DEP0055785DA - Prüfanlage für Stellwerke, insbesondere für Tischhebelwerke - Google Patents
Prüfanlage für Stellwerke, insbesondere für TischhebelwerkeInfo
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Description
Im Eisenbahn-gicherungswesen werden für die Steuerung vo;: Yfeichen und Signalen Stellwerke verwendet, die neuerdings
auch rein elektrisch arbeiten, wobei wiederum Zentralstellwerke anstelle mehrerer einzelner Stellwerke verwandt werdea-,
Beim probeweise η Aufbau der Stellwerke im .laboratorium zwecks Durchprüfung und auch beim Aufbau des Stellwerks an Ort und
Stelle besteht die Schwierigkeit eine Durchprüfung der einzelnen Einrichtungen des Stellwerkes zu ermöglichen, da die
auf der strecke befindlichen Einrichtungen, die für eine selche DurcfeprlLfiiiDg mitarbeiten müssen, also Weichen, Signals
usw«, entweder nicht vorhanden sind wie beim Laboratorium-Verbuch oder aber noch nicht angeschienen werden können» wie
dieg beim Aufbau an Ort und stelle der Fall ist. Auch beim Aufbau eines Stellwerkes an Ort und stelle sind die vorhandenen
Weichen und Signale vorläufig noch an das alte Stellwerk angeschlossen und man muß das neue stellwerk ausprobieren können, noch ohne daß man einen Anschluß an die Weicher
and Signale bereits vorgenommen hat»
Gemäß der Erfindung wird eine Durchprüfung der Stellwerke ehne Anschluß an die entsprechenden Streckeneinrichtungeη
Laduroh ermöglicht..
t da
Soll ζ3· ein auf dem Bahnhof vorgesehenes Lichtsignal durch eine entsprechende Glühlampe
im Verquchsraum ersetzt werden, so muß diese elektrisch den Wert aller zu dem Lichtsignal gehörenden elektrischen Bauteile, ZiB* Signaltransformatoren, In&usi~*i©lais>
Widerstand und dergl^iche^riBÄter ersetzen, isöbei unter Umständen auch bei großen Entfernungen der Leitungswideratand zu berücksichtigen
ist» Anstelle entsprechender Glühlampen, die das Umlaufen einer Weiche anzeigen, kann man auch Widei»§tande
C^v or β ehe I^ im Zusammenhang mit sttitzrelai^oie gena«. das arbeiten eines »«eichenantriebes wiedergeben, ^er Widerstand
stellt den entsprechenden Widerstand der !-,.otorWicklungen dar, während die stütz;relais die ...ontsüctSchlüsse der ven
dem Weichenantrieb gesteuerten kontakte übernehmen» Auf diese Weise bekommt man für signale, Weichen oder andere
Einrichtungen eine entsprechende ursatzanlage im TerBUCheraum, die nicht nur die entsprechenden ivontaktgchlüase erkennen
lädt, also anzeigt, ob die Relais gearbeitet heben, gondern bei entsprechender Bemessung die genaue Belastung
darstellen, wie sie durch die Einrichtungen auf dem Bahnhof oder auf der stecke aioh ergeben, sowohl hinsichtlich Größe
wie auch Zeitfolge und Arbeitsweise der einzelnen Belastungen· Auf diene i»eise ist es möglich, Stellwerke versuchgmäßig
wie auch nach dem Einbau an. ort und stelle vollkommen einwandfrei durchzuprüfen#noch ehe der Anschluß an die zu
steuernden Einrichtungen erfolgt ist» Ein besonderer Vorteil
dieser ^m^mw^n ist, daß sie nicht fur jedes Stellwerk neu geschaffen werden srärss=®«, sondern sich immer wieder verwenden
h&&&&®i wodurch diese j?rüf einrichtungen sehr wirtschaftlich ausgenutzt und verhältnismäßig billig werden»
Hierdurch wird natürlich auch das Prüfen eines Stellwerkes wesentlich billiger als dies möglich wäre, wenn man warten
mü€te bis die AuSenanlage fertiggestellt ist und nachher erst entsprechende änderungen vornehmen mu=I, wenn sich
Schwierigkeiten ergeben, die vorher nicht zu übersehen waren« Zweckmäßig werden die Anzeigevorrichtungen 2 JI, Lampen für
eine Mehrzahl von Signalen in einem transportablen Kasten zusammengefaßt, der entsprechende Anschlußstellen aufweist,
die sich ^öti&ils an entsprechende aus dem Schalttisch bezw» dem Relaisgestell herauskommende Leitungen anschließen lassen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den figuren beispielsweise erläutert*
Hierbei zeigt Figur 1 einen tasten, wie er zweckmäßig ausgebildet wird und auf welchem die einzelnen Anzeigevorrichtungen,
z«B* Glühlampen vorgesehen sind. Sie verschiedenen deichen zeigen die Vorrichtungen an, die durch die Lampe veranschaulicht
wgrden, so ist z»B. 1 die Anzeige des nauptrot, 2 die Anzeige de* ifebenfadenrcit, 3 die Anzeige dsa Kotrat,
4i5/i die Anzeige des S-rün-G-rün-Lichtes bezw· G-rün-vielb-Lich-7 die Anzeige dee ^r^at ζ signals· **as gleiche ist für ein
bezw. drittes Signal in den darunter befindlichen
Seinen veranschaulicht#
!Figur 2 zeigt wie ein solcher ftasten k an ein üelaisgöetell
B angeschlossen ie?t. Da in jedem Relais gestell die Stell- feezw« Überwachungseinrichtungen für drei Signale an-
m Am
geordnet eind, wird federn solchen Gestell ein masten der in Figur 1 abgebildeten Art zugeordnet. Würde man Gestelle mit
mehr Signalen verwenden, ρ ο würde man zweckmäßig auch den Lampenbehälter entsprechend ändern» Entsprechende kästen kann
man vorsehen für die ^ampen, durch welche das umlaufen der Weichenantriebe angezeigt wird bezw* für Anordnung der entsprechenden
liderstünde und Stützrelais, die das Arbeiten eines Weichenantriebes ersetzen. **uf diesen kästen kann, man
auch entsprechende Anzeigevorrichtungen vorsehen, aber man begnügt sich damit, daß die Ausleuchtung im Jleistisch anzeigt,
daß die iNeiohenantrieb-^rsatzvorrichtung richtig gearbeitet hat* =>ei Verwendung derartiger Einrichtungen läßt
flioh nicht nur das einmalige «.rbeiten eines Stellwerkes durchprüfen, sondern man kann auch die praktisch vorkommenden
Störungemöglichkeiten hier durchprobieren, wie sie an Hand des fertigen Stellwerkes, das an die Weichen und Signale
auf dem Bahnhof angeschlossen ist, kaum vorgenommen werden können» IJan kann hier z.B. die Verbindung zwischen
den prüf einrichtungen und den Relai=?geptellen so einrichten, daß man künstlich jueitungsberührung, ^urzschlüspe, Jremdströme
and derg^fetee^vornimmt, um das Ansprechen hierfür vorgesehener überwachungseinrichtungen uaw. zu kontrollieren»
3ei den Ersatzverrichtungen für V?eichenantriebe könnte man sogar eine Hemmung während dee Umlaufes oder Schwergängigkeit
eines Antriebes», 2«B« durch Zuschalten eines "Widerstandet Usm kennzeichnen«.
Figur 3 aeig^fffe^eispielswei-qe^AuRfuhrung einer Ereatzeinrichtuog für einen Jrehstrom-Weichenantrieb. Von der
!Schaltung in Figur 4 ist nur der f^üi am
gestellt. Die drei Wicklungen deg Drehstrommotors sind ersetzt durch einen Widerstand W 1, ein. Relais R 1 und ein Relais R 2, wobei die beiden Relais R 1 und R 2 als Stützrelais
arbeiten Sie betätigen hierbei die verschiedenen dargestellten Ä-Oßtakte, die in Wirklichkeit durch den Weichenantriet»
gesteuert werden» figur 3 zeigt die Anordnung deg Ersatz» Weiohenantriebes isie pie praktisch zur Ausführung kommt«
H 1 ist der eine Relais-Widerstand mit dem Anker R 11, H 2 der andere Relais-videretand mit dem Anker R 21, Die beiden
Anker stützen «ich jeweils gegeneinander ab« Xn der gezeichneten stellung stützt der Anker R 11 der Pluaetellung den
Ameer B. 21 der Λ-inus st ellung ab« Jeder dieser Anker ist mit einer kontaktstange verbunden, duroh welche die entsprechenden
«ontakte gesteuert werden» &«ΰ· befindet sich an dem Anker H 21 die Kontaktstange £ 1, die mit entsprechenden kontakt«
stiften K Z, Jf 5 usw* versehen ist, wobei diese Kontaktstifte mit entsprechenden jEontaktfedern Π , ϊ 2 usw. in
Berührung treten und hierdurch dieselben Kontaktschlüsse herbeiführen, wie sie n&rmaler Weise boim Umlaufen des Weiohenantriebes
erfolgen» V 1 igt eine Drosselspule, die die dritte Wicklung des Weichenmotors darstellt,
Claims (1)
- Patentansprüche
1,Tiechhebel-werkej^ dadurch gekennzeichnet, daö für die an ein stellwerk anzuschließenden Einrichtungen, z3« Signale, Weiche» und dergl^^etee=^ Ersatzvorrichtungen v@rgeseheniire*4e«i die so bemessen sind, daß sie ihrem Widerstand nswch die Gegamtbelastung darstellen, diedurch die entsprechenden ¥-©2?'richtungen auf dem Bahnhof hervorgerufen werden würde^2« c-Einr4c'h#u=ng—z^^^ nach Anspruchdadurch gekennzeichnet, daß die Signale durch entsprechende Glühlampen ^wi^d^Tgeg^eW^-weTdea?, wobei der Widerstand der Glühlampe so bemessen ist, daß er nicht nur die Signallampe sondern auch den zugehörigen Transfermator und die etwa am signal noch vorhandenen Widerstände bezn?B bei großen Entfernungen noch den iJeitungswiderstand ersetzt.% Etnrich-tltn^ nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampen aweefenf&ßi=g3 für soviel Signale als in einem Gestell vorhanden sind, zusammengefaßt in einem gemeinsamen tasten untergebracht werden, so daß jedem Signalgestell ei|i^Signallampenkasten zugeordnet ist.■4.« ιφ#*οΗ^©&ί^^ -nach;. ivnapru.Gny1, dadurch gekennzeichnet, daß daa Umlaufen der Antriebe, z«B· weichenantriebe in der prüfeinrichtung<ersetzt m±r§.^ durch einen Widerstand und entsprechende i^tützrelai^'^™" deren Arbeiten funktionell und zeitlich das nacheinander erfolgende Öffnen und schließen der vom Antrieb gegteueiten Ivontakte ersetzt*5« "B-frnT'ictelfefi^ nach Anspruch 4, dadurch gekennzeiöhnet, daß die Brsatzeinrich-tjing^ für einen DrehstrOT-Weichenaittr iebgmot or gebildet" w.ir^aus einem Widerstand, z.Be einer Drosselspule (W. 1) und den beiden Stützrelaiaficklungen (£ 1 und E 2)4e *■ * &^s
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