DEP0053528DA - Gespannwagen für Pferde- und Traktorzug - Google Patents
Gespannwagen für Pferde- und TraktorzugInfo
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Description
Luftbereifter— und gummigefederter Gespannwagen ft?x Pferde- und Traktorzug .
Luftbereifte Ackerwagen für Zugtier und Traktorzug sind in den verschiedeneren Systemen bekannt, doch weisen dieselben mehrere
Mangel auf8 die darin bestehen, dass sie sehr teuer sind und keinen spannungsfreiene abgefederten Verwindungsausgleich aufweisen,
so dass Stösse von der !fahrbahn die Ladebrücke auf Biegung beswe Terdrehung beanspruchen und deren Tragfähigkeit entsprechend
stark reduziert wird, Ebenfalls wirkt die Auflaufbremse auf die Vorderachse, was die Lenkbarkeit stark beeinträchtigt. Schliesslich
fehlt die in der Höhe regelbare Se ichsei aufhängung, d„h« dass die Qespanndeichsei in ihrer Gespannlage sowohl für Zugtiere
als auch für Traktorzug eingestellt werden kanne Beim Erfindungsgegenstand sind diese Mängel behoben, dadurch
dass die Ladebrücke auf drei Gummizylindern ruht und dadurch im Zusammenspiel mit dem Verwindungsausgleich jede zusätzliche Sebenspannung
verhindert wird# während die Auflaufbremse sowohl für Zugtiere oder Traktor und dessen Beichsellage einstellbar auf
die Hinterachse wirkte und somit die natürliche Lenkbarkeit erhalten bleibt.
Die Erfindung ist in Anlage 1 und 2 a& Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben.
Es zeigen:
Äbb*l: Ansicht der Vorderachse in lahrtrichtung mit geschnittenem Gummi ζ ylinder.
Abb.2: Ansicht in Pfeilrichtung "A" auf das Bremsseil und dessen Dmlenkrollen.
Abb.5: Ansicht der linken Hinterachse mit Grummizylinder. Äbb.4: Seitenansicht der Hinterachse nach Abb.3.
4bb«5: Seitenansicht und teilweise Schnitt des fagens mit Bremsanordnung und Verwindungsausgleich.
Abbe6: Bremshebelpartie In seitlicher Ansicht«
Me Tordexacb.se 1 ist mit dem Bolzen 2 mittels Schlitzloch 3 im Zylinder 4, der ebenfalls Schiit ζ führung hate zur Achse vertikal
Yerschieblich gelagert* Auf der VbrderachsenmitteÄn eine !»ufferachse 5 aufgesetzt auf welcher austauschbare G-unaaikorben
mit radialem Spiel aufgesteckt sind. Das Widerlager "bildet der Zylinderdeckel 7» in welchem zugleich die Achse 5 geführt ist und
oberhalb die Seilrollen 28 für des Bremskabel 17 drehbar gelagert sind. Der Gummizylinder 4 ist mittels eines kegelsrtigen Trägers
und Speichen 29 zum Drehkranz 9 ausgesteift und dieser ruht unterhalb der Ladebrücke 10. Die Deichselschere 11 ist mit Lagern 12
hinter der Vorderachse 1 drehbar gelagert und mit einem an der Querstange JO angebrachtem Hebel I5 und Schraube 14 am !Teil 8 verstellbar
abgestützte Der Zug fmr die Auflaufbremse I5 führt zu dems im Teil 8 bezw. 29 drehbar gelagerten Hebel l6$ an dessen
oberem lade das Zugseil I7 angeschlossen ist# das über die Rollen geführt am umlenkhebel l8 angeschlossen ist. Ein weiteres Zugglied
19 von Hebel 22 fütet zur Hinterradbremse 20. Auf derselben Achse des lose drehbaren Omlenkhebels I9 ist der mit Achse 21 starr verbundene
Hebel 22 mit Schiit ζ führung fur die Handbremse 24/25 befe stlgt. Die bandbremse kann unabhängig zur Auflaufbremse betätigt
werden und umgekehrt* indem der Hebel l8 auf der Handbrems achse lose drehbar ist und beim Wirksamwerden der Auflaufbremse und bei
gelöster Handbremse 25 durch Anschlag 23 an dem mit der Achse befestigten Hebel 22 zur Anlage koaant und so der Bremsweg in bekannter
Weise über das Handbremsenzugseil I9 zur Hinte!radbremse 20 führt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei geladenem Wagen werden die in Zylinder 4/26 mit Radialspiel auf der Achse 5 geführten Sumaiikolben 6 entsprechend der Last
zusammengedrückte Bei Höchstlast liegt der Bolzen 2 am oberen
Schlitzende dss Zylinders 4 an. Im "belasteten Zustande runt öle Brücke 10 deshalb auf 5 gummigelagerten Punkten derart9 dass sowohl
"bei Kurvenfahrt als auch "bei unebenem fahrweg dieser spannungsfreie Zustand Mttels gleichaeitig pendelnder Lagerung der Yorderachse
1 erhalten "bleibt« Die Zugkraft, die mittels der Deichselschere 11 hinter der Vorderachse angelenkt angreift, wird im
Schlitzmaul von Zylinder 4 ebenfalls nebenspannungsfrei übertragen, weil die Schere und somit die Wichse 1 vertikal beweglich ist und
auf die jeweilige 3?esselh5he der Zugtiere ©der Traktor mittels ^schlagschraube einstellbar ist«, Bei Talfahrt mit Zugtieren oder
Traktor wird die Zugkraft negativs d.h. die Stange 15 überträgt die Bremskraft · über *%bel 16 auf das Zugseil 17« letzteres ist
zwischen den Bollen 28 geführt und endet am Hebel 18 auf der Achse 21. Durch den Terstellweg des Zugseiles 17 kommt der Ansät lagzapfen
23 am festen Hebel 22 aum Anliegen, so dass bei gelöster Handbremse 25 der an Achse 21 befestigte Hebel 22 die Hinterradbremse
20 über das Zugglied I9 anzieht 9 während die Handbremse 25 durch die verschiebliche !fesselung der Zugstange 24 am Hebel 22
unwirksam bleibt» Ist die Talfahrt eine Iurvee so wird der Zugstrang 17 der Auflaufbremse um den Winkel χ verdreht von den beiden
Bollen 28 aber so ge führt, dass keinerlei Längung und Kürzung des Zugstranges zustande kommt und die Brems^&fc&gkeit bezw. Lenkbarkeit
voll erhalten bleibt,, gleichgültig ob die Talfahrt gerade ist oder Kurven aufweist. Das Zugseil I7 kann jedoch bei festem
Hebel 18 auf der Achse 21 direkt zur Hinterradbremse führen,, unter der Voraussetzung, dass die Zugstange der Handbremse am Umlenkhebel
der Achse 21 verschieblich gelagert ist. lach beendigter Talfahrt werden die Brems teile durch die bekannte Auflauf feder ( nicht dargestellt),
wieder in ihre ursprüngliche Bereitschaftslage turückgebracht. Dasselbe gilt für die Gummifederung, deren Kolben sich je
nach dem Grade der Entlastung wieder zurückformen*
Durch diese Erfindung werden alle bisherigen !Mngel der Yerwindung#
Dsmpfongj !federung,, Lenkwilligkeit "and Hinteraehsenbremsung in einfachster Aus !führung "beseitigt und somit ein leicht zu ziehendes,
tierschonendes 9 spannungsfreies Fahrzeug siit guten ]?ahreigenschaften
geschaffen«
Claims (1)
1.) öespannwagen für Pferde- und Traktorzug dadurch gekennzeichnet dass die Ladebrücke (10) auf den achsen durch Gummikolben (6)
unterstützt ireird, die in drei Hohlkörpern (4) geführt sind9 die einerseits die Achsenpartie mittels Schlitzführung (3)
und Stecknagel (2) für den geforderten !Federung haltern,, andererseits fest oder mittels Drehkranz am Unterbau der
Ladebrücke Gefestigt sind9 wobei die Vorderachse (1) mit der Deichselschere (11) durch den Stecknagel (2) drehbar gehaltert
Sf
1
und in ihrer Äusgleichbewegung begrenzt iste die Deichselschere aber selbst an der Achse (1) drehbar gelagert md mittels
Inschlagschraube (14) am festen Wagenkörper vertikal schwenkbar abgestützt ISt9 während das Bremskabel f7) in Radachsenmitte
ζ.B* auf dem Zylinder (4) mittels ytihrungsrollen (2J3) so geführt ist, dass dasselbe zur Auflaufbremse (20) der Hinterachse
Über ein mit der Handbremse (25) selbstätig kuppelndes Heiseige stange ( 18^ 22 ) führend in jeder Kurvenlage^ ohne
die Handbremse auszuschalten wirksam wird,
2») Wagen nach Anspruch I8 dadurch gekennzeichnet dass ein oder mehrere austauschbare Guomikolben (6) in dem Hohlkörper (4)e
der oben als Deckel endet übereinanderliegend mit Eadialspiel gekapselt sind«
3o) Wagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Gummikolben (6) durch eine auf der Tragachse
lotrecht angeordnete Kolbenführungsachse (5) mit Radialspiel geführt sindj, deren Schaft oben im Deckel -und unten
mittels Kolben im Zylinder selbst versdaieblich gelagert ist.
4o) Wagen nach .Anspruch 1 - J β dadurch gekennzeichnet^ dass die Auflaufbremse das Zugglied (17) über einen "ömlenkhebei (16)
betätigte
Family
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