DEP0048916DA - Trockenverfahren, insbesondere für Holz. - Google Patents
Trockenverfahren, insbesondere für Holz.Info
- Publication number
- DEP0048916DA DEP0048916DA DEP0048916DA DE P0048916D A DEP0048916D A DE P0048916DA DE P0048916D A DEP0048916D A DE P0048916DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steam
- drying
- period
- chamber
- during
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000001035 drying Methods 0.000 title claims description 15
- 239000002023 wood Substances 0.000 title claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Chemical compound O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 3
- 238000009835 boiling Methods 0.000 claims description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 2
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims description 2
- 238000013021 overheating Methods 0.000 claims 1
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 239000002274 desiccant Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von Holz und ähnlichen Gütern, wobei das zu trocknende Gut in einer Kammer auf eine bestimmte Temperatur erhitzt und dann durch ein heisses Medium, dessen Wasserdampfdruck unterhalb des der Siedetemperatur entsprechenden Wassedampfdruckes liegt, z. B. durch ein Dampf-Luft-Gemisch getrocknet wird.
Zur Durchführung solcher Verfahren wurden bisher Kammern benützt, die, soweit sie nicht elektrisch beheizt waren, mit Hilfe von entlang den Kammerwänden angeordneten Dampfdurchflussrohrleitungen erwärmt wurden. Ebenso wurde auch das Trockenmedium durch Vorbeileiten an dampfdurchströmten Rohren erhitzt. Dieses Verfahren hat sich nicht als sehr wirtschaftlich erwiesen, weil der Wärmeübergang durch die Rohrleitungen und gegebenenfalls auch noch durch die Kammerwände nicht verlustlos vonstatten gehen kann.
Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass sowohl während der Aufheizperiode des Feuchtgutes als auch während der eigentlichen Trockenperiode die Heizung der Kammeratmosphäre durch Einleiten von Dampf unmittelbar in die Kammer erfolgt. Dabei kann man während der Aufheizperiode vorteilhafterweise Sattdampf benützen, der bei gewöhnlichem Atmosphärischen Druck die Kammer und das Feuchtgut auf bis 100°C und bei Überdruck auch bis auf über 100°C erwärmen kann.
Zur Aufheizung des Trockenmediums benützt man zweckmässiger überhitzten Dampf, der beispielsweise einfach der zum Trocknen zu benützenden Luft beigemischt werden kann. Das Mischungsverhältnis Dampf:Luft kann man dabei entsprechend der gewünschten Temperatur und dem gewünschten Wasserdampfpartialdruck wählen. Wenn bei hohen Temperaturen getrocknet werden soll, ist es besonders zweckmässig, reinen überhitzten Dampf ohne Luftbeimischung zu verwenden.
Gegenbenenfalls kann man innerhalb der Kammer noch zusätzliche Heizkörper zur Temperaturregelung vorsehen. Vorteilhafter ist es aber, die Regelung ausschliesslich durch den Zustand des ausserhalb der Kammer erzeugten und gegebenenfalls überhitzten Dampfes zu bewirken. In diesem Falle erhält man eine besonders einfache und billige Kammer, die sich auch sehr leicht abdichten lässt.
An sich ist das unmittelbare Einleiten von Dampf in eine Holztrockenkammer bereits bekannt, es wurde jedoch bis jetzt nur zeitweilig zum Zwecke der Milderung der Trockenwirkung und zur Aufschliessung der Zellen ausserhalb der eigentlichen Trockenperioden angewendet. Diese bekannte Dämpfung wurde bei Temperaturen zwischen 70 und 80°C durchgeführt.
Auch die Anwendung von über 100°C heissem überhitztem Dampf als Trockenmittel wurde schon vorgeschlagen, jedoch nur für bereits vorgetrocknetes und lediglich durch beim Verleimen aufgenommenes Wasser wieder leicht anfeuchtetes Holz, das durch Anwendung von besonderen Rahmen und Pressen versteift ist.
Claims (5)
1. Trockenverfahren, insbesondere für Holz, wobei das Feuchtgut in einer Kammer zunächst auf eine bestimmte Temperatur erhitzt wird (Aufheizperiode) und dann durch ein heisses Medium, dessen Wasserdampfdruck unterhalb des der Siedetemperatur entsprechenden Wasserdampfdruckes liegt, getrocknet wird (Trockenperiode), dadurch gekennzeichnet, dass sowohl während der Aufheizperiode des Feuchtgutes als auch während der eigentlichen Trockenperiode die Heizung der Kammeratmosphäre durch Einleiten von Dampf unmittelbar in die Kammer erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während der Aufheizperiode Sattdampf und während der Trockenperiode ein Dampf-Luft-Gemisch eingeleitet wird, dessen Temperatur höher ist, als die dem Dampfpartialdruck entsprechende Sättigungstemperatur.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass während der eigentlichen Trockenperiode ausschliesslich überhitzter Dampf eingeleitet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung und Überhitzung des zur Trocknung benützten Dampfes ausserhalb der Trockenkammer erfolgt.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 oder 4, gekennzeichnet durch die Anwendung von überhitztem Dampf mit Temperaturen von über 100° C.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DEP0048916DA (de) | Trockenverfahren, insbesondere für Holz. | |
| DE3912586A1 (de) | Verfahren und regenerationseinrichtung zur thermischen behandlung wie z. b. trocknung, verschwelung, vergasung pastoeser oder schlammartiger substanzen | |
| DE695469C (de) | Verfahren zur Herstellung von Torfkohle | |
| DE374362C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen bei Dampfspannung im Unterdruck fuer Holz usw | |
| DE629243C (de) | Verfahren zur Entfernung von Kohlensaeure aus Gasen | |
| DE1941938C3 (de) | Verfahren zum Trocknen und Brennen keramischer Formlinge | |
| DE379727C (de) | Verfahren zum Entfeuchten nasser Stoffe | |
| AT112125B (de) | Verfahren zum Schwelen von Brennstoffen. | |
| AT293995B (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Wärmebehandlung von mit einer Flüssigkeit imprägnierten Warenbahnen od.dgl. | |
| DE464387C (de) | Verfahren zum Trocknen von Gasen | |
| DE441396C (de) | Tellertrockner mit Dampfbeheizung | |
| AT114035B (de) | Verfahren zur Trocknung von Rohbraunkohle bei der Montanwachsherstellung. | |
| AT8964B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kalksandziegeln. | |
| DEP0056016DA (de) | Verfahren zum Trocknen von Holz | |
| DE523049C (de) | Verfahren zum Trocknen von Transformatorenoel | |
| DE453873C (de) | Verfahren zum Austrocknen von Kellerraeumen u. dgl. | |
| DE643219C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Acetylen aus Reaktionsgasen, Abgasen u. dgl. | |
| AT104129B (de) | Verfahren zur Kochung von Sulfitzellulose. | |
| DE520369C (de) | Verfahren zur Veredelung der Kohle durch Trocknen | |
| AT112415B (de) | ||
| DE624806C (de) | Verfahren zur Erzeugung von Hohlkoerpern aus Faserstoffbrei | |
| DE324159C (de) | Verfahren zum kuenstlichen Altern von Hoelzern | |
| DE854643C (de) | Verfahren und Ofen zur Gewinnung von trockenem Koks | |
| DE582665C (de) | ||
| AT314475B (de) | Verfahren zur Entwässerung von Aluminiumfluoridhydraten |