DE338199C - Zugvorrichtung fuer elektrische Drehschalter - Google Patents

Zugvorrichtung fuer elektrische Drehschalter

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DE338199C
DE338199C DE1920338199D DE338199DD DE338199C DE 338199 C DE338199 C DE 338199C DE 1920338199 D DE1920338199 D DE 1920338199D DE 338199D D DE338199D D DE 338199DD DE 338199 C DE338199 C DE 338199C
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ratchet
wheel
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DE1920338199D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H17/00Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Vorrichtungen zur Fernbetätigung von elektrischen Drehschaltern mittels Schaltrad und durch ein Zugorgan bewegter Schaltklinke sind bekannt. Demgegenüber kennzeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das Schaltrad mit einem um dessen Mittelachse drehbaren, zur Anlenkung der Schaltklinke dienenden Bügel versehen ist und die Schaltklinke selbst aus einem doppelarmigen Hebel besteht, an dessen einem Arm das Zugorgan angreift.
Der eine Arm des Schaltklinkenbügels ist dabei auf einen an der Vorderseite des Schaltrades in der Schaltradachse befestigten Stift aufgesetzt, während der andere Arm des SchaltkjinkenBügels sich um einen kreisförmigen Ansatz auf der Hinterseite des.Schaltrades legt.
Durch diese Konstruktion wird gegenüber den bekannten Ausführungen der Vorteil größerer Betriebssicherheit und billigerer Herstellung erzielt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in -Fig. ι bis 8 veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Vorrichtung. Sie stellt sich hier dar als ein Rädchen a aus Holz ο. dgl., welches im Kreismittelpunkt mit einem Stift b versehen ist, der den einen Träger für die zweimal rechtwinkelig gebogene Leiste c, c' bildet. Im Gelenk d trägt diese Leiste ein Gewicht e, dessen nach oben gerichtetes keilförmiges Ende/ nach links leicht abgebogen ist und den Rand des Rädchens gerade so berührt, daß es bei Zug nach links als Klinke wirkt. Am unteren Ende des Gewichts ist eine Schnur befestigt, welche nach den Richtungen A bzw. B1 C, D gezogen werden kann. Für die letzteren drei Richtungen ist die Führung über die Rinne i des Rädchens bzw. durch einen an der Wand befestigten Ring I notwendig.
Fig. 2 ist die Rückseite der Vorrichtung. k ist eine tiefe Aushöhlung des Rädchens von der Form und Größe, daß dieses gerade bequem auf einen Schaltgriff von normaler Größe aufgestülpt werden kann, c" ist das kreisförmig umgebogene Ende des Bügels c, c', welches sich auf einem leichten Vorsprung a1 des Rädchens hin und her drehen kann.
Fig. 3 ist ein Querschnitt der Vorrichtung, wie diese auf den Schaltgriff gestülpt ist.
Fig. 4 und 5 sind Seitenansicht und Querschnitt einer mit Widerhaken versehenen Hülse s, welche bei kleineren Schaltgriffen als Einlage zwischen diesem und dem Rädchen verwendet wird. Als weitere Einlagen können hier noch Kartonplättchen o. dgl. dienen.
Fig. 6 zeigt einen an einer Holzleiste m befestigten Ring I zur etwaigen Führung der Schnüre.
Fig. 7 und 8 stellen eine Abart der ersten Vorrichtung dar. Hier ist das Rädchen- noch durch einen durch Schrauben 0 an der Wand befestigten Bügel η gesichert. Dadurch wird die Anwendung einer Rückzugfeder q mög-Hch gemacht, welche den Bügel η mit der Schaltklinke p verbindet.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Stülpt man das Rädchen α auf den Schaltgriff (wenn nötig, unter vorherigem
Aufsetzen einer Sicherheitshülse) und zieht dann die Schnur in der Richtung A, so wird das Rädchen mit Hilfe der Schaltklinke und damit auch der Schaltgriff eine Vierteldrehung im Sinne des Pfeils in Fig. ι vollführen. Damit ist die Umschaltung erreicht. Läßt man nun die Schnur los, so schnellt der Bügel c, c' mit der Schaltklinke wieder in die ursprüngliche Lage zurück und die Umschal.-tung kann nun von neuem vor sich gehen. Wie die Umschaltung in den Richtungen B, C, D, also nach rechts, nach unten und rechtwinkelig zur Zimmerwand, vor sich geht, unter Leitung der Schnur über die Rinne i bzw. über den Ring Z, ergibt sich aus Fig. 1. Hierbei verhindert eine zweite Schnur g", g3 bzw. der Knopf h, daß das Rädchen mehr als eine Vierteldrehung vollführen kann. Ähnlich ist die Anwendung bei einer Stehlampe, wo die Schnur nach unten geleitet wird und in einem Ring I gleitet, dessen Halter m am Tisch durch Schrauben oder ein Gewicht festgelegt ist. Bei der Anwendung der Federung gemäß Fig. 7 und 8 verhindert der etwas nach außen gebogene Daumen cs, daß mehr als eine Vierteldrehung vollführt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zugvorrichtung für elektrische Drehschalter, bestehend aus einem auf den Schaltergriff aufgesetzten Schaltrad mit Schaltklinke, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad mit einem um dessen Mittelachse drehbaren, zur Anlenkung der Schaltklinke dienenden Bügel versehen ist und die Schaltklinke selbst aus einem doppelarmigen Hebel besteht, an dessen einem Arm das Zugorgan angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm des Schaltklinkenbügels (c, c1) auf einen an der Vorderseite des Schaltrades in der Schaltradachse befestigten Stift aufgesetzt ist, während der andere Arm des Schaltklinkenbügels sich um einen kreisförmigen Ansatz auf der Hinterseite des Schaltrades legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920338199D 1920-04-04 1920-04-04 Zugvorrichtung fuer elektrische Drehschalter Expired DE338199C (de)

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