DEP0053069DA - Filtereinrichtung - Google Patents

Filtereinrichtung

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DEP0053069DA
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Germany
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filter device
valve
filter
venting
cover
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Expired
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English (en)
Inventor
Hans Dipl.-Ing. Bad Kreuznach Graeser
Karl Bad Kreuznach Mecky
Original Assignee
Seitz-Werke GmbH, Bad Kreuznach
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Filtereinrichtung mit Ein- und Auslauforganen für die trübe bezw. filtrierte Flüssigkeit sowie Einrichtungen zum Sterilisieren, Entlüften und Probeentnehmen. Bekannte Filter besitzen für diese verschiedenen Zwecke je ein besonderes Organ, z.B. Abfüllverntil, Dampfventil, Entlüftungsventil, die an verschiedenen Stellen des Gerätes, meistens an dessen vorderen, feststehenden Deckel, angebracht sind. Durch diese Anordnung wird die Übersichtlichkeit der einzelnen Armaturen sowie die Bedienung des Gerätes erschwert, und es kommt häufig vor, dass dadurch Bedienungsfehler entstehen, die sich besonders bei einer sterilen Filtration ungünstig auswirken können.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und besteht darin, dass die Absperr-Organe für den Ablauf des Filtrates zum Einleiten eines Sterilisiermittels (z.B. Dampf) sowie zum Entlüften und Probeentnehmen in einem Block mit gemeinsamem Gehäuse vereinigt sind, das mit einem einzigen Anschluss mit dem Filtergerät verbunden ist. Diese Blockarmatur wird als Ganzes an das Gerät angesetzt, zweckmässig auf der obersten Begrenzungskante des Armaturendeckels, also am höchsten Punkte des Gerätes. Bei dieser Ausführung werden Bedienungsfehler weitgehend ausgeschaltet und die Bedienung selbst erleichtert. Die Armaturenbatterie ist zweckmässig mit einer Überwurfmutter am Gerät befestigt, so dass sie leicht in die beim Abfüllen z.B. von Flaschen geeigneteste Stellung gebracht werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die:
Abb. 1 eine Vorderansicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
Abb. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des Filtergerätes und
Abb. 4 ein Ventil mit Überwurfkappe.
Das Filtergerät besteht aus einem vorderen, die Armaturen tragenden feststehenden Deckel 11, einem hinteren beweglichen Deckel 12 und zwischen ihnen angeordneten Filterkammern bezw. -platten 13, zwischen denen Filterschichten 14 eingelegt sind. Das Gerät ruht mit Hilfe von Tragholmen 15 auf einem Gestell 16 und besitzt eine Auffangschale 17 zum Aufnehmen der Tropfflüssigkeit und der beim Auseinandernehmen des Gerätes herauslaufenden Flüssigkeit.
18 ist ein Einlauforgan (Ventil oder Hahn), das an der tiefsten Stelle an der unteren Begrenzungskante des vorderen Deckels angebracht ist. Die Trubseite des Filters wird mit Hilfe eines Ventiles 19, das auf einem Schauglas 20 sitzt, entlüftet. Der obere Deckel des Schauglases 20 ist hierbei gleichzeitig als Gehäuse für das Entfüftungsorgan 19 ausgebildet. Die Auslaufarmatur besteht aus einem Blockgehäuse 21, das ein Auslaufventil 22, ein Ventil 23 zum Einleiten eines Sterilisiermittels und ein Anschlusstück 24 für Vorlauf, Probeentnahme und Entlüftung umfasst. An die Blockarmatur wird ein Abfüllorgan angeschlossen. Das Gehäuse ist mit Hilfe einer Überwurfmutter an den Filterdeckel angeschlossen und kann in beliebiger Richtung festgestellt werden, so dass die Abfüllung sowohl von der Vorderseite des Gerätes her als auch seitlich vorgenommen werden kann. Die Blockarmatur besitzt am unteren Ende ein Schauglas 26 zum Beobachten des Durchströmens der Filtratflüssigkeit.
Die Armaturbatterie ist auf der Oberkante des vorderen Deckels, also am höchsten Punkte, angebracht, um die Entlüftung der Filterkammern mit Sicherheit zu erzielen. Das Entlüftungs- und Probeentnahmeorgan wird gleichzeitig durch das Sterilisiermittelventil gesteuert. Dieses Ventil übt also gleichzeitig zwei Aufgaben aus, wofür bei bekannten Geräten bisher je ein Organ benutzt wurde. Die unteren und oberen Augen der Filterkammern sind in bekannter Weise durch Kanäle verbunden. Das Zusammenpressen der Filterkammern und Deckel erfolgt durch eine Zentralspindel mit Handrad. Zur Prüfung des Druckes auf der Eingangs- und Ausgangsseite sind an der Vorderwand des Deckels 11 zwei Manometer 27 mit rückseitigem Anschluss angebracht, die bei dieser Anordnung geschützt und für die Beobachtung günstig liegen. Das in Abb. 4 gezeigte Ventil besitzt eine Überwurfkappe 28, die mit Gewinde auf dem Gehäuse 29 aufgeschraubt ist und gleichzeitig zur Anpressung der Stopfbüchse 30 dient.

Claims (8)

1.) Filtereinrichtung mit Ein- und Auslauforganen und Einrichtungen zum Sterilisieren, Entlüften und Probeentnehmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrorgane (22) für Auslauf des Filtrats, für Einleiten eines Sterilisiermittels (23) sowie für Entlüftung und Probeentnahme (24) in einem Block (21) mit gemeinsamem Gehäuse vereinigt sind.
2.) Filtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ (23) zum Einleiten des Sterilisiermittels gleichzeitig den Entlüftungs- und Probeentnahmeanschluss betätigt.
3.) Filtereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armaturenbatterie auf der Oberkante des Filterdeckels (11) angeordnet ist.
4.) Filtereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlüftungsventil (19) der Trubseite mit einem Schauglas (20) versehen ist, dessen Oberteil gleichzeitig als Gehäuse für das Entlüftungsventil ausgebildet ist.
5.) Filtereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsarmatur (18) auf der untersten Kante des Filterdeckels angeschlossen ist.
6.) Filtereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Manometer (27) für die trübe Flüssigkeit und die Filtratflüssigkeit mit rückseitigem Anschluss an der Vorderseite des Filterdeckels (11) angeschlossen sind.
7.) Filtereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Manometer als Druckdifferenzmanometer zur Messung des Druckunterschiedes zwischen trüber Flüssigkeit und Filtrat auf der Vorderseite des Filterdeckels (11) angebracht ist.
8.) Ventil für Filtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwurfkappe (28) gleichzeitig Anpressmutter für die Ventilstopfbüchse (30) ist.

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