DEP0056042DA - Verfahren zur Herstellung neuer Phenanthrencarbonsäurenitrile - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Phenanthrencarbonsäurenitrile

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Publication number
DEP0056042DA
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DE
Germany
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parts
carboxonitriles
preparation
keto
new
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Jean Rene Dr. Basel Billeter
Karl Dr. Riehen Miescher
Original Assignee
Giba AG, Basel
Publication date

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Description

CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ) Patentanwalt
Hamburg 36 Harnburq OG ο ι oQn r
Neuer WoIl 10, 4.Stock Neuer WdI 10, 4. Stock * * ου!λ ^
Anruf 347900
Deutschland ^^
Verfahren sur Herstellung n&uer Pbenanthrencarbonsäurenitrile»
Gegenstand dar vorliiigendcui Erfindung ist die Hex-Stellung -von l-Keto-2 , IS'-ainistrnrl^Perhydroph^nanthren^a-
f/ it -y;.T;.l , -ν-"
Die neuen Csroonsäurorsitrilü:. können auch ^eitare Substituenten aufweisen j insbesondere in '/-Stell^ng eine Oxygrupps oder oiiien in eins solche überführbaren SubstitueAiten, eine vörätherta oder versstirts Oxygruppa iinü gegebenenfalls auch Halogenatome h.B. in l/i.-»St3llung;= Das Verfahren betrifft besonders die Herstellung o.ea l-lvato·"'/"-■»oxy==·?, s I3™clin>athyl-"i4-p6rhyclroph;ixi£rrthr3:a'"2~car'bor;.3Suren:Ltrilii und dos 1-Keto»7-oxy·»
ihrer Elster ond Asth&r, ;^ie ^^. ibrar Acetate. Fi'opionate oder 3onaοatβ,
Die neuen Verbindungen, werden erhaltens wenn m l-Ieto-2f13'=3ö.isiethyl£perhydrophenanthrers@ mit Halogenierungsmitteln behandelt und die erhaltenen Halogenid® mit Metall*=· cyaniden um se tat,
Als Ausgangsstoffe verwendet, man insbesondere l=K@to= 2s13»aiinethy^£perhydrophenanthrene5 die in 7=Stellung ©in© Cteygruppe oäsr eisen in ©ine solche überführbaren Substituentea besitsen'.j wie j^^O eine veräthert© oder veresterte Oxygrupp© = Sehr wertvoll sind ferner Ausgangsstoffe, die ausser den genannten Subsfcituenten und einem Wasserstoff atom in Zustellung;, Halogenatome, vorsugsweis© in l.i-.~Stellung aufweisen. Es seien als Ausgangsstoffe genannt: das l-Keto-7-oxy°2,13°di= methyl^perhydrophenanthren und das l-Ketoi=7cO3cy°14=chlor=·' 2,13°diraethyl#perhydroph@nanthren, ihre Ester und Aether, wie %f^„ ihre Acetate, Propionate oder Bensoat©. Diese Ausgangsstoffe lassen sich 2J. bei der Oxydation von Sterinen bzw. durch weitere an sich bekannt© Umwandlungeniier dabei erhaltenen Verbindungen gewinnen 0
Zur Halogenierung verwendet man insbesondere Halogen wie Brom5 wobei man vorsugsweis® in einem indifferenten Lösungsmittels wie Aether, arbeitet«,
Erxindungsgemäss behandelt man die erhaltenen Halogenide, j^* S.B. die Bromide mit einem Metallcyanide in erster Linie mit einem Alkali^^^^eyaRid, wie Kal'iumcyanid«, Auch diese Verfahrensstufe wird vorteilhaft in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt. So wird s.B«, au einem Halogenid in Anwesenheit 'eines Verdünnungsmittels wie Aceton oder Methanol, eine wässrige Lösung eines Metallcyanid/s 2u= gegeben»
Die nach dem Verfahren erhaltenen Nitrile stellen wertvoll® Zwischenprodukte sur Herstellung therapeutisch wirksamer 'Verbindungen dar.»
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben, ahn© ihren Umfang ssu beschränken, wobei wenn nichts anders vermerkt» Gewichtsteile bedeuten«
es'! QTV'iJ ^l 1
CH,
O
•C-0-
Zu einer Lösung von IO Teilen l-Keto°7-ac©toxy-2,13= dlmethyl»14°>tran^^,erhydroph@naiithren vom Schmelzpunkt 144° in 250 Teilen absolutem Aether gibt man innerhalb 3 0 Minuten 5j5 Teile Brom, und swar zuerst bei Raumtemperatur und dann unter Eiskühlung. Nach erfolgter Bromierung wird mit 200 Teilen Eiswasser versetzt, die Aetherlösung mit eisgekühlter Natriumbikarbonatlösung gewaschen, getrocknet und eingedampft und der Rückstand aus Methanol oder Aceton umkristallisiert„ Man erholt das l=Keto~2»brQm~7»acetO3ey=2t 13~dimethyl~14= trans^psrhydrophenanthren mit dem Zersetsunrspunkt 134° In Böfolger Ausbeute»
5 Teil® l--K©to-2-broni'=7~ac®toxy=2 „ 13-=dimethyl~14-trans^gerhydrophenanthren werden in 50 Teilen Aceton gelöst und mit einer Lösung von 4»-5 Teilen Kaliumcyanid in 12 Teile Wasser versetzto iach 20 Minuten werden 250 Teile V/asser
zugegeben, Vi/obei das
perhydropheEis!at.li:ren-2-earbonsäureni-cr>ii ausfällt α Es wird abgenutseht und seigt nach Usnlösen aus wässerigem Alkohol
/Γ«
den Qsmr» 110-111*.
Beispiel 2:
I^Q.g^^4r^E§Q§j=i£h 3:jir "JLA1 j>r .4 j^ethjrl=· -
CH
H-C
HoO-G-G=
JU
10, 5 Teil© l
diraethy^£p@rhydrophenanthr©n werden In 150 Teilen Aether sus= pendiert und wie invBeispiel 1 mit 5S2 Teilen Brom halogeniert, Hierauf wird mit Wasser versetzt, mit Aether ausgesogen, die ätherische Lösung neutral gewaschen, getrocknet und eingedampft.. Das βΌ erhaltene l=Keto=2=broffi-7™acetoxy=l4=trans™ chlor=2,13=dimethy^#pjQrhydrophenanthr©n schmilst nach Uinlösen aus einer Mischung j®i\ Aceton und Methanol bei 135° unter Zersetsuogo Ausbeute 0,5 Teile=
8,,5 Teil®' l-Keto^-brom^-acetoxy-H-trans-chlor-
2jl3="diaiethyl//TCrfiydrophenanthren werden in 60 Teilen Methanol suspendiert und mit einer Lösimg von 12 Teilen Kaliuracyanid in 20 Teilen Wasser versetat. Nach 20 Minuten wird mit Wasser gefällt., d®\- Kied@rscb.lag abgenutscht und aus einer Mischung ^#a Aceton und Methanol umkristallisiert. Man sr= hält ^f 7 Teils l~Keto=7-acetoxy=14-trans-chlor-2 P13~diroothyl°
ff· f Λ ^1
perhydrophenanthrsn="2°»carbonsäurenitril vom S^=S"2Ql0,, Das im obigen Beispiel als Ausgangsstoff verwendete
pfaenanthren lässt sich aus dem <£$. s ~l~Keto«=7-acetoxy~2913-dimethyl^oda^hydrophenanthrsa durch Absnttigung der Doppelbindung mit Chlorwasserstoff in einer Mischung ψψτEisessig und Chloroform bei niederer Temperatur- gewinnen,,,

Claims (1)

  1. förfe ©at ummmmk s
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