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Röntgen-Zielaufnahmegerät
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und eine weitere Ausnehmung 6 für einen Leuchtschirm 7 vorgesehen. Ein Streustrahlenschutzvorhang 8 ist längs an der unteren und linken Rahmenleiste des Zielgerätes angeordneten Führungen aus der il, Fig, 1 veranschaulichten Lage, in der die Patientenlagerplatte vertikal steht, in die in Fig. 3 veranschaulichte Lage, in der die Patientenlagerplatte horizontal liegt, verschiebbar. An der linken Rahmenleiste ist ein zusätzlicher Streustrahlenschutzteil 9 befestigt, der gemäss Fig. 3 den oberen Teil des Schutzvorhanges 8 überdecken kann.
An der linken Rahmenseite des Zielgerätes ist ein im wesentlichen U-förmiger Teil 10 (Fig. 3) angeordnet, der gehäuseartig ausgebildet ist und einen flachen Gehäuseteil 11 aufweist, an dessen Enden sich die vorspringenden Gehäuseteile 12,13 anschliessen. In den Teilen 12,13 ist ein stabförmiger Doppelhandgriff 14 gelagert, der sich in einer zur Hochachse des Zielgerätes parallelen Achse erstreckt und, hin- tèreinanderliegend, die bei den Griff teile 15. 16 aufweist, die in bezug auf eine durch die Längsmitte des Stabes gehende Querebene symmetrisch ausgebildet sind. In der Längsmitte des Doppelhandgriffes ist ein scheibenartiges Betätigungsorgan 17 um eine zur Querachse des Zielgerätes parallele Achse 18 drehbar ge- lagert.
Das Betätigungsorgan 17 ist als Rändelscheibe ausgebildet.
Der Doppelhandgriff 14 kann zum Querverschieben des Zielgerätes dienen. In der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung liegt dabei, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist, die linke Hand des Untersuchers an dem Griffteil 15 an. Der Doppelhandgriff ist in einem solchen Abstand von dem flachen Teil 11 angeordnet, dass die Hand den Griffteil 15 bequem umgreifen kann. Die Rändelscheibe 17 ist den beiden Griffteilen 15, 16 unmittelbar benachbart angeordnet, so dass bei am Griffteil 15 anliegender Hand der Daumen der linken Hand bequem und ungehindert die Rändelscheibe 17 in beiden Drehrichtungen betätigen
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das Zielgerät in Längsrichtung der Patientenlagerplatte geschaltet werden kann.
Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass bei Drehung des Rändelknopfes 17 in der Weise, dass der Daumen sich nach oben (Fig. 2) bewegt, der Verstellantrieb im Sinne einer Hubbewegung des Zielgerätes und umgekehrt, bei einer Bewegung des Daumens nach unten, im Sinne einer Senkbewegung des Zielgerätes geschaltet wird.
Der Doppelhandgriff 14 kann um seine Achse drehbar in den beiden Gehäuseteilen 12,13 gelagert sein, wobei mit dem Griffteil 15 wiederum Kontaktanrodnungen verbunden sein können, durch die ein, beispielsweise elektrischer, Verstellantrieb zur Querverschiebung des Zielgerätes schaltbar ist. Die Schaltanordnung kann wiederum so getroffen sein, dass den Drehbewegungen des Doppelhandgriffes bzw. der Hand des Untersuchers sinngemässe Verstellbewegungen des Zielgerätes zugeordnet sind. Der Verstellantrieb kann so ausgebildet sein, dass er nur einen Teil der Querverschiebearbeit übernimmt, so dass der Untersucher jederzeit das Gefühl für die Querverschiebung durch. einen von ihm auf den Handgriff bzw. das Zielgerät ausgeübten Druck behält.
In der durch die Längsmitte des Doppelhandgriffes gehenden Symmetrieebene kann eine weitere Schaltvorrichtung 19 vorgesehen sein, die gemäss Fig. 3 in dem Gehäuseteil 11 gelagert und in bezug auf die erwähnte Querebene symmetrisch ausgebildet ist. Die Schaltvorrichtung weist je einen den beiden Griffteilen unmittelbar benachbarten bügelartigen Teil 20 bzw. 21 auf und kann mittels dieser bügelartigen Teile in Richtung senkrecht zur Längsachse des Doppelhandgriffes, d. h. senkrecht zur Ebene des Zielgerätes, bewegt werden. Zur Betätigung beispielsweise des Bügels 20 kann bei am Griffteil 15 gemäss Fig. 2 anliegender linker Hand der Zeigefinger der Hand benutzt werden, der den Bügel 20 bequem und ungehindert ergreifen kann.
Mit der Schaltvorrichtung 19 können ebenfalls Kontaktanordnungen gekuppelt sein, durch welche Schaltglieder für die Herstellung von Röntgenzielaufnahmen gesteuert werden können.
Die vollkommen symmetrische Ausbildung und. Anordnung der erwähnten Betätigungsg'ieder, näm-- lich des Doppelhandgriffes 14, der Rändelscheibe 17 und der Schaltvorrichtung 19, macht es in besonders einfacher und vorteilhafter Weise möglich, dass in der in Fig. 3 veranschaulichten Trochoskopiestellung die linke Hand des Untersuchers den Griffteil 16 umgreift und die erwähnten Betätigungsglieder durch die entsprechenden Finger in gleicher Weise wie bei vertikal stehendem Zielgerät bedienbar sind. Demzu- folge kann der Daumen bequem die Rändelscheibe 17 und der Zeigefinger den Bügel 21 der Schaltvorrichtung 19 betätigen.
Sollte sich im Falle der Trochoskopiestellung des Untersuchungsgerätes die Zweckmässigkeit ergeben, dass ausnahmsweise die Bedienung des Zielgerätes bzw. der-Betätigungsorgane durch die rechte Hand erfolgen soll, so sind infolge des vollkommen symmetrischen Aufbaues die Verhältnisse bei der Bedienung der betreffenden Organe ganz analog den oben beschriebenen, da in diesem Falle die rechte Hand an dem Griffteil 15 spiegelbildlich symmetrisch zu der in Fig. 3 angedeuteten Lage der linken Hand liegt.