DEP0052120DA - Vorrichtung zum Umfalten und Brechen der noch ungebrochenen Kanten von flach zusammengelegten Faltschachteln, während der Förderung zur Einpackmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Umfalten und Brechen der noch ungebrochenen Kanten von flach zusammengelegten Faltschachteln, während der Förderung zur EinpackmaschineInfo
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Description
Beschreibung zum Patentgesuch
der Firma Fr „ Hessers Maschinenfabrik - Aktiengesellschaft
Stuttgart - Bad Cannstatt
betreffend
Vorrichtung zum Umfalten und Brechen der noch ungebrochenen Kanten von flach zusammengelegten Faltschachteln während der
Förderung zur Einpackinaschine*
Die Erfindung bezieht sich auf mit Saugwirkung arbeitende Vorrichtungenj bei denen flach zusammengelegte Faltschachteln
bzw* Faltschachtelmäntel aufgerichtet und in entgegengesetzter Richtung wieder flach gelegt werden zu dein Zweck, die ursprünglich
in der Fläche liegenden ungebrochenen Schachtelkanten ebenfalls scharf zu brechen, um diesen die Spannung und damit der
später in Hohlform aufgerichteten Schachtel die Neigung zu nehmen, wieder in die ursprüngliche Flachform zurückzufallen·*· Gegenüber
bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht das Neue der Erfindung im wesentlichen darin, dass ein Sauger in einem fortlaufenden
Arbeitsgang eine Breitseite der ihm zugeführten Flachschachtel von der gegenüber liegenden, vorübergehend festgehaltenen Breitseite
abzieht, die hierdurch aufgerichtete Schachtel unter Knicken der bisher ungebrochenen Kanten in die entgegengesetzte Flachlage
umlegt und sie einem Walzenpaar zuführt f das die nunmehr entgegengesetzt
flachgelegte Schachtel in Richtung der Einpackmaschine weiter befördert und gleichzeitig die beiden neu gebildeten
Kanten scharf zusammenpresst und dadurch vollständig bricht. Die Erfindung verbindet mit einer einfachen und gedrungenen Bauart
sowie zuverlässigen Wirkungsweise die Möglichkeit, dass der Vorgang des Aufrichtens und Wiederflachlegens der Flachschachteln
einen Teil einer ununterbrochenen Förderung der Flachschachteln zur Einpackmaschine bildet.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbexspxel veranschaulicht.
Abb. 1 zeigt die Vorrichtung in der Arbeitsstellung, die sie nach Einführung der Flachschachtel in ihrer ursprünglichen
Flachlage einnimmt.
Abb. 2 zeigt die Vorrichtung in der Arbeitsstellung nach dem Umlegen der Schachtel in die entgegengesetzte Flachlage im Augenblick
des Einführens der letzteren in die Presswalzen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Flachschachtel a durch ein ständig umlaufendes Walzenpaar 1} 2 der
Fördereinrichtung unter Vorauslauf der Kante b auf eine ortsfeste Tischplatte 3 befördert und von dieser mittels Saugluft an der
unteren Breitseite b - d festgehalten. Gegenüber der Tischplatte ist eine Saugplatte oder .- Leiste 6 angeordnet, die in einem Bogen
so hin und her. geschwungen wird, dass sie in der Stellung der Abb ο 1 die obere Breitseite c - e der Flachschachtel erfasst, diese
bei ihrer Schwingbewegung nach der Stellung der Abbe 2 öffnet und sie unter Knickung der bis dahin in der Fläche liegenden Kanten
c und d in die entgegengesetzte Flachlage umlegt, so dass die nunmehrige Vorderkante c auf die Walze 7 eines ständig umlaufenden
Walzenpaares 7,8 zu liegen kommt. Sobald dies geschieht, wird die Saugluft abgestellt und die umgelegte Flachschachtel von der
Walze 8 erfasst und unter starker Anpressung an die Walze 7 nach einer Einpackvorrichtung hin, weiter befördert, wobei die Kanten
c und d zwischen dem Walzenpaar 7,8 vollkommen gebrochen werden.
Im vorliegenden Fall wird dem Sauger 6 die erforderliche Hin- und Herschwingung dadurch erteilt, dass er an zwei Hebeln
/\.&xa6r$ angelenkt ist, die parallel zueinander aus der Stellung der Abb„ 1 in die Stellung der Abb. 2 und zurück geschwungen
werden können» Die Länge der Hebel 4 und 5 entspricht der Breite der Schmalseiten der Flachschachtel, so dass der von den Schmalseiten
beschriebene Weg und damit derjenige der Saugplatte 6 genau demjenigen entspricht, den die Breitseite c - e beim Umlegen
der Flachschachtel aus der einen Flachlage in die andere beschreibt. In Abb, 1 ist dieser Weg durch zwei strichpunktierte
Kreislinien dargestellt,, Um die Schwingbewegung der Schmalseiten d - e und b - c zu ermöglichen, sind die oberen Walzen der Walzenpaare
1,2 und 7,8 halbzylindrisch ausgeführt«
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Naben der beiden Hebel 4 und 5 auf ihrem Umfang mit Zahnkränzen versehen
und erhalten ihre gemeinsame Schwingbewegung durch ein in die Zahnkränze eingreifendes Zahnsegment 9, das durch eine ständig
umlaufende Kurbel 10 über das Gestänge 11 hin und her geschwungen wird.
Claims (2)
1)„ lit Saugwirkung arbeitende Vorrichtung, mittels der flach zusammengelegte Faltschachteln aufgerichtet und in entgegengesetzte
Richtung wieder flach gelegt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass/-insbesondere zu-r-BrmSgliehung eines ununterbrochenen
Fördervorganges bei von der Vorrichtung beschickten Einpackmaschinen,, ein Sauger (6) in einen fortlaufenden Arbeitsgang
eine Ereitseite der ihm zugeführten Plachschachtel (a) von der gegenüber liegenden, vorübergehend fest gehaltenen Breitseite
abziehtj die hierdurch aufgerichtete Schachtel unter Knicken der bisher ungebrochenen Kanten in die entgegengesetzte Flachlage
umlegt und sie einem Walzenpaar (7?8) zuführt, das die nunmehr entgegengesetzt flachgelegte Schachtel in Richtung der Einpaekvorrichtung
weiter befördert und gleichzeitig die beiden neu gebildeten Kanten scharf zusammenpresst»
2) a Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die obere Walze des Walzenpaares (7,8) wie auch? bei Verwendung eines Walzenpaares (1,2) zum Vorschub der Flachschachteln zur
Umlegevorrichtung, die obere Walze dieses Walzenpaares halbzylindrisch ausgebildet ist derart, dass beim Umlegen der Flachschachtel
deren Schmalseiten frei an den oberen Walzen (2 und 8) vorbei gehen können.
Für Frβ Hesser, Maschinenfabrik-Aktiengesellschaft
Patentanwälte Dipl.Ing,A8 Bohrijj Dr.H.Fincke
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