DEP0052414DA - Fernbetätigungseinrichtung für veränderliche elektrische Schaltelemente. - Google Patents
Fernbetätigungseinrichtung für veränderliche elektrische Schaltelemente.Info
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Description
Pernbetätigungseinrichtting
für veränderliche elektrische Schaltelemente
Bisher war es notwendig, die Lautstärkeregelung sowie die Abstimmung
am Boadfunkgerät unmittelbar vorzunehmen. Zu diesem Zweck musste sich
die das Gerät betätigende Person zu diesem hinbegeben. Einige Firmen
bauten fahrbare Hundfunkgeräte aur leichteren Handhabung. Aus Platzmangel
konnten derartige Geräte in den meisten. Wohnungen aber nicht
aufgestellt werden« Gemäss der Erfindung werden die geschilderten Nachteile vermieden und ein im Gebrauch sehr handliches Gerät dadurch
geschaffen, dass für die Betätigung von elektrischen Schaltelementen, Z8Ee des Lautstärke-Potentiometers am Bundfunkgerät, eine biegsame
Welle angewendet wird« Es ist hiermit möglich, das Gerät von jedem
Punkt im Zimmer aus zu bedienen*
Der Erfindung entsprechend können alle bekannten biegsamen Wellenarten
für die Fernbetätigung veränderlicher elektrischer Schaltelemente verwendet werden* In Abb „2 und Abbs4 sind die gebräuchlichsten
Arten von Wellen dargestellt. Es handelt sich im Falle der Abb »2 um mehrere gegenläufig übereinander gewickelte Drahtspiralen 1 und 2P
die zuweilen auf einen flexiblen Kern gewickelt werden« Abb.4 zeigt
eine biegsame Gelenkwelle, die sich gleich gut ftir obigen, Zweck eignet»
Auf der Welle Ts&uaen.. nach Abb„2, ««Beer^f* ein Gummi- bzw,, Kunst-Stoffüberzug
oder ein GewebeTfest aufgebracht werden, um die Griffigkeit
zu erhöhen* Hierdurch wird es möglich, die Welle von jedem Punkt
aus auf ihrer gesamten Länge zu drehen*
Abb»1 zeigt eine flexible Welle 5* die zur Verlängerung der Achse des
Lautstärke-Potentiometers an dem Rundfunkgerät 6 mit dem Kupplungsknopf 7 befestigt ist= Hier ist eine Betätigung des Lautstärkereglers
entweder unmittelbar am Knopf 7 oder an der mit Überzug versehenen "felle 5-bzw. auch am Endknopf 8 möglich*
Nach Abb „3 kann auf der flexiblen Welle 4 auch ein längs verschiebbarer
Griff 9 angebracht werden, der mittels einer Kordelschraube 1o
mit der Wellet fest verbunden wird* Die Drehung der Welle? kann dann mit
dem Griff/ erfolgen·
Lothar Laurent n, ~ ~ _ .
München 25 - 2 - BA 5 *-* ? Q/,
In dem Kupplungsknopf 11, der die flexible Welle 25 mit dem Lautstärke-Potentiometer
verbindet, kann zur Ein- bzw, Ausschaltung des Gerätes ein Quecksilbers ehalt er Abb »5 eingebaut werden* In dem Enopf
ist ein Glasröhrchen 12 angeordnet, das mit zwei Metallplatten 13 tW
verschlossen isi8 Diese Metallplatten sind mit je einer Stromzuführung
15 verbunden» In dem Röhrchen befindet .sich eine Quecksilberblase 16,
die beide Metallplatten 14 und 14 leitend miteinander verbindet. Die' Qiiecksilberblase 16 liegt an dem Steg 17 an» über den sie bei Linksdrehung
des Knopfes 11 hinwegfliesst und an das isolierende Segment
so. liegen, kommt. Das isolierende Segment 18 ist ein nicht leitender
Farbanstrich oder ein Isolierplättehen auf einer der Metallplatten
13 bzw« 14. Der Stroinfluss ist in dieser Lage (Ausstellung) unterbrochene
Um ein WeiterfHessen auf die Kontaktflächen zu verhüten,
ist eine isolierende Scheidewand 19 längs durch das Böhrchen angebracht»,
Um den Empfänger auszuschalten, wird das Lautstärke-Potentiometer auf „leise", also ganz nach links bis zum Anschlag gedrehte
Im Knopf 11 ist eine .Feder 2o angebracht, die einerseits an dem Stift 21, der mit dein Knopf 11 verbunden ist und mit ihrem anderen
Ende an der Halteschrau.be 22,, die die Buchse 23 mit der Potentiometer—
achse 26 verbindet, befestigt ist« Beim Weiterarehen nach links über
den Potentiometer-Anschlag hinaus gibt die Feder 2o nach und spannt siehj, so dass ein Yfeiterdrehen des Knopfes 11 auf der Buchse 23 bis
zum Anschlag 24 möglich ist* Durch die jetzige Schrägstellung des Knopfes 11 kann die Quecksilberblase 16 über den Steg 17 hinwegfliessen
und somit die Ausstellung erreichen. Wird die Welle 25 losgelassen,
so entspannt sieh die Feder 2o wieder und der Knopf 11 dreht sich in seine Euhelage Abb.5« Durch den Steg 17 muss die Quecksilberblase
16 in ihrer jetzigen Lage verharren« Bei Rechtsdrehung überfliesst
die Quecksilberblase 16 den Steg I7 und schaltet das Gerät
ein* Beim Weiterdrehen des Knopfes 11, also bei Vergrösserung der
Lautstärke, läuft die Quecksilberblase 16 in dem Glasröhrehen 12
herum und bewirkt ständig ein Aufrechterhalten des BinsehaltzustandeS0
Der Quecksilberschalter liegt, verbunden, durch die Stromsuff5.hrungen 15,
im Empfängerstromkreis.
Eine weitere Anordnung Abbs6 gestattet es, eine biegsame Welle ~*>o für
die Betätigung von veränderlichen elektrischen Schaltelementen 38 in
ein elektrisches Gerät einzubauen, die dann auf bestimmte Länge am
Drehknopf 27 aus dem Gerät herausgezogen werden kann» Die Welle 3°
Lothar Laurent
München 25 _3 —
Linden sch rnitstr. 38/iy RA CT' *"ΐ C% C\ P
• ' · ■ ■ fcA. 0o/io4
auf dem Wickelkörper 28 aufgewickeIt9 In dem Wickelkörper ist eine
Feder 29, die sich beim Herausziehen der Welle 3ο spannt*» Beim Nachlassen
des Zuges am Drehknopf 27 wird ein Bremshebel 31 durch die
Feder }2 gegen die Stirnseite einer Wickelkörperwand 28 gedrückt^
wodurch ein, Wiederaufrollen der Vie lie J>o verhindert wird* Durch Zug
am Bremshebel 3 ^ i*1 Bichtung 33 wird die Bremsung aufgeheben und die
Welle 3o wickelt sich auf den Wickelkörper 28 wieder auf} bis der
Drehknopf 27 bxl der Geratefrontplatte }4 fest anliegt« Der Wickelkörper
28 ist mit der Achse 35 in dem Bahmen J>G gelagerts der seinerseits
mit seinem Zapfen J>1 in der Buchse 42 drehbar angeordnet ist*
Gegenüber dem Zapfen 37 ist das veränderliche elektrische Schaltelement 38 mit seiner Achse 39 in der Haltebuchse 4o-befestigt. Beim
Drehen am Drehknopf 27 dreht sich der Bahmen 36 und somit auch das
elektrische Schaltelement, .Fur die Betätigung der Einschaltimg des
elektrischen Gerätes mittels obiger aufwickelbarer biegsamer Welle kann nach Abb,7 zwischen, die Haltebuchse^o^ und Stift 41 sowie die
Achse 39 ein Kupplungsknopf ÄÖtf75T* Pos* 11'/""iuit eingebautem Quecksilberschalter
eingebaut werden, der ein Ein- bzw* Ausachalten des
elektrischen Sferätes mit der biegsamen Welle ermöglicht,,
11 Ansprüche
7 Abbildungen
7 Abbildungen
Claims (1)
- _ 4 —Lothar Laurent., München 25
Lindenschmitstr. ΘΘ/IVPatentansprüehe: . · ■ .1 · Pernbetätigungseinrichtung für veränderliche elektrische Schaltelemente, ait der eine beliebige Verlängerung der Achse eines elektrischen Schaltelesentes erzielt, wird., dadurch gekennzeichnet, dass hiersα;eine biegsame Welle verwendet wird, an deren einem Ende ein Kupplungskopf (7* 11) befestigt ist, der eine mechanische Verbindaogsaiögliciikeit mit άβια Schaltelement gestattet, oder an. deren Bnde ein. Wickelkörper (28) befestigt ist, auf* den die biegsame Welle aufwickelbar ist, und der seinerseits über den Rahmen (36) mit dem Schaltelement (38) mechanisch verbunden wird®2» Pernbetätigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle mit flexiblem Kunststoff bzw«, Gummi (}) fest haftend überzogen ist, oder dass ein beliebiges Gewebe (3) fest haftend aufgebracht wurde * ·3* Pernbetätigungseinrichtang nach Anspruch 1 und 2S dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle ein. Drehknopf (8) (Abb„1 ) fest angebracht oder ein Griff (9) (Abb»3) verstellbar angeordnet ist»4e Fernbetätigungseinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3« dadurch gekennzeichnet, dass im Kupplungsknopf (11) ein Quecksilberschalter eingebaut ist.5p Pernbetätigungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Rechts- bzw. Linksdrehung des Kupplungsknopfes (11) die den elektrischen Eontakt herstellende Q;uecksüberblase (16) über einen Steg (17) nach rechts bzw. links fliessen mass,6. Pernbetätigungseinrichtüiis nach Ansprach 4 und 5, dadurch-gekennzeichnet, dass in der Ausschaltstellung die Quecksilberblase (16) an einen nichtleitenden -Färbanstrich bzw,, ein Isolierplättchen (18) auf einer der beiden Strom zuführenden Metallplatten (13, 14) zu liegen kommt«IV! ünchen 25 ·— 5 *"" *■"■ ^Undenschmitstr. 33/!νA V β-Ι7· Fernbetätigungseinrichtung nach Ansprach. 4, $ 11111I 6, d ad arch gekennzeichnet, dass der Kupplungsknopf (11 ) bei Linksdrehung tiber den Anschlag im Schaltelement hinaus tun die Buchse (23) gegen eine Feder (2o) weitergedreht werden kann* so dass ein tibergleiten der Qaeeks überblase (16) auf das isolierende Segment (18) möglich wird*8„ fernbetätigungseinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3» dadurch gekennzeichnet,, dass in dem Wickelkörper (28) eine Feder (29) eingebaut ist, die sich beim Abwickeln der biegsamen Welle (3o) spannt®9* Fernbetätigungseinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 and 8, dadurch gekennzeichnet, dass der den Wickelkörper drehbar lagernde Rahmen (36) senkrecht drehbar zur Drehrichtung des Wickelkörpers angeordnet ist·1o* ^^betätigungseinrichtung nach Anspruch 1, 2$ 3* 8 13JId 9S dadurch gekennzeichnet, dass das veränderliche elektrische Schaltelement (38) durch seine Achse (39) mit dem Eahmen. (36) über die Buchse (4o) fest verbunden iste11 „ Pernbetätigungseinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3* 8 und 9S dadurch gekennzeichnet, dass das veränderliche Schaltelement (38) mit dem Eahmen (36) durch den Eupplungsknopf (11) mit eingebautem Quecksilberschalter über Achse (39) und Haltebuchse (4o) sowie Stift (41) miteinander verbunden ist, so dass das elektrische Gerät mit dem eingebauten Quecksilberschalter ein- bzw« ausgeschaltet werden kann (Abb?7)«
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