DEP0051381DA - Bodenteil von Naßbehandlungsbehältern für Textilien - Google Patents

Bodenteil von Naßbehandlungsbehältern für Textilien

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Publication number
DEP0051381DA
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DE
Germany
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container
textiles
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Theodor Borgolte
Georg Freudenreich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Werke AG
Publication date

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Description

Pft. 72558
D i d i e r - W e r k e Wiesbaden, den 6*8.49
A. -. S. Viktoriastr, 16
Patentgesuch voms β«8β1949
Bodenteil von Naßb ehandlungs behält ern für Textilien»
Der Bodenteil von Jfaßbehandlungsbehält ern für Sextilien soll für das zu behandelnde, in nassem Zustand sieh "besonders dicht lagernde Gut ein Auflager bilden» das eine gleichmäßige Verteilung der Behandlungsflüssigkeit auf die Bildenfläche des Behälters und eine wirksame flottenumwälzung im Gut ermöglicht· Keramischer Werkstoff hat sich für diese Beuteile als besonders widerstandsfähig gegen die chemischen Angriffe der Behandlungsfliissigkeit erwiesen.
Bei dem im Abstand vom Behälterboden angeordneten keramischen Siebboden war wohl ein die gleichmäßige Verteilung der Behandlungsflüssigkeit auf die Bodenflache fördernder Flottenraum vorhanden, jedoch blieb die Nutzfläche für das Durchfluten des auf der Platte aufliegenden Gutes gering. Eine Firesentliche Vergrößerung der Durchtrittsöffnung en stellt bei Verwendung von keramischem Werkstoff aber die tragfähigkeit des Bodens in J?rage*
Auch hat maw schon unter Verzieht auf den Ilottenraum einen Bodenbelag mit kegeligen oder ähnliehen nahe nebeneinander liegenden Erhöhungen vorgesehen» Bei dieser Einrichtung lag das zu behandelnde Gut auf den Spitzen der Erhöhungen auf, während die zwischen den Erhöhungen liegenden Binnen den Haum für den Zu- und Abfluß der Behandlungsflüssigkeit bildeten. Um bei dieser Ausbildung aber ein Einsinken} gegebenenfalls so-
gap ein Einsaugen, des nassen !Eestilgutes in die Zwischenräume zu vermeiden, mußten die Erhöhungen sehr dicht beieinander liegen. Durch die^. insbesondere bei Verwendung von keramischem Werkstoff, dabei sich ergebende Verengung der zwischen den Erhöhungen liegenden Hinnen wurde aber die Verteilung der Behandlfcungsflüssigkeit auf die Bodenflächea des Behälters wesentlich behindert.
Gegenüber diesem Einrichtungen besteht deshalb der Bodenteil von Haßbehandlungsbehältern für Textilien erfindungsgemäß aus einem mit rippen- oder kegelförmigen Erhöhungen versehenen Siebboden, der in einem eis nen. Flottenraum bildenden Abstand vom Behälterboden angeordnet ist. Der Plottenraum ermöglicht eine unbehinderte gleichmäßige Verteilung der Behandlungsflüssigkeit auf die BehälterSrodenflache. Das auf den Erhöhungen aufliegende Gut läßt die zwischen diesen Erhöhungen liegenden Durchtrittsöffnungen frei, sodaß eine gute und über die gesamte Bodenfläche· gleichmäßig starke flottenunwälzung sowohl für den Zu- als auch für den- Abfluß der Behandlungsflüssigkeit gewährleistet ist. Durch die Auflagerung des Gutes auf den Spitzen der Erhöhungen ist auch bei der erreichten intensiven Flottenumwälzung die größtmögliche lutzfläche für das Durchfluten des Gutes gewahrt.
Die rippenförmigen Erhöhungen können sowohl radial als auch in konzentrischen Ringen verlaufen. Zweckmäßig werden die einzelnen Hippen in ihrer Längsrichtung mehrfach unterbrochen, wobei diese Unterbrechnungen bei benachbarten Rippen möglichst versetzt zueinander angeordnet werden.
In Weiterausbildung der erfindungsgemäßen Bauweise des Bodenteiles werden auch die Erhöhungen noch mit Durchtritten für die Behandlungsflüssigkeit versehen. Um dabei ein Verstopfen dieser Durchtritte durch das auf den Erhöhungen aufliegende Gut zu vermeiden, münden diese Durchtritte zweckmäßig an den Planken der Erhöhungen«
Vorteilhaft verjüngt ..sich, noch der Querschnitt der einzelnen Itarehtritte zum Behälterraum hin. Buren die Strömungsenergie des diese Durcntr.itte verlassenden Flüssigkeitsstrahles wird dann in die Zwischenräume etwa eingesunkenes Gfut wieder angehoben und damit der unbehinderte Flüssigkeitsumlauf in den einzelnen Hillen aufrechterhalten.
Insbesondere bei Behältern größeren Durchmessers kann der in der vorbeschriebenen Weise ausgebildete Siebboden in einzelne Segmente unterteilt werden, wobei jedes Segmentstück zur Bildung des Flottenraumes mit zweckmäßig angeformten Füßen auf dem Behälterboden aussteht.
Die Zeichnung veranschaulicht die erfindungsgemäße Ausbildung des Bodenteiles.
Abb. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Bodenteil nach der JJiniea - b der Abb. 2.
.Abb, 2 zeigt eine Draufsicht auf den mit den Erhöhungen versehenen Siebboden,
Abb» 3 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch eine einzelne Segmentplatte nach der Idnie e - d der Abb. 4 und
Abbe 4 zeigt eine Draufsicht auf diese Platte.
Der aus einem der üblichen Baustoffe, Mauerwerk oder Beton, erriähtete Boden und die fände des Behälters 1 sind mit einer chemischen Angriffen widerstehenden Auskleidung aus keramischem Material versehen. Der Zu- und Abfluß der Behandlungsflüssigkeit zum bzw. aus dem Behälter 1 erfolgt durch den im Behälterboden angeordneten Eohrstutzen 3* .
Der Bodenteil des Behälters 1 besteht aus dem Flottenraum 4 und dem mit den angeformten rippenförmigen Erhöhungen 6 versehenen Siebboden 5« Die als Sippen ausgebildeten Erhöhungen sind in konzentrischen lingen angeordnet, wobei die einzelnen Sippen in ihrer Längsrichtung streckenweise unterbrochen sind. In den-Säumen zwischen den Sippen liegen die Durchtirittsöffnungen 7* Ferner sind die Erhöhungen
Pa
noch mit an ihrem Flanken ausmündenden und zum Behälterraum hin im Querschnitt sich verjüngenden llüssigkeitsdurchtrittes 8 versehen.
Bsi SieblDoden 5 ist in einzelne Segmentstücke unterteilt» Dabei ist jedes Stück mit angeformten fußen versehen, deren Höhe die Höhe des 3?1 Ott enraumes 4 bestimmt
— .5- —

Claims (6)

Pat entansprüche s
1.) Bodenteil von Haßbehandlungsbenältern für Textilien, dadurch gekennzeichnet, .dsß ein mit rippen- oder kegelförmigen Erhöhungen (6) versehenir Siebboden (5) im einen Plottenraum (4) bildenden Abstand vom Behälterboden angeordnet ist. , .
2») Bodenteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rippenförmigen Erhöhungen (6) in konzentrisch verlaufenden Singen angeordnet sind.
3·) Bodenteil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen (.6) mit Flüssigkeitsdurchtritt en (8) versehen sind.
4.) Bodenteil nach Anspruch 1 bis.3» dadurch gekennzeichnet, daß die in den Erhöhungen (6) vorgesehenen Durchtritte (8) an den Planken der Erhöhungen münden»
5·) Bodenteil nach Anspruch 1 bis 4? dadurch, gekennzeichnet, daß der Querschnitt der in den Erhöhungen (6) vorgesehenen Burchtritte (8) sieh zum Behälterraum hin verjüngt.
6.) Bodenteil nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebboden (5) in einzelne mit zweckmäßig angeformten Füßen (9) versehene-Segmentstücke unterteilt ist.
Didler^ferke A.-G.
Geß,-Vo!!macht 39/49

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