DEP0052097DA - Verfahren zum mehrschüssigen Einsetzen von Schußfäden in die Kettenfädenfächer und schützenloser Webstuhl zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum mehrschüssigen Einsetzen von Schußfäden in die Kettenfädenfächer und schützenloser Webstuhl zur Durchführung dieses Verfahrens.

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DEP0052097DA
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English (en)
Inventor
Walter John East Douglas Mass. Budzyna
Maurice Robert Central Falls Rhode Island Flamand
Original Assignee
Draper Corporation, Hopedale, Mass. , US.
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Description

Draper uorporaxion fat^ntgesuofa. vos 1^August 1349*
Draper Corporation Hopedale9 Masaachusetts, V.iit.A.
Schützenlos V, ebstuhl,,,,
Vorstehende Erfindung erstreckt eich auf Webstühle.,ait ortsfest eingebauten Σ,chußfaden-Gebern (Spulen, Knäuel» Wickel) und bezieht sich speziell auf schützenlose. Webstuhle, bei denen der Schußfaden von den ortsfest angeordneten Padengebern mittels besonderer Fadenzubringer oder Sarnbeförderer in das von den Kettenfäden gebildete Pach eingetragen wird,, wobei diese !fadenzubringer am Bnde biegsamer F ordert eile, die beispielsweise aus elastischen Me tall bändern, bestehen können, angebracht bzw» aufgesetzt sind.«
Der Zweck der Erfindung läuft, ganz allgemein "gesehen* auf Verbesserungen an Webstühlen hinaus« die mit ortsfest eingebauten 'Schußfadengebern oder GarnwicfeäLn arbeiten, wobei sich diese Verbesserungen auf die Arbeitsweise und den Arbeitamecha— nismus speziell solcher Aebstuhle beziehen, wie sie in der Webereitechnik als sogenannte schützenlose Webstuhl© allgemein bekannt sind.
Weitere mit der Erfindung beabsichtigte und erreichte Zwecke liegen, mehr im Einzelnen gesehen, in' Folgendem t Es soll eine Vereinfachung der zuletzt bezeichneten Art von Webstühlen erreicht werden und ihr Gebrauchswert wird dadurch erhöht, daß einerseits eine größere Gattfewung von Webmaterial verarbeitet werden kann, während andererseits die Herstellunge« •kosten für daß »Veberzeugnis durch Beschleunigung des Arbeitsganges der Webstühle gesenkt werden mit dem gleichzeitigen
Erfolg der Verringerung der Möglichkeit von Webfehlern im 2eug infolge von Versagern bei unexakter Eintragung des Schassfadense
Der gesamte ^efcmechanisiaus wird verlässlicher arbeitend -ausgebildet and vermeidet so jede Möglichkeit irgendwelcher- grösserer Prozentsatzverluste an Wirkangsgrad oder an Webausschuss in«4 folge unzuverlässigen Arbeitens des leteeehanismua beim Einführen des Sehassfadens in die fadenzubringer (Garnbeförderer), oder "beim Übertragen des Schussfadens von einem Eintrag» dzw. 2ubringerteil zum anderen, auf welchem Wege die Fortsetzung oder Veiterführung der Fadenlegung im Fach "bewirkt wird.
Bei vereinfachter fi-e samt anordnung werden zufriedenstellende
Cf.r t " i, ß
Web rand er rapiBg», ohne dass für diesen letzteren Zweck eine besondere Zueataeinriohtung erforderlich ist. ferner wird eine Verbesserung dadurch erreicht, dass hei einem Brach oder "beim Eeiseen des. Schussfadens zwischen Einschussvorrichtung und fertigem Gewebe, der Schussfaden automatisch und sofort beim nächstfolgendem Binschuee nach dem Bruch wieder aufgegriffen wird und und dass der Y/ebetuhl dabei Λίχι normaler Weise weiterwebt.
Insbesondere werden durch die Erfindung einfachere und leistungsfähigere Steuerungsorgane für den Schussfaden, sog. Ein-Echussvorrichtungen, bei Webstühlen mit ortsfest eingebauten Fadengebern vorgesehen, bei denen eine neuartige Methode in der Führung des Schussfadens entwickelt wurde, d.h. eine neue und verbesserte Art der Einführung des Schussfadens in die Fadenzubringer (Gambeförderer) des Eintcage-Mechanismus für den Schussfaden, sowie ein neuartiges Verfahren in der Übertragung des Schussfadens von einem Fadenzubringer zum anderen, die Jeweils in der Kitte zwischen den Enden eines Faches erfulgt , in das der Schussfaden eingetragen wird.
Weiterhin sind die Fadenzubringer oder Garnoeförderer, die zu dem Eintrage-Mechanismus gehören, selbst leistungsfähiger entwickelt worden, indem sie bei einfacherem Aufbau die beabsichtigte Arbeitsfunktion sicherer durchführen.
•Ebenso ist auch die Antriebsvorrichtung für die elastischen und biegsamen Einschuss- oder !Transportbänder und die Steuerung dieser Bänder selbst derart verbessert, dass'hierdurch eine Beschleunigung im Arbeitsgang des Einschuss-Mechanismus ohne Auftreten von Komplikationen erreicht und unsichere Steuerung durch Verbesserung in der Führung der elastischen Bänder vermieden wird.
Endlich wird durch die Erfindung auch eine Yerbeseerung des IVehladen-Antriehee am lehstuhl erzielt, indem einerseits ein kräftiger Anschlag gegen die fertige Ware "bewirkt wird, während andererseits die Wehlete üher einen hinlänglichen Eeitabechnitt während des BinsehussTerlaufes stillsteht oder in'Bahestellimg verharrt^ his der Schassfadea jeweils eingetragen and der Bintrage-Mechanismus seihst aus dem Fach zurückgezogen ist· Weitere Zwecke und Vorteile der Erfindung gehen aus den im Folgenden noch ausführlicher gegebenen Erläuterungen hervor.
Es sind hislsag "bereits Wehstühle entwickelt worden, b6! denen übt Schussfaden von ortsfest eingehauten Fadengehern am zugeführt wird und es gibt hierin sowohl verschiedene Ausführungen von Wehstühlen mit Nadelzuführung als auch eine Anzahl solcher mit Band zuführung. Grösstenteils wurden auf diesen ?/ehetüh-Ien entweder Spezialgewehe, wie beispielsweise engmaschige Gewehe, verarbeitet, oder wenn sie zur Herstellung weitermaschiger oder mehr normal gewehter Sorten verwendet wurden, wie solche auf den herkömmlichen Schnellschützen-Webstühlen geweht werden, dann arbeiteten sie zu langeam und nur mit sehr mlttelmäselgem Erfolg. Im Allgemeinen waren die gewehten Erzeugnisse von minderwertiger Qualität und aus diesem und anderen Gründen sind schützenlose Webstühle, die geeignet sind, Gewebe herzustellen, wie sie derzeit auf den ühlichen Webstühlen mit Sehnellschützen erzeugt werden, - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht in praktische Verwendung gekommen.
Wie an den hierin "beschriebenen speziellen Ausführungsbeispielen darstellungsmässig gezeigt ist, besteht der Bant-Antriehs»» oder,Band-Einechuss-Mechanismue aus Bädern, auf denen jeweils das Einschusshand läuft, wobei die jeweils von einem Gehäuse umschlossenen Bäder an dwen Seitenenden des WehStuhles fest eingebaut sind und durch einen vereinfachten Mechanismus, der aus Zahnrad getriehe und hin- und hergehender Zahnstange besteht, betätigt werden. Die Bänder, von denen jeweils eines an Jed-^r Webstuhlseite angeordnet ist, sind derart geführt, dass sie in genau überdeckende Itage mit der Weblade kommen, die ihrerseits periodisch während eines "bestimmt bemessenen !Teiles eines Webgangee in Ruheoder Pausierstellung verharrt· Die Weblade, die relativ leicht ist und hequem vor- und zurückgeführt werden kann, dient lediglich zur Führung des von den Kettenfäden gebildeten Faches, sowie zur Führung des Einschusshandes und der Fadenzubringer beim Eintrag
des Schussfadens und al® Abstützung für das Rietblatt, das den SofcuBBfaden anschlägt. Durch eine in Arbeitestellung gor rotierende nockensteuerung wird die Itebladentoewegimg in im Voraus festgelegte and zeitlich, abgestimmte Abhängigkeit zu der Bewegung anderer Ifebstma]^ gelungen, so ä&ss die Weblade jedesmal den faden im Fach anschlägt, jedoch über jeweils angefälir die Hilftf der für einen vollstMadigen Arbeitegang verbrauchte» Zeiteinheit in Stihe- oder Paueierstellang Verharrt9 wobei sioii diener Arbeitsgang auf die Eintragung jeweils eines eixiselr-en ΕΐηβοηαβββB -bezieht·
2er Schussfaden, dessen Fadengeber oder Pedenwickel "beiderseits jeweils an den Kadern des IebstolileB tragend abgestützt sind, wird den an den Enden der Einechuss- oder Sramsportbander befindlichen Padenzubringern durch besondere Steuerorgane, die sog. Einsehussvorrichtungen, zugeführt, die neuartig sind und deren Wirkungsweise Im Folgenden noch eingehender beschrieben wird. Diese Ein β chus βν ο rri cht ungen wirken in der Weise, dass der Schussfaden den an Kopf dar EinechueBbander befindlichen fadeaambringern zunMchst in einer bestisüutea Gegenüberstellung und dann in einer anderen, davon verschiedenen Gegenüberstellung zugeführt wird, da es stets erwünscht Igt9 das sog« -lose oder Schnittende dee Schussfadens as der Unterseite der «fräsvorrichtung zu haben, so dass dasselbe unter Swarngsführang steht and sicherer geha»cl-> habt 1st, als es anderweitig der Fall wäre.
Der Eins chus s -Me chani sinus ist, obgleich derselbe sum Weben einer verhältnismässig grossen Anzahl verschiedener Gewebearten zweckdienlich ist (in soweit es die besondere Webbeβchaffenheit oder Binechussfolge des Velieinscnlages betrifft), natürlich in erster Idnie dafür geeignet, den Schussfaden"oder das Sohussgarn in Porm von Urf sinnigen- oder Doppelschusefaden einzutragen, deren einzelne lebeeJaüsse jeweils von einer Seite aus und in unmittelbar benachbarte iettenfaden-?ächer eingetragen werden können, oder die öuq h jeweils ein Fach oder mehrere fächer überspringen MMmea9 wobei die Fächer dann jeweils von Schussfäden "besetzt Werdenf die von der entgegengesetzten Seit© des G-ewebes aas eingetragen sind.
Die irfinäwag soll xixm Im folgenden aehr In-5S SiiiEelne gehend beschrieben werden "unter Herausstellung einer speeiellen Ausf ührungsar,.t derselben und gewisser Abpandlangen9 wie sie &m den Darstellungen der liegleitzeichnungen ersichtlich sind, in
welcil leteteren gleiche Seile durch Jeweils gleiche Bezageziffem benannt sind.
Eeichimngen:
Figs 1 ist eine perspektivische Ansichtp von rechte vorne, eines Webstahlea gemäss vorstehender ^rfindungj
Fig® 2 ist eine ρerspektivische Ansicht desselben IebstnA-Ies9 schräg vom linfcea rücfcwärtigen Ende aas ge8ehenf worin der iand-Antriebs-^echanismus und andere an diesem lade des Webstuhles sichtbare Seil© gezeigt werden;
Pig. 3 ist eine Ansicht ähnlich derjenigen wie in Flg. 2, jedoch von der entgegengesetzten Seite des 'Webstuhles aas gesehen, worin ebenfalls der Band-Antriebs-Mechanismue und andere ZonstruWionsteile gezeigt werden einschliesslich einer Steuervorrichtung für den als Ausleger- oder AnhebewalBe angeordneten Streichbaum und des Förderantriebes am Waren- oder Seugbanm}
Pig· 3a ist ein Querschnitt längs der linie 3a-3a in Pig· 5| Pig. 4 ist ein Querschnitt längs der linie 4-4 in Fig. 3, der die Einstellvorrichtung an der Zahnstange für den Band-Antrieb zeigt}
Pig· 5 ist ein Schnitt, der quer durch einen Teil des Webstuhles gelegt ist und die Weblade, die Pendel- oder Umsteuerwelle derselben sowie Einzelheiten der Weblad enarme, der zugehörigen Schwinghebel und Nocken nebst Xurvenrollen zeigt, durch welche Teile die Weblade hin- und hergeschwangen wird;
Fig. 5a ist eine Schnittansicht der Weblade und der von derselben abgestützten Teile}
Fig. 6 ist ein Querschnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 5, der Einzelheiten der erwähnten locken und Surveiirol-Ien zeigt}
Pig· 7 ist die Sarvendarstellung der locken selbst} Pig* 8 ist eis Grundriss der am linksseitigen Ende des Web*- stuhles angeordneten Einschussvorrichtung, wobei die Abdeckung derselben fortgenommen. ist, um die innere 'Konstruktionseinrichtung zu zeigen} Fig. 9 ist ein Aufriss der in Fig. 8 gezeigten Vorrichtung}
Figo 2a 1st ein Querschnitt durch, die Haupte teuerwelle, worin die Übertragung des Antriebes von dieser Hauptsteuerwelle auf die Einseliuesvorrictitungen gezeigt ist;
Pig· "10 ist ein Auf riss, der bestimmte Teile ä&s inneren Faöenklejamere und Fadenabschneiiers sowie einen zu 8chliessenden und zu öffnenden Einfang für den Schuss« faden zur Barstellung bringt;
Pig. 11 ist eine Ansicht von unten der in Fig. 10 gezeigten Teile ;
Fig. 12 ist ein Querschnitt durch die führungsanordnung für die Einschuss- oder Transportbänder ;
Fig. 13 ist ein Schnitt, der Einzelheiten eines Padenlclemmers für den Schussfaden darstellt, wobei der Padenkl»- mer in der Welse in Tätigkeit tritt, dass er den Scnussfaden beim Abziehen desselben von den Fadengebem zu bestimmten Zeiten während des Einechusszyklus periodisch für weiteren Padenabaug sperrt;
Pig. 14 ist eine Kurvendarstellung derjenigen Nocken, die den Fadenklemmer von Pig. 13 öffnen und schliessen;
Pig. 15 ist eine Ansicht.dieser Nocken im Aufriss;
Pig. 16 ist eine Ansicht, die die Kurvenauslegung derjenigen Nocken zeigt, die einen den Schussfaden nach unten ziehenden-Eineiehheken steuern, während gleichzeitig eine Verstellvorrichtung an diesen.Nocken mit sichtbar gemacht ist, die in analoger Weise bei allen übrigen Nocken zur Anwendung gelangt und daher bei den anderen Nocken-Darstellungen nicht näher mehr eingezeichnet istf
Pig· 17 Istf ein^Aufriss der Nocken yon^ Pig. 16;
Pig. 18 i^^^^^^^.»^äe«-^teii«tesi^-^**e»' einer Nocke, deren Punktion in der Steuerung der kombinierten Anordnung von innerem -Fadenklemmer, Padenabsehneider und faden-Sinfang besteht, und die auch über gewisse Verbindungsteile die den Schussfaden lenkende Fadenführeröse steuert;
Fig. 20 ist eine bruchweise und im Schnitt gezeigte Darstellung des Einschussbandee, des Bandre/ides und der das Bandrad einseliliessenden Scfeutzumkleidung, sowie der das Band führenden Wälz- oder Antifriktionslager, von
denen, mehrere in jeweils bestimmtem ATostand voneinander am das Band herum angeordnet bleiben, wenn dasselbe um das Ead läuft;
Figs 21 ist ein Querselmitt der den Handantrieb darstellenden Aaordnmig unter Aufzeiguag eines BMlagers derselben, mit Einstellvorrichtung Merfiiri
I'ig* 22 ist eine Ansieht im GrundriBB9 die beide !Fadenzubringer für des linschussfadea in derjenigen Stellung Beigtg in der der kleinere Fadenzubringer in den grösseren eintritt;
Fig. 23 ist eine Darstellung der Fadenzubringer von Pig. 22, im Aufriss;
Fig. 24 iet ein Schnitt längs der Linie 24-24 in Fig. 22; Fig. 24a)lst eine bruchweise perspektivische Ansicht eines der Greifer,' der einen Seil eines fad®nzabring©rs ausmacht j
Fig8 25 ist ein Schnitt längs der Ünie 25-25 in fig® 22;
Fig. 26 ist eine perspektivische Ansicht, die die Anordnung zeigt, durch die ein Band jeweils mit dem zugehörigen Bandrad verbunden ist;
Fig. 27 ist eine perspektivische Ansicht, die Einzelheiten einer der Haltevorrichtungen (garnhalter) für die Schussfaiengeber (Garntaiäuel) zeigt;
fig@ 28 ißt eine perspektivische Ansicht, bei der der Schussfaden «ad die denselben führenden feile der Einschussvorrichtung in derjenigen itellung gegeigt werden, in der der Faden für den ersten Einschuss oder Eintrag zur Bildung einer wHaarnadel-Schleifew aufgenommen wird j
Fig* 29 ist eine Siaaliche perspektivische Ansicht, die di_ gleichen Ieile sowie den von denselben geführten Schussfaden darstellt, jedoch in der Stellung für den zweiten Einschusβ ©ä@r Eintrag zur Bildung einer "Haarnadel-Schleife"|
Fig.~3Q bis 42 Bind schematische Darstellungen, die den
schrittweisen Verlauf für den Eintrag einer vollständigen "Haarnadel-Schleife" veranschaulichen, wobei die verschiedenen auf den Schussfaden einwirkenden leile in ihren verschiedenen Stellungen oder ^agen9 die sie bei der Ausführung dieses Teiles eines
Einsckusεzyklus einnehmen, gleichfalls nor schematise*!, und andeutungsweise dargestellt sind; fig® 43 "bis 55 sind ähnliche schematisohe DarBtellangeag die den schrittweisen Verlauf tür den Eintrag einer zweiten' vollständigen HHaarnadeI-Schleife" zeigen, wobei die Bildung der Schleife jedoch von der linken Seite des Webstuhles aus erfolgt, während die zuerst genannte Darstellungseerie sich auf Eintragung des Schussfad«na von der rechten Seite des Webstuhles aus bezog;
Fig. 56 ist eine schomatische Darstellung eines Gewebes entsprechend der Herstellung nach der» gemäss Erfindung bevorzugten Webverfahren, dessen Einzelschritte in Anlehnung an die Figuren 30- bis 55 beschrieben sind;
Fig« 57 geigt ein anderes Sewebe3 das beim Betrieb des Webstuhles aar von einer Seit© aus gebildet wird;
Pig. 58 ist eine ähnliche Ansicht, die eine etwas veränderte Webart zeigt, die durch andere Zeitabstufung der Steue'rteile «rreicht wird, sodass an Stelle des aufeinanderfolgenden Eintrages einer jeweils vollständigen "Haarnadel-Schleife" zuerst von einer-Seite mm und dann von der anderen, abwechselnd Jeweils nur "Halbschleifen" einander entgegengesetzter *Vollschleifen" eingetragen werden;
Fig. 59 zeigt eine weitere Gewebeart, die ebenfalls auf dem
vorliegenden Webstuhl* erstellt werden kann» indes bei derselben jeweils "Halbs-chleifen" verschiedener "Voll schleifen* aufeinanderfolgend von der gleichen Wefestuhlseite aus eingetragen werden.
Unter Begugnah me auf die Figuren in den iegleits-eiehnuagea soll eine besonders zweckmässige waä daher bevorzugte Aasfuhrang@» form der Erfindung im Einzelnen beschrieben werden. Um die Beschreibung übersichtlicher'zu. gestalten, sind bestimmte JPunktioasabschnitte und die dazugehörigen J^nstruktionsteile Jeweils unter besonderen Überschriften zusammengefasst mud beschrieben.
Allgemeiner maschineller Aufbau.
< - ,ι , ι ^mm^mm
Gemäss Fig. 1,2,3 ist die Erfindung an einem V.ebstuhl zur Anwendung gebracht, bei dem viele ^onstruktionsteile mehr oder
weniger der bisher üblichen Baasrt entsprechen. Biese Ieile des, Webstuhles können naturgemäss von irgendwie gewünschter Bauart seinf da sie keinen besonderen konstruktiven Zusammenhang mit den Eineehassbandern9 dem Antriebe-Mechanismus 'für diese BMnflerg oder der 'weblade und den linechussvorrichtungen haben, welche Ieile lediglich funktionell mit den anderen zusammenwirken. Die seitlichen Gestellrahmen 70 und 71 weisen im Grossen und Ganten normale Bauart auf und sind lediglich in soweit abgeändert, als dies für die Abstützung der verschiedenen sp.eziell auf die Erfindung zugeschnittenen Aufbauanordhungen erforderlich ist. Piese Gesteilrahmen sind durch die üblichen Querverbinder, wie beispiele weise den vorderen, unteren QuerVerbinder 72 voneinander getrennt In Pig. 2 ist'ein mit 73 bezeichneter Settenbaam zu sehen, der eine aufgebäumte Garnwalze von Kettenfäden 74 trägt, die von dem Kettenbaumx abgezogen werden und über eine als Streichbaum wirkende Hebe- oder Auslegerwalze 75 laufen, die in im folgenden noch näher zu beschreibender Weise besonders gesteuert wird« Der Eettenbaum kann durch irgendeine geeignete Abnehmervorrichtung (nicht gezeigt) für direkten Rotationeantrieb oder für blosse Abrolldrehung eingerichtet sein«
Uachdem die- Kettenfäden die Hebe- oder Auslegerwalze passiert haben, laufen sie durch die übliche Kettenwächteranordnung, die is der Zeichnung^^t^7j$ ,angedeutet ist, und werden dann -dureh die Webelitzen 77*gefadelt* » *.-■ g^ohaftwerkrahmen -. Von den letzteren sind in der Zeichnung nur <swei dargestellt, obgleich natürlich jede angemessene Anzahl von Schaftwerkrahmen, wie sie in einem einzelnen Webstuhl mit Webersehütaen angewendet werden kann, auch hier möglich ist· Die Schaft« werkrahmen sind durch die üblichen Haken und Harnis ehr lernen verbunden, die über am Gestellbogen befestigte Umkehrrollen 79 und 80 laufen und werden durch federn, die (in der Zeichnung nicht zu eehen) in dem Gehäuse 81 eingeschlossen sind, nach oben gezogen® Die Webelitzen-Anordnung erhält ihren Arbeitsantrieb durch die üblichen Eoeken, 2?retvorr 1 chtungen und zugehörigen Hamiechteile, die sämtlich normale ionstruktionsaasführungen haben und daher hier keiner weiteren Besehreibimg bedürfen,
Iiachdem die Kettenfäden durch die Webelitzen gefädelt sind, laufen dieselben durch das Hietblatt 82, das zwischen dem Ladenbaum 83 und der Laufstange 84 (Fig. 5 und 5a) fest eingesetzt 1st»
Sas nach Einschlag des Schussfadens und nach Anschlag desselben im Paeli fertiggewebte Zeug wird nach der Totderseite des ^ebstuh-Ies hin gezogen, wo es durch den Uhliehes Mechaaisiaasi wozu der als Reibungswalze dienende und unmittelbar hinter dem Braefbaum Θ5 angeordnete Sandbaum gehört, aufgenommen Wirds um ,dam auf den waren- oder-Zeugbaom aufgewunden zu werden. Bin solcher Tiaren-■baum 86 ist in der Zeiehnung am Webstuhl an der entsprechenden Stelle eingesetzt gegeigt* Dereelbe wird mit dem Sandbaum durch die übliche Iuehwa lzene tändera&ordnung einschliesslich der abgefederten Welle 87 nebst zugehörigen konstruktionsteilen in Berührung gehalten« Bas fertige Zeug kam durch den in Fige 1 gezeigten Mechanismus auch im Bäekwärtegang abgewickelt werden, was jedoch hier nicht weiter besehrieben zu werden braucht»
Am rechtsseitigen Ende dee WebBtonles {Fige 2) iet am unteren Ieil des anliegenden Seitengestells eine feger- oder IragBtiitze befestigt, die abgeschwenkt nach oben verläuft und an ihrem oberen Bnde durch eine Terbindungestange 89 an dem Seitengesteir abgesteift iet. Eine Motor-Bettung 90 iet an ihrem vorderen Ende mit der Iragstütze 88 verbunden und 1st an ihrem hinteren Ende durch eine zweite fragatiltse 31 gehalten, die ihrerseits - wie gezeigt - en dem Seitengestell des Webstuhles befestigt ist. Auf die "Motor-Bettung 90 ist ein Spezial-Slektromotor 92 aufgesetzt, der über ζ wi schenverbindende Zahnradgetriebe8 die in deii Gehäuse 92 untergebracht sind, die verschiedenen Iriebwerkteile des Iebsttthlea- in Bewegung setzt«
Ein im Grossen und Ganzen rechtwinkliges und als Abstützteil dienendes Sräger-GoBstück 93 erstreckt sich von dem-Seitengestell aus -nach au?8en und hat einen senkrechten, nach abwärts verlaufenden Ieil 94, der mit einem gekrümmten ITerbindungsteil 95 zusammenhängt, bzw© von diesem abgestützt wird, wobei der Ieil 95 einerseits am unteren Snde des senkrechten Ieiles 94 fest aufsitzt und andererseits« an der Innenseite der Iragstütse 88 -befestigt ist. Oas Gußstück 93 ist an seinem inneren Ende an einem Tersehiebetell Sl verstellbar befestigt, der an dem Seixengestell des Webstuhles angesehraubt und an demselben derart winkelig gestellt ist, dass er senkrecht zu einer durch das noch zu beschreibende Banörad gelegten Ebene liegt. Sämtliche Versteifungen und Irägeranordnungen für den Iotor9 das handrad und die das Einschass« band abstützenden Bauteile sind selbstverstanäliqh über einen
bestimm ten Verstellbereich einzurichten, so ässe die einzelnen Seile genau eingestellt werden können und in die lage versetzt werden, mit anderen Seilen im Webstuhl genau aufeinander eingespielt zusammenzuarbeiten.
Eine horizontal angeordnete Abstützstrebe 98 ist mit ihren, inneren Ende an dem ^eitengestell des Webstuhles befestigt und hat an ihrem äusseren Inde eine Sabelungg deren eines Galaelende mit dem oberen Ende des vertikalen Teiles 94 des rechtwinkeligen Sräger-Gußetllekes 95 gegenlagernde Verbindung hat, während der untere Gabelest 100 mit dem Teil 94 an einer'Stelle verbunden Isti die mehr in jffähe des unteren Endes desselben und gerade oberhalb des oberen Endes des gekrümmten Verbindungeteiles 95 liegt» Das -iräger-SrnSetück 95 dient dazu, das £andrad an der rechten Seite des ^ehstuhles sowie auch den anliegenden Banaführungs-leelianissus abzustützen«
Vi« sub Jig. 3 zu ersehen, ist das gegenüberliegende Band-» rad mit den das Binsehussband führenden teilen durch gänzlich gleichartige Konstruktionsteile, wie sie mit Bezug auf Pig. 2 beschrieben worden sind, abgestützt. Die linke Webetuhlseite ist insofern einfacher gestaltet, als keine Abstützvorrichtungen für Motor, Kupplung, Zahnradgetriebe und andere,Teile nötig sind, die vornehmlich auf der rechten Seite dee Webstuhle* angeordnet sind. Auf der linken Seite des Webstuhleβ erfolgt, wie aus der Zeichnung zu ersehen, die Abstützung von Band rad und Bandführungsteilen durch ein dem Träger-Gußstück 93 auf der gegenüberliegenden Seite ähnliches Träger-Gußstück 101, das durch eine verstellbare zusätzliche Gleitanordnung an einem schräg gestellten und am Seitengestell 71 verschraubten Führungsteil 102 in richtiger Lage gehalten wird, wozu ausserdem eine horizontale Abstützstrebe - ähnlich der Strebe 98 auf der anderen Seite des Webstuhles - und weiter eine mehr oder weniger senkrecht Ii angeordnete Abstützstrebe 104 dient« Die Abstützstrebe 104 entspricht im Grossen und Ganzen der Strebe 38, nur dass sie nicht so schwer und auch nicht so kompliziert ist, da sie lediglich dazu dient, die AbstUtzungder auf dem Träger-Gußstück 101 gehaltenen Teile zu versteifen.
Entsprechend Pig.' 1, 2, 3 sowie 5 bis 7 ist eine Uocken- oder Steuerwelle 10-5 zu sehen, die in geeigneten lagern an den Geetellseiten des Webstuhles abgestützt ist. Dieselbe trägt auf jeder letstuhlseite nächstliegend der Innenfläche jeder Gestell-
sei te ein Fockenpaar, das mit 106 und 107 bezeichnet ist. Diese Iockeag die in Ilgs 5 bis 7 deutlicher zu sehen sind und die im Folgenden noch ausführlicher beschrieben werden, sind saf der locken- oder Steaerwelle fest aufgesetzt, so dess sie mit derselben rotieren und dienen dazu,, die für den Webgang erforderliche Bewegung saf Weblade, Sietblatt usw. zu übertragen® Die Steuerwelle selbgt erhält ihren Antrieb über eine ausrückbar© Zupflang una ein Zahnradgetriebe^ von dem £lektromotor 92 · Der Motor hat an seiner Ankenvelle ein kleines Zahnrad oder Ritzel (nicht zu sehen), das in das Zahnrad 108, Pig. 1, eingreift and das durch eine aaerüekbare lCupplong auch zur Hockenwelle selbst durchgehende Verbindung hat. Die kupplung (nicht gezeigt) ist von üblicher Ausfuhrungsart und ähnlich den kupplungen, wie sie bei Webstühlen allgemein verwendet werden. Ihre Sfceuerang erfolgt durch einen Bin- und Außrüekarm 109·
Die jeweilige Steuerung für Alilassen und Stillsetzen der Webmaschine erfolgt durch Handhebel, die mit 110 und 111 bezeichnet sind und von denen jeweils einer an Jeder Seite des Webstuhles angeordnet ist. Diese Hebel Bind an den Enden, einer Welle 112 Sufgesetzt9 die sieh in jeweils nächstliegend des inden dieser Welle befindlichen lagern drehen kann. Am rechtsseitigen Ende der fell© 112 ist ein Arm 113 fest aufgesetzt. dessen freies %näe mit eines nach unten führenden Gelenkteil 114 verbunden ist, der sei» nerseits mit seinem unteren Ende a» dem einen Arm eines Winkel-Iiebels 115 angelenkt ist· Bieser Sebel 115 ist durch Drehzapfen in dem Seitengestell 70 gelagert und steht über ein Gelenk 116, das as dem anderen Ann des Bebele 115 angreiftf mit dem Bin- und Ausrücker 109 der kupplung in Verbindung, so dass bei Betätigung jeweils eines der Handhebel 110 oder 11j in entsprechender Richtung die Kupplung v/unschgemäss evin- oder ausgerückt werden kann«
Ein nach unten führender.Arm 117, der am linksseitigen Ende der Velle 112 mit aufgesetzt ist, schlägt gegen ein l-ontaktstüok an, wodurch die Ke11enwächteranordnung stromlos gemacht Hrird9 wenn der Webstuhl ausser Betrieb gesetzt ist. Belm Mederanlasseii der faschine wird der Stromschluss für die lettenwäohteranordmmg automatisch wieder hergestellt, so dess auf diese Weise die Ke11enwächteranordnung sich selbsttätig innerhalb ihres Auslösestromkreises zu- und abschaltet, je nachdem die äaschine gestoppt oder angelassen wird®
Der Drehsapfen fUr die als Streichbaum" wirkende Auslegerwalze ist unter Ziffer 118 gezeigte An diesem- Airehzapien ist ein Arm 119 befestigt, an dessem freien Bnde ein weiterer Drehzspfea 120 auf gesetzt ist. In dem Drehsapfes 120 ist dag obere Bnde eines Selenkteiles oder einer Stange 121 befestigt, die.nach unten läuft ulid' bei 122 an dem einen Arm 123 eines doppelarmigen Hebels angreift, der seinerseits bei 124 an dem Seitengestell des Webstuhles drehbar gelagert ist. Der Arm 1^3 erstreckt sich, etwas über die Drehzapfenlagerung 122 hinaus und trägt an seinem Ende eine frei rotierbare Kurvenrolle, die auf einer lecke 126 abläuft. Die locke 126 ist auf einer felle 127 befestigt, anfler ausserdem ein Zahnrad 128 fest aufsitzt, das seinerseits mit einem litsel 129 in Eingriff steht, das auf der Hauptnoekenwelle "oder Heupt-Steuerwelle fest angeordnet ist»
Die von der Bewegung des Armes 123 herrührende und gegebenenfalls durch die Soeke 126 beeinflusste Aatxiebswlrkaag wird durch den Arm 130 des doppelaxiiigea Bebels zu einer Abwickelvorrichtung für die Kettenfäden von irgendwie geeigneter Bauart weitergeleitet, deren spezielle Konstruktionsausführung hierin nicht weiter zu beschreibejß ist. Die allgemeine !Tendenz des unter Spannung stehenden Kettenfadenblattee geht dahin,.die Kurvenrolle 125 gegen die Spannung einer feder 131 mit der Kocke in Kontakt zu halten· Die Feder 131 ist dabei als Druckfeder zwischen Anschlag-Bunden an der Stange 121 und einem Widerlager 133 angeordnet, welch letzteres a» Seitengesteli^ee Webstuhles oder aa irgendeiner anderen- geeigneten, nicht verrückbaren Abstützung fest angebaut ist· Sobald die Spannung im Kettenfadenblatt zunimmt, wird die Ausl^- gerwalze nach unten gezogen und drückt dadurch die Peder 131 zusammen, so dass die Socke 128 bei jeder Umdrehung der Steuerwelle die Kurvenrolle 125 berührt bzw. abstreicht, wobei über die Arme 123 und 130 der Abwickelvorrichtung für die Kettenfäden, in Abhängigkeit von der Spannung im Kettenfadenblatt, j-eweilB eine grössere oder kleine Vorschubbewegung aufgedrückt wird. Senn die Spannung im Kettenfedenblatt nachlässt, findet dam der umgekehrte Yorgang statt und die Abwicklung der Kettenfäden wird langsamer oder kommt möglicherweise vorübergehend ganz zum Stillstand, bis wieder ein hinlänglicher Spannungszuetand in den Kettenfäden hergestellt ist. Normalerweise wird die feder 131 so unter Spannuns gehalten, dass der Abwlcklevorrichtun« praktisch .Ieweils
innrer der gleiche Abwicklungsv orschub aufgedrückt Wirds sobald die ■^urvenrolle 125 bei jeder Umdrehung der Steuerwelle durch einen kleinen Kurven-Abschnitt am Umfang der Hocke 126 berührt bzw. von demselben abgestrichen wird.
Unter Bezugnahme auf die fig. 1, 2, 3, 8, 9 und 9a sollen nun die Sinschassvorrichtmigen beeproohen werden, die an den vorderen Seitenenden des Webstehlgestella angeordnet bzw. abgestützt Binds wobei die Sinschuesvorriehtung an der rechten Seite der Maschine mit 134 und. diejenige auf der linken Seite der Maschine mit 135 bezeichnet let. Diese Einschussvorrichtungen sind auf !Tragwolsten aufmontiert, die an den Enden des Brustbaumes 85, and zwar dort genau oberhalb-tier jenigen Stellen ausgebildet sind, wo' der Eruetbaua an dem, vorderen obersten i'eil der Seitengestelle des Webstuhles verschraubt ist. Die Einschueevorrichtungen, die im Einzelnen später noch zu beschreiben sind, sind von geeigneten Q-ehäueea umgeben, und stellen bis zu einem grossen Ausmase jeweils einen in sich geschlossenen Aufbaukörper oder eine gesehlossene Einheit dar, indem dieselben als Ganzes abgenommen und ersetzt werden können, und indem jede Einschussvorrichtung unmittelbar von der Haupt-Steuerwelle durch ihren eigenen Antriebs-Mechanlsmus betätigt werden kann.
In Pig, 8 und 9 wird von den beiden Einschuesvorrichtungen nur diejenige gezeigt, die auf der rechten Seite des Webstuhles angeordnet ist, da beide im Wesentlichen gleich sind, mit Ausnahme natürlich der Tatsache, dass sie für die jeweils zugehörige ISebstuhlseite eingerichtet, d.h. links gängig oder rechtegängig sind. Die Einschussvorrichtung umfasst einen unteren Tragkörper, ferner das Gehäuse 136~mit daran befestigtem Deckel 137 und eine in lagern 138 and 139, die ihrerseits an den laden des Sehlasee angeordnet sind, frei rotierbare Welle, auf der eine bestimmte Anzahl Socken aufgesetzt ist, die im" Folgenden noch eingehender beschrieben werden. Auf der Welle 139, die im Folgenden als Einschussvorrichtungs-Steuerwelle oder kurz Steuerwelle bezeichnet wird, ist ausserdem ein Kegelrad 140 fest aufgesetzt, das mit einem Kegelrad-Kitzel 141 in verzahntem Angriff steht, wobei das Kitzel auf dem oberen vorderen Ende einer schräg nach unten laufenden Antriebswelle 142 fest aufgebracht ist© Diese Antriebswelle 142 ist in geeigneter Weise innerhalb des inneren Baumes zwischen den Webstuhl-Seetellseiten untergebracht' und festgehalten
und wird an ihrem unteren Ende durch eine Schraubsnirersaimung angetrieben, von der ein S chraub enrad γβια unteren Ende der Welle 142 fest aufgesetzt ist, während das andere SchraubenradYmi t der Haup-t-Kockenwelle oder Haupt-Steuerwelle zusammen rotieren kann« Dieser Verzahnungaantrieb von der liaupt-Steuerwelle her. ist in doppelter Ietse0 d.h., an jedem lade des Webstuhles vorgesehen® wodurch, die Binschussvorrichtungen gleichzeitig und im Synchronismus mit anderen Punktionsteilen der Maschine in Tätigkeit gesetst weröen^Die entsprechenden Zahnräder sind im Bineelnea in Fig® 9a gezeigt, wo das Schraubenrad 143 am Snde der Welle 142 aufgesetzt ist und von einem entsprechenden Zahnrad 144, das auf der Haupt-Steuerwelle aufgekeilt oder anderweitig dort befestigt ist, angetrieben Wirdia
Wie in Fig· 3 gezeigt, wird der Waren- oder Zeugbaum ebenfallB von der Haupt-Steuerwelle aus angetrieben* und zwar durch ein Bahnrad 14-5, das mit dem Bitzel 129 im Singriff steht, sowie durch die Schraubenräder 146 und. 147· Von diesen 1st das Iietstere an dem einen Ende einer Welle 148 fest aufgebracht, die bia zu dem Verzahnungsgetriebe für den Y/arenbaum nach vorne verläuft, das hierdurch mittels einer Schnecke 149 und eines Schneckenrades 150 angetrieben Wirir Das Schneckenrad 150 ist auf einer kurzen !kelle aufgesetzt, die sich durch das Seltengestell hindurch erstreckt und von der die für den Vorschub des Warenbaumes üblicherweise verwendeten Zahnräder ihre Antriebsbewegung erhalten·
Än jedem Ende des lebstuhlee sind die den Schussfatea liefernden, Fadengeber untergebracht, die als irgendeiner der bekannten, sich selbst ablösenden bzw· selbst unterhaltenden Fadenknäuel oder Garnwickel vorgesehen sein können, von denen einer unter 151 angedeutet ist« Die Garnwickel werden von einer Haltevorrichtung 152 .getragen^ die auf einer Pflockstange 153 aufgesetzt ist, die ihrerseits auf einem günstig liegenden, benachbarten Maschinenteil fest aufgesteckt ist. Per Schussfaden wird-duroh ein Eohr 155 gezogen* das sich vom Garnhalter zu der nächstliegenden Einschussvorrichtung erstreckt. Vorzugsweise werden für jede Haltevorrichtung jeweils zwei Garnknäuel vorgesehen.- Die Fäden der Garnknäuel sind untereinander verbunden, indem der Endfadem desjenigen ^siauels, von dem der Schussfaden gerade abgezogen wird, mit dem 'Xeit- oder Anfangs faden des benachbarten Garnknäuels durch Andrehen verbanden wird. Auf diese leise kann der
IetiBtulilf v.enn das erste faden- oder Garnknäuel abgelaufen ist, oline tinterforeeiiasg xveiterweben, da der Schussfaden sofort weiterlaufend won dem zweiten Garnknäuel abgezogen werden kann* Ba jedes der Fadensetos^ksä«.®! äusserst gross ist im Yergleloh au den gewöhnlichen Schiffchenspulen, wie sie bei Webstühlen mit Sohnell-ScMitsen verwendet werden, vergeht eine verhältiiiemaesig grosse Zeitspanne zwischen der infangs-linfädelmig eines Sohaapfadens von einem frischen Garnknäuel und der vollen Abspulung des letzteren. Da ausserdem Jeweils wenigstens zwei Fadengeberknäuel vorgesehen sind, tritt die JKTotwendigkeit des Ersatzes eines Garnknäuels nur in äusserst weitläufigen Zeitintervallen auf, verglichen mit der Notwendigkeit häufigen Spulenwechsel« bei den bisher üblichen Y;ebstuhl-Gruppensätzen. Der dabei erforderliche Aufwand an Arbeit ist durch die Anwendung von amseenfeitlg angebrachten. Sehussfadengebem. naturgemäss erheblich verringert und es wird dabei nur ein Bruchteil dessen an Geschicklichkeit, notwendiger Sorgfalt und aufzubringender physischer Xraftleistung verlangt, die für die Inganghaltung der Schiffchenepulensätze oder Schützen für andere Webstuhlarten erforderlich sind.
Die bereits im Torausgegangenen kurz erwähnte Web- oder Kammlade ist für schwingende Hin- und Herbewegung eingerichtet, die unter dem Einfluse der ebenfalle erwähnten und im folgenden noch näher zu beschreibenden Noc ken erfolgt. Die Weblade ist an den oberen Inden von Ladenstelzen oder Ladenamien 156 ansitzend befestigt, die um eine Pendel- oder XJmsteuerwelle 157 (Pig. 1 und 5) hin- und herschwingen. Bevorzugterweise werden jeweils zwei solche La&enarme verwendet und .die dazugehörigen locken sind dementsprechend doppelt, d.h. Jeweils an federn Bnde der Socicenoier Steaerwtlle 105 vorgesehen». Die Bewegung der Weblade mi äm Eietblattes werden eingehender in einem erst später folgenden Abschnitt beschrieben, wo gleichzeitig auch Einzelheiten hinsichtlich der Einstellung and andere wichtige Merkniale derselben erläutert werden,
laaimechanisiius und Bandrad-Antrieb ·
Unter Bezugnahme auf die Pig, 1, 2, und 3 und speziell. Fig.
3 soll nun das BandraI nebst Führungsmechanismus sowie Antriebsvorrichtung hierfür beschrieben werden® Da diese Seile in doppelter Anordnung, d.h., jeweils an jedem Ende des Webstuhles vorge-
sehen sind, genügt zum Verständnis die Beschreibung von -nor einer dieser Anordnungen, wobei entsprechend der Bsrstelliang in Fig· 3" diejenige am linksseitigen Webstuhlende zur Erläuterung herangezogen ist, während auf dsr gegenüberliegenden Webstuhls©!"*© ganz analoge Verhältnisse herrsehen* Für.einige Erläuterungen sind die betreffenden KonstruktionBtelle in der.'das'-rechtsseitige Webstuhlende veranschauliehenden Figur 2 deutlicher au sehen,' als - . in fig. 3., weshalb in der 'BescnreilJiang. auf ..einige dort gezeigte - 'f eile. Bezug genommen, wird" und die 'entsprechenden Besifferungen . , hierfür dann auf dieser lebstühlseite zu finden'sind,
Die iräger-Gußstücke 93 und 101 haben anliegend ihren äusseren Enden an dem senkrechten Ieil 94, Fig. 2, ein Lager, durch das ein .Stif tschraubenbolzen 150 hindurchgeht, der ein© Schulter oder einen Anpass hat und durch eine Mutter 159 an dem, Sräger-S&ßstüek.sicher festgehalten wird. Der vorspringende '£-©11 des Stiftsohraubenbolzens ist als Lager für'ein Bandrad 150 ausgebildet , welch letzteres frei an dem Stiftschraubenbolzen oder, falls gewünscht, an einer daran aufgesetzten Wälzlager-Anordnung rotieren kann. Das Bendrad ist vörzugeweise aus Aluminium oder sonstwie leichtem Legierungsmetall hergestellt, da einerseits dis . Pestigkeitsbeanspruchung desselben "nicht gross ist, andererseits aber das Had äusserst schnell hin-und herschwingen Saess sodass ' eine ^Reduzierung an Masse sehr erwünscht ist. Auf der Radnabe des Bendradee ist ein kegelrad 161 befestigt, das in ein zweites und ähnliches Xegelrad 162 verzahnt eingreift, welch letzteres an einer norisoatales Welle 163 fest .'aufmontiert ist. Die lelle 163 ist in'einem-Lager-'164' .an ihrem inneren Ende .und einem'Lager- 165 in' fier Mitte zwischen den-f eUenenden geführt und. springt mitihrem äusseren Ende in eine Öffnung ©.der-Lagerung -am.äusseren . (vertikalen) Seil 94 des Sx&ger-äuSetUekee .101 oder-93. vor»-je nachdem welche lebstuhlseite betrachtet- wird. ' '-- Ίη f ig. .21" ist die 'lelle Ί 63 Wd die Lagerkonetruktlon aminneren-Mde der teile, in _ihi*n-Einzelheiten dargestellt. Das fräger-G-uSstück 101 ist an dem schräg gestellten und-afc'dem Sei tengestell 71 des TiSebstuhles fest verschraubten Gleitstücky102 versohieblo^ih angebaut. Dasselbe ist an seiner Lagerbohrung für " die Aufnahme einer Lagerbüchse 166 entsprechend auf ge ri eb en,wo- . bei diese eine Schulter hat' und durch Schrauben odör 'in'anderer; geeigneter. Weise in der aufgeriebenen öffnung am Präger-Gußstück ·
festgehalten wird. Ftir das lad« der Welle wird vorzugsweise ein Iadellager 167 oder ein sonstwie reibungsschwachee lager verwendet. Bie Hegelnng des Achsialdruckes und die axiale Slnstelliang der Welle l8ft derart, dass die Kegelräder 161 und 162 genau ineinandergreifen und ?iird durch eine Yerstellsehraabe 168 gewährleistet , gegen die die Kugel 169 gegenlegert^ die ihrerseits in Ausrichtung mit der Schraube 168 in einer konischen lagerung an lade der Welle festgehalten wird* Die Lage-Einstellung der in Frage kommenden feile wird mittels eines Schraubenziehers bewirkt,, der durch eine entsprechende öffnung an der Innenseite äm Webstuhl-Gestellrahmens hindurchgeführt werden kann; sobald dann genaue Einstellung erfolgt ist, werden die Seile durch die Mutter 170 in ihrer eingestellten Lage festgezogen bzw. gesicherte
Iadellager können auch bei dem mittleren fraglager 165 end an &em äusseren Jagtr zur Anwendung kommen, wobei selbstverständlich als Alternative auch andere reibungsschwache Lager oder unter gewissen Umständen sogar einfache Laufbüchsen, sofern sie eine, gute Schmierung haben, Verwendung finden können. Da. das äussere Snde der Welle 163 kurz vor dem Stiftsohraubenbolzen 158, der das Bandrad trägt, abschneidet, befindet sich das entsprechende Lager natürlich an der Innenseite des Träger-GuSstückes, bo dass das äussere Wellenende und das zugehörige Lager mit dem Stift schraubenbolzen nicht in !Collision kommen,
Zwischen den Lagern 164 und 165, ist ein ZahnradrItzel 171 (Fig. 4-1 auf der lelle 163 aufgekeilt,, das mit den ESaies einer Zahnstange 172 im Eingriff steht, Me Zahnstange hat kreisförmigen Querschnitt und kann in einem muffenfSrmigen Teil 173 eines schwenkbaren Ptihrungskörpers gleiten, der seinerseits mit Raben 174 versehen ist, die konzentrisch zur Welle 163 angeordnet sind« Die Zahnstange 172 springt durch die Hüffe 173 vor und läuft weiter nach unten, wo sie an einem Exzenterbügel 175 befestigt ist, der um eine Exzenterscheibe 176 angreift, die auf der Hauptsteuerwslle 105 test angeordnet ist. Eine als,YerbindungsteIl wirkende Stiftsehraube 177 ist sowohl In die Zahnstange als auch in den Exzenterbügel eingeschraubt. Diese 'Stiftschraube hat an ihren entgegengesetzten Enden rechtsgängiges bzw, llnksgängigee G-ewinde und kann im Mittelteil durch einen Schraubenschlüssel angezogen Vierden. Ausserdem- kann sie, sobald genaue Einstellung erfolgt ist, in&er verstellten Lage durch Gegenmuttern gesichert
werden, von denen jeweils eine an Jedem Ende der Stiftscnraulie vorgesehen ist. Bie Verstellung der Stiftsohraube bewirkt eine Verlängerung oder Verkürzung des Abatandes zwischen Zalmstangenmitte und Mitte des Exzenterbügels 175· Sie reguliert damit auch den Aasschlag des Bandrades 160 und verändert die Stellung des Fadenaubringers am Ende des zugehörigen Einschuss- oder Transportbandes ·
Bie Zahnstange Irann innerhalb eines exzentrisch ausgebohrten Lagers 178 in axialer Sichtung gleiten. Das Leger 178 passt genau in die Muffe 173 und ist an der Stelle, wo das Ritzel 171 eingreift, ausgespart» sodass die Zähne des &itzels von den Zähnen der Zahnstange richtig gefasst werden. Dabei wird durch minimale Verstellung des exzentrisqhen Lagers 178 eine Verstellung des Zahneingriffes sowohl für genaue Anfangseinsteilung als auch für lachstellafeg bei aufgetretenem Verschleiss erreicht. Sobald die Stellung des Lagere 178 erst einmal festgelegt ist, kann dieselbe zeitweise gesperrt oder verriegelt werden* Dies geschieht durch eine Sperrsohraube 179, die in die Muff« 173 eingeschraubt ist und an einer besonders ausgebildeten Sitzfläche des mit einer Schulter versehenen Lagerendes angreift, wodurch das Lager in der jeweils richtigen Lage festgeklemmt wird.
Im Arbeitsgang wird dann die Zahnstange durch die Umdrehung der Socken- oder Steuerwelle vor- und zurüokbewegt, indem der Exzenter 176 der Zahnstange die notwendige Antriebsbewegung erteilt und dieselbe durch die Lagerung 178 vor- und zurückschiebt· Hierdurch wird auch -die Welle 163 über den gewünschten Winkelaueschlag in pendelnde bzw. schwingende Vor- und. fiückwärtsdrehung versetzt. Die ineinandergreifenden Kegelräder 161 und 162 übertragen diese Bewegung auf das Bandrad, von dem aus dann das Einschuss- oder Transportband jeweils in das Fach vorgestossen oder aus demselben wieder zurückgezogen wird.
Das Einschussband 180 am linksseitigen Ende des lebstunles ist an dem Kadkranz 181 des zugehörigen Bandrades befestigt, wie es in Fig8 26 gezeigt ist. Der Hadkranz ist dabei an einer besonderen Stelle gleichlaufend oder abgeflacht ausgebildet, sodass das Band auf dem Eadkranz gegen diese abgeflachte Stelle anliegen kann und die hierfür vorgesehene joeiestigungs- bzw. Verriegelungsanordnung nicht über .den normalen Eadumfang vorspringt. Der abgeflachte Seil des Eadkranzes wird •aueserd em -durch eine verstärkte
und an dieser Stelle nach einwärts Terlauf ©Μ® Eaa-Sippe. (sieh© miter 182)· ergänzt, 'und. dieser so verstärkte Ieil ist an seiner Stirnfläche ausgebohrt u<$n aufgerieben zur Aufnahme eines Zapfen« stifte© 183 mitaufgesetztemBand oder Kragen 184=* Das·Einsehuseband .180 ist nSöhst seinem'-End® in der Breite verjüngt and, hat I. 'dort'eine LoehfSffnung., mit der/es auf: dem vorspringenden "Seil dee. -Bapfenstiftes 183 fest eingespannt' aufsitzt-, wodurch'.das. Band : gleichzeitig kreisförmig .am Umfang- des' lades eingeriehtet. wird*, -line'•Biattfeder 1.85y 'die' sich .■Iiher den. Bereich des abgeflachten. Eadteiles: -erstrecktg · and' ein gekrümmtes "Ende., 186' aufweist,:' sorgtv. dafilrt.. ;äass'.sich das' Band- der "KrBMßung "des 'Eades anpasst* , nachdem'-' es.'-;ien ahgeflaehten feil hinter sieh.,hat,». Um die. einzelnen -feileV örtlich fes.t'jBuhalteη.und. ;zu verriegeln-,. ist:..ein@ IinkeJkieiHmeOia?.;, VOrgesehehi die die·■ •Yerriegelung·.' dadurch "bewirkt,'; dass.' eine;4n der©elhem'.. Vjorhaiidenen. - ioehöf fnung- über" das .äussere;. ©der ..kürzere. Inde...des. ?äpfenstiftes:i$3^ geführt, wird», and ' die linkeIkleape ■ ■-. d'ann'-:-3i-::Sies,€r •SperrBtellung durch, die .Kapf schrauben ISS -oder , gleichwertige. Befestigungsmittel festgespannt ;wird.,
■ IiQ-In ;.fig© 3. und noch.-deutlicher in.-.d€r ;.Iiazelteil--Ansioht aer .fige ;20 gezeigt-, wird'-.'das-.Binsehussbani, mit, dem Badkranz-.16© durch -eine 'Anzahl- Bollen - oder dergi* ..in Berührung-'gehalten, .-iii '
im:;Yorsteheade3a. etwas bestimmier. als .Wälz> ©der . •Antifriktlons^.. la.ger;.i.M;,:.charakter^^^ Mese ftir> den. besonderen Zlreck .
verwendeten."Wälzlager'' entsprechen der,- als dauergegehmierte·; und', vollständig-gekapselte!£ugellager;'bekannten Wäiziagertyp'.e,.; wobei, etattdessifn^ niätürlich-raueii; andere r.elbungsschwa..eh@ 'Iiager verwendet ;werÄen;kjim®n».'J«.des -ä:leeer ?u^arungsläge2? 1,89. As^ in einer Aus- . baehtuhg.-fder!;fas.ehe 19.0, aufgenommen,-".die .an-dem Abschluss -©der · SGhatadffkel; 191 als'materialhaltiger Bestand teil, desselben' ausgebildet- ist, ■ wobei, der BeOkel in solcher .lege gehalten ist, dass er "das .-Bins Ohus sb and' führt :and gleichzeitig Band, und Banimeefcanismus;.abdeckt® Ausserdem dient-er.-auch .dazuf benachbarte'leb- · •stuhlteile; von der Berührung mit- den mit grosser;'Geschwindigkeithin- and hergehenden -Sinsehussteilen "fernzuhalten, oder dieselben vor - möglicher Beschädigung zu '-schützen, ' falls ein Einschussband ' reisst„ Ber Abschlussdeckel.191 kann in irgendwie geeigneter Weise ortsfest gemacht werden,' ist jedoch .vorzugsweise asu vorderen Ende des Stiftsehraubenbolzens 158 fest angebracht (Fig© 2), der zu diesem Zweck dann eine entsprechende Schalter oder einen .'
entsprechenden Ansetz hat oder mit geeigneten Pistanzhaltern versehen ist, sodass, wenn der Ahschlussdeckel in seiner richtigen lage fest eingespannt ist, für das Bandrad und das zugehörige Kegelrad 161 hinreichend ,Spielraum gelassen ist, damit die benachbartes Triebwerkteile im Arbeitsgang richtig passend ineinandergreifen.
Jede der Hollen oder Lager 189 ist an eines exzentrisch angeordneten Etiftbolzen 192 aufmontiert, der das eine Ende eines gewindegeschnittenen Schraubenbolzens 195 bildet, an dem ein aus dem Material herausgearbeiteter Bund sitzt, wobei "der Schraubenbolzen- durch eine Segenmutter 195 verstellbar in richtiger Lag© gesichert werden kann, lie aus der Darstellung zu ersehen^ ist der Stiftbolzen 192 an dem Schraubenbolzen 193 exzentrisch etwas abgesetzt, und der Konus oder innere Eegelring des Iagers ist durch einen rasch -abzunehmenden Schaappring 196 oder andere Sicherungsmittel an dem Stiftbolzen ortsfest gehalten. Die Einstellung der Teile ist derart, dass das Band einige Tausendstel Zoll Spiel an dem Eraaz des Bandrades hat, vsenn die äussere Oberfläche des Bandes gegen die Lauf-Iager gedrückt wird. Genaue·Einstellung wird mittels eines Schraubenziehere erreicht, der nach Lockerung der Gegenmutter 195 in dem am Ende des Schraubenbolzens 193 befind liehen Schlitz aufsetzt, worauf alsdann, wenn eingestellt ist, zur Verriegelung der Jeweiligen Einstellung die Gegenmutter 195 fest angezogen wird»
Eine passende Anzahl Lager 189 ist in bestimmten Abständen innen um das Sehause 191 angeordnet und die Anzahl der Lager kam. innerhalb bestimmter Grenzen erhöht oder verringert werden» Is ist jedoch vorzuziehen, wenn das Band an möglichst eng beisammen liegenden Punkten geführt wird, um dadurch jegliche Wellenbildung oder Schwirrung des Bandes in der Führungsbahn auszuschalten und dasselbe bei seiner Biegebewegung so weit als irgend nur möglich in vollkommen kreisförmige Bahn zu zwingen. Je nach der Breite des zu webenden Stoffes und der Grösse des Bandrades 160 kann das Einschussband über veränderliche Finkelausschläge aufgewunden bzw· eingesogen werden, Bevorzagterweise wird aber das Kaa so klein gehalten, als es zulässi^erweise nur möglich ist, wobei die Tatsache zu bedenken ist, dass die oszilfrerende Schwingung des Sadee im höchsten Falle etwas weniger als eine volle Umdrehung betragen kann, während die"weitere Tatsache ins- Gewicht fällt
dass das Band zweckmässigerweise liber keine kleinere krümmung gebogen werden soll, als es praktisch noch gangbar ist. Die Gesamtbreite der laschine ist daher unter Berücksichtigung dieser verschiedenen einschränkenden Faktoren auch so klein gehalten, als es eben noch tragbar ist·
Hachdem das Band an der obersten Stelle des Bandrades ausgetreten ist, wird es dann tangential zur Lauffläche des Hades durch einen horizontal angeordneten Führungsteil 197 weitergeleitet. Derselbe wird von einer Absatzplatte 198 getragen, die durch Schrauben auf den an der Oberseite des Träger-Gußstückes 101 ausgebildeten Auflagern 199 und 200 befestigt ist. Wie in Pig. 5 und besonders in der Einzelteil-Ansicht der Fig. 12 ge.~ zeigt, ist der horizontale Führungsteil als verlängerter Gleitbahnkörper ausgebildet, in dem eine Hinne ausgespart ist, die an dem obersten mittleren feil desselben langläuft. In dieser Rinne ist eine Auflage- oder Lauffläche aus Fibermaterial 201 eingesetzt längs der das Band 180 gleite t .^Ausserdem sind-an den Rändern der Gleitbahn und jeweils über die Kanten derselben etwas vorspringend Material-Streifen 202 und 203 befestigt, die das Band auf der Gleitbahn festhalten. Diese Streifen und- die am Boden der Rinne aufsitzende Gleitauflage oder(Gleitfläche) Lauffläche kenru aus irgendwelchem Kunstharzstoff oder ähnlichem Material beschaffen sein, wovon es verschiedene brauchbare Sorten gibt, die bei minimaler Schmierung eine Ideale Lauffläche abgeben*
Die Gesamtanordnung von Afcstützplatte und Führungebahn 1st durch senkrecht angeordnete Schrauben 197' sowohl in vertikaler Richtung als auch unter einem Winkel und quer zum Einschussband verstellbar eingerichtet. DieseuVerstellschrauben gehen durch die Abstützplatte nach unten durch und lagern mit ihren unteren Bnden gegen eine Zwi sehenplatte aus Hartstahl, die auf der oberen Auflagefläche des darunterliegenden SCeiles der Abstützplatte 198 aufsitzt. Schrauben 198* ziehen die Abstützplatte nach unten und halten sie örtlich fest. Für seitliche Verstellung des Gleitkörpers werden die Schrauben 204 und 205 gelockert, worauf die Gesamtanordnung einschliesslich Abstützplatte 198 und Gleitkörper oder Führungsteil 197 zu verschieben ist, da die Schrauben durch vergrösserte Löcher oder Schlitze hindurchgehen. Der gesamte Bandmechaniemas kann durch Verschiebung des Träger-Gußstückes an dem dasselbe abstützenden Führungsteil 102 innerhalb des
Welbstiihles nach vorne und rückwärts "bewegt werden. Die Abs tütest reis en 103 and 104 Sind0 sie im Vo raus ge gangenen bereits erwähnt, an den Gestellseiten des Webstuhles befestigt und können ebenfalle durch Schlitz® bis zu einem gewissen Grade verstellt werden» sodass bei jeweils bestimmter Mnstellung des i>and-Mechanismus diese Abetützstreben -ihrerseits in genaue Anpaselage festgeklemmt oder verschraubt werden können und als Verstfirkungsteil dienen» ohne dass hierdurch ein Verziehen des Präger-Gußstückes 101 bwv.irkt wird· Auf diese leise kann das gesamte Bandrad mit zugehörigen Antriebs- und Abstützteilen als geschlossene Einheit verstellt werden, in dem die Lage des Träger-Gußstückes 101 an dem schräg gestellten Verschiebeteil 102 jeweils verändert wird. Dabei kann der Gleitkörper für das -Einschussband im Winke} verstellt, angehoben oder gesenkt, oder in dem Webstuhlgestell nach vorne und rückwärts verstellt werden, um das Sand mit dem Bandrad, der Weblade und dem gegenüberliegenden Einschussband jeweils auszurichten.
In Sähe der Enden des Gleitkörpers oder der Führungsbahn 197 ist das Band eingezwängt» so dass es in eine ganz bestimmte Bahn gezwungen wird, ohne dass hierdurch eine nenneswerte zusätzliche Eeibung auftritt. Zu diesem Zwecke ist an j ed. r Bandseite des Binschussbandes eine um eine horizontale Achsesich drehende Kontaktrolle 206 vorgesehen, die gegen die Oberseite des Bandes drückend an derselben abläuft, während eine zweite ähnxiche Kontaktrolle 207 so eingerichtet ist, dass sie gegen die Seitenkante des Bandes gegenlagert bzw· an derselben abläuft. Ba diese Bollen und die dazugehörigen Kontageteile doppelt, d.h. jeweils an jeder Seite des Bandes vorhanden sind, ist in Fig. 12 nur eine dieser Anordnungen an einer Seite des Bandes aufgezeigt* Die um einen horizontalen Drehzapfen bewegliche Eolie 206' ist auf einem als Lagerung dienenden Stiftschraubenbolzen drehbar angeordnet» der in einem Ansatzteil 208 befestigt ist, der an dem inneren Ende des Gleitkörpers 197 als materialharltiger Bestandteil desselben herausgearbeitet ist. JSine besondere Verstellvorrichtung für diese Eoil®» die selbstverständlich eingebaut werden kann, ist nicht vorgesehen» da sie nicht unbedingt für notwendig erachtet wird ·
Die zweite.Kolle 207, die gegen die Seitenkante des Iinschussbandes anliegt» ist ζweckmässigerweise mehr verstellbar, da es hierdurch möglich ist, die Bänder mit den darin befestigten
Fadeasabringern genauer einzurichten, wodurch das Ineiiiandergreifen der PadenzuTaringer Tsei der faöe&Übertragung erleichtert Wirdi die in der Mitte der Weblade erfolgt, wenn die iinschussbänder Ms au ihrem maximalen Vorschub nach einwärts ausgefahren sind« DJ.«; Kontsktrolle 207 ist am Sopftnde einer Stiftscnraubti 209 geführt, die ihrerseits in einer exzentrisch "angeordneten Öffnung* die in. einer luffe 210 vorgesehen ist, gehalten wird. Diese ituffe ist wieder an ihrem untersten Teil als schalenförmig erweiterter Sonstruktionsteil 211 ausgebildet, innerhalb dessen eine Sperr» oder Gegenmutter 212 an dem unteren Ende der StiftsohrauTae 209 angeschraubt ist· Durch Lockerung der Gegenmutter 212 und Drehung der Muffe 210 mittels eines geeigneten Verkseugesg das an,dem schalenförmigen Teil der Muffe angreift, kann die ILontaktrolle 207 gegen die Sitte des Gleit- bzw. Führungskörpers 197 hin verschoben, oder davon weiter abgerückt werden, wodurch das Sinschuesband 180 entweder nach der einen oder anderen Seite des normalen Laufpfadgs hin längs der Weblade gelenkt wird. Selbstverständlich haben die Kontaktrolleii 202 und 2031 die - wie zu sehen - das Band nach unten halten, sowohl in vertikaler Eichtling als auch in Längsrichtung der Seitenkanten des Bandes etwas Spiel, so dass die durch das Einrichten bedingte .anfängliche Zwängung des Bandes von den Köllen ausgeglichen bzw. abgeleitet wird» Sobald genaue Einstellung erfolgt ist, wird der exzentrisch® Teil festgehalteH, während die Gegenmutter 212 fest angezogen' wird»
Die Rollen 206 und 207 werden zweekmässigerweise als kleine Wälzlager, beispielsweise als Sadellager vorgesehen, können aber natürlich auch als ginfache Rollen, die auf Schmier-iag@r~ büchsen aufsitzen, ausgebildet sein. üm einerseits eine sorgfältige Schmierung zu unterhalten und Lagerabnützung zu vermeiden, andererseits EDter das Band so trocken bleiben muss, als es praktisch irgtadwie erreichbar ist, damit kein Verschmieren der Webfäden auftritt, werden die tinen geschlossenen Aufbau zeigenden und für Dauercchmierung eingerichteten Lager, wie beschrieben, bevorzugt·-
Wie in Fig. 22 und 23 dargestellt„ ist am Ende des Einschussbandes 180, das auf der linken Seite des "Webstuhles angeordnet ist, ein fadenzubringer oder S-ambeförd®rer 213 fest aufgebracht, wobei das Band 180 den grösseren Fadenzubringer trägt» obgleich es durchaus möglich ist, die Anordnung auch umzukehren®
An der gegenüberliegenden Seite des Webstahles wird, wie in Piglt 2 gezeigt, ein ähnliches Bandrad in im^esentlichen der gleichen T,eise angetrieben und das Einechnseband an dieser Seite ist. in ganz entsprechenden Gleit- oder Führungeteilen geleitet, hat allerdings an seinem ""Ende einen kleineren Fadensnbringer» der mit 214 bezeichnet ist« Zur besseren Unterscheidung ist „das rechte-, seitige Einschufcsband mit 215 bezeichnet und dasselbe entspricht genau dem linksseitigen Band,, nur mit dem einzigen Unterschied > der in den Padenzubringern Selbsti sowie in der Art der Befestigung derselben an den landenden liegt*
Der Fadenzubringer 213 ist durch eine Schraube 216 oder anderweitig an einem Klotz befestigt, wobei die Schraube auch noch anderet später zu beschreibende feile des Padenzubringere festhält, und fadenzubringer und Slotz sind direkt auf das Bandende weich oder hart aufgelötet. Auf diese Weise ist eine glatte Verbindung geschaffen, so dass keine unregelmässigen oder vorstossenden Flächen vorhanden sind, die die Kettenfäden nachteilig beeinflussen würden, wenn der Fadenzubringer durch dieselben hindurch läuft. Der Fadenzubringer ist etwas schmaler als die eigentliche Bandbreite9 da er zwischen den Führungsteilen für dae Einschussband hindurch muss, wenn er zu seiner äueeersten, d.h.» der dem Bandrad zunächst liegenden Endetellung zurückläuft·
Der'gegenüberliegende oder kleinere Fadenzubringer ist in ähnlicher Weise am Jsand befestigt, nur mit dem Unterschied, dass hier zwei Befestigungsschrauben — beide mit 217 bezeichnet - vorhanden sind,die in senkrechter Eichtung durch den fadenzubringer hindr/uch in einen Tragklotz vordringen, wobei Γ/adenzubringer und Klotz wieder mit dem Bandende verlötet sind. Diese Fadenzubringer werden ©ingehender erst in einem späteren Abschnitt der Beschreibung erläutert, wo ihr Aufbau sowie ihre Funktionsweiee ausführlicher erklärt v.erdea. ,
Die Bandräder arbeiten Belbstveretfindlioh syj&ron, so dass die Bänder mit dem zugehörigen Fadenzubringer gleichzeitig in das Iaoh -eingefahren - und eus demselben wieder zurückgenommen v/erden. Die fadenzubringer begegnen sich dabei ungefähr in der Mlttei wo die Padenübertragung erfolgt, wobei natürlich kleine Abweichungen hinsichtlich der isge des Begegnungspunfctes zulässig sind« Um jsdoeh die bestmögliche Zeitaasnutzung für die-Eintragung des Schussfadens herauszuholen, während die Weblade in Ruhestellung
verharrtj ist der ideale Eustand der, wenn die Übertragung möglichst in Nähe des tatsächlichen Mittelpunktes erfolgt. Die Sehaftwerfc= oder Harniechbewegung, die das Fach öffnet und SehliesiSti findet dabei in der üblichen Weise Stetts braucht jedoch nicht 00 vielt getrieben zu werden, als es bei den aalt Schnell schützen arbeitenden Webstühlen notwendig ist. Hierdurch kann das Fach in schnellem Weeheel geöffnet und wieder^geschlossen werden, ohne desa die Kettenfäden dabei übermässigen Spannungen .unterworfen sind*
Wie in Pig, 3 gezeigt9 kann jede der Exzenterscheiben, von denen in der Zeichnung nur die Exzenterscheibe 176 zu sehen ist, "bis zu einem bestimmten Winlcelauseehlag um d^e Steuerweile 105 verstellt werden» Diese Verstellung ist durch Schlitz· mit dem sektorförmigen Ieil 218 ermöglicht, der von der Hadnabe 219 nach aussen läuft, wobei diese Radnabe zwecke Rotierung mit der Steuerwelle durch eine Stellschraube oder andersartige Befeetigungsmittel mit letzterer zwangsläufig verbunden ist. Wenn mittels der Tereteilschrauben 221, von denen jeweils eine an jeder Sektorseite vorgesehen iet, und die nach innen durchlaufen, bis sie die jeweils anliegende Schraube 220 berühren, genaue Einstellung erfolgt ist, werden die Schrauben 220 fest angezogen, wodurch die !Teile in ihrer genau eingestellten lage festgeklemmt weiden«
Am äueeersten linksseitigen Ende der Steuerwelle ist ein Handrad 222 angeordnet, durch das die erwähnten Exzenter-Teile langsam und durch Handbetätigung verdreht werden können, was häufig notwendig ist, wenn Verstellungen vorzunehmen Bind,^um den Webstuhl mit einer oder mehreren eich periodisch wiederholenden .EinsohueBfolgen zu fahren, wobei die jeweils richtige FunktIone-Iage der arbeitenden Teile zu beachten ist·
Weblade und WebIaden-Antrieb·
3?ür die Beschreibung des Webladen-Antriebes im Einzelnen wird auf die Fig. 5, 5s, 6 und 7 Bezug genommen. Wie bereits im Vorausgegangenen erwähnt, sind die Webladenteile und das Hietblatt auf den Ladenstelzen oder Ladenarmen 156 aufmontiert und schwingen um die Pendel- oder Umsteuerwelle 157. Me vorliegende Konstruktion der Ladenarme ist derart, dass in Verbindung mit den dieselben abstützenden Konstruktionsteilen, wozu die Schwinghebel 223 gehören, die Weblade selbst in vertikaler Richtung verstellbar ist, wobei jedes Ende derselben zwecks Verstellung für
sich beweglich, ist.
Die Ladenarrae sind als flache Schienen gearbeitet, die im ui-oEBen und Ganzen vertikal angeordnet Bind. Jeder der Ladenarme hat eine an demselben ausgebildete Schub-Sacke 224, die auf einer entsprechenden Schub-Backe an dem jeweils zugehörigen Hebel 223 verschieblich aufmontiert ist· Littels üeil und Keilnut - unter 2274angedeutet - werden diese Teile in genau senkrechter Ausrichtung gehalten, während ein für die"jeweilige Verstellung vorgesehenes Schraubenbolzenpaar mit aufgesetzten Muttern 22? und 228, das durch die verlängerten Schlitze in der Schub-Back® 224 hindurchgeht und auf die gegenüberliegende Schub-Backe 225 übergreift , die betreffenden Teile in jeder gewünschten Verstellage festhält*
Die vertikale Verstellung der Ladenarme und der von. denselben getragenen Teile wird durch Hubsehrauben 229 bewirkt, die jeweils nach unten in die .Kopfseite der Schub-Backen 225 eingeschraubt sind und deren freies oder ^-opfernde jeweils gegen eine Schulter oder Leiste 230 widerlagert, die an den Ladenansen als materialhaltiger Bestandteil derselben angegossen ist. Durch eine Gegenmutter 231 werden die erwähnten Teile, - zusätzlich zu den Elemraschrauben mit den zugehörigen Muttern 227 und 228 - jeweils in genauer Höhen-Einstellung festgehalten.
Die Hebel 223, die in doppelter Anordnung, d.h. für jeden Ladenarm an jedem Viebstuhlende einer, vorgesehen sind, sind gegabelt und haben jeweils einen Gabelaet 232^ der eine Kleinigkeit gegen das äussere Webstuhlende hin versetzt ist, so dass er mit der am äusseren Ende der Steuerwelle sitzenden locke 106 ausgerichtet ist, im Gegensatz zu der Hocke 107t die etwas weiter einwärts liegt. Dieses gegabelte und versetzte Ende 232 trägt einen Nockenabstreicher oder Kurvenabnehmer in Gestalt einer Bolle 233 , die auf der Nocke 106 abläuft.
Das andere Ende der Gabel - mit 234 bezeichnet - hat einen Drehzapfen 235, an dem ein zweiarmiger Hebel 236 frei schwingen kann, en dessen äusserem Ende eine Xurvenrolle 237, ähnlich der Solle 233, drehbar gelagert ist. Dieser Hebel 236 ist auf den Hauptteil des Arrr.es 223 ausgerichtet, so dass die Survenrolle 237, mit der Kocke 107 ebenfalls in Ausrichtung liegt und dementsprechend dieselbe abstreicht, was aus der Gesamtanortoung der Querschnittsansicht in Fig. 6 zu ersehen ist, die einen Schnitt längs
der Linie 6-6 in Fig. 5 darstellt. Der Arm 236 ist bei 235 drehbar gelagert, wird jedoch ständig durch, eine Feder 238 oder eine andere federnde Anordnung so verhalten, dass die Karvenrolle 237 gegen die zugehörige Nocke gedrückt wird oder, um es anders auszudrücken, dass,die Survenrollen 233 und 237 stets mit einer bestimmten Iederspaimung gegeneinander hin gedrängt werden, so dass sie stets mitJlhren Nocken in Berührung bleiben. Dabei wirkt eine dieser jMocke» als Arbeitsnocke, die die Bewegung von Weblade und Eietblatt steuert und diese Teile im Fach anschlägt, während die andere Kocke lediglich als BücksteIlnocke arbeitet, die durch die gespannte Feder 238 betätigt wird.
Oie Feder 238 ist zwischen dem Ende des Hebels 236 und einer Erhöhung an der Eippe 239# die ihrerseits an dem Arm 223 ausgebildet ist, zusammengepresst,, wobei die axiale Anordnung der Teile durch eine !-Schraube 240 bewerkstelligt ist, die durch das £nde des Azqnes 236 und durch einen Ansatz-Stutzen an der Eippe 239 hindurchgeht und durch Muttern 241 gesichert ist. Die Kurvenrollen 233 und 237 si% vorzugsweise aus Fiber-Material hergestellt, oder aus einem der bekannten •^imstharastoffe oder ähnlichen Verbindungen, die unter hohem Druck f ormgejpreBst werden können, und Jede Solle ist mit ihrem Drehzapfen oder ihrer Welle auf einem Kadellager oder sonst einer Antifriktionslagertype aufmontiert. Die Einstellung von Schraube 240 und Feder 238 ist so, dass zu keiner Zeit ein nennenswertes Spiel zwischen den Kurvenrollen und ihren zugehörigen Nocken auftritt, und die'Konstruktion gestattet sowohl leichteres Einstellen -bei Anfangs-Inbetriebsetzung, als auch Nachstellen nach längerer Betriebsdauer, wenn ein gewisser Verschleiss der Köllen aufgetreten ist·
Bine Büchse 240', die den Schraubenbolzen umgibt und ihrerseits von der" Feder umschlossen wird, dient dazu, die Relativbewegung des Hebels 236 gegenüber dem Arm 223 zu begrenzen, falls ein Versagen der i'eder eintritt. In diesem'Falle können sich die Böllen 233 und 237 entsprechend der vorhandenen Toleranz am Ende der Büchse 240 nur etwa in der Gros seilanordnung von 1/16" bis 1/8" von ihren locken abheben, was jedoch keine besonderen Schwierigkeiten bedingt, mit Ausnahme eines lärmenden Arbeitsganges bis der Webstuhl abgestellt und die Feder ersetztest. Andernfalls d.h., wenn diese Sicherung nicht vorhanden wäre, konnte in der Webladenbewegifiig relativ zur Einschussfcewegung des Bandes eine so
ungünstige EeitTerseMeioiig auftreten, dass ein ernstlicher Ia- _sehinendefekt sicher die Folge wäre®
Ia Jig,. 7.'sind die locken 106 und/107 mit:ihren.Einzelheiten dargestellt« Dieselben =Sind^weckaiMasigeiweis'e; aus einem 'einzigen QuBspSek geformt, können Jedoch auch in irgendwie, anderer Weis® hergestellt Seins und es ist nicht 'unbedingt nötig,, dass sie'als ' ©inheitlieher Körper aas gebildet -sind da Jede locke auch'getrennt •.für sich anverrlio^bar befestigt auf jeweils: einer' besonderen labe: oder an der Stemerwelle selbst auf gesetzt sein Icemie Bie bevor--; ' zugte ■Eopetyi^ioasano>toöng.;ist. jedoch "die in der Darstellung' - . gegeigte, line; labe 242 - ist' mit Jsneatzen Tereehen5; in.· die' Stell- .
,Schfambenigewindesrtig 'eingesetzt sind, 'Um-dle .locien .an der.'■·.'",·'■';;■'· Socken- oder Steuerwelle' feetsuspannen« ;nachdem, sie.;an- der Steu*:.; erwel'le''.'eingeBteilt sind» .Ba .die .=Ibrigen von der Hockenwelle ge-.steuerten, feile 'sämtlich'- getrennt «inaustgllen .SinIs, ist .'es, nicht;; not-w-eniigy die''Stellungen - derselben ,nochmals"' zu-'-ändern, wenn sie;;;,, in 'ihrer "richtigen ,tage-, bestimmt, sind® 'Die loejcen; sind "zweit ei-• Iigf; wo^ei der; eine ,feil' .als. Arbeitsnocke.- dientt .die ; lie'.Anachlag*· ..bewegung ,der- Weblade; steuert, wahrend ,der'' .an€ere;'l00l:entells', der"", .könzentriseh- um. die, SteueÄelle-, mit,, angeordnet;, isst, ::ftir'die ' Eeitr*^ lieh;'-richtige' ftihesteilung='d@r Weblade;.wahrend .des- lintrags..des r' ?
_ Sehü^sfadeis sorgt» ■ Die:,iraxie, hat. geg-eigtg dase/;ei»e-..Bahestelluni in-, dem, 'fntsivall von -180 'hie- ',210®- Yglllcömm^ . mtürlieh"Abfreiehmngen'von-'diesen Böhlen,möglieh' -sind* -:Mr. b@Btlii». te .-'Zwebke'·· oder unter.- bestimmtet BetriebsTerhältnissen kann Me:,, - .,; „,Jeweilige Buhestelltthg.'lelcht oberhalTb oder unterhalb der' angegebenen :Zähl;enwerte litgen®,
B©, die , Kaw-enrollen, 233, .und 237' in . einer ./beet Jjamten Winkel-;r;:
' lage su einander .angeordnet sind, die / sich aus dem Wihfeelabetand; : der dareh '.den. jeweiligen'-Sarvenrb den Mittel»
punkt de'ejBrehzapfems' 157.: gelegten Badiaslinien ergibt, !muss ;an. ',; ' den.''''.Zttgehfrigen IIoefcen eine., entsprechende- fersetzung' der lurven-;; seheiteIpunkte berücksichtigt werden« Wie aus der Zeichnung.zu ,',.:./ ersehen, beträgt diese Yereetzung hier bis zu -15 1/2°, wobei natürlich- bei einer anderen Winkelsperrung der JEurvenrollen auch entsprechende- Inderungen bei den locken'vorzunehmen sind» 'Ber' Scheitelpunkt der Arbeits- oder Inschlag-Ioeke 106 ist im - YOrlie-.· genderi falle -gegenüber dem nächstfolgenden■ Arbeitsknrvenabeohnitt' der Suckstellnocke am' -119 1/2° voreilende Dieser. Eahlenwert ent--'-spricht einer; Suhestellung der. Weblade, bei 200° -und' unterliegt ·.:
3 β nach den Betriebsumständen gewissem Verändprungen.
Unter Bezugnahme auf Fig-. 5a werden nun Sinaelheiten der Weblade Tbesproohene Die Weblade 83 1st mit einer Auskehlung oder Kerbe für die Aufnahme der unteren, üietblattstange versehen sowie -mit einer weiteren Auskehlung für eine aus Glas bestehende oder sonstwie mit harter Oberfläche versehenen Stange 243, über die die untere Lage der Kettenfäden geführt wird. Durch diese Glasetange wird ein Höherziehen der unteren Kettenfäden bewirkt, sodass dieselben normalerweise einen Jieistenaufsatz 244 aus Holz oder anderem Material, der an dem oberen vorderen Ende des Ladenbaumee fest aufgebracht ist, berühren. Dieser Leistenaufsatz 244 dient In erster Linie dazu, das Kettenfadenblatt über eine Filzauflage 245 zu führen, die am äueeersten rückwärtigen Ende des Leisten*· aufsatees vorgesehen ist, und'stützt ausserdem das Einechussband und die fadenzubringer ab.
In der Zeichnung 1st eines der Bänder 180 mit zugehörigem Fadenzubringer 213 in der relativen Winkelstellung gezeigt, in der das Band und der Fadenzubringer gegen die obere Auflagefläche des Leistenaufsatzes 244 ansitzen» Es ist dabei zweckmässig, wenn das Band nach vorne aufwärts sohräger gestellt ist, als der Leistenaufsatz, wodurch nur die rückwärtige Kante des Leistenaufsatzes gegen die Kettenfäden und die Filzauflage anliegt. Auf diese Weise ist die Vorderkante des Einechussbandes und Fadenzubringers relativ frei von Kettenfäden und ist, wie zu sehen, von dem LeistenaufsatE 244 genügend nach oben abgesetzt, so dass hierdurch irgendwelche Möglichkeit einer Kollision mit-dem freien bzw, abgeschnittenen Endes des Sohussfädens, der an dieser Kante unter dem Sand nachschleift, oder ein Aufhalten desselben ausgeschlossen wird.
Die Weblade ist relativ leicht im Vergleich mit den entsprechenden Teilen an einem der bisher üblichen Webstühle. Deshalb ist auch der Antrieb für Hin- und Hergang derselben, obgleich die Besohleunigungskräfte an sich ziemlich gross sind, nicht mit grösserem Irägheitskräften verbunden, sodass sämtliche Webladenteile nur geringen epannungsbeanspruohungen ausgesetzt sind« Dadurch wieder können die Ladenarme und andere schwingende feile gewichtemässig leichter gehalten werden. Selbstverständlich braucht der Ladenbaum mit zugehörigen Teilen nur so lang bemessen zu werden, dass einerseits das Eietblatt für die jeweils weiteste ·Zeugbreite, die auf einem Webstuhl zu weben 1st, passt, und
dass andererseits die Bänder fir Eintragung des Schussfadens in das Pach weit genug geführt werden können»
Eins ehus svorrichtung.
Für Öle Beschreibung der Einschussvorrichtung im Einzelnen wird auf die Pig. 8, 9, 10, 11 tmd 13 'Bezug genommen* Selbstverständlich ist dieselbe gleichfalle in doppelter Anordnung, d.h, an Jeder Seite des Webstuhles jeweils eine, vorgesehen, wobei die eine der Vorrichtungen insofern die Umkehrung der anderen ist, als die Anordnung der Teile so getroffen ist, dass die nach ihnen sich bewegenden Einschuss- oder !Transportbänder von den entsprechenden Webetuhleeiten aus gegenläufig in dus Fach eingefahren werden. Jede Einschussvorrichtung wird durch den bereits im Vorausgegangenen beschriebenen Meohanieisae rotierend angetrieben und es ist dabei eine 4i1 Untersetaung für den Antrieh von der Kaupt-Steuerwelle zu den Nocken- oder Steuerwellen der EinschoBevorrlchtungen vorgesehen, wobei diese selbst Jeweils eine Umdrenung für viermaligen Fadeneinschuss rcacnen. Als vollständiger Zyklus oder in sich abgeschlossene Einsohussperiode einer Einschussvorrichtung wird dabei die Eintragung einer sog.' "Haarnadel-Schleife·*- von rechte und die analoge Bewegung der Vorrichtungsteile für die Eintragung einer ebensolchen MHaarnadel-Schleife" von linke, oder umgekehrt, angesehen. Ein solcher Zyklus umfasst vier Eintragungen des Schussfadens in vier verschiedene bzw. getrennte Fächer, worauf die Periode wiederholt werden kann. Ee können jedoch auch verschiedene andere Schemata durchgeführt werden, wobei aber die Basisfunktion die oben erwähnten vier Schritte umfasst» Lediglich die zeitliche Einstellung der Schussfolgen kann dabei variiert werden, so dass beispielsweise die Eintragungen des Schussfadens von'Jeweils einer lebstuhleeite aus, anstatt in unmittelbarer Aufeinanderfolge, in überspringendem Turnus gemacht werden,, wie es im Folgenden noch näher erklärt wird.
Die Hocken- oder Steuerwelle 139, die sich in Lagern am Ende des Gehäuses .136 drehen kann, ist mit einer Mehrzahl von Nocken versehen, die verstellbar auf der Welle befestigt sind. Die beiden mittleren Bocken längs der Welle sind in Pig® 16 und 17 mit ihren Einzelheiten dargestellt; dieselben aarb eitern Jeweils zusammen und sind sowohl als geschlossene Einheit als auch einzeln gegeneinander verstellbar« Ifte übrigen Nocken sind in gewisser Hinsicht den zuerst genannten ähnlich, Insofern als sie gleich-
falls jeweils aus zwei Nockenscheiben bestehen, die zusammen auf der Nockenwelle befestigt sind und die unter einem Winkel konzentrisch gegeneinander verstellt werden können, sodass die Lage des arbeitenden Kurvenstückes jeweils verändert werden kann, obgleich <üe jeweiligen Iturvenformen der voneinander getrennten Hocken ganz verschieden sind«
Wie aus Pig* 14 bis 19 zu ersehen, ere treckt's ich der Arbeitsgang der Hocken (bzw. die entsprechende Arbeitskurve) nur jeweils über eine halbe Umdrehiing der zugehörigen Nockenwelle, während die Nocken über wenigstens 180° ihre· Umfangee konzentrisch oder kreisförmig verlaufen, wobei vorausgesetzt ist, dass die Einschuse vorrichtungen arbeitsmässig um 180° gegeneinander versetzt sind, was wenigstens für die Erzeugung des' hierin als bevorzugtes Beispiel beschriebenen Gewebes zutrifft«
Eie erste Nocke 246 am äusseren Ende der Nockenwelle 139, die aas den in Fig, Hrund 15 deutlich gezeigten Nocken- oder Zurvensoheiben besteht, steuert den öffnungs- und Sohliesevorgang einer Schuesfaden-Elemmvorrichtung, kurz Padenklemmer genannt, der mit 247 bezeichnet und in - seinen Einzelheiten in fig* 13 gezeigt ist· Die Nocke 246 besteht aus zwei Nockenscheiben $4ß und 249 (siehe "Fig. 14 und 15), die durch Stoßverbindung aufeinander gesetzt sind, wobei, ihre Naben nach entgegengesetzten Eichtungen laufen. Die Nockepscheibe 248 hat eine Nabe 252, mittele deren sie an der Nockenwelle fest aufgesetzt ist oder um dieselbe verstellt werden kann. Die Winkelverstellung der Nabe 252 um die Nockenwelle, die die Gesamtnocke als solche verstellt, wird bei der Beschreibung der in Pig· 16 und M gezeigten Nocken näher erklärt, da diese Beschreibung dann für alle Nocken zutrifft, deren Verstellung ganz analog ist. Die anstoseende Nockenscheibe 249 hat eine ähnliche Nabe.
Durch Verengung des Zwischenraumes zwischen den abfallenden Eurventeilen 253 und 254 kann die Zeitdauer, während welcher der Fadenklemmer 247 zwecks Unterbindung weiterer Fadenabnahme -von dem Schussfadengeber geschlossen 1st, verändert werden. Durch v Winkelverstellung der entsprechenden Nockenscheibe kann der Zeitpunkt, in dem der Fadenklemmer Öffnet oder sehliesst, vorverstellt oder verzögert werden. Die Nocke 246 läuft an einer Kurvenrolle
255 (Fig. 8) ab, die in dem gegabelten Ende eines Ioskenet öse eis
256 drehbar eingesetzt 1st, der durch eine Lagerung oder Führung
Ιώ, dem zuhinterst gelegenen Eeil 257 des Gehäuses 136 hindurchgeht . Dieser Stöseel ist durch einen Keil 258, der in einem entsprechenden an der Lagerfiihrung eingeschnittenen ^eilschlitB eingreift, gegen Sigenrerdrehung gesichert, so dass die Kurvenrolle 255 stets in genauer Ausrichtung mit "der ablaufenden locke gehalten ist«
Der Padenklemmer 247. im folgenden als äusserer Fadenklem-· saer bezeichnet? ist am Ende eines Armee oder trägers 259 gehalten, der durch geeignete Bolzen oder Schrauben an dem Gehäuse 136 - und zwar an einer Stelle nächstliegend dem am weitesten rückwärts gelegenen Teil desselben befestigt ist. Dieser Arm 259 hat einen als Führung dienenden Ansatz 260, der unter einem rechten Winkel an dem !Trägerarm vorspringt und durch' den eine an den Nockenstössel sich ans chile e sende Verlange rungs s tange 261 abgestützt wirdo Diese Yerlängerungsstange trägt eine Anzahl überschubringe oder. Bunde, die im Einzelnen noch besprochen werden. Am äusseren Ende der Yerlängerungsstange ist ein kurzer Fiihrungsarm 262 fest aufgesetzt, der an seinem relativ freien Bnde eine Anguss-Nabe 263 hat, in der das Ende einer Stange oder Spindel 264 gleiten kann, an der eine Fadenführeröse 265 aufgesetzt ist.
Der Arm 259 hat einen zweiten i'ragansatz, der gegenüber dem Ansatz 269 nach der entgegengesetzten Richtung hin vorspringt» Dieser Xragansatz führt einen Drehzapfen 266, an dem ein zweiarmiger Hebel drehbar gelagert ist, dessen einer- Arm 267 von einem an der Verlängerungestange 261 verstellbar befestigten Überschubring oder Bund 268 sowie von einer Belegscheibe 269 gefasst wird, die durch eine Feder 270 gegen den Bund 268 gedrängt ist. Dabei wird die Federspannung .durch Gegenlagerung der Feder gegen einen zweiten überschubring oder Bund 271 erzeugt und kann durch Verstellung des Bundes 271 reguliert werden. Der andere Arm 272 dieses bei 266 drehbar gelagerten Hebels ist gegabelt und greift an dem beweglichen Verschlussteil des äusseren Fadenklemmers 247 zu einem Zweck rnid in einer Funktionsweise an„ die im folgenden noch ausführlicher beschrieben werden.
Die ferlängerungsgtange 261 und natürlich auch der Kockenetössel 256 sowie die Kurvenrolle 255 werden durch eine Feder 273 nach einwärts hin gegen die Kocke 246 festgehalten, indem die i'eöer unter erheblichem Druck gegen den vorspringenden Ansatz 260 und einen Überschubring oder Bund 274 gepresst wird. Die Feder
273 hat natürlich genügend Spannkraft, den Nockenstössel und die Survenrolle wieder zurückzustellen, nachdem dieselben in radial von der Nockenwelle ablaufender Richtung vorgestosBen worden sind, und zwar dies trotz der gegenläufigen Tendenz des Fadenklemmers, der diese !Teile in entgegengesetzter Sichtung zu drängen sucht« Oder mit anderen Wörtern Die Nocke 246- ist in der Weise wirksam, dass sie der Peder am Fadenkienuaer gestattet, den Pa# denklemmer 247 zu öffnen, wobei die Federn 273 und4270 stark genug sein müssen, um den Fadenklemaier zu schliessen, wenn diee durch den Survenabfall an der Socke, d.h. durch denjenigen Kurventeil, der zwischen den schräg verlaufenden Kurvenabsohnitten 253 und 254 (Fig. 14) liegt, zugelassen wird. Bie Feder 273 ist dabei stärker als die Feder 270 und -die letztere drückt sich leicht zusammen, sobald der Fadenklemmer seine Festklemmstellung erreicht.
Unter Bezugnahme auf Fig. 13 soll nun der äussere Fadenklemmer beschrieben werden. Der Tragarm 259 ist als Gußstück so hergestellt, dass er an seinem Ende eine schulterartig aufsitzende kreisförmige Muffe 275 ausbildet, sowie einen nabenförmigen Ansatz 276, in, dem das im Durchmesser verkleinerte Ende 277 eines kegelförmigen Klemmstückes oder Stopfens 278 aufgenommen 1st. Dieser Stopfen ist konzentrisch zur Muffe 275 angeordnet und v/ird durch eine Mutter 278 oder in anderswie geeigneter Wfeise in seiner richtigen Lage festgehalten. In einem Halter, der mit '279 bezeichnet ist, ist ein-aus Porzellan oder anderem geeignetem Material bestehendes Fadenleitauge 280 eingesetzt, durch das der iinschussfsfden geführt wird, sobald er von dem Fadengeber abgezogen wird. Das Fadenleitauge 280 ist unter einem Winkel angesetzt so dass der Einschussfaden parallel zur Oberfläche des konischen Stopfens 278 hindurchge ζ ο gen. wird. Sit diesem Stopfen 278 arbeitet eine konzentrisch angeordnete Itingmansche11e 281 zusammen, die an ihrem äusseren Ende einen Flansch 282 hat. Diese Manschette passt in den (inneren ausgebohrten Teil der Muffe 275 und hat eine Öffnung, die zentrisch so aufgeweitet ist, dass sie eine konische Sitzfläche bildet, die auf den Xonus des Stopfens 278 konzentrisch und im gleichen ^nuswinkel zugeschnitten, genau passt. Eine' Feder 283, die zwischen der Schulter an dem Kauptklemmteil und dem Flansch 282, sowie Über der Hüffe 275 angeordnet 1st, hat normalerweise das Bestreben, die Eingnianschette von dem 'Stopfen entfernt bzw, getrennt zu halten, so dass der Faden
frei paspieren kann, wenn er zwecks Eintragung in das Faoh von dem Schuesfadenknäuel oder sonstwie verwendeten fadengeber abgezogen wirds Das gegabelte ünde 272 des zweiarmigen und bei 266 drehbar gelagerten Hemels echlieset den Padenklemmer gegen die Spannung der Peder 283, wenn die Nocke bei ihrer entsprechenden XurvenBtellung angelangt ist, bei der sie -der Peder 273 gestattet, den Nockenstösseif gegen die Hocke hin zurückzustossen. Die jeweils beim Schlieesen des Fadenklemmers aufgewendete -kraft entspricht roh gerechnet der Spannungsdifferenz zwischen den Federn 270 und 283. Die Spannung in der Feder 270 ist grösser als diejenige der Feder 283 und diese Spannungsdifferenz ist wesentlich geringer als die durch die zusammengepresste Feder 273 aufgewendete Kraft. Sie Padenklemmerteile bleiben solange geschlossen, bis die Nocken zu einem Punkt weiter rotiert sind, wo der Sfookenstößsel wieder nach aussen gestossen wird, zu welchem Zeitpunkt der überschubrlng 268 das gegabelte Ende 272 des Fadenklemmer-Hebels für Padenfreigabe bis zu einer Stellung zurückzieht, wo die Peder 283 die- den Paden festhaltenden Klemmteile trennt»
Nunmehr wieder auf die Einschussvorriehtung zurückkommend, sind zunächst die beiden im Mittelteil/der Socken- oder Steuerwelle 139 angeordneten Socken zu erwähnen, die dahingehend wirken, dass sie einem den Schussfaden nach unten führenden Einziehhaken 284 die entsprechende Antriebsbewegung erteilen. Dieser Haken dient dazu, den Schussfaden jeweils zu greifen und in die richtige Bereitstellungslage zu bringen,bevor dieser von dem Fadenzubringer für Eintragung ins Pach aufgenommen wird. Der Haken zieht jeweils beim ersten &inechussvorgang den Paden zwischen der Fadenführeröse 265 und einem zweiten Fadenklemmer, der gleichzeitig den Paden abschneidet, - im Polgenden als innerer i'adenklem-Eaer und Padenabschneider bezeichnet - nach unten, während beim aweiten Einschuss die Padeneinziehung durch den Haken zwischen der Fadenführeröse und einer Padeneinfangvorrichtung erfolgt, die im Polgenden noch ausführlicher zu beschreiben ist· Der Haken hat die Aueführungeform, wie in Pig· f gezeigt, und es muss demselben eine zusammengesetzte oder kinematische Sewegung erstellt werden, wobei er dann stets die gleiche Führungsbahn beibehält · Für diese Punktions wirkung hat der Haken an seinem dem Padeneinzieherteil gegenüberliegenden (^der MMsg^cWn) lade zwei Drehpunkte 285 und 286^ an dem oberen f hea^aaB gegabelte Ende eines Hebelarmes 287 mittels Drehzapfen bef estigl/ie*,
vahrend dieser Hebelarm 287 seinerseits bei 288 an einer Lagerstütze 289 drehbar gelagert ist. Ites andere, den Hebelarm 287 ergänzende Ende des Hebels besteht aus einem eich nach oben erstreckenden "Arm 290, der mit dem einen Inde eines zweiten Nocken-» stöesels 291 ixe Eingriff steht. Dieser KockenatÖseel tritt durch eine ähnliche Führungsbahn Mndurch5 wie sie bei dem Hockenstössel 256 beschrieben wurde und die an einer benachbarten Stelle in dem Gehauserahn en 136 ausgespart ist, und trägt an seinem inneren gegabelten Ende eine Xurvenrolle 292, die auf der ersten locke 293 des auf der Velle 139 sitzenden mittleren Kockenpearea abläuft.
Der Arm 290 erstreckt sich bis zu seinem hakenförmigen Bnde 294 nach oben, an dem eine unter Spannung stehende feder 295 angreift, die mit ihrem entgegengesetzten Ende an einem Verbindungsstück 296, einhängt, das seinerseits auf der obersten Abstützflache dee rückwärtigen Gehäueeteiles 257 fest aufgebracht ist.
Ein ähnlicher Hebel, der bei 288 drehbar gelagert 1st und einen nach"unten hängenden Arm 297 hat, erstreckt sieh ebenfalls nach oben und hat dort mit einer ähnlichen i'eder, nie soeben beschrieben, Verbindung, durch die die zugehörige kurvenrolle 299 mit der zweiten Socke 300 des mittleren ii'ockenpaares in Kontakt gehalten v<ird. dem unteren gegabelten Ende des Hebelarmes 297 ist bei dem iJrefcpunkt 301 ein Selenkglied 302 mittels Drehzapfen befestigt, dessen zweites Ende gegabelt ist und an dem Drehzapfen 285 aufsitzt, welch letzterer bereits bei der Erläuterung der fanktionsirirkiing des Sinziehhakens 284 erwähnt wurde·
Ia Fortsetzung der Beschreibung der Einschus©vorrichtung sollen nun die übrigen !.ons trakt ions te Ilej soweit sie den inneren Pisdenklenaaer 'mit Fadenabschneider und die Padsneinfangvorrichtung betreffen, erklärt Wer 1Sems wozu auf Fig. 8 und 9 und eingehender unter Aufzeigung der. Einzelheiten auf Fig. 10 und 11 Bezug genommen wird. Die zuletzt genannten !Teile sind en einem zweiten .Tragarm 303 angebaut, der an der Innenseite des Gehäuserahmens 136 in äfanliqher Weise wie der im Yorausgegangenen beschriebene Tragarm 259 verschraubt oder anderweitig befestigt ist-. An fiesem Tragarm 303 sind als aaterialhaltiger !feil die vorspringenden Aasätae 304 und 305 angegossen oder anderweitig ausgebildet, an denen Lageröffnungen vorgesehen sind, durch die hindurch die Stange 306 sich gleitend bewegen kenn. Der Sragarm 303 hat cusserdem einen dritten vorspringenden Ansatz 307, der als Abettitzung für
andere felle client and der sich nach unten gegen das äussere Ende der £dnschussvorricht ung hin, d.h. in der Pig. 8 nach Obeng erstreckt.
Die Stenge 306 wird durch einen lockenetössel 308 betätigt, der in ähnlicher 'ieise vie die anderen Nockenstößel geführt wird® Derselbe hat an seinem der lockenweile zuliegenden IMe eise Kurvenrolle 309, die mit der Nocke 310 in .Eingriff steht and durch verschiedene Kurvenstüelce derselben gesteuert wird. Diese Nocke 310 besteht im vorliegenden Falle bus einem Hockeaseheibenpaars bei dem jede Iockeaecheibe gegenüber-der anderen Terstellbar ist und deren Einzelheiten in Fig. 1b und 19 deutlicher veranschaulicht werden, worauf im Folgenden noch Bezug genommen wird·
Eine Peder 311, die zwischen dem Ansatz 304 und einem verstellbaren Ubereehubrlng 312 zusammengepresst ist, versucht normelerv»eise die Stange 306, den Nockenstössel und die Kurvenrolle
309 nach vorne gedrückt zu halten, d.h. so, dass die Zurvenrolle stets gegen die Abrollfläche der Nocke 31-0 widerlagert. Me Kocke
310 hat eine de rartige Jiurvenf orm, dass sie den inneren Fadenbinder and fadenabschaeider Wfnet3, uir. den kurz vorher abgeschnittenen Schttsefaden während des ersten linsehassee im Verlauf eines Einschueszyklus freizugeben. Hierauf schließet die Kocke 310 zu einem späteren Zeitpunkt die Iinfaiag#vorrichtung für den Schussfaden, worauf bein zweiten Einschuss die Nocke diesen Fadeneinfang -.wieder öffnet und äen inneren fadenkleramer and Padenabschneider SChliespt9 wodurch der Schassfaden, abgeschnitten und solange festgehalten wird, bis derselbe für einen neuen ßinechassvorgang wieder gebraucht wird, in dieser weise arbeiten die Noelcen 310 auf beiden Webstmhlseitens vmä zwar erfolgt der Arbeitsgang Jeweils einmal für jeden vollständigen Binschasszyklas9 oder was dasselbe ist, für jeweils vier Einschuss vorgänge der Maschine.
Der feststehende Teil des FadenabschnefIders ist durch eine Schraube 315 unterhalb des Tragsrmes 303 befestigt und besteht aus zwei Scheiben oder Platten, die mit 314 und 315 bezeichnet sind". Die Platte 314 ist abgebogen, wie es in dem von unten gesehenen Grundriss der Fig. 11 dargestellt ist, und zwisah©» den Platten 314 und 315 tritt eine bewegliche Kesserschneide^n fätigkeiu, die den Schussfaden trennt, sobald derselbe in den.in der Fig. 10 mit 317 bezeichneten Eaum nach oben geführt ist und wenn die Stange 306 von der zugehörigen Bocke für Bewegung 'nach links
Cfige 10 and 11), die unter dem Mriflasε der Jeder 311 erfolgt, freigegeben wird·
Der innere Padenklemmer besteht aus·zwei relativ zueinander "beweglichen Ielle^s von denen der eine - mit 318 Iieaeichnet - von der Stange 306 getragen ist. Dieser Fadenklemmteil ist als Teil eines Gußstückes oder eines anderweitig hergestellten Einzelteiles ausgebildet and hängt von einem naben- oder fassformigen fell 319 nach unten, der seinerseits an dem im Dufchineeser verjüngten Ende 320 der Stange 306 aufgesetzt ist und durch die Mutter 321 ortsfest gehalten wird. -Der andere Teil des Fadenklemmers besteht au8 einer flachen Scheibe oder Platte .322, die am JBnde eines StSssels 323 ausgebildet ist, der in eine Lochöffnung in dem nach unten vorspringenden Verlängerungsteil 307 hineinreicht. Der Stöeeel 323 wird dabei durch eine leder 324, die gegen einen Anpass am Stössel und gegen die innere Wandung der Lochöffnung ansitzt t in Pd. cht tang des relativ beweglichen Fadenklemaiere 318 gedrängt .'Das im Durchmesser verjüngte Ende 325 des StcJssela ist ausserdem gewindegeschnitten und hat verstellbare Tiuttera 326, die den Zweck haben, diesen Teil des Padenklemmera in genau eingestellter Lage gegenüber dem anderen Padenklemmerteil 318 zu halten.
An aer Stirnseite der Platte 322 1st eine Auflage aus verhältnismässig hartem federndem Material aufgebracht und dieser AufIage-Seil - mit 327 bezeichnet - kommt mit der parallel dazu, liegenden Stirnfläche des beweglichen Fadenklemmerteiles 318 in Kontakt, wenn ein zwischen diese Berührungsflächen vorgeschobener Faden im Verlauf des EinschuSsvorgangee festzuhalten ist. Da die Feder 311, Fig. 8, erheblich, stärker als die Feder 324 ist, wird die letztere zusammengedrückt, so dass die gesamte an dem Stössel 323 aufmontierte ^lemmanordnung schwach bewegt rd, wodurch es ermöglicht ist, dass die Stange 306 mit eämtlicnen.\an ihr befestigten. ICeilec ihre Antriebs- oder Steuerbewegung vollständig durchführen, kann*
Während im V ο raus ge gangenen von relativ beweglichen und feststehenden Fadenklemmerteilen die Rede war, sind - was besonders hervorgehoben werden soll - die von dem Stössel 323 gehaltenen JIlemmteile lediglich in sich und in Abhängigkeit von der Feder schwach beweglich. Diese Bewegung gehört jedoch mit zu dem Faden-Sinspann- oder Verklemmvorgang und durch die Muttern 326 kann der Zeitpunkt, in dem der Verklemmvorgang gegenüber dem Fadenschnitt
stattfindet, verändert werden. Der eigentlich bewegliche Teil eier, Verkleimavorrichtung ist natürlich derjenige Teil, der sich zusam-Hien mit der Messerschneide 316 and der Stange 306 bewegt.
Der.bewegliche Seil dee Iadenklefflasers hat eine seitliche und vertikal -verlaufende Sitzfläche,, die mit den Platten 314 und 315 in genaaer Aasrichtang Iiegts.so dass die bewegliche Messerschneide 316 daroli Schrauben (siehe Zeichnung) oder "in anderer geeigneter Weise seitlich an dem Fadenklemmer-Gußstück befestigt werden Icaima Me bewegliche Sesserechneide 316 hat einen vorspringenden feil 328g der stets zwischen den Schneidplatten 314 and 315 eingesetsrt bleibt. Dies ist nötig, da die Platten federnd gegeneinander gepresst werden und eis. vollständiges Herausziehen der Messerschneide in it nachfolgenden Wiedereinseteen derselben nicht 2»lass η würden.
Ble Stange 3Ü6, die durch die locke 310 gesteuert wird, bewirkt gleichseitig auch .die jeweils richtige Ia-Lagebringung der Fadenfiihreröse 265, Bies geschieht dureh einen Zwischenhebel 329, der bei 330 an dem vorspringenden tragteil 307 drehbar gelagert ist. Der Zapfen 330 ist exzentrisch ausgebildet, sodass eine Verstellung desselben den tatsächlichen oder wirksamen Mittelpunkt verändert und dadurch die relative Länge des Armes am Hebel 329, wodurch der seitliche.Hub oder Yerschiebeweg der FadenführerSae verändert wird. Der Hebel 329 hat ein gegabeltes0Ende 331, das an einem nach oben gerichteten Zapfenetift 332 angreift, der in einen der zusammen mit der Stange· ,306 beweglichen Konstruktionateile oder in die Stange selbst eingeschraubt ist, Pae andere ünde äes Hebels 329 ist bei 333 as dem versteilbaren Verbindungsstück 334 befestigt, das seinerseits an dem•^ewindegeschnittenen Ende der Stange oder Spindel 264 angeordnet ist, an der die Fadenftlhreröse 265 verstellbar fest aufgesetzt ist. Durch diese Anordnung wird die Padenführeröse,während des Arbeitsturnue von Fadenklemmers Iadenabsehneider und der sogleich noch zu beschreibenden Vorrichtung für den Fadeneinfang im Verlaufe von zwei Sohussfaden-Äiatragungen zuerst in eine und hierauf in eine zweite. Endstellung geführt. Der Zweck dieses Stellungs- oder Lagenwechsels der 1* adenführeröee wird erst später bei der Beschreibung der volle tändigen Panktionsweise der -Erfindung beschrieben*
An dem Fadehklemmerteil 318 ist materialhalfig mit demselben ein zu der Vorrichtung f'dr den Fadeneinfang gehörender Teil 335 ausgebildet, der zugespitzt ist-und.längs der Kante 336 konisch
anläuft, across der an diesem Eeil geführte Schussfaden bei freigäbe desselben durch öffnen des Fadeneinfanges von der Spitze abgleitete Dies geschieht au exneai bestimmt bemessenen- Eeitpimkts nachdem der Fadensabringer beim !Durchlauf durch das Fach einen die faöenfreigabe salapsenden Punkt erreicht hate i»er ieil 355 bildet eine Y-f üririge Jffnung 337 aus, in die der Schassfadtn zu "bestimmten ^eitintervallen während des £inschusszyklus aufgenommen vtird, sobald die Stange 3015 sieh nach rückwärts oder, was dasselbe istj von der Ctesxe rweli© radial -ablaufend "bewegte
Ein konisches and an ©eines Ende abgestumpfte® i-ontaktstiiok 53a, das ma Snde eines ötösäselie 339 Bitati dient dazu, die Vorrichtung für des fadeneinfang veröchliessbar zu eschen, sodass der Schasafadin aus dem i'adeneinf&ag nicht «ehr entweichen kann, -sobald dig Stange 306 ihre äueserste Stellung während der ¥ersohluss-Dewegung im Wesentlichen erreicht hat. Sie feder 340 hält das Kontaktstück 338 in genauer Lages damit es mit dem !Eeil 335 des 3?adeneinfenge© in richtigen eingriff kommt· file|chz@itig gestattet die Peder 34ü„ 6ms der Ϊ611 33« leicht nach rückwärts gedruckt Wirdp felis dies nötig ist, wenn die Hockenbewegung den Yerechlusepunkt weiter nach vorne verschiebt, als dies f&r die Jiontaktheretellung mit dem Ieil- 3.38 tatsächlich nötig ist. 3aa Ende des &ontakt8tüekes 358 ist mit einer ifaterialauflag® versehen, wie sie unter 341 angedeutet ist, die eine solche Beschaffenheit aufweist, dass sie unter dem durch die Spitze des Teiles 335 ausgeübten Urach: etwas nachgibt, Jedoch nicht dabei so weit elastisch deformiert, dass die rechtzeitige Freigabe des Schussfadens hierdurch verzögert wird. Gleichzeitig wird hieräurch auch Jedee zufällige Verlieren oder Herausnutschen des zwischen den Verschluss11ilen gehaltenen Padens verhindert. Bie Sinetelltmg bzw* Verstellung des Stössels'339 bestimmt ebenfalls den Punkt mit, an «!ehe® der eingefangene Faden freigegeben Wirde
Der StSssel *339 ist gleitbar innerhalb eines Stutzens 342 gehalten, der sich a® "Ende eines gekrümmt en Arsies 343 befindet, der seinerseits ara Ende des Tregerases 303 befestigt ist. Gegenmuttern 344 ermöglichen eine -Verstellung, sodass bei Auswärtsbevegung dee zw& Jradeneinfang gehörenden leiles 335 zusammen mit dem Fedenklenunerteil 318 die Spitze des ersteren mit dem feil in Eontakli kommt und die feder 340 zusammendrückt.
Unter Besugnahaie auf Plg· 14 bis 19 wird nunmehr die
Binstellung der hierin dargestellten Socken "beschrieben* Da das allgemeine Schema der MoclceneiiiBtellBng stets das gleiche ist, wird eine detailierte Beschreitung hierzu nur mit Be2ug auf die Eocken der Figuren 16 und 17 gegeben, die in analoger «eise dann auch auf die übrigen locken zutrifft. Die Socke 300, die mit einer labe 345 versehen Ist9 kann durch die Schrsuben 346 und 347 über einen »iemlich groesen Winkelbereich verstellt weräea» Die Verstellschrauben sind feeiderseits der Mittellinie durch die labe der Iocke8 wie es in fig. 16 dargestellt ist, gewinde-artig hindurchgeführt, sodass ihre Spitzen auf einer Stoeefläehe oder Schulter angreifen, die aus der Bockenwelle herauegefräst let. Bie Stoesflächen verlaufen in horizontaler dichtung länge der Mittellinie, jedoch kenn der Grad des Ausschnitte menr oder weniger darum schwanken. Durch Jöckern jeweils einer der Schrauben and Ansiehen der anderen wird die Socke im Winkel um die Nockenwelle verstellt.
Die Nocken 248 und 249, Fig. 14, sind beide jeweils mit einer'Kabe versehen und durch eine ähnliehe Verstelleinrichtung wie sie soeben besehrieben Wiirdet kann jede der Kockenscheiben über einen begrenzten Winkelbereich verdreht werden, der jedoch für jede notwendige und zu erwartende Verstellung auereicht. Sofern jedoch ein gänzlich verschiedener Einschueszyklus zur Herstellung verschiedener anderer ^ebarten durchgeführt werden muss, ist natürlich eine Auswechslung verschiedener Hocken erforderlich. Diese Sxsatgnockenf die dann dem andersartigen Mnschusszyklus angepasst Sindj sind jedoch in der gleichen leise verstellbar, wie soeben beschrieben, um damit^wieder ein genaues Arbeiten der Sinschussvorrichtung zu erzielen.
Im falle der in Fig. 18 dargestellten Socke5 die der Nocke 310 in Pig. 8 entspricht, sind die Nockenschelben 348 und 349 jeweils mit Naben versehen, die der Sabe 345 ähnlich sind und eine ähnliche Terstellanordnung aufweisen.
Da die Hocken 293 und 300 eine gewisse Funktionsbeziehung zueinander haben und es nicht nur'erwünscht ist, beide gleichzeitig vor- oder zurückzuve rs teilen, vielmehr dass ·\ beide unter sich im Uinkel verstellt '»erden können, ist die Nocke 293 auf der Nabe 345 der Nocke 300 aufgesetzt und auf derselben verstellbar. Zu letzterem ,Zwecke Bind Schrauben 35ü und 351, die ^urch Schlitze in der locke 293 hindurchgehen, in die Iiabe 345 gewindeartig eingesetzte Pie Schlitze lasses entsprechend der vorgeeehe
neu Auesparaag genügend Spielraum, um die nötige Wiakelverdreitcmg der einen Soofce gegenüber der anderen zu gestatten*
Die bereite erwähnte Hocke 246, Iige 14 und 15, schließet den ernten ader äusseren iaflenklearaier 247, sobald dia zugehörige -*urvenrolle des ^mrvenstilck 254 abstreicht, hält den Padenklemmer über einen Bemessenen «inkeIbereich, der durch den etwas tiefer liegenden kreisförmigen i'eil 352 der £urvs gegeben ist, geschlossen und öffnet den Iedenklessmer 247 f/iederf sobald die Eurvenrol-Ie auf den? geneigten kurvenstück 255 der PiOcke ablauft,, welcher ^ffiäungsaustarn! des ίadenkleiomers dann über den Reet der kreis-föriBigen Boekeiibshii oder des Binschusszyklus beibehalten wird. In jeder der dargestellten- Socken ist die Kull-Grad-Stellung an der rechten Seite der horizontalen Mittellinie angenommen und gezeigt. Die §esaat- "»<inkeIanordnung der Koeken-xvurvenstucke ist dabei so, daes die Einschussvorrichtung in genau derselben Weise arbeitet, wie es für den vollständigen linschus β Zyklus entsprechend den Fig. 30"bis 55 veranschaulicht ist. Piir das auf der gegenüberliegenden Seite des ,Webstuhles liegende entsprechende JJdekenpaar ist der lallpunlst dann um 190° nacheilend verschoben.
Bei den liockea entsprechend Fig. 16 steuern die ^urvenstücke 354 und 355 Jeweils die lebel 297 und 2ö7, wodurch dem Einziehhaken 284 bei' den» errten Sinschuss des von einer bestimmten Seite des i-ebstuhles aus betrachteten ISinschusszy klus eine genau bemessene Antriebsbewegung erteilt wird. Ber erste i&n&chuss auf der gegenüberliegenden Sebstuhlseite wird durch entsprechende Socken-kurvenstücke an der dort angeordneten Einschussvorriehtung gesteuert* Jedoch bei einer '.Vinkelverseteung tarn 180° der betreffenden flocken. Hierauf wird des JBinziehhaken durch die Kurvenstück© 356 und 357 der benachbarten Ifocke eine ähnliche Antriebsbewegung erteilt, die während des zweiten oder folgenden Einschließe©' stattfindet, der die Doppele int ragung komplett itacht, aus welcher sich die "Haar-Schleife" zusammensetzt, die in dem betrachteten iialbsyklixe eingesetzt wird.
In Jfig. 1b sind ^ie beiden verstellbaren lockensoheiben gezeigt, die susarameii die Hocke 310 darstellen. Dieselben zeigen ein -.oirvensrtüek 357, durch d&a die Stange 306 nach rückwärts oder von der Nockenwelle 139 radial ablaufend abgeetcirsen wird, wodurch f Ir den ersten ftinschussvorgsng der innere FEdenkleaiaier und Iadenabechneider geöffnet wird, während die Vorrichtung für den
Faileneinfang eich dabei schließet. Die konzentrisch verlaufende £urve 358 dagegen hält den isdeneixifang geschirr sen und den Inneren Padeaklefflmer asit iadenabschneider geöffnet, und zwar solange, "bis der KuisVenafefallpimfct erreicht ißt, worauf das steil abfallende ^urvenstück 359 die Mekfülirang der Stange 506 gestattet j hierdurch wird der innere Fadenkleasser and ladenebschneider für den Efieiten ϊίloscauss geschlossen, während die Torriehtang für den Fadeneinfang sich öffnet·
Fadensubringer und Fadentibertragsmge
Unter Bessugnahme auf Fig. 22, 23 und 24, wird zunächst der grössere Fadenzuferinger^eschriefeen'. Ber Fadenzubringer selbst ist aus Feinfelechmaterial gearbeitets obgleich derselbe auch anderweitig hergestellt sein kann, and hat im Brossen und (lanzen ü-förmige Gestaltjl wie es in dem QueiiBeimitt der Pig. 24 gezeigt ist. An den Seitenktmtea ist der Fadenzubringer etwa© vorgeschoben und Mldet hier die V-förmigen Stellen 260 und 361 aus* Die Kitte oder Spitze a@s f-Ielles liegt dabei etwa in halber &esamthöhe» sodass fliese Spitze auch dae Fach ziemlich zentral duronläuft und die Kettenfäden auseinander teilt, die etwa innerhalb der von dem lach besetzten Begrensuagsebenea nicht richtig Iiegene Der an dem Fadenzubringer vorgesehen© Ischanismus für -die eigentliche Fadenüfeerbragung, die sog« Greifer, ist mehr oder weniger Inmitten des Fadexizubringers angeordnet, und dies© Sreifer liegen rückwärts und einwärts der sugespitsten Stellen 360 and 361, welch letztere gleichzeitig als Pächter»tätig sind, indem sie es an» möglich raachen, d&ss einer der Kettenfaden von den fadenzubringera mit eingefangen wird, was andernfalls vorkommen könnte· Bei eimern Verfangen von Kettenfäden in eines der ^adenzubrisger wäre abSr ein erheblicher Iiaschinenschaden die Folge·
An dem Bschteil des Fadenzubrlngere - mit 562 bezeichnet · ist eine Einkerbung ausgespart, deren nach innen begrenzendes Ende etwa bei 363 liegt. Diese Einkerbung, die Im allgemeinen zentral oder nach der Sitte hin zulaufend angeordnet ist, v««mag den Schussfaden zu führen und zu steuern, der im Verlaufe des SinsehuSBayklas periodisch in solcher Stellung oder lage gehalten •wird, dass er innerhalb dieser Einkerbung gefasst wird, Wan der Fadenzubringer durch das zugehörige Band 180 in das Paeh vorgestossen wird®
Wie schon erwähnt, arbeitet Jeder Padengabriiiger als Linschaasteil derart, dass er zuerst den Schussfaden nach der Sitte des Faches einträgt, am dann im nächstfolgenden Gang des Einschuss Zyklus den von dem gegenüberliegenden Fadenzubringer eingebrachten und übertragenen iaflen aufaugreifen und denselben im Rückwärtsgang aus dem i'ach herauszuziehen, wodurch der Schussfaden über die ganze Breite des Pachee und damit des gewebten Stoffes eingetragen wird. In dem Fadenzubringer ist in Kitterstellung aar horizontalen Veite desselben ein Greifer mit' einem. Haken 364 und einem ^uhrungsteil 365 untergebracht, wobei dieser Haken und Führungsteil zusammen Bestandteil eines Oreifgliedes sind, wovon für Jeden Fadenzubringer eines notwendig ist. Dieser Greifer ist an seinem änsserstem Snde durch Einsetzen in den an dieser Stelle des FadensubrJLngers vorgesehenen Klotz oder anderweitigen Abstützteil festgehalten und durch eine Schraube 216 fest eingespannt*
Der Haken selbst hat eine Verlängerung in Porm eines eingekrümmten Drahtes 366, der funktipnemässig einen Einfang zwischen den feilen 364 und 365 bildet. Ber Führungsteil 365 1st nächstliegend ä@m Uraht-Bittfang 366 ausgekehlt oder gerillt, wobei zwischen der Innenfläche der Hille und dem Drahteinfang gerade genügend Zwischenraum gelassen ist, um den Schussfaden beim Eintreten desselben hindurch zu lassen. Sobald der Schussfaden in die Einkerbung 363 eingetreten- und gleichzeitig innerhalb des Greifers gefasst ist, kann er nicht mehr daraus zurückgezogen werden, ausgenommen* in nach seinem Snds hin ablaufender dichtung durch den Greifer selbst. Dies ist aber nur möglich, wenn ein Schussfadenende frei geworden ist und der gegenüberliegende Greifer den Faden im Zuge der übertragung aufnimmt und denselben nach seinem Fadenende hin ablaufend nach dem gegenüberliegenden £nde des Faches hin herauszieht.
Der rechte der kleineren fadenzubringer^hat eine Einkerbung 367 und der Schussfaden wird auf dieser Mstuhlseite dem Fadenzubringer in einer vertikalen Ebene, die etwas abseits von der Mtte des Bandes liegt, zugeführt, so dass der Faden in dieser Einkerbung eintreten kann.« Von hieraus wird er beim Sinschus's des Bandes in das S'aeh zu der ^ittenstellung am innersten Ende der Einkerbung weitergeleitet· Der Greifer an dieser Seite des. Webstuhles ist materialhaltig als Teil der Dachseite des Fadenzubringer selbst ausgebildet. Aus der Zeichnung ist zu ersehen, dass
der fadenzubringer einen rechteckigen oder Kastenförmigen Querschnitt Bat9 und dass er» obgleich er auch in verschiedentlich anderer Porm hergestellt sein kann, mit den zugespitzten Teilen 368 und 369 versehen ist, die als Fadenwächter die gleiche Punktion erfüllen und die gleiche betriebssicherheit und zuverlässige Arebitsweise gewährleisten, wie die Fadenwäcliterteile 360 und 361 ·
Die Dachfläche dieses Padenzubringers ist im vorliegenden Falle mit einer Einkerbung 367 ausgespart; ausserdem ist ein Haken 370 und ein Führungsteil 371 vorhanden, die den lellen 364 und 365 bei dem linksseitigen Padenzubringer ähnlich sind. Ein mit Widerhaken versehener Draht 372 hat ähnliche Funktionen wie der im Vorsusgegengenen beschriebene Drahthaken, und der ^reifer lässt auch hier den Schussfaden, sobale derselbe in dem ^reifer eingetreten ist, nicht mehr daraus zurückziehen, ausgenommen nach Freigabe eines Fadenendes und durch Herausziehen seltene der ^reifer selbst, wie es bei dem linksseitigen Iadenzubringer ausführlicher beschrieben wurde.
Der Greifer einschliesslich Haken, Führungstell una xsaeneinfang des linksseitigen Pad enzub ringe rs ist am Inde einer ^unge aus Flachmaterial, die mit 373 bezeichnet 1st, ausgebildet und liegt innerhalb des Padenzubringere etwas tiefer als die entsprechenden Teile an dem rechten oder kleineren Fadenzubringer. Dadurch wird es möglich, dass die Greifer beim Ineinandergreifen der Fadenzubringer in -genaue Lage übereinander kommen oder sich gegenseitig überlappen und dass der Schussfaden in den Einkerbungen richtig gehalten wird, wenn der Ubertragungsvorgang stattfindet . Wenn ein Schussfaden durch den linksseitigen Fadenzubringer nach der Ultte des Faches vorgetragen fet, wird derselbe, da er nier in verhältnismässig gestrafftem Zustand zwischen der Einkerbung 363 und der entsprechenden Einkerbung in dem Greifer gehalten wird, von dem rechtsseitigen Greifer Jeweils sofort gefasst, sobald der rechtsseitige Fadenzubringer durch das zugehörige. Band in den linksseitigen Fadenzubringer vorgestossen-ist. Der Schussfaden schlüpft dabei zwischen dem lider&äken 372 und dem Führungsseil 371 hindurch und wird innerhalb des Kaumee zwischen diesen Teilen und dem Haken 370 eingefangen. Dieser Vorgang findet genau in dem Zeitpunkt statt, wenn die jbinschussbänder und Fadenzubringer^ihren äussersten Vorschub gerade erreicht haben unS die letzteren in der Xltte des Faches in gegenseitigen
Eingriff fcoinoen öder «a» ihre Srelftr sick Überlappen. Bei der Eetoor- oder ÜBücehrbeweßuag sieht dann der rechtsseitige Greifer» nachdem ein JEnde des «oeben duroh den linken Fadenzubringer eingetragenen £ehußfadens durch den inzwischen erfolgt en Padenachnitt frei und ausfädclbar geworden Iatt den ächaßfadeja aus dem linksseitigen Greifer aue und fädelt inst über den liest ües Paohes ab nach außen» IOie ,Jepeils paß sende lilage dee 3ehu8fadene wird dal/ei durch den im jeweils richtigen Zeitpunkt angesetzten Faden schnitt erzielt, «obei ein« kleine über«ächuölänge über den WeTsrsnd hinaus mit einkalkuliert wird.
Seim Arbeiten von der gegenüberliegeiden oder rechten teite des. siebetuhle» aus; «ird der Schußfaden von der Einkerbung 367 in der Paehfläefce des Fadenzabringers eingegangen rad bierauf bie zar Sitte de« Faebee vorgetragen, wq wieder ein entsprechende« Ineinandergreifen der Fadenzubringer fesw# überlappen ihrer zugehörigen Greifer stattfindet, wodurch der Schußfaden» welcher durch die Elnkcrbttag 367 nach unten und längs dee Bodena dee Faden^iibrJngers läuft, nach Verlassen der weiten Einkerbung» in Pig. 22 puritiert angedeutet» und der «ich hierbei in ver hältnieaaeelg gestraffte» Zustande befindet, von dem Hnkseeitigen ßreifer gefaßt und eingefangen werden kann. Da der CchuSfaden kura vor der bereite erwähnten Fedentttoer tragong abgeschnitten und von dem inneren Fadenkleaaer freigegeben wurde, kann bei der Gskehr- oder Rückwärtsbewegung der Fadenzubringerteile der linkeaeltige Greifer den bisher nur aur Hälfte eingelegten Schufifaftan über den Heat des Jaches nach außen ziehen baw. abfädeln» wobei eine kleine Übersehoßl&nge über den :,ebrand hinaus wlederua einkalkuliert ißt.
Zuweilen wird etwa» Plüsch, Pelz oder anderes Prottiericaterial am lnnentell der Greifer eingesetzt, damit der Ccnußfaden ©ioct au raeeh auegesogen b»# ausgefädelt wirä oder damit derselbe beim ^orBtoee ine Jrach weder schlüpfen kann noch für richtige© Gefaestwerden durch den gegenüberliegenden Greifer bei der ■Jbertragong zu lose %dLrd. Die Anbringung des Friktionemateriala ist in der Pig. 24 unter angedeutet, wobei dieee Flg. in veigrößserter Darstellung die Einzelheiten dee Gkreifera hineichtlich Haken» gerillten;Führung« teil und verlängertem Drahthaken sseigt. Außerdem ist aueh noch die ilille au eehen, der eich der Srahthaken so anpasst* daee noch genügend ^wisehenraus bleibt, um den Paden hindurch- und in den Greifer eintreten zu lassen»
woraus er nicht wieder zurückgezogen v/erden kann mit Ausnahme dee oBen erklärten. Ablaufes®
Arbeitsweise.
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Unter Bezugnahme auf die Figa 30 "bis 55 wird, nunmehr die Arbeitsweise des Webstuhles, mit dem das entsprechend der bevorzugten Ausführungsart der.Erfindung hergestellte G-ewebe erzeugt wird, beschriebene Die Figuren zeigen dabei schematisch die Stufen, die während des Einsetzens von vier Schüssen, d.h. von zwei vollständigen 'lHaamedelj-^oIalelfentt oder eines vollständigen Einschuss zyklus durchlaufen werden, worauf die IascMne den Vorgang dann lediglich -mechanisch wiederholt.
Ausgehend von der Pige 30 und in Betrachtung des Eintrages von zunächst nur »ei Einschüssen oder einer einzigen "HaarnadelüwJLeife" von der rechten Seite des «ebstuhles aus, soll angenommen werden, dass der faden abgeschnitten*, und von dem inneren FadeskleiBiEer 318, wie angedeutet„ festgehalten ist, nachdem der Schussfaden vorher von dem fadengeber S abgezogen* und über den äusseren Fadenkleaaaer 247 sowie die -Fadenftihreröse 265 in die Bahn des Einziehhakens 284 geführt wurde. Im Schema sind die Fadenklemmer, der Padenabsohneider und die Fadenführeröse 335 mit jeweils denselben Ziffern benannt, unter denen die entsprechenden tatsächlichen üonstruktioneteile in den im Vo raus ge gangenen näher beschriebenen Figuren bezeichnet sind.
_ In der ersten Stufe (siehe Pig. 30) ist der äussere l''adenklemmer geöffnet und gestattet freien Durchgang des Schussfadens, wobei die Faöenführeröse 265 im Wesentlichen in linearer aubrichtung mit dem äusseren fadengeber gehalten wird und oberhalb der Bahn des fadenzubringer steht, ^er Innere iadenklemmer ist in diesem Zeitpunkt g,es ChlGssen9 .während der iadeneinfang geöffnet ist.
In Pig. 31 behalten die "teile praktisch die gleiche I»age bei, nur mit der Ausnahme, dass hier der" Sinziehhaken inzwischen nach unten bewegt ist, wodurch einmal etwas Schussfaden, von dem Fadengeber abgezogen wird, in der Lauptsache aber eine im Grossen and Ganzen vertikale, wenngleich etwas schief geneigte Schussfadenstrecke unmittelbar in die Zahn der Einschussöffnung zur Einkerbung 36? des rechtsseitigen Fadcnzuhringers 214 gespannt wird® Ter Fadenzubringer hrt dabei seine Einschusβbewegung gegen das
Pach Iiia bereits angetreten and hat, wie zu sehen, gerade einen Scliussfaden in die Einlcerbung aufgenommen, welcher Augenblickszustand auch in Pig9 28 festgehalten ist.
In Fige 32 hat der Einziehhaken den Faden losgelassen, sodass ein etwas loses Iadenende9 das mit 375 "bezeichnet ist, Ton dem inneren Pedenkleaaier zu dem Fadenzubringer 214 verläuft, wobei dieses lose Ende, wie im Vorausgegangenen beschrieben, unter den Fadenzubringer und das Binschussband eingezogen und Ä unterhalb dieser Seile üoex die SinschusBbahn mitgenommen %ird. Dies ist auf die besondere Art zurückzuführen, in der der Schussfaden Jeweils-dem x'adenzubringer gegenüber gestellt wird, wie dies deutlicher noch in Fig. 28 gezeigt ist. Der Yiesentliche dabei zu beachtende Umstand ist der, dass die Fadenführeröse 265 in solcher Lage oberhalb des vorlaufenden Fadenzubringers gehalten wird, dass die vertikale und von der fadenführe rose zu dem Einziehhaken nach unten verlaufende Schussfadenstrecke in die Bahn der Einkerbung am fadenzubringer gespannt ißt. Die bis hierher aufgezeigten Schritte bilden den ersten Einschuss einer nEaarnade1-3chlei f e " und das frei zu gebende Sadenende ist das am inneren Fadenklemmer festgehaltene Ende, das den Nachschub des Schussfadens jeweils fortlaufend für weitere Fadeneintragungen sicherstellt und stets nach seiner Ireigabe längs und unterhalb des Einsohussbandee nachgeschleift wird, wenn sich das letztere durch das Fach über die Weblade hin bewegt· Hierdurch ist eine bessere Kontrolle des Schussfadens gegeben un<jl sichergestellt, dass der Schussfaden jeweils von dem Fadengeber ab- bzw. nachgezogen wird, da der dem Abziehen von dem Fadengeber entgegengesetzte Widerstand geringer ist, als der für Abziehen des Fadens an der gegenüberliegenden oder unteren Seite von Fadenzubringer und fiinschussband herrschende Widerstand. Venn dem nicht so wäre, würde die freigäbe des - MnB onus ε fad ens lediglich zur Folge haben, dass derselbe uneingetragen-, zumindest aber unvollständig oder schlecht eingetragen bliebe, wenn der Fadenzubringer und das Band sich quer duroh das Fach über die Weblade bewegen. Bei derartigen Verhältnissen würde die F ad ene int ragung natürlich so unsicher sein, dass es nicht möglich wäre, die für eine vollständige J&'ebstoff breite einschliesslich eines sehr kleinen Webrandes benötigte Schussfadenlänge genau abzumessen bzw9 abzuschneiden.
In Fig. 33 ist das lose Ende 375 bereits vom inneren Fadenlclemmer frei gegeben worden und gleichzeitig setzt .sich die
X ad enführeröse, die zusammen mit dem Fadenklemmer gesteuert wird, in Bewegang5 am nach einer der Laufeeiten des sich bewegenden Landes hinüberzuwechseln. In diesem Zeitpunkt ist bereits genügend Schussfcden sbgenteesen, damit er über die Ifebbreite des zu fertigenden Gewebes reicht, und der Sasseres dem Fadengeber benachbarte Fadenklemnier 247 wird daher geschlossen'* HierfUr muss natürlich die den äusseren Fsdenklemmer steuernde locke entsprechend eingestellt sein« Ser ^etzt von der ladenführeröse bis zxusL Jadensabriager sasgestreckte Schussfedea ist nunmehr mit dem Fedeneinfangteil 335 ausgerichtet oder liegt in einer Ibenes in der er nach aufwärts in den Fedeneinfang eingezogen werden kann. Hierzu befindet sich die Spitze des Fadeneinfangteiles 335 in einer Höhenlage, die, - wenn die Spitze des Teiles335 gegen die Ve rs chluss teilung des Fadeneinfangs Mn bewegt wird, sobald, der mit bewegte Teil des inneren TsdenkleflraierB* für öffnung freigegeben wirä«; die sichere Gewähr gibt, dass der Schussfaden von dem Teil 335 aufgenommen wird. In Fig. }3 ist die Spitze dee Ieldea 335 gers.de unter dem Schussfaden eingefahren, wobei eine entsprechende Seitenbewegung der Fadenführeröse dafür sorgt, dass der Schussfaden nicht mehr entweichen kann, selbst τ,βηη der Fadeneinfang sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollkommen geschlossen hat.
In Fig. 34 sind die lineonusständer und Padenaubringer in der Mitte des Faches oder in der Mittenstellung längs der Weblade angekoBU&en und hier findet nunmehr die fadenlibertragung statt. BefSus se re Padenkleiniaer ist noch geschlossen und. der Fadenein-
hin bewegtwährend der innere FadenkleBaner und Fadenabselmetder praktisch offen sind. Selbstverständlich ist das lose Ende 375 in das fach mit eingezogen worden und dieses Ende 1st ee„ das dureh. den linksseitigen fadenzubringer bzw. dessen Greifer gefasst and übernommen wird, um von diesen dann nach dem gegenüberliegenden T»ebrand des zu fertigenden Gewebes hin durchgezoegn bzw. darchgeschleift oder abfädelnd in das restliche iach eingesetzt zu werden.
In Fige 35 haben die Fadensubringer bereits begonnen, von der Tritte aus zurückzulaufen. Der äussere Fadenklemmer -247-ist dabei noch geschlossen, was so lang® der Fall sein muss, bis der Schuasfaden vollständig in das Gewebe eingesetzt«* und von dem kr-eifer in den linksseitigen Fadenzubringer freigegeben ist.
Dieser Vorgang χει alsdann so abgeschlossen wie es in Pig. 36 gezeigt ist, and-der äussere ^adenklemmer hat sicn inzwischen wieder geöffnet« Bie»"fai6ihierher beschriebenen Verlauf stuf en Tbezo-Gen siech auf die Biritregung cTes ersten Einschusses für die Von der rechten S? eh stähle ei te aus einzutragende "Haarnadel-Schleife*1, und BB sollen nunmehr die einzelnen Schritte entsprechend den anschliessenden Tlga 37 "bis 42 beschrieben werden, die den Verlauf der Bintragung des zweiten Einschusses zeigen*
In. Fig. 36 ist der Einziehhaken mit dem Schussfeden wieder im Eingriff und haVden Faden bereits nach unten gezogen* Wie Jedoch in cfer anschliessenden figur '37 angedeutet- und aus der perspektivischen Ansicht der figur 29 deutlicher zu ersehen ist, wird der Sohuesfeden diesmal nicht von dem inneren Fadenkleumer sondern von dem Fadeneinfang bus nach unten gezogen und ist durch die FaäenführerÖae 265 derart seitlich versetzt, dass der einschliessencte -Fadenzubringer den I'aden Öiesaial zwischen der fadenführeröse und dem linziehhaken nicht berühren kann* wie es In Fig. 28 der fall ist? der fadenzubringer xausevielmehr etwas weiter nach einwärts gegen die I'adeneinfangvorrichtung zu verlaufen, am erst dort mit dem vom ^sdeneinfang zu® Einziehhaken nach unten laufenden Schusefadenzug in Eingriff zu kommen. Auf'diese leise wird durch denjtzweiten einzutragenden Mnschusβ ein Wehfaden gelegt, der am üebrand des Gewebes eine Schleife bildet, wobei ee natürlich selbstverständlich ist, dass das Fach vor dem Anschlag dieses zweiten Binschuseee gewechselt hat und dass auch der Ifachsehuh an Schussfaden für diesen Einschuss vorher von dem fadengeber abgezogen Wnrde9
Wie in Fig. zu sehen, ist der Fadenzubringer soeben wieder in äm fach eisgefahren und zieht, nachdem der Schussfaden Jiher oder durch den Fadeneinfsng geschleift ist, von wo aus derselbe zum Iebrand und zu dem gerade eingesetzten-Fadeneintrag hinläuft, nun Material vom Fadengeber ab, wobei das abgezogene fadenende unter dem Padenzuwringer und Slnaohussband liegt. xn Pige -38 ist der Padeneinfang eben dabei, sich zu-öffnen und der Einziehhaken hat !selbstverständlich den Schussfaden freigegeben«
In Fig. 39 hat sich der ?8deneinfang genügend geöffnet, sodass der Pcden daraus entschlüpfen kann. Dadurch ist eine lose Schleife (aber kein loses Endel) entstanden,- mit 376 bezeichnet -die rasch eingezogen wird, sodass an dieser Sndselte des Q-ewebes
'eine, febranasehleife' 377 gebildet.wird villgi 40)· ' '·' .. ·' V, '
Kctrz Eairor sind jedoch der innere Faäeriklemmer ·and _ Fadenabschneider so "bewegt bzw. gesteuert Worden9 dass der Faden abgeschnitten wurde und dass das von dem. fadengeber (Garnknäuel) kommende Fadenende eingeklebt -ist. Wie in Piga 40 gese.igt ist, wird nun ein lbees fadenende in das fach nacngeschleift, daß genau noch so unterhalb des Bandes Iiegt9 wie es bei dem., losen Iadenende Mr den "ersten'.Binsehuse der Pall war. Bas-ZAisQhneiclen-VH' '.des--Schussfadens' und Festkleiasen-desselben findet in einem Augenblick statt, der Eeitlieh so bestimmt let, dass gerade genügend HSehussfa^en für das' AuslegenHdesselben, Uber .das- Gewebe, bis zumV . . 'ge-genttberiiegenden. Webrand kin; zur- Terfiigung 'steht-..' Im VGirlie-'' ■■J-genden Hfalle /istH die- Ieiteinstellung für. den. .ledenabsehneid.er ' und',.den '-damit- EmBammenarbeitenden IsflenkleisiHer derart, -daes d-er H::..; vFadenschnitt :dem' SestkleMen ydes Fadtns nur aa ein gana kleines -'r>: Zeltlntertall· vorausgeht •H^^;fhe©retisch\ ffiiissten 'die beiden ' Vor- ; gänge:. in. .demselben- Augenblick stattfinden, jedoch ist dies. .prafe-H-tisch sehr schwer zu erreichen. dabei nun sicher zu gehen, ist' . d.e.r:n:Padeiisohnitt so gelegt.,' dass- -derselbe' gerade e'rfolg-t,- bevor :-:π der ίaäeaklÄner- 'seine - volle.. Schliesβt ellung-' erreicht hat... - Selbstverständlich ist der Fadeneinfang dann offen und die Fadenführer«- Sse 265 ist in ihrer Ausgangsstellung* d.h.*;:-:in■·'·'■ isr. fesentliehen lineare 'Aue.riehtang sit-dbm lasseren -Fadeziklenper ":zurüc^egaageii.s, o:: -WQn'sie^ ■-;:■<■. bleibt 9 ; ..die.·etwas, mehr...als .EweijEinscfaüsise 'danachπ od-er etwas .über;-'
■ einen .halben::völlständ:i.gen; Einschagszyklus . später · erfolgt % ' :' ·; ■,. ΠΠ-ππ.
In fig. 41 hat die Fadenübertragung gerade Stattgefunden8
■ WQbei·; die'.n.l^ gleichen: Mge.;ver^,.Hn:H;t; ■blieben sind, während'in .Fig. 42 die Eins chassbäader. und zugehö- .· rigen Padenzubringer in solche Stellungen gelangt sind, dass die erste v©;^^ .bestehend .aus'· den bei--i:r'
den soeben durchlaufenen Einschussvorgangen eingesetzt ist. Hier- . bei; Hiet;' selbstverständlich "vorausgesetzt', dass die 'Schaftwerk-H JJ-:J: rahmen bzw. -das gesamte EamisehgeseMrr in normalerweise arbeiten, um das Paeli nach jedem Einschuss zu öffnen und su wechseln, sodass der jeweils nächstfolgende Blnschuss in ein Fach eingetragen-'wird, das gegenüber dem vorausgegangenen um eins weiter Iiegt· ί Die Weblade hat ebenfalls zwei Sehwingbewegungen ausgeführt,! um den Schussfaden im Pach anzuschlagen, was durch den im .' : I
VGrausgegangenen beschriebenen Antriebsmechanismus bewirkt wird und iAObsi Ser Anschlag jeweils zwischen zwei Einschüssen erfOlgts während äie tSeblaAe natürlich bei dem Sinschuasvorgang seIbet stets in Ruhestellung verharrt·
In Fig9 43 bis 55 -werden die entsprechenden Schritte des linsehuesvorgcngeB von der linken Seite des Iiebstuhles aus wiederholt, währenddessen die Einschussvorrichtung auf der rechten Viehstuhlseite auf dem kreisförmigen, um 180° versetzten oder grösseren Kurventeil der zugehörigen Socken"arbeitet. Infolgedessen verbleiben auf der rechten Seite die Eins chus svorri chtungeteile in derjenigen Stellung, wie pie in Fig. 42 gegeigt ist, so lange, bis der Einschussryklus von dieser Seite aus wiederholt wird ·
Der Einschus8vorgeng auf der linken Webstuhlseite entspricht
im Übrigen vollständig, demjenigen, w^.e er für die rechte Seite der IaseMne "beschrieben wurde» In Iige 43 und 44 ist für den Mnschussvorgang von links die gleiche Ausgangsstellung angenommen, wie sie in Fig. 28 gezeigt ist, d.h. die Stellung vor dem ersten Einschuss einer "Haarnadel-Schleife". Der einzige Unterschied ist der, dass der linksseitige Fadenzubringer 213 etwas anders ausgebildet ist, als der Fadenzubringer der rechten Seite* •Ltisseräem erfolgt in diesem Falle die JPadenIibertragung vom linken auf den rechten oder kkieineren Fadenzubringer-, dessen Einzelheiten bereits beschrieben worden sind. Is versteht sich, dass die Verhältnisse der Fig. 28 und 29 im vorliegenden Falle auf die link© Seite übertragen geflecht werden müssen, am die analogen feile auf dieser Seite der Iaschine richtig zu zeigen. Da hier der Schussfaden der Mitte des Fadenzubringer zugeführt wird, während er bei dem kleineren Fadenzubringer mehr am Rande eintritt, ist die Sinstellung der Teile etwas verschieden, herrscht jedoch auch Kier das gleiche Prinzip, lit der für die rechte Seite gegeb-enen Beschreibung sind daher aucn die Figuren 43 bis 55 grundsätzlich erklärt und es brauchen nur die einzelnen Stufen nochmals verfolgt zu werden,, im Verlaufe derer die beiden fadenmäseig miteinander·verbundenen Einschüsse eingetragen werden, die dann einen Webrand 379, Fig. 55, am linksseitigen Stoffrand "bilden, während auf der anderen Seite des Gewebes zwei kurze Webrandenden etwas vorstoösen.
Die Fadengeber oder -knäuel für das Lchussgem laufen; wie schon im Vorausgegacgenen angedeutet, praktisch niemals.leer,
EOlaage immer ein zweites Garnknäuel in der Haltevorrichtung für den Iadengebers - im Folgenden kurz Garnhalter genannt bareitsteht, Siiieri dieser Garnhalter ist in seinen Einselheiten in Figs 2? dargestellt, ?>orin ein Schuss garnknäuel 151 in form eines sich selbsttätig ergänzenden und konisch aufgespulten Garnwicke1ε en art und Stelle eingesetzt gezeigt let. Uieser öarnhalter ist im vorliegenden Falle als Spezialhalter für die Aufnahiae von zwei Garnknäueln eingerichtet und die Schutzbleche 580 und 381"sorgen äafUr, dass der Ahlauf des Sehassfadens von den Garnknäueln jeweils getrennt erfolgt; sie gestatten jedoch, dass die Garnknäuel miteinander verbunden werden, indem das Schwanz- oder Schluseende eines jeweils ablaufenden iinluels mit dem anlaufenden Fadenende des "benachbarten Knäuels zusammengefügt"'wird®
Prakt i β che rwe i s e werden die Garnknäuel dadurch in Arbeitslage gebracht, dass das Kernstück an der,Spindel 3ö2 nach abwärts gedrückt und diese dann nach einwärts gekippt"wird» Die Spindel ist hierzu an einem Schwenkarm 383 aufgebracht, der an einer Tragstütze 384 scharniergelagert ist. Dies ist jedoch nur eine der anglichen Ausführungs art en j dieselbe ist jedoch zweckdienlich und erleichtert das Auswechseln oder den Ersatz eines jeweils abgelaufenen. Garnknäuels β Selbstverständlich ist es nicht unbedingt notwendig, dass der Schussfaden jeweils, wie hierin gezeigt, von einem horizontal liegenden Garnknäuel abgenommen wird; die Garnknäuel.können auch anderweitig angeordnet sein, beispielsweise vertikal und in der Weis«", dass der Faden über die konisch gewickelte Spitse des Garnknäuels ahlaufend senkrecht nach oben zu Leitaugen oder anderen geeigneten Führungeteilen gelenkt wird, wie solche,üblicherweise für die Wegkontrolle eines Spulenfadens unter ähnlichen Umständen verwendet werden. An der Vorderseite ,des Garnhalters ist ein Auge oder eine öse 385 vorgesehen, durch das oder die der Schussfaden aus dem Garnhalter herausgeführt und direkt zu dem äusseren Padenklemmer 247 weitergeleitet wird«
In bestimmten Fällen oder bei "bestimmten Garnsorten mag es vorteilhaft erscheinen, eine Rückzieh- oder sonstwie unter Spannung gesetzte Gsgenwinderaiiordnung zu verwenden, durch die ggfs» jede Padenschlaffheit des Schussfadens beim Durchlauf zwischen dem Fadengeber und dem äusseren Fadenklemser 247 auegeglichen wird. Sine derartige unter Spannung gesetzte liückzieh- oder Gegenwind er anordnung kann auch noch durch andere Spannungseinrichtungen ergänzt werden, durch die beispielsweise ein zu rascher
Torschub des Schussfadens beim Einlaufen In die ^inechuesvo rrichtung verhindert oder ausbalanciert wird.
Unter "Bezugnahme auf die schematischen Darstellungen der Pig. 56 bis 59 sollen nimmehr verschiedene Webarten9 die auf den hierzu beschriebenen webstuhl gefertigt werden können, erläutert Werdena Pig· 56 zeigt- dasjenige Gewebe, welches bei den hierin beschriebenen Arbeitsgang-der Maschine erzeugt wird, oder die Webart, nach dem im allgemeinen als bevorzugt anzusehenden Arbeitsverfahren. Dieses Gewebe hat an Jeder Seite einen Webrand, der während des Webvorganges eingezogen wurde und der als.solcher als ganz- zufriedenstellend angesehen werden kann®. Die vorstossenden Snden der "Haarnadel-Schleifen" sind dabei in der Zeichnung länger dargestellt, als es bei den tatsächlichen Gewebe der Fall ist, vorausgesetzt, dass die Webmaschine,in der beabsichtigten »eise zuverlässig arbeitet. In Wirklichkeit sind die Vorstbese über den Webrand hinaus völlig gleichroäsMg und liegen etwa in der Grb'ssenordnung von 1/4" bis 1/2?* (6mm bie 12mm),
Im allgemeinen dürfte es erwünscht oder beabsichtigt sein, das hierin beschriebene Webverfahren mit doppeIgangigea Einschuse-'!echanissiußs d.h. mit zwei £inechussvorrichtungen, wovon an jeder ; V.'ebstuhlseite eine vorgesehen ist, durchzuführen. Dementsprechend sind natürlich auch die Ünechussbänder Bandantriebe und Fadenzubringer doppelt, d.h. an jeder Seite des Webstuhles jeweils einmal vorzusehen, ist jedoch durchaus auch möglich, nur auf einer Seite dse Webstuhles zu arebiten.'Dieses Verfahren hat aber, trotz einer gewissen Vereinfachung der laschine infolge des Fortfalle einer Einschussvorrichtung auf einer Seite-, einen ganz bestimmten Uachtell insofern, als dann an einer Seite des gefertigten Gewebes kein Webrand gebildet wird. Der an der zuerst genannten Seite gewebte Webrand ist in diesem Felle ein vollkomme-
während die gegenüberliegende Seite überhaupt keinen Webrand bekommt , v/enn nicht ergänzende und in der Webtechnik bekannte Einrichtungen bereitgestellt werden, ux eine Art gezwirnten Stückoder Säumrand herzustellen, ^ie sie in ähnlichen Fällen vielfach vorgeschlagen worden sind. Dieses Verfahren erfordert aber eine beträchtliche Zusatzapparatur und zeigt keine so befriedigenden Srgebnissej wie sie hinsichtlich der ^ebrandbildung bei dem nach dem grundsätzlichen Verfahren ablaufenden Arbeitsgang für die
Einsetzung des Schussfadens erzielt werden®
Zar herstellung des GeweTses von Fige 57 muss axe Mnsohaesvorriehtung auf einer Seite des Webstuhles eo arbei ten, dass sie die oben beschriebenen. Biagelsohritte bereits nach einem Arbeits-, gang der Kocien- oder Steuerrelle der üinschussvorrichtung von 180° Wiederholtf sodass die Focken dieser Steuerwelle nunmehr auch auf ihrer 1BO0-Segenseite jeweils Arbeitskurven heben müssen} oder es müssen Bopp©Inockea9 die systematisch zentriert sind* angeordnet werden anstelle der bisherigen Iiocken mit IsO0 oder mehr kreisförmigen Seil oder leergang ν ie sie für die Herefeelluag des Gewebes von Fig9 56 verwendet werden. Bei dieser Anordnung Brachen dann das MnschussbaM und der fad ens ab ringer auf dieser ^ebetuhlseite bei -jeder vollen- Umdrehong der liauptsteuerwelle jeweils einen lintrag des ^chusafadens, während der Badenzubringer der gegenüberliegenden Seite diesen eingetragenen faden übernimmt und denselben über des Fach vol^nds nach dem anderen Bnde des-Pachee hin auslegt. Dies erfolgt einmal für jede Umdrehung der Hauptsteaerwelle»
Das gleiche Ärgebnis wird erzielt durch Herabsetzen des 2alinrad-¥ntersetsung0verhältnisses von 4:1 auf 2:1 und entsprechende änderung der Nocken. Diese letztere Änderung ist derart, dass die Arbeitskurven der locken jetzt dpppelte Winkelbereiche besetzen gegenüber denjenigen., wie sie hierin in der Darstellung gezeigt sind. Dies gestattet eine Sockenausführung mit sanfterer oder geschmeidigerer ^-urvenauebildung und ergibt einen ruhigeren arbeitsgang«
Das in Pig. 58 gezeigte Gewebe unterscheidet sich dadurch, dass die Iadenaubringer5 - von denen der eine so arbeitet, dass er auf der ihm zugehörigen ■Webstahlseite den ersten oder AnfangeeinschuBs einer "Haarnedel-Sehleifew einträgt, während der andere fadenzubringer diesen Sinsohuss nach der gegenüberliegenden Seite hin komplettiert, - diesen Schpitt nicht sofort wiederholen, um unmittelbar hinterher Stwat auch gleich den zweiten Einschuss für die Tervollständigung ehen dieser "Haarnadel-Schleife" einzutragen. Tielaehr vird stattdessen der nächste Sinechuss von der gegenüberliegenden Seite aus als Anfangseinschuss für eine zweite "HaarnadeI-Scnleife" eingetragen, während die erste "Haarnadel-Schleife" erat beim dritten Scnritt vervollständigt wird usw.usw. Auf diese Veise werden die beiden Sungen oder 'sHalb-Schleifentf
feiner vollständigen "Haarnadel-Schleife'' in nicht benachbarte fächer eingesetzte Die /locken de» Sineehussvorriehtungen müssen dementsprechend geändert weräen atid" es ist für den, i'achmann ohne weiteres ©inleuohtend, dass auch für diese «ebarf die Kocken so ausgebildet werden können, dass sie für jeweils eine vollständige Umdrehung der locken- oder Steuerwelle der ^nachlassvorrichtung den entsprechenden. ,Eiaaohuessjkltie gewährleiBtene Allerdings würdenjhierbei Bocken erforÄerlich 8©ing die etwas' 'komplizierter ausfallen, als es die hierin gezeigten locken einö*
iiei der «ehert nach Pig8 59 folgt auf den iintrag -einer 1Zimge oder 1lEalb-S ehleife13 einer vollständigen wEaamsdel-Schleifew auf der einen Seite der Bintrag von zwei Einschüssen von der gegenüberliegenden Seite her,, wobei jeäoch diese beiden -Hnsohüsse ÄttBgen oder "Hsib-Schleifeaj' verschiedener "Haarnadel-Schleifen" betreffen. Oder mit anderen vOrtenj ώβ erfolgen abwechselnd von flerselbea Seite aus jeweils unmittelbar hintereinander ismer swei Initial-Einschüsse, d.h. Einschüsse zur' Bildung jeweils einer neuen ttHaamadel-Schleife", wodurch ein 'Webrand gebildet wird, der denjenigen von Pige 56 in gewisser Hinsicht ähnlieh ist; aber die zweiten wEalb-Schleifea*1 oder Zungen dieser noch unvollständigen "Haarnadel-Schleifen" Bind jeweils um sswlg fächer weiter versetzt, sodass jede"dieser eingeschossenen "Halb-Schleifen" erst immer im folgend©» vierten ü'acn vollendet wird. Dies ist ganz deutlich aus Flg. 59 zu ersehen und -diese, Variation bedingt lediglich ein anderes-Arbeitsschema oder eine andere Zeiteinstellung der in Präge kommenden Mnschussvorrichtungatelle ·
Bis hierher ist in der Hauptsache das Verfahren und die Anordnung beschrieben worden, wie diese bei einem Webgang mit einem JSinsehuesejklas von jeweils vier SiascMssen zur Anwendung kommen« Wie aber im Vorausgehenden schon auseinandergesetzt, kann auch ein Zyklus von jeweils zwei Einschüssen zur Anwendung kommen^ wenn beispielsweise beim V»eben des Xusters von fig* 57 Kocfcen verwendet werden® deren Arbeitskurven für jeweils eine» Arbeitsgang der Rockenwelle der Einschussvorrichtung über einen Winkelbereich von 360° ausgelegt werden. Cffenbar könnte ein derartiges Gewebe .auf diese ^eise mit ruhigerem Arbeitsgang hergestellt werden und es würde dabei nur eine Einschussvorrichtung auf einer Seite dee Vebetuhles erforderlich sein.
Sine andere Möglichkeit ist die, dass eine Untersetzung im
Verhältnis 2 ε 1 für den Antrieb der Hockenwelle der Sitiscliussvor-' richtung benutzt wird und dass Socken an zwei Einschassvorrichtungen, verwendet werden, die gleichartig um ihre" Zentren angeordnet Sind8 wobei jeder Hockensata eine'Arbeitskarvenausbreitung von 360° hat anstelle von 180° Arbeitekurve und 180° kreisförmigem Eurventeil oder ieergang«, -Beim Arbeiten mit einem linscliasssyklus von pfeile zwei EinechUsεen kann dann, der Schussfaden von beiden Seiten aas gleichzeitig eingesetzt Werdte9 Die Fadenzubringer funktionieren dabei eo, dass sie gleichzeitig von jeder Seite aus jeweils einen Schussfaden eintragen, beide Fäden in der litte übertragen, und die zur Hälfte eingetragenen Schussfäden nach der gegenüberliegenden Seite hia eustragen, sodass beide FMen in dasselbe Fach eingesetzt werden. Die folgenden BinscMsse werden dann ebenfalls gleichzeitig in das nächste fach eingetragen, womit der Einechusszyklus abgeschlossen Iet·
Bs soll nicht versucht werden, alle die Webarten oder Gewebe darzustellen oder zu beschreiben, die auf einem Webstuhl gemäss der hierin entwickelten Xonetruktion gefertigt werden können, oder gewisse dann erforderliche Abänderungen in der Zeiteinstellung der Steuerorgane näher zu erörtern. Allen diesen Webarten liegt das gleiche Allgemeinprinzip zugrunde und die Abiauffolge der einzigen Webschritte kann innerhalb eines verhältnismässig weiteren Bereiches variiert werden, "oane dass hierbei von dem Grundschema abgegangen und die prinzipielle konstruktive Anordnung geändert wird» i'üx die verschiedenen Abweichanges bedarf es lediglich einer grösseren Anzahl der den Siiisohtisseeoha* nisisus s t e ue rad en KJo cken sowie einer Änderung der £urvenf orm derselben, wie es für einen Sachverständigen ohne weiteres ersichtlich ist.
In der Beschreibung war stets von "Bändern" oder "Einschussbändern" oder "TransportbSndernn die Rede und es wurden dabei Bänder angenommen and auch In der Eeictoung dargestellt, die als elastische äcetallbandstreifen aufzufassen sind, ist jedoch klar, ύ&ΒΒ der im Beschreibungstext gewählte Ausdruck natürlich alle biegsamen elastischen Mittel umfasst, durch die die 'Fadenzubringer in das Fach eingefahren und daraus wieder zurückgenommen werden können. Diese Bänder können also beispielsweise auch die Gestalt von gelenkartig zusammengesetzten lineelglieders haben, die sich bandartig ujt. die Räder führen lassen und in das Fach
ein-» and aus£efehren werden können. Oder es können ander® zusamaengesetste Körper örroiater verstanden" Werderi9 deren ellgemeine Iendenz dahingeht, eich elastisch zu Streskea9 die aber doch genügend nachgiebig sind, um sich der Krümmung der "Bsadräder" anzupassen .
IacMeffi die Erfindmg und gewisse _mögllche Spielarten derselben in Anlehtifang an eine bestimmte und feile bevorzugtes Beispiel gewählte Aueftthrungsform im Vorstehenden erklärt «urde® soll noch erwähnt werden, ^dsss der ü>r£indungege danke natürlich auch noch in verschiedentlich anderer £eise verwirklicht werden kann® Die anwendung der Erfindung ist demnach, nicht auf"die genauen linselangabea der Beschreibung begrenzt9 vielmehr sind dabei alle Abänderongemdglichkeiten und Verfahrenearten mit erfasst, die das Lösungspringip decken, und dieselben sind in den Ansprüchen mit e inge β chlo 8s en a

Claims (1)

  1. Patentansprüche.
    · ferfahren sam mehrsehtlssigen Einsetzen von Schussfäden im ^Fächer aus Kettenfäden eines auf einem Webstuhl zu fertigenden Sewebess dadurch gekennzeichnet,, dass der von einem JFadengeberabgeeogenejö. Schussfaden ©ine® des, Schuasfaden eintragenden Iadeneubringer derart zugeführt r;ird, dass das durch das Fach nach der -gegenüberliegenden Webstuhlsreite vorgetragene S chus & fad enen/i e stets-so-geführt ist, öass es sowohl beim Sinziefeen desselben in das Pech als auch beim'Sachechleifes-über das Fach ζwigehen der unteren oder Lauffläche des Fsdenzubriagera and dem unteren Blatt des üettenfadenfacnes liegtr'
    2, Verfahren nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnets dass der mehrschüssige fadeneintrag jeweils wei Miteinander verbundene Schussfadenlängen umfaest# die entweder in benachbarten oder nicht benachbarten Eetteafadenfächers liegen/«
    3„Verfahren nach Ansprach Ή dadurch gekennzeichnet, dass ^eim Einsetzen der beiden miteinander verbundenen Schussfäden zuerst ein Fadenende in lähe des Kettenfadenfaohes festgehalten wird und das0 der erste Fadeneintrag unter Abziehen einer quer über das Gewebe hin Busreichenden Fadenlänge von dem Fadengeber her erfolgt} dass dann das festgehaltene lade freigegeben und der Schussfaden geg<gn
    vetteren Fadeaatzug von dem Fadengeber her verklemmt wird, währenddessen das abgezogene fadenmaterial liter das Gewebe ausgelegt Wird9 worauf beim zweiten iinschuss der Funktioneablauf umgekehrt iat, indes zuerst genügend Schussfaden vom fadengeber abgezogen wird, bis derselbe quer über das Gewebe hin ausreicht, während dann der Faden abgeschnitten und festgeklemmt wird, sodass der Schussfaieneintrag vervollständigt werden kann£
    4.Vi'ebetuhl zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem den Schussfaden von einem ortsfesten Jfadengeh^r abnehmenden und denselben in ^ des Jrach eintragende» «uubringertei^f—liebst zugehörigem BAafewv«ffp^e^4cmg, dadurch gekennzeichnet, dase §4« liaeÄaesvolmelataiig mit einer den Scnusefaden steuernden Anordnim^^i^enÄ^iBt, die den faden gegenüber dem Padenzubringerteil jeweils derart in richtige Lage stellt, dass bei ^edem Padeneimtrag da© in das Pach nachgezogene lose Padenende unterhalb des 'IadeaBUbringerteiles liegte»
    5»Webstuhl zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet äargh^d^n Mnbam eines nächst dem fadengeber angeordneten Padenklemmers~Yzum Pesthalten des Schussfadens! eines Padenabechneiders und zweiten oder inneren Padenkl emsfers/Tur den zwischen 'dem ersten Padenklemmer und dem Gewebe in entsprechender Lage befindlichen Schussfaden; eines Padeneinf ang<£^in Nähe des PadenabschneIderem und^inneren Padenklemmers sowie von den Fadengreifenden Iexleh^" σΐβ zwischen dem inneren Padenklemmer und Fadenabschneider eiaeraelt® und dem inneren ^adenklenmer und Psdeneinfang andererseits angeordnet sindj ferner von zeitabhängig eingestellten Betätigen, die /Vorgenannten Sinbauteiiev
    sowie für die ^Vereteilteife^r^urch die der Schussfaden von den FsdenklesfflierÄ^im fadenefnfaiig verse-fcat ^Lrd, wodurch die Faden-Iage gegenüber den Padenzubringertellen/"f%r die jeweils im Voraus festgelegte Einschussfο1ge periodisch umgesteuert wird^
    6. Webstuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der innere PsdenkleBmer und Padenabschneider jeweils geöffnet sind, wenn der Iadeneinfang geschlossen ist, und umgekehrt f.
    7, Webstuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadeneinfang^ gegenüber dem inneren Fadenklemmer und den mit demselben zasejrraenhängenden. Teilen so angeordnet Ist9'öese der Schussfaden beim Eingriff mit dem Padeneinfang dem Fadenzubringer in einer anderen Lage gegenübergestellt wird, als dies der fall ist, wenn
    der · SchassfacIeD durch, den inneren ^adenklesömer' and- Padenahschnei-'· der- sowie durch den äusseren Padeailemmer 'eingespannt -wi'rdjj«- e.lehstühl nach Ansprach. 5» «dadurch -g^ken^ze'icbnel;, dass ©ine ...den \.
    ■ Bchussfadej^s|eaernde ?adeaführer8sv^rges6heii:*iet,. sowie «in ν
    ■ ' liaziMiliakenii^'affi' einerseits den dar eh-den Fadenzabringer auf zu- ; -'Hehmenäeh Schussfaden', jeweils, entsprechend^ auszurichten', und-ν :-":v-v " andererseits den f aden unter. 'den Fadengulbringer -Bach ahwärie -zuy',i .. ^iehenjjjV.' - - * . ''.'·■'.·." ·--. ' .'.. - .„ ;:':;
    '9oIeb'8ttahl; nacli' Aneprueh S9' dadurch gekennzeichnet,' dass 'die; zeit--
    " 'abhängig"; eingestellten .Betätigungsteile aus .einer IoeMn-». oder ·.·"· . ·. .^;·:.;.?·.Βί;:Μ2/ ■·. .-.■;·..·;■·■·.····?..-·β .·. — ,.ν-.■■/■■■■■:-< ": ·· (.-z*3> S**?^ • -Steuerwellei-^lus Mehreren-.an derselben angeordneteS^WiioyeiifiTauS" vv ·· •■•■••ViVV-Vivv^:---;A';?v7tfs;Vii2J;- :< :·■■·:·: · ■ ' -~ Ä. ··.···.■. -·'·· ----■'-"--. ,··..//,·.··< vv Antrie^stiii;#n/''rlirmXe ■''!©'Cken-^der; -Sterusrttelle., -und .-.aus mitfce- . ;
    tätigten .Zwisehenverbindt^ . letzte--:
    • -re: -d,lev Tonvden Jf o Gkenvvaus^ 'auf;■-'die.. ver-».'/J
    schiedenen den Schussfaden steuernden Vorrichtungsteile übertragen werdend -.' ·
    10©Webstuhl zur Durchführung des,Verfahrens na,ch^ Anspruch 1 „ (aus*' ger\Xj,te^) m±ij einer Ieblade^nebst' Methlattftind Fadenzuhringer- ■ ·-. t'ellel^^^.ien." 8ohas,^faäea;,^väer Voh^ ortsiesteafiafengehera 'daroiif
    -'■'} eine Einschusevorrichtung den PadenzubringerjQ^ zugeführt wird, da-
    . ■ 'durch^gek^ ein''Antriehspeeh^S:^a.i^^.r:;lie' tsh-»,-.;;?
    lade:'Voi^esehen i:st,r der öle im Verlaufe feines'Iinschusseykiue^ v> erford'erii.cli'en ,Ruhelagen. Tron'-'fehlafe .und B^tbJjatt' -Jeweils,,z'eitr*:=;
    ·· . lieh .geniu.gicherstellti d.ase/- AhsVitEsittev^^lir: die .;fMenzuhrin-;,-. . gertfeil©;;^ofrianden. sind,·"■ auf denen lie .Fadtnzahringer rtIatiT. ' ','.Jr 'fest eingestellt 'sindi'v sodass--sie .während der-periodischen Haie--;-:= Stellungen der VTehlade/mit letzterer in Ausrichtung bleiben£ - und* ■ dass -Äuesfi'rde'in 'JffiJP die ;Fadenzuh.ringert.eile -auf; |eweile-einer:-Seite. ■ des ,Webstuhles eine . Sias chus svor ri ch tang : Tor ge sehehv "i Sf','vdiC-;v eine geschlo.s.sene'..und. von: der Maschine ;abnehmbare linheit hildet
    . -'· und deren. 'Antrieh lÄ zeitlicher ,ihstiamumg' zur-Bew.egang.'Tön Ieh-J -, lade, und iaäenzahr,ing®rteilen::erfolgt|^' , '; - - . JJ ·* JJJ- . -V--Jv Webstuhl nach Anspruch IG.,.'dadurch pek«nnj»ieho«.t,. - .dass. die. Iin-;-s.ehussTörrichtung durah eine'Anzahl- ''wird, /die-üh-
    . abhängig voneinander zu- Terstellen ..sind, um' die_ z.eitli.ehe', Aufeijl·- anaerahstiffiffiimg der TerseMedenen Funktionsteile der linaofiasS'-;, ν vorrichtung z& gewährleistenJT,' " - _ .· : - - .-;
    1-2•Wehstuhl· nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet«, dass ·.
    'die .von. den locken' ausgehend en ,Sewegungsiapulse. über SockittstOesMjiä
    I von diesen abgehende Zvisehengelenkverbinder einschliesslich 'die den schussfaden steuernden leile übertragen %erder
    Hebeln-auf die den schussfaden steuernden leile übertragen werden; Ssletetiinl nach Ansprach 12. dadurch gekennzeichnet, das© die dta Mnziehhaken steuernden Bocken^effl "ereteren über" eine Gelenfchebelanordnungj/efae sa^a®meiigeB@tste oder Itinfisatische Bewegung erteilen,, die den EinziehheSren teile um dta damit ansanaaeB arbeitenden Padenzabringe^fiiraffifillirt and denselben gleichzeitig unter den Fadenzubringer vereetzt^*
    14»WebBtahl zur Durchführung des Terfahrena nach Anspruch 1 , mit Padenaubringerteilea zum Abnehmen des Schsissfaflerir tos ortsfest angeordneten 3?adengebera» sowie Aiit Vorrichtungsteller, die den Schussfaden steuern^ dadurch gekernteichnet, dass die letsteren a up Fad ene ine pann-, fadefieinfaag-^"'™^ anderen Fadenf ührmgst eil@n/%estehen8 durch die die Steuerung des Schussfadens bei im Voraus festgelegten Binschugszyklns periodisch von dem einen sam anderen ,BinsehussTorrichtangsteil Tersehoben wirdüf«
    15»Webstuhl nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des» Schueefadens von einem llnechassyj^rJ^htangeteiX zum anderen durch eine beweglich^^ad^e^pireröse^Wewirkt wird, die über eine GelenKhebelverbindungz-^lTf "anderen gleichseitig betätigten Teilen der Binschmseferrichtong in ftinktionsabhängiger Verbindung siehtjf.
    16s¥e*bstahl nach Anspruch 14, de durch gekennzeichnet, daes die Faden«- einspaiy^jand Fadeneinfangvorrichtungsteile darch eine gemeines- ^ me IGekfTso?»ie die von dieser Kocke sbgehende &elenkverbinduz^\lJ!l arbeiteaMeeig miteinander verbünden sindjp,
    17•^ebstohl zur Durchführung dep Verfahrene nach Anspruch 1, mit Padenzubrlngertei!l1ea^am Äblaehmen des Schttsefa^ene^von ortefest angebracht©» fadengeber^* mit Elnschussbanderni^um »©tätigen der Fadeaaubringers sowie mit Antriebs- und FUhrungsteilen für die Einsehusebändex', dadurch gekennzeichnet, dass Bandräder (oder, das Band führende lader)Vorgesehen sind,,an denen die EinBchussbän- 1 der mit^lhreai^einen Inde befestigt »ää«»» und dass gleichzeitig SitteljrVOrhenden sind, ma diese läder pendelartig hin- und her zu schwingen^ wobei jedes Ead und iiins^hu|t|band von einer masohlies- * senden Verkleidung oder einem GehMiiee^umgeben ist, während gleichzeitig Führungsband^ Gegenlagerungsteile vorgesehen sind, die aus AntifriktionBlagex^bestehen kennen, welch letztere in gewisser Abstandsfolge an- Biafang des Rades verteilt und innerhalb der
    "Rad verkle i d ung verstellbar eingesetzt Sinds wodurch das Band auf dem Bandrad so dicht anliegend geführt wird, dass es in engem Kontakt mit demselben aus- und eingefahren %erden kannj
    18, Webstuhl nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, ä&ms die Ter-Stelivorrichtongj, der»erwähnten Antifriktionslager bus einer drehbaren IragspindelyiJiat exzentrisch angeordnetem Lagerzapfen besteht^,
    19. Webstuhl nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Mnschnssband eine zwischen der Radverkleidung und einer Stelle nächstliegend der Weblade horizontal und tangential zum Bandrad verlaufende Führungsbahn eingebaut ist, die Jeweils SgBu einem flachen, mit einer Laufrinne ausgesparten Abstützteil^be^steht, in dem die Bänder gleiten, währ|»ä |Läch^tliegend der Weblade zur Führung der Bänder jeweils Ro 11 en/j'ange ordne t sind, die an den Kanten der Bänder und oberhalb der Bänder auflagernd angreifen^
    20«Webstuhl nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel !vorgesehen sind, üb die tangential angeordneten Absttitzteile zu verstellen, wobei diese Verstellung sowohl in vertikaler Richtung nach oben und unten, als auch in Schräglage unter einem Winkel, erfolgen kann/.
    21. Webstuhl nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Rollen zur Führung der Bänder innerhalb gewisser Grenzen zu verstellen sind, wodurch die Laufbahn der Bänder geändert werden kannf,
    22. Webstuhl nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandräder für Hin- und He rgangb ewegung in Lagern auf ΐragstützen aufmontiert sind, die jeweils am Seitengestellrahmen des Webstuhles verstellbar angeordnet sind, sodass eine genaue Einstellung von Einschuseband und Padenzubringerteilen gegenüber der Weblade möglich ist f.
    23. Webstuhl nach Anspruch 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet; dass J üfe Tragstützen f"ir die Bandräder über einen schräg gestellten
    Ve rs chieb e t e fi^am 'öe s t ellrahmen des Webstuhles befestigt sind^ wobei die Winkel- oder Sohrägetellung dieses Verechiebetellee im Wesentlichen parallel zur Richtung der Weblade verläuft, die diese jeweils einnimmt, wenn sie während des EinschussVorganges in Ruhestellung verharrt^, 24«Webstuhl zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit Fadenzubringerteilen zum Abnehmen des Schussfedens von ortsfest
    angebrachten .Fadengebern mit einer beweglichen lieblade nebst Rietblatt zum. Anschlagen der aufeinander folgenden Fadeneintragungen im ^acn1 dadurch gekennselchnet , dass der (rang der Weblade gß^^^M^^ms^^^g erfolgt, wobei die jeweilige Kuhestellung der leblade- während bestimmter Zeitintervalle im Verlauf des Einschuss-Zyklus durch eine Soclcenanordnung an einer Nocken- oder Steuerwelle^bewirkt Wird9 wob^ei, diese Nockefaanordnung aus zwei sich ergänzenden Eineelnoeken^bes teixt, von denen die eine Nocke den Antriebsimpuls für die Anschlagbewegung tiberträgt, während die andere^Nocke lediglich als Rückstellnocke tätig ist|# 2.5»o- nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet^„dass die »eblade nebst Rietblatt auf schwingbar an einer Welle axigeordneten Ladenanuenxmontiert ist, die in ihrer Längerichtung verstellbar sind, wodurch die Einstellung von Veblade und Rietblatt jeweils gewünschter Weise geändert werden kannj» 26»e. nach Anspruch 24 und 25.,^ dadurch' gekennzeichnet, dass die Ladenarme verstellbar mit Hebeini^erbunden sind, die um eine Pendel- A4,f r„ Umsi teuerwe Ile^ Silwingen, wobei diese Hebel mit ^ur venrο11βη(Λτβrsehen sind, die auf den die «eblade steuernden Kokken Bble .afenje
    27 nach Anspruch 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Hebel untereinander gelenkartig verbunden sind und unter Pederspannung stehen, sodass die Kurvenrollen federal gegendi^zugehörigen Nocken gehalten werden/,
    28.las nach Anspruch 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Hebel gegabelt sind, wobei jedes Gabelende eine
    1?>>S aus* 2 Si) " _
    ^urvenrolle^trägt, und dass ein Gabelest an dem Hfbel dreh%r gelagert ist und eine Federanordnung^ nat, durch die .,die üLurven rollen gegen die zugehörigen Nocken gedrängt werden, wobei ein durch Muttern verstellbarer GewindebolzeSä^'dazu dient, diese Federwirkung zu begrenzenJ 29«Webstuhl nach Anspruoh 28, dadurch gekennzeichnet, dass an der ^ Feder e.in als Sicherheitsvorrichtung wirkender AnschlagkörpeX^lfoJ mit angebaut ist, der beim Versagen der Peder die Kurvenrollenbewegung in zulässigen Grenzen hält/» 4 F*-*/ «^£i.
    30· Fades&l*asae-»o£4i#r ©4aen Webstuhl nach ^nspruchT 4^ dadurch gekennzeichnet", dass an demselben ein konisch zulaufender !PeiJ^für den Fadeneiafang ausgebildet ist, der durch ein damit zusammenarbeitendes und in diesen konischen Teil eingreifendes Kontaktstück ergänzt wird, wobei eine Federt das kontaktstück frei vom Eingriff
    mit dem konisch zulaufenden Teil^iält, während von Iooken gesteuerte Betätigimgeteile/iäas -kontaktstück entgegen der ^ederspannusg mit dem konisch zulaufenden Ieil des fadenklemmers in Eingriff zwingen, in welchem falle der Schussfaden gleichseitig β Inge spannt oder verklejfimt rrird ft
    »Fadenzubringer für einen Vebstuhl nach Ansprach 4^ dadurch gekennzeichnet, dass eine^'doeeer Fadenzubr ingel^zweeks Ineinandergreifens' derselben bei der Fadenübert%gung kleiner auagebildet ist, als der andere» wobei 4er kleinere Fadenzubringer en seinem unteren Seil mit der unteren Kante des Einschussbandes^, an dem er fest aufsitzt, in längsgerader Ausrichtung ist und gegen einen Teil der !weblade, auf der er gleitet, relativ fest aufliegt, während der grössere Fadenzubringef^ln seinem unteren mittleren Teil ausgespart ist und mit den unteren Kanten seiner nach -abwärts^ gehend en Seitenflächen in Ausrichtung mit dem linschussbana^verläuft, an dem er derart aufgesetzt ist, dass der kleinere fadenzubringer bei der Fadenübertragung in ihn eindringe» kann, im Verlaufe welches Einschuss- und Üb er ts^rgungs Vorganges beide Padenzubringer im "Wesentlichen über die Gesamtlänge der beblade auf der letzteren abgestützt sind\·
    32,fadenzubringer nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, dass die fadenzubringer im Querschnitt rechteckig sind und glatte Aussenflächen haben, die an den Seiten in nach vorne zugespitzte Enden auslaufen, wobei ganz allgemein an den Aus senf lachen keiner-Iei Unebenheiten vorhanden sind, die ein Verfangen mit den Ketten fäden möglich machnlsj 33«Fadenzubringer nach Anspruch 31 und 32, dadurch gekennzeichnet, dass Jeder dies er. Fadenzub ringe r eine den Schussfaden aufnehmende EinkeAong^hat",~* durch die der Faden während des bis etwa in Mitte de^Faehea^ erfolgenden Bintragaa gehalten wird, und einen Greife^ der ^jeweils den Faden des gegenüberliegenden Fadenzubringe rs aufnimmt und denselben über Aen Hest des Faches nach aussen zieht" J,
    34,Fadenzubringer nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbungen und Greifer vertikal so ausgerichtet sind, dass der in die Einkerbungefa eintretende Schussfaden jeweils auch in den Greifer eintritt|# 5«Fadenzubringer nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass Binkerbung und Greifer als Teil der oberen Dachfläche eines der
    Fadenzubringer ausgebildet ßind, wobei die Sintrittsöffnung zur Sinkerbmig "von der lintrittsÖffnung zu-dem ß-reifer eeitlich etwas abgesetzt ist, während der Endteil der Einirerbung im Wesentlichen in Aasrichtang mit der EintrittsSffnung zum Greifer liegt/, »Fadenzubringer für Schussfäden nach einem der ee.8. < Ansprüche^^TSSöOroh gekennzeichnet, dass der Greifer des einen i'ademsiibriagers gegenüber ä®m Greifer -des anderen in, vertikaler ^ 'Eiektmrig versetst ist, so/dees^dle beiden GreiferVBei^äer iadentibertragung sicfe-^eg^asei^ig^beaplappMii^i sw. · u>ύ. ■ ui- 'yγ/J.*·
    37»Söhussfadentioertragender ö-reifer für ItMenzabringer nach einem der a»»Ansρrüche^^rdadurch gekennzeichnet, dass der den FadfnrSreifeiiae Ieil desselben aus einem Haken und einem PührungsteiX^besteht, die zusammen eine ßen Binechiissfaden aufnehmende Einkerbung umgrensen und die gemeinsam einen Fadeneinfang^iDilden, derart, dass der faden in denselben IeieM eintreten«, aber nicht direkt wieder aus demselben zurückgezogen werden kann}.,
    ^B4Srsifer nach Anspruch 37» dadurch gekennzeichnet, 'dass die das direkte Eerausziehelrdee Padens verhindernde Vorrichtung aas einer Bille an der dem Haken zuliegenflen Seite des Fiihrungsteiles and eines"Älerhaken^ahnlichen Fortsatz^am Haken selbst besteht wobei der letztere länge der Kille des Pührungst^ilej^verläuftjt
    39.Greifer nach einem der * ι^πππ Ansprüche//iäaaurch gekennzeichnet, dass in demselben Eeib- oder Frottiermaterial eingesetzt ist, um die nach dem fadenende hin ablaufend® Burchzlehbewegung des Schussfadens innerhalb des Greifers zu verzögern^
    40»Kombinierter Fadenklemmer und Fadeneinfang nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet* dass der Fadenelnfang aus einem den Faden ,aufnehmenden und einschliessenden leil/nnd einem als Widerlager dienenden üont akt stüelapse βteht, gegen das der den Faden aufnehmende Ieil "beim Verschluss des Padeneinfangs in Eingriff kommt* wobei der den Faden aufnehmende' i'eil derart und nach einer derartigen ÄichtUR£ hin konisch zulaufend geformt Ist9 dass der auf diesem feil liegende Schussfaden von demselben abgleitet, wem der fadeneinfang geöffnet wlrdj*
    ^SQhiitaenloser Webstuhl nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch folgende Sinbauteile: Fadenzubringer, durch die der Schussfaden eingeeetst wird and die am Ende vos i-inschus abändern aufsiteenj Is&drader, mit 3eiern von welchen ein Einscfaasaband verbunden ist; eine konstant umlaufende Hauptsteuerwelle/yait an jeder Seite derselben βuf resetzten und jeweils auf die Räder einwirkend eit£xzenterx^
    eiise ÄttgehSrJLge Sxzeaterstange ι jeweils eine Schwing- oder Ca- »ieuer^elle mit SetrieberEcIera sum fu^ktlonsmäesigen Verbinden fler ifeusteuerwelle alt des zugehörigen Bsndrai} eine Zahnstange sin Isde jeder SxseQterstaiiget die is ein auf der ümsteuerwelle aafgeeetstee ^itzel eingreift} BO %'±e e'iae aater eine® üalcel verstellbare Verfcindung zwischen der Haaptsteuewelle und dem auf derselben angeordneten eigestriscliem £eilenf wodurch die Zelta!»- StiiiEimg für das Sisfalarea de» jeweiligen Sinseliassbandes nebst Padenzubringern eingestellt wird|,
    42.Webatuhl nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daee die Ix« ^enterstangen der lünge nach verstellbar eind, wodurch die durch diese Exzenteretangen gesteuerte f^elativstellung der Handräder zueinander verändert werden Jumn/,
    43«WIj^erl,siirea-~mr^3jirsMaiiyiaiig auf eIneareetoUt^enlosen lebetuhl der hierin beschriebenen alrt, gekennzeichnet diLrch die hierin beschriebenen und dargestellten Arbeitestufen; |
    44•SchtL'izenloeer- webstuhl der hierin besehrieceneni-αχ-t, gekeaazeiolinet Ijn Ueaentlichen dur4h die Im Voretehenden beschriebene und doreeeHallt*.. Xonairruktic^aj^üixttng and Betrieoea^ise^

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