Aufriss wieder,
Abb. 9 ist eine Ansicht der geschlossenen Schmalseite
des Kastens und
AbbJo ein senkrechter Schnitt durch diesen bei eingesetztem Kern.
Abb. 11 ist eine Ansicht von oben gemäss Abb. 8.
Abb. 12 zeigt einen durch Bruchlinien geteilten Kern mit seinen HaIte- und Abstützmitteln in der
Form, die in
Abb.13 in Seiten- u.Stirnansicht gesondert dargestellt sind.
Abb. 14 gibt den auf eine zu stampfende Mauer aufgesetzten Formkasten gem.Abb. 8 in einer Teilansicht
von oben wieder und
Abb. 15 eine Seitenansicht eines teilweise fertiggestellten Bauwerkes mit aufgesetztem Formkasten
in Seitenansicht.
Abb.16 zeigt eine MaUer mit gekrümmten Wandungen? wobei die Stampfabschnitte ebenso wie in Abb. 6 bezw= 6 a und 14 durch gestrichelte linien angedeutet sind. Bei der Ausführungsform gern« Abbe 1 sind die geraden und parallelen Seitenwandungen 40 durch die senkrechte Schmalseite 41 und die abgerundet eingezogene Schmalseite 42 verbunden sowie durch aufgesetzte umlaufende Rippen 43 ver steifte Die SeItenwan dun gen 40 überragen mit ihrer schürzenartigen Verlängerung 44 die bei &5 angedeutete Aufsetzfuge. An den Schmalseiten der so gebildeten Form sind nach aussen gebogene Griffe 46 als Handhaben vorgesehen. Tn die Form ist ein Kern 47 eingesetzt9 dessen Trennfuge 48 entgegengesetzt zur Krümmung der Schmalseite bezw. Stirnwand A2 verläuft. Es ist ersichtlich, dass der der Stirnwand 4I benachbarte Teil des Kernes nach oben herausgezogen werden kann, worauf man den anderen Teil des Kernes durch seitliches Herausziehen entfernt. Die Kernteile können in an sich bekannter Weise durch eine leicht lösbare Keilverbindung aneinander gefügt sein, im allgemeinen genügt jedoch eine Abstützung auf den Handgriffen 46 mittels entsprechend geformter Stützbügel 49.
Abb.16 zeigt eine MaUer mit gekrümmten Wandungen? wobei die Stampfabschnitte ebenso wie in Abb. 6 bezw= 6 a und 14 durch gestrichelte linien angedeutet sind. Bei der Ausführungsform gern« Abbe 1 sind die geraden und parallelen Seitenwandungen 40 durch die senkrechte Schmalseite 41 und die abgerundet eingezogene Schmalseite 42 verbunden sowie durch aufgesetzte umlaufende Rippen 43 ver steifte Die SeItenwan dun gen 40 überragen mit ihrer schürzenartigen Verlängerung 44 die bei &5 angedeutete Aufsetzfuge. An den Schmalseiten der so gebildeten Form sind nach aussen gebogene Griffe 46 als Handhaben vorgesehen. Tn die Form ist ein Kern 47 eingesetzt9 dessen Trennfuge 48 entgegengesetzt zur Krümmung der Schmalseite bezw. Stirnwand A2 verläuft. Es ist ersichtlich, dass der der Stirnwand 4I benachbarte Teil des Kernes nach oben herausgezogen werden kann, worauf man den anderen Teil des Kernes durch seitliches Herausziehen entfernt. Die Kernteile können in an sich bekannter Weise durch eine leicht lösbare Keilverbindung aneinander gefügt sein, im allgemeinen genügt jedoch eine Abstützung auf den Handgriffen 46 mittels entsprechend geformter Stützbügel 49.
Diekappenartige Aufsetzform gem. Afeb . 5 besteht aus den geschlossenen Seitenwandungen 5o und 5I5 deren Länge mindestens
der Breite des eingezogenen Teiles der langswandungen 40 der Haupt form gem. Abb. 1 entspricht und die ebenfalls mit
schür ζ en art igen Verlängerungen 52 versehen sind« Die Wandungen 5o?51 sind durch U-förmige Bügel 53*54 zusammengehalten
und verstärkt, zwischen denen an der Oberseite der Form die Füllöffnung 55 frei bleibt. Ein entsprechend bemessener Kern
47 wird ebenso wie bei der Hauptform verwendet . Die Bügel 54, deren Profil dem zu stampfenden Mauerprofil in Übereinstimmung mit dem Abstand der Bormwandungen 40 angepasst ist,
tragen wie diese Handhaben 56 und letztere übergreifende HgtI-tebügel
für den ^em 47 entsprechend 46 und 49 bei der Form gern, Abb* 1.
Die Bguart des Formkastens gem.Abb. 8 entspricht hinsichtlich der Seitenwandungen 40, deren schürzenartiger
Verlange rung
Verlange rang 44 und der Schmalseite 41 im wesentlichen der Ausführungsform nach Abb. 1. Auch der Kern 47 kann entsprechend
ausgebildet sein, auf die Trennfuge 48 kann verzichtet werden» In der Nähe der Aufsetzfuge 45 ist ein
Steckbolzen 58 angeordnet, der beiderseits der Wandungen aus diesen heraus ragt · Er trägt an einem Ende eine Handhabe
59 und am entgegengesetzten Ende eine leidht entfernbare Keilverriegelung 60» Ein Ringansatz 61 od»dgl» kann zur
Lagensicherung dienen»
Die dem Steckbolzen 58 benachbarten Kanten 62 der Formwandungen 4o sind nicht wie am entgegengesetzten Ende bei
durch eine Stirnwand verbunden, sondern laufen frei aus, wobei ihr Abstand am äusserst en Ende zweckmässig etwas grösser
ist als der Abstand der Formwandungen 40. Der Kern 47 überragt mit seiner Kante 63 die Kanten 62 des Formkastens»
Etwa oberhalb des Steckbolzens 58 ist ein bugeiförmiger Griff 64 angeordnet und an den Aussenseiten der
Formwandungen 40 vorteilhaft in Aussparungen der Verstärkung 43 iu senkrechter Richtung verschiebbar geführt. Der
Bügel 64 läuft an seinen freien Enden in hakenförmige Abbiß gungen 65 aus? die seine Verschiebbarkeit in senkrechter
Richtung begrenzen und die gleichzeitig als Drehpunkte für ein seitliches Schwenken des Griffes 64 dienen»
Die senkrechte Verschiebbarkeit und das seitliche Schwenken des Bügels 64 ist in Abb» 8 durch eine Pfeillinie und durch
eine gestrichelte Stellung wiedergegeben» In der horizontalen lage kann der Griffbügel 64 auf der oberen Wandverstärkung
43 aufliegen»
Der Kern 47 ist an dem der Stirnwand 4I benachbarten Ende auf bezw. in der Handhabe 46 durch einen Haltearm 66
abgestützt» Die Mittellage des Kernes bezw » die erwünschte seitliche Stellung wird durch ein oder mehrere Anstandsstücke
67 gesichert» die mittels einer Hakverbindungj Kugelköpfen 68 od.dgl» bei 69 an die Seitenwandung des
Kernes 47 angeschlossen werden können»
Bei der Anwendung der Formen nach Abb.l und 5 wird zunächst der Formkasten vollgestampft und nach der Entfernung
des Kernes 47 in der bereits beschriebenen Weise
abgehoben
abgehoben« Wie aus Abb» 7 ersichtlich, weist dann der gestampfte Mauerteil eine durch die senkrechte Stirnwand 41 geformte
senkrechte und am anderen Ende eine gemäss der Stirnwand 42 abgerundet eingezogene Begrenzungswand auf. Der Formkasten
wird nunmehr erneut so aufgesetzt, dass die eingezogene Stirnwand 42 der durch die senkrechte Stirnwand 41 geformten
Ivlauerbegrenzung gegenüberliegt ο ixi dieser Stelle wird, wie ebenfalls aus Abb« 7 ersichtlich, anschliessend die kappenartige
Form gem. Abb. 5 aufgesetzt und durch die Öffnung mit Stampfmasse gefüllt, die den zwischen den Blöcken verbliebenen
Hohlraum ausgleicht und die vorher gestampften Wandteile fugenlos verbindet. In Abb. 5 ist durch gestrichelte
Linien bezw» Schraffierung angegeben, dass ein Formkasten gem. Abb. 1 auch so verwende t werden kann, dass die eingezogenen
Wandungen 42 einander benachbart sind. Die senkrechte Stirnwand 41 ermöglicht die Ausbildung V04 senkrechten Mauerkanten
unter Versetzung der an der Ecke zu stampfenden Hau erteile, wie dieses in Abb. 6 und 7 angegeben ist.
Der Kern 47 wird in der aufsteigend gestampften Wand fortlaufend so verwendet, dass seine untere Kante in den vorher
ausgesparten Hohlraum der Band hineinreicht und diesen gegen das unerwünschte Hineinfallen von Stampfmasse sichert
(Abb. 2,3 und 5 a). Gleichzeitig gewährleistet die so in Stellung gehaltene untere Kante des Kernes dessen gleichbleibende
stellung zwischen den Formwandungen 40. Die Anwendung des Kernes in der kappenartigen Aufsetzform 5o,51 erfolgt in
dergleichen Teise, sodass auch die fugenlosen Verbindungen der nacheinander gestampften Mauerteile gleichmässig durchgehende
Hohlräume aufweisen.
Muss der Formkasten nach Abb. 1 bis 4 senkrecht abgehoben werden, so ermöglicht die Ausführungsform nach Abb. 8
bis 11 auch eine waagerechte Versetzung der Dauerform. Der Steckbolzen 58 dient neben der-Sich= rung der 7/andungen 40
auch zum Abstützen des einen Endes der Formwandungen auf dem
bereits
bereits gestampften Mauerteil, während am anderen Ende der Form die Abstützung auf der Mauer durch die Stirnwand
erfolgt, wie dieses bei der Ausfuhrungsfοrm nach Abb« 1 an beiden Formenden der Fall ist.
Der schwenkbare Bügel 64 dient ebenfalls dazu, die Formlängswandungen 40 in Paraüllage zu halten, er wird
für das Einfüllen der Stampfmasse über die Kante 63 des Kernes 47 hinweg in die horizontale iage geklappt» Isx der
Kasten vollgestampft, so entfernt man zunächst den Steckbolzen 58 mittels der Handhabe 59 und hebt dann die gesamte
Form nach Entfernung des Kernes 47 ab oder versetzt den Formkasten seitlich, wobei der feste Griff 46 und der Griffbügel
64 als Handhaben dienen.
Die Abbildungen I4 und 15 zeigen das fortlaufende Aufstampfen einer Wand unter Versetzen des Formkastens, wobei
durch die senkrechte Stirnwand 4I die Ausbildung von Ecken usw. in der gleichen Weise erf o]g en kann^vie gem. Abb« 6 und 7 ·
Mit Formicas ten beider -^usführungs formen ist sowohl die Herstellung von geraden wie auch von gekrümmten bänden uöglich,
die einen beliebigen Krümmungsradius aufweisen können, dem die Krümmung der Formwandungen 40 angepasst wird, wie dieses
in den Abb. 6 a und 16 angedeutet ist·
Erfindungsgemäss wird der Vorteil erreicht, dass ein praktisch fugenloses Mauerwerk mit einer versetzbaren Dauerform
hergestellt werden kann» Zwischen den einzelnen Stampfblöcken werden bewusst zunächst Zwischenräume ausgespart
und unmittelbar anschliessend mittels der kappenartigen Aufsetzform 50,51,52 ausgefüllt, wo da roh man die
gestampften grösseren Mauerteile fugejp-os zusanmenschliesst. Die waagerechten Fugen werden mit Hilfe der schürzenartigen
Verlängerungen 44 bezw. 52 überbrückt, die gleichzeitig zur genauen Lagensicherung der Form dienen und eine genau senkrechte
Herstellung der aufsteigenden Wand gewährleistenο
Bei der Aus führung sf ο rm nach Abb »8 bis 11 wachsen die benachbarten Blöcke beim Aufstampfen unmittelbar fugenlos
zusammen, da die eine Stirnwand des fertig gestampften
Blockes
Bloclces nach dem Versetzen der Form deren Innenr a/um an einer Schmalseite begrenzt. Hierbei können die Kanten 62
der Form die bereits fertige Wand beliebig weit überragen» Insbesondere aus Abb» 15 geht hervor, dass auf diese
Weise beliebig lange Mauerteile gestampft werden können, was beispielsweise zwischen Fensterns in der Nähe von
Mauerecken usw. die Arbeit sehr erleichtert und beschleunigt* in den Abb. 7 und 15 sind die waagerechten Begrenzungen
der übereinander gestampften 7/andteile nur angedeutet., um das Aufsteigen der Mauer zu veranschaulichen.
Praktisch entsteht durch die Anwendung der schürzenartigen Verlängerung 44 bezw. 52 eine fugenlose Verbindung
der Stampf mass en. Beim s etlichen Versetzen des Formkastens gem. Abb. 8 wird die bereits fertig gestampfte
^and nicht geschädigt. Hierzu können die Ränder 62 der Formwandungen etwas aufgebogen sein (Abb. 14) »
Die erfindungsgemäss hergestellten Formen sind von leichtem Gewicht8 sie lassen sich deshalb -and auf Grund
der bequemen Handhaben 46 leicht versetzen. Die Formen sind in allen Abmessungen insbesondere auch für alle
Mauerarbeiten herstellbar? so dass Bauwerke jeder Arts insbesondere auch mehrstöckige JBauten, unter Verwendung der
Formen nach dem Verfahren des Hauptpatentes in bedeutend kürzerer Zeit hergestellt werden können, als nach den
bisher bekannten Verfahren.
Claims (7)
- dadurch gekenn-1») Dauerform zur Errichtung vonzeichnet, dass die Längsseiten (40) des Formkastens die Aufsetzfuge (45) schürzenartig überragen und mindestens eine der beiden Schmalseiten (4I» 42) nach der Oberkante der Form zu vorteilhaft abgerundet eingezogen ist»
- 2.) Dauerform nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten (40) an einem Ende in Richtung der aufzustampfenden Mauer frei auslaufen und bier durch einen Griffbügel (64) überbrückt sind, dessen' Profil dem Aussenprofil des Formkastens entspricht φ
- 3») Dauerform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem zu formenden Mauerprofil übereinstimmende kappenartige Aufsetzform (Is mit oberer Füllöffnung (55)? deren Länge mindestens der eingezogenen Abrundung der läng swan düngen (40) der eigentlichen Form entspricht.
- 4·) Dauerformnach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Vorreiber5 einen Keil (60) oder dergleichen sichtbarer Steckbolzen (58) zur Sicherung der Xängswandungen (4ü) in der Uähe der Aufsetzfuge (45) und des die Längswandungen (40) verbundenen, schwenkbar ausgebildeten Bügelgriffes (64) vorgesehen ist*
- 5· ) Dauerform nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennseichnet, dass der klappbare Griffbügel (64) an den Aussenseiten der Längswandungen (40) in senkrechter Richtung verschiebbar geführt ist und seine freien Enden (65) hakenförmig abgebogen sind
- 6.) Dauerform nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den Längswandungen (40) einsetzbarer, mehrteiliger Kern (47) auf den Schmalseiten (41?42) der Form Lezw. ah deren langsmnden (40) mittels eines Abstandstückes (67) abstützbar und zweckmässig mitaner entgegengesetzt zur eingezogenen Stirnwand (42) abgeschrägt verlaufenden Trennfuge (48) versehen ist.
- 7.) Dauerform nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennseich net, dass ihre parallel verlaufenden Seitenwandungen (40) dem Radius von Rundbauten entsprechend gekrümmt sind und entsprechend gerundete Kernteile aufseLsen«.
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