DEP0055734DA - Kindernähmaschine. - Google Patents
Kindernähmaschine.Info
- Publication number
- DEP0055734DA DEP0055734DA DEP0055734DA DE P0055734D A DEP0055734D A DE P0055734DA DE P0055734D A DEP0055734D A DE P0055734DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- eccentric
- sewing machine
- needle bar
- child
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 13
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 claims 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 2
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000979 retarding effect Effects 0.000 description 1
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Description
;"* f, Γ ■' ■''-' f '"· ι it,-.
Karl Förster Lichtenau, den 20. März 1950
Hähmasehiiient eehniker
Lichtenau Hr. 51
über Ingolstadt 1·
Lichtenau Hr. 51
über Ingolstadt 1·
M aas Akten*** ρ 55Τ34 ¥11 / 52 a B
Beutsehe Patentamt
M Ii. n. e h e η 26
M Ii. n. e h e η 26
Museusnsinsel 1
Betr« s Beschreibung mit Patent-Anspruch zum Patenterteilungsantrag vom 21.9.1949
(baw*14.1.1950)·
Bezeichnungι
g^k-a-^Lje^gj-AAJn-a' O' -e--*
Die Irfiniung "betrifft eine lindernähmasehine mit Ixsenterantrieb.
Ss sind Klndernähmasehinen mit umlaufendem Kettenstich-Greifer bekannt j welche entweder durch Zahnradttbersetsungen angetrieben
werden, oder durch ein gelochtes Band» wie es bei iandwerkernäh» mascainen schon seit Jahrzehnten verwendet wird* Letzteres, gibt
von der oberen landradwelle zur unteren Greiferwelle die rotierende Bewegung weiter* Es gibt auch Kindernähiaaschinen mit Haken-»
greifem nach Art einer Häkelnadels wobei die Maschinennadel am Hakengreifer streift und die dortselbst sich bildende Fadenschleife
erfaßt mxA eine Eettelstieharbeit ähnlich der Ärbeit^%4ner Häkelnadel herstellt. Bei den bisher bekannten Kindemähmaschinen
mit Rundgreifern arbeitet der Greifer in ständig gleichmäßig rotierender Umdrehung. ' \
Demgegenüber wird bei &et Klndernähmaschine nach der Erfindung die von der Handradwelle über ein Exzenter angetriebene und den
ifadelstangenantriebshebel in schwingende Bewegung versetzende Exaenterstange Über das Exzenter hinaus verlängert. Me Verlängerung
Ihrerseits trägt einen Kurbelzapfent der in &en Schiita einer auf der Greiferwelle sitzenden Kurbel eingreiftt wodurch
der Greiferwelle im Buge der von dem Kurbelzapfen beschriebenen lllipsenbahn verzögernde und beschleunigende Schwingbewegungen
erteilt werden. Somit wird erreicht» da£ der Greifer nicht wie bei den bisherigen Maschinen gleichmäßig schnell läuft? sondern
wechselnde Umdrehungsgeschwindigkeit aufweist, wodurch der eigentliche Mhprozeß mit relativ längerem Zeitaufwand erfolgen kann
und deshalb im Betrieb der Maschine größtmögliche Sicherheit und. Vollkommenheit erzielt wird. Letztere wird weiterhin unterstützt
und gewährleistet durch eine automatisch wechselnde Fadenspannung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Klndernähmaschlne nach der Erfindung dargestellt« Is zeigen
Fig» 1 die Kindernähmaschine in Ansicht Fig. 2 die Kindernähmaschine von vorne gesehen
Fig. 5 Bundgreifer und Stoffschieber von vorne gesehen Fig. 4 den Exzenter antrieb für Nadelstange und Rundgreifer
Fig. 5 Draufsicht auf den Rundgreifer
Fig. 6 Fadenspannungsscheiben, geschlossen Fig. 7 Fadenspannungsscheiben, etwas gelüftet.
Die Kindernähiaaschine nach der Erfindung besteht aus des lähmen (Fig.l)j der, ebenso wie das Antriebsrad 2S vorteilhaft aus
Guß oder Messing hergestellt wird.
Der Rahmen 1st auf einer Fußplatte 3 (Fig.l) aus Holz befestigt, in der eine Schublade 4 sum Aufbewahren der lähutensilien usw.
untergebracht sein kann* Die Bohrung 5, nahe dem Antriebsrad* dient earn Einbringen einer Befestigungszwinge, welche einen
sicheren Halt am Arbeitstisch gewährleistet» Diese Holsfußplatte hat auch den Vorteil, daß der Arbeitstisch nicht verkratat
wird, wie dies bei einer Metallfußplatte leicht vorkommen kann.
Der Antrieb der Kindernahmasehine erfolgt durch eine am Antriebsrad befindliche Kurbel» An der Innenseite des Antriebsrades ist
ein Exzenter 6 (Fig. 1 und Fig· 4) angebracht« Dieser wird von einer Exaenterstange 7 umfaßt, welche die Bewegung der oberen
und auch der unteren Maschinenteile verursacht.
Am unteren Ende der Exsenterstange befindet sich ein Zapfen 8» der in den Schlitz der Greiferwellenkurbel 9 eingreift (Fig* 1
und 4). Die Greiferwelle 9 a (Fig. 1 und 4) betätigt nicht nur den Ruadgreifer 20, sondern mittels des Exzenters 18 (fig.2 u„5)
zugleich den Stoffschieber 16, welcher nach links (wie in Fig«2 gesehen) in ein geschlitztes Ende verläuft, in das der Führungsstift 17 eingreift.
Im oberen Ende ist die Exzenterstange 7 gelocht (Fig1« Iu. 4)· In diese Öffnung ist &et Hebel H (Fig.l) eingehängt, welcher
sich um den Drehpunkt D {= Schraube) bewegt. Hebel H dient zum Antrieb der Nadelstange Io. Sein linkes, kreisförmig gebildetes
&nde 1st etwa bis aur Hälfte der Stärke der Eadelstange in diese eingelassen (in Flg. 2 im Querschnitt zu sehen). Eine Gleitschiene
10 a hält den Hebel in der Führung der nadelstange. Auf diese leise wird ein genau senkrechter Druck auf die Hähnadel 19
(FIg* 1) ausgeübt.
Auf der Oberseite des Eahaens befindet sich wie allgemein üblich ein Garnrollen-Stift* Der Mähfaden nimmt seinen Weg durch die
Fadenspannung 11 (Figuren 1, 6 und 7) und verläuft durch eine Öse im oberen Ende der Nadelstange 10 (Fig.l) zur öse der Kahnadel
19. Die Fadenspannungsvorrichtung ist nahe an &er nadelstange In 45° Schräglage gelagert, Sie besteht aus zwei Spannungsscheiben, welche durch eine Feder leicht aufeinandergepreßt
werden. Die beschriebene Anordnung ermöglicht es* die Fadenspannung veränderlich zu gestaltenr wie später aus der Erläuterung
der Arbeitsweise hervorgeht.
Stoffdrttckerfttßchen 12, !»üftfaebel 13, Stoffdrückerstange 14, Stoffdrückerfeder 15 (Fig.2) und die Stichplatte sind allgemein
bekannte felle, wie sie sich an jeder nähmaschine befinden.
Die Arbeitsweise der Maschine erhellt im wesentlichen aus der Beschreibung der Seile und deren aus der Zeichnung ersichtlichen
Anordnung. «Tedoeh ist in Hinsicht auf die feuerungen noch besonders zu erklären:
Der Zapfen 8 bewegt sich infolge des Exzenterantriebes nicht im Kreise, sondern auf elliptischer Bahn. Hierbei schiebt er sich
bald mehr, bald weniger in die Greiferwellenkurbel 9 ein. Es entsteht somit eine veränderliche Hebe!wirkung, d.h. der Zapfen
bewegt sich (da er ja eine Ellipse beschreibt) mit veränderlichem Radius ua die Greiferwelle 9 a, wodurch diese eine unterschiedliche,
bzw. wechselnde Umdrehungsgeschwindigkeit erhält. Letztere wird sowohl auf den Greifer 20, als auch mittels des Exzenters
auf den Stoffschieber 16 übertragen.
Der sichelförmig gebogene Greifer verbreitert sich von seiner Spitze aus allmählich bis zur Mitte, während die andere, zurückgebogene
schaufeiförmige Hälfte die MhfadenschiInge wendet und die Iaht, die man als "Kettelstieh" bezeichnet, herstellt.
Die unterschiedliche Umdrehungsgeschwindigkeit des Greifers bewirkt, daß die Greiferspitse (während der Zapfen 8 sich in
"fellennähe* befindet und damit einen kleineren Radius sur Welle bildet) die an der Madel sich bildende Fadensciilinge rasch
passiert, während zugleich auch der Stoffschieber den Stoff rasch transportiert. Anderseits bleibt bei verlangsamter Drehung
des Greifers (Zapfen in "Wellenweite* bei gröBerem Radius) genügend Zelt, daß sieh &er Faden um die breiteste Stelle des
Greifers mit Sicherheit abwickeln kann. Hierdurch wird der ganze Kähprozeß günstig beeinflußt -und eine fehlerlose Arbeitsweise
der laschine ermöglicht»
Im Verein mit dieser eigenartigen Mechanik wirkt weiterhin günstig die veränderliche Fadenspannung» Steht die Nadelstange
tief (Fig«6)f so sind die Spannungsscheiben geschlossen. Geht die nadelstange hoch, so werden die Spannungsscheiben durch den
nun stelleren Winkel des lähfa&ens gelüftet (Flg.7) und damit die Spannung gelockert» So wird einerseits beim Hochgehen der
Stange ein leichteres Nachziehen des Fadens erreicht, während anderseits bei festerer Spannung der Stoffschieber den Nähfaden
anzieht und die gute iiaht vollendet«
Claims (2)
1.) Kindernähiaas chine mit umlaufendem Kettenst ichgreif er und Handrad, dadurch gekennzeichnet„ daß die von der Handradwelle
über ein Exzenter angetriebene und den Kadelstangenantriebshebel in schwingende Bewegung versetzende Exsenterstange
über das Exzenter hinaus verlängert ist und die Verlängerung einen £urbelsapfen trägt» der in den Schlits einer
auf der Greiferwelle sitsenden Jiurbel eingreift, wodurch der Greiferwelle im 2uge der von dem Kurbelzapfen beschriebenen
Ellipsenbahn verzögernde und beschleunigende Schwingbewegungen erteilt werden.
2.) Kindernähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein auf der Greiferwelle sitzendes Exzenter, das den Stoffschieber
Horizontalbewegungen mit sich ändernder Geschwindigkeit ausführen läßt, derart, daß die den Stoffvorschub bewirkende
Horizontalbewegung des StoffSchiebers schneller erfolgt als die wirkungsfreie Rückbewegung desselben.
5«) Kindernähmaschine nach ,Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung in der Bähe der oberen Austritt
ssteile der Nadelstange am Kopf der Maschine so angeordnet ist, daß Ihre Achse mit der Nadelstange einen Winkel von
etwa 45® bildet, sodaß der von der Spannvorrichtung aus durch ein (ihr der Nadelstange geführte Faden beim Hochgehen
der Nadel die obere, unter Federdruck stehende Spannungsscheibe lüftet und so die Spannung vermindert.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE830289C (de) | Naehmaschine | |
| DEP0055734DA (de) | Kindernähmaschine. | |
| DE812382C (de) | Kindernaehmaschine | |
| DE914817C (de) | Maschine zum Annaehen von Gegenstaenden | |
| DE1063016B (de) | Doppelkettenstich-Zickzack-Schnellnaehmaschine | |
| DE854875C (de) | UEberwendlichnaehmaschine mit Vorschubkesseln, waagerecht arbeitender Nadel, fadenfuehrendem Greifer und Spreizer | |
| DE422546C (de) | Doppelsteppstichnaehmaschine | |
| AT96260B (de) | Stichsteller für Nähmaschinen. | |
| AT72863B (de) | Blindstichnähmaschine. | |
| DE537262C (de) | Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem Greifer | |
| DE456950C (de) | Durchnaehmaschine | |
| DE611421C (de) | UEberwendlichnaehmaschine mit Nadel- und Greiferfadenregulierung | |
| DE545743C (de) | Verfahren und Naehmaschine zur Herstellung eines Kettenstiches | |
| DE140902C (de) | ||
| DE497168C (de) | Naehmaschine mit einer Hakennadel und einer OEhrnadel | |
| DE40929C (de) | Sich hebender und senkender Fadenschlinger für Stick- und Nähmaschinen | |
| AT150397B (de) | Nähmaschine. | |
| DE873487C (de) | Stoffdrueckervorrichtung mit mitgehendem und lueftendem Drueckerfuss | |
| AT42263B (de) | Knopflochnähmaschine. | |
| DE667515C (de) | Doppelsteppstichnaehmaschine mit schwingenden oberen Nadelstangenantriebs- und Fadengeberwellen | |
| AT51498B (de) | Nähmaschine zur Herstellung von Zwirnknöpfen mit Ringeinlage. | |
| DE95928C (de) | ||
| AT67188B (de) | Stickmaschinenschriffchen. | |
| DE657139C (de) | Hohlsaumnaehmaschine | |
| DE387756C (de) | Naehmaschine mit seitlich bewegter Nadel |