DEP0049862DA - Verfahren und Vorrichtung zum Anzeigen der Einstellung von Radioapparaten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anzeigen der Einstellung von Radioapparaten

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DEP0049862DA
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English (en)
Inventor
Sergius Popowitsch
Original Assignee
Popowitsch, Sergius, Palling bei Traunstein
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Description

Bei Radioapparaten erfolgt bisher die Einstellung im allgemeinen in der Weise, dass der Zeiger der Einstellvorrichtung auf eine Marke der Einstellvorrichtung zeigt, neben der der Name des Ortes steht, an welchem sich der zu hörende Sender befindet. Bei dieser Einstellungsart tritt die geographische Lage des eingestellten Senders nicht in Erscheinung. Zweifellos ist es aber vielen Apparatinhabern erwünscht, diese Lage zu kennen.
Die Erfindung weist ein Verfahren und eine Vorrichtung auf, die diesem Verlangen dadurch Rechnung trägt, dass bei der Einstellung des Gerätes mittels des Skalazeigers auf einer an dem Gerät angeordneten Landkarte ein optisches Signal in Erscheinung tritt, welches die geographische Lage des zu hörenden Senders ersichtlich macht. In gewissen Fällen wirkt dieses Verfahren des Anzeigens gleichzeitig als geographisches Lehrmittel, beispielsweise bei jüngeren Hörern und regt ausserdem zu nationalen Musikstudien an, was vielen Musikliebhabern sehr erwünscht ist.
Das neue Verfahren liegt in der Kombination der bisher üblichen Zeigereinstellung auf der Skalatafel mit dem gleichzeitigen Auftreten eines Signals, welches die geographische Lage des Senders ersichtlich macht.
Die zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei oder mehreren hintereinander liegenden Platten, die teils gegeneinander verstellbar und mit korrespondierenden Durchbrechungen versehen sind, die sich je nach der Stellung der Platten zu einander entweder gegenseitig so ergänzen, dass von einer, hinter der Vorrichtung angeordneten Lichtquelle ein Lichtstrahl durchfallen kann oder so zu einander verdeckt liegen, dass dem Lichtstrahl der Durchgang versperrt ist. Die dem Beschauer zunächst liegende vordere Platte trägt eine Landkarte mit dem Namen der Senderorte und einen Schlitz zur Durchsicht auf die Wellenskala. Die Durchbrechungen aller Platten liegen reihenweise in gleicher Höhe. Die die Landkarte tragende Platte steht fest. Die übrigen Platten verstellen sich entsprechend den Bewegungen des Wellen- bezw. Senderzeigers.
Bei dem Ausführungsbeispiel sind ausser der feststehenden vorderen Platte drei bewegliche Platten angeordnet, doch können auch nur zwei oder mehr als drei Verwendung finden.
Abb. 1 zeigt schematisch eine Vorderansicht der Vorrichtung. Abb. 2 ist ein schematischer senkrechter Schnitt nach Linie I-I der Abb. 1 & Abb. 3 eine schematische Stirnansicht.
Als optische Signal dient bei der dargestellten Ausführung ein Lichtpunkt, der beim Einstellen des Senderzeigers auf der Wellenskala die geographische Lage des eingestellten Senders markiert.
1 ist die, die Landkarte tragende Platte. Dieselbe steht fest und hat mehrere übereinander liegende Lochreihen 2 und ausserdem einen Schlitz 3, durch welchen die dahinter liegende, durchsichtige Wellenskala 4 für Kurz-, Mittel- und Langwellen sowie für Gramophon ersichtlich ist, die sich an der zweiten Platte 6 befindet.
Diese Platte 6 ist im vorliegenden Fall vertikal beweglich, kann aber auch horizontal verstellbar angeordnet sein. 7 ist die dritte Platte, an der der Wellenzeiger 8 befestigt und die wagrecht verschiebbar ist. Die hinter der Platte 7 angeordnete Platte 9 ist ebenfalls horizontal verstellbar. Alle Platten haben in gleicher Höhe wie die Platte 1 Lochreihen 2 und zwar liegen die zum Markieren des gleichen Senders liegenden Löcher in gleichem, wagrechten Abstand von einander. Die Platten 7 und 9 sind unter sich durch Zugorgane 10 verbunden, die über Führungen 11 und über Rollen 12 laufen. 13 sind Rollen zum Führen der Platten 7 und 9. 14 ist eine Excenterscheibe zum senkrechten Verstellen der Platte 6. Diese steht unter dem Einfluss einer oder mehrerer Federn 15, sodass sie der Drehung der Scheibe 14 zwangsläufig folgen muss. Die Löcher 2 der Platten 6, 7 und 9 werden in deren Ruhestellung in Uebereinstimmung mit den Löchern der Platte 1 gebohrt. Jede Verschiebung der Platten 6, 7 und 9 bewirkt demnach eine gegenseitige Ueberdeckung der nicht zu dem eingestellten Sender gehörigen Löcher, während alle zu dem eingestellten Sender gehörigen Löcher korrespondieren und den von der besagten Lichtquelle kommenden Lichtstrahl durchlassen, was ein Aufleuchten des eingestellten Senders auf der Landkarte zur Folge hat.
16 sind Schlitze auf dder Platte 1, die zweckmässig mit einem lichtdämpfenden Papier o.dgl. überdeckt sind, wodurch die Landkarte etwas Licht empfängt. 17 ist die Scheibe des Drehkondensators oder Blockaggregatkondensator. Der halbe Umfang der Scheibe 17 entspricht in üblicher Weise der Länge des Schlitzes 3. Die Platte 6 ist abhängig vom Wellenschalter, die Platten 7 und 9 sind abhängig von der Scheibe 17 d.h. vom Drehkondensator.
Neu ist es auch, dass die Wellenskala 4 verstellbar ist, während sie bei allen bisher bekannten Radioapparaten fest steht. Die hat den Vorzug, dass durch den Schlitz 3 hindurch nur der augenblicklich eingestellte und wirksame Wellenbereich (Gramophon) ersichtlich ist.
Es sei erwähnt, dass sich die Erfindung auch auf Fernsehapparate übertragen lässt.

Claims (7)

1. Verfahren zum Anzeigen der Einstellung von Radioapparaten, dadurch gekennzeichnet, dass die geographische Lage des eingestellten Senders mittels eines optischen Signales auf einer am Apparat angebrachten Landkarte markiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als optisches Signal ein bei der Einstellung des Skalazeigers aufleuchtendes Lichtsignal dient.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch mehrere, hintereinander angeordnete Platten o.dgl., von denen die dem Beschauer zunächst liegende eine Landkarte und einen Schlitz zur Sicht auf die dahinter liegende Wellenskala trägt, die Platten aber ausserdem in gleicher Höhe und in gleichem, wagrechten Abstand voneinander angeordnete Durchbrechungen haben, die beim Einstellen des Senderzeigers auf der Wellenskala durch Verschieben der Platten derart korrespondierend eingestellt werden, daß das Licht einer hinter der Vorrichtung angeordneten Lichtquelle auf der Landkarte die geographische Lage des eingestellten Senders zeigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Beschauer zunächst liegende, die Landkarte tragende Platte fest steht, die dahinter liegende zweite Platte vertikal und die übrigen Platten horizontal verstellbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontal verschiebbaren Platten mit Hilfe von über Rollen o.dgl. geführten Zugorganen mit einander gegenläufig verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Skalazeiger mit einer der verschiebbaren Platten fest verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenskala vertikal verstellbar angeordnet ist.

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