DEP0052302DA - Maschineller Abbau mächtiger Braunkohlenflöze im Tiefbau - Google Patents
Maschineller Abbau mächtiger Braunkohlenflöze im TiefbauInfo
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Description
Für den maschinellen Abbau mächtiger Braunkohlenflöze im Tiefbau sind bereits Verfahrensvorschläge bekannt, gemäss welchen am Hangenden und Liegenden Strecken für die Anförderung des Versatzgutes bzw. für die Abförderung des Abbaugutes vorgetrieben werden. Bei diesen Verfahren werden im vertikalen Verhieb mehr oder weniger dicht beieinanderliegende schachtartige Räume hergestellt und das Abbaugut durch zuvor gebohrte Rollöcher dem Abfördermittel in der unteren Strecke zugeführt. Die schachtartigen Hohlräume werden in Reihen nebeneinander oder gegeneinander versetzt so angeordnet, dass Wände bzw. säulenartige Pfeiler stehen bleiben, wobei die Stärke der Pfeiler der Standfestigkeit des Gebirges und der zu erwartenden Druckwirkung entsprechend bemessen wird. Um diese Bedingung zu erfüllen, müssen zwischen jedem der schachtartigen Hohlräume entsprechend dicke Pfeiler bzw. Wände stehen bleiben, sodass ein verhältnismässig hoher Kohlenverlust eintritt. Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es bereits vorgeschlagen worden, den hergestellten schachtartigen Hohlräumen einen sechseckigen Querschnitt zu geben und die Wände der Hohlräume auszubetonieren und nach beendetem Abbau mit Versatzgut zu füllen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen derartigen maschinellen Abbau mächtiger Flöze im Tiefbau, bei dem am Hangenden und Liegenden Strecken für die Anförderung des Versatzgutes bzw. für die Abförderung des Abbaugutes vorgetrieben werden und besteht darin, dass an einem von der oberen Strecke bis zur unteren Strecke reichenden Versatzschild ein Abbaugerät in lotrechter
Ebene verfahrbar angeordnet ist, dessen Reichweite der Breite des Versatzschildes entspricht, wobei nach vollendetem in Richtung der Strecken fortschreitenden Abbau der Firste im Ausmass der Schnittiefe des Abbaugerätes der Versatzschild vorgerückt und der entstehende Hohlraum mit Versatzgut ausgefüllt wird. Als Abbaugerät dient zweckmässig ein in waagerechter Ebene schwenkbares Schaufelrad bzw. eine Eimerkette.
Es wird als bekannt vorausgesetzt, beim Abbau im breiten Blick bzw. im Strebbau mit kontinuierlich fortschreitendem Abbau Versatzschilder vorzusehen.
Der Vorteil der Erfindung besteht in der einfachen und kontinuierlichen fortschreitenden Abbauarbeit beim Abbau mächtiger Flöze in einem Arbeitsgang.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Abbauscheibe,
Abb. 2 zeigt den Abbauschacht im Querschnitt und
Abb. 3 eine Draufsicht auf das Abbaufeld.
Am Hangenden des abzubauenden Braunkohlenflözes a grosser Mächtigkeit ist eine Strecke b vorgetrieben, von der aus ein senkrechter Schacht c bis zum Liegenden des Flözes a abgeteuft ist. Am Liegenden ist ebenfalls eine Strecke d vorgetrieben, in der das Förderband e zur Abförderung des Abbaugutes angeordnet ist. An der Rückwand des Schachtes c, bezogen auf den Abbaufortschritt, ist ein Versatzschild f niedergebracht, an den ein in waagerechter Ebene schwenkbares Schaufelrad g mittels eines Wagengestells h und der Schienenführung i in lotrechter Ebene
verfahrbar angeordnet ist. Der Versatzschild f ist auf der Sohle der unteren Strecke d auf einem fahrbaren Gestell k verfahrbar und oben und unten gegen das Flöz a abgestützt, um einem unbeabsichtigten Vorrücken des Schildes f unter dem Druck des Alten Mannes vorzubeugen. Die Abstützung des Schildes f gegenüber dem Flöz a ist bspw. mittels längenveränderlichen Druckstempel l vorgenommen. In der oberen Strecke b ist die Fördereinrichtung m zum Zubringen des Versatzgutes angeordnet.
Das Gewinnungsgerät g trägt die Firste entsprechend seiner Schnittiefe um ein gewisses Mass unter stetigem Schwenken und Anheben ab. Ist das Gewinnungsgerät bei dieser Arbeit an der Sohle der Strecke b angelangt, so werden die längenveränderlichen Stempel l ausgewechselt und das Versatzschild f rückt unter dem Druck des Alten Mannes in der Abbaurichtung vor, so dass das Arbeitsspiel von neuem beginnen kann. Die einzelnen Abbauräume sind, wie aus Abb. 3 ersichtlich, soweit voneinander entfernt angeordnet, dass eine entsprechend starke Sicherheitswand n zwischen den einzelnen Abbauräumen stehen bleibt. Es ist zweckmässig, zunächst die Abstände der Abbauräume so gross zu wählen, dass später zwischen den mit Versatz angefüllten Abbauräumen ein weiterer Streb vorgetrieben werden kann, sodass dann entsprechend dünne Restkohlenwände n stehen bleiben, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese Wände zu Bruch gehen, da die benachbarten Hohlräume bereits mit Versatz ausgefüllt sind. Auch können mehrere Abbaustreben mit diesem grossen Abstand gleichzeitig vorgetrieben werden.
Claims (2)
1. Maschineller Abbau mächtiger Braunkohlenflöze im Tiefbau, bei dem am Hangenden und Liegenden Strecken für die Anförderung des Versatzgutes bzw. für die Abförderung des Abbaugutes vorgetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, dass an einem von der oberen Strecke (b) bis zur unteren Strecke (d) reichenden Versatzschild (f) ein Abbaugerät (g) in lotrechter Ebene fahrbar angeordnet ist, dessen Reichweite der Breite des Versatzschildes (f) entspricht, wobei nach vollendetem, in Richtung der Strecken (b, d) fortschreitenden Abbau der Firste im Ausmass der Schnittiefe des Abbaugerätes (g) der Versatzschild (f) vorgerückt und der entstehende Hohlraum mit Versatzgut ausgefüllt wird.
2. Vorrichtung zum maschinellen Abbau mächtiger Flöze im Tiefbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das als Schaufelrad oder Eimerkette ausgebildete Gewinnungsgerät (g) in waagerechter Ebene schwenkbar an einem in Gleitführungen (i) des Versatzschildes (f) geführten Wagengestell (h) gelagert ist.
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