DEP0048747DA - Elektrischer Stecker - Google Patents

Elektrischer Stecker

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DEP0048747DA
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Germany
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electrical connector
connector according
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same
spring
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Inventor
Hans Gütersloh Fischer
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Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Stecker.
Elektrische Stecker zum Anschluss von zwei oder auch drei ortveränderlichen Geräten an eine gemeinsame in ein festes Leitungsnetz eingebaute Steckdosen genügen nun aber oftmals den praktischen Anforderungen nicht, sodass es meist notwendig ist, auf umständlicherem und kostspieligerem Wege zunächst weitere Steckdosen in ein Leitungsnetz einzubauen.
Zweck der Erfindung ist nun einen elektrischen Stecker zu schaffen, der gleichzeitig so als Steckdose ausgebildet ist, dass er in beliebiger Anzahl aneinandergereiht, stets einen einheitlichen Kontaktkörper darstellt.
Die beigefügte Zeichnung lässt den Gegenstand der Erfindung beispielsweise erkennen. Es zeigt:
Abb. 1 einen elektrischen Stecker im Längsschnitt,
Abb. 2 den Stecker im Querschnitt und
Abb. 3 eine andere Ausführung eines ebenfalls im Querschnitt, jedoch in anderem Maßstabe, gezeichneten Steckers.
Ein elektrischer Stecker gemäß der Erfindung wird zweckmäßig und im wesentlichen gebildet aus einem Gehäuse a, Stiften b und c, Buchsen d und e sowie einer Anschlussleitung f.
Das Gehäuse ist nach der Zeichnung als zweiteiliger Hohlkörper ausgebildet und wird mittels Schrauben a' zusammengehalten.
Im Gehäuse bzw. in den Stirnwänden desselben sind außer den Stiften gleichzeitig in axialer Richtung der letzteren auch die Buchsen derart eingelagert, dass jeweils ein Stift und eine Buchse im dauernden Kontakt miteinander stehen.
An jedem der beiden Stifte bzw. jede der Buchsen ist dann die zu diesem Zwecke zweiphasig gehaltene Leitung angeschlossen, die direkt mit einem beliebigen Gerät, wie z.B. einer Lampe, einem Bügeleisen, einem Radiogerät, einem Elektromotor o.dgl., in Verbindung gebracht sein kann.
Je nach Bedarf lassen sich demnach beliebig viele Vorrichtungen oder Geräte gleichzeitig in Benutzung nehmen, und zwar sämtlich von einer einzelnen mit nur einem Paar Steckbuchsen versehenen, in ein Leitungsnetz eingebauten Steckdose aus, wobei die einzelnen Stecker jeweils durch Einfügen der Stifte des einen in die Buchsen des anderen Steckers so aneinandergereiht werden, wie dies beispielsweise strichpunktiert aus Abb. 1 der Zeichnung ersichtlich ist.
Erfindungsgemäß gleichzeitig als Steckdose ausgebildete Stecker wirken infolgedessen sowohl einzeln für sich, als auch in beliebiger Anzahl miteinander verbunden, stets als einheitliche Kontaktkörper.
Um nun gegebenenfalls die solcher Art an eine einzige Steckdose gemeinsam angeschlossenen Geräte unabhängig voneinander in oder außer Betrieb setzen zu können, lässt sich der Stecker auch mit einer entsprechenden Schaltvorrichtung vereinigen. Nach Abb. 3 der Zeichnung kann eine solche Schaltvorrichtung beispielsweise bestehen aus einem Verschiebe- oder Schaltbolzen g, einer Sperrfeder h, einer Kontaktfeder i, einer Druckfeder j sowie einer zusätzlichen Steckbuchse k mit Anschlusslappen l.
Der Verschiebebolzen ist in entsprechenden, in der Seitenwandung des Gehäuses a vorgesehenen Durchlassöffnungen a'' geführt bzw. in seiner Längsrichtung hin- und herbewegbar.
Derselbe ist mit Rasten a''' versehen, die wechselweise mit einer Sperrfeder h in Eingriff kommen. Zwischen zwei, lösbar oder unlösbar, mit dem Verschiebebolzen verbundenen Anschlägen m und n ist eine unter Wirkung einer Druckfeder stehende Kontaktfeder eingeschaltet. Sowohl die Druck- als auch die Kontaktfeder sind vorteilhafterweise unmittelbar auf dem Verschiebebolzen gelagert. Die mit flügelförmigen Ansatzlappen ausgerüstete Kontaktfeder ist demnach auf dem Verschiebe- bzw. auf dem Schaltbolzen begrenzt gleitbar angeordnet, derart, dass sie mit den Buchsen e und k in oder außer Eingriff zu bringen ist.
Mit b', c' und k' sind in der Zeichnung die Zuleitungen für die drei Steckerbuchsen bezeichnet.
Die Stirnfläche des oberen Auslaufendes des Verschiebe- bzw. Schaltbolzens oder auch beider Auslaufenden oder die Umfangsfläche der Bolzenauslaufenden sind zweckmäßig mit Leuchtfarbe versehen, um die Bolzenenden auch während der Dunkelheit erkennen und damit leichter bedienen zu können.
Als im Rahmen der Erfindung liegend, wird angesehen, den Stecker auch mit einer anders gearteten Schaltvorrichtung in Verbindung zu bringen, wie solche aus der Zeichnung hervorgeht.
Abb. 3 der Zeichnung zeigt die Schaltvorrichtung außer Betrieb bzw. ihre Außereingriffsstellung mit den Kontakten. Ein an die beiden Leitungen c' und b' angeschlossenes Gerät würde demnach in gleicher Weise unter Stromeinwirkung ste- hen, wie dies bei einem Stecker mit waagerechten Stiften gemäß Abb. 1 und 2 der Fall ist, und normalerweise nicht ausschaltbar sein.
Wird das Gerät indessen an die Leitung c' und k' angeschlossen, dann ist dasselbe ein- und ausschaltbar, ohne das hierdurch die laufende Stromzuführung für die anderen ebenfalls angeschlossenen Geräte beeinträchtigt wird. Das Einschalten erfolgt in einfachster Weise durch Verschiebung des Bolzens g in die strichpunktiert angedeutete Pfeilrichtung soweit, bis die aus der einen Raste herausgedrängte Sperrfeder mit der anderen Raste im Eingriff steht, wobei dann, durch den Anschlag m mitgenommen, die Kontaktfeder sich gegen den Umfang der Steckerbuchse e und k anliegend, als Überbrückungsmittel dient bzw. der Stromkreis geschlossen wird.
Das Ausschalten des Gerätes erfolgt in ebenso einfacher Weise infolge der Ausübung eines entsprechenden Druckes auf das untere Auslaufende des Schalt- bzw. des Verschiebebolzens, so dass dieser sich jetzt in entgegengesetzter Richtung, d.h. in seine Anfangsstellung, zurückbewegt. Hierbei wird alsdann im geeigneten Augenblick durch die Druckfeder j die Kontaktfeder derart in ihre Grundstellung geschnellt, dass Funkenbildungen in sicherer Weise unterbleiben.
Entfernt man die eingeschraubten Stifte, so lässt sich der Stecker auch als normaler Schalter verwenden, der zudem den Vorteil aufweist, dass er gleichzeitig auch als Steckdose dienen kann. Der Stecker wird hiebei an c' und b' angeschlossen und das in Benutzung zu nehmende Gerät an c' und k'. Die Buchse k wird hier bei dann nur als Kontakt benutzt.
Stecker gemäß der Erfindung lassen sich aus Holz, Glas, Porzellan, Ton, Werkstoffen oder jedem sonst beliebigen Material herstellen. Dieselben sind außerordnendlich einfach in ihrem Aufbau und bieten vielseitige Anwendungsmöglichkeiten. Dieselben sind außerdem einfach in ihrer Handhabung und unbedingt zuverlässig betreffs ihrer Wirkung.

Claims (8)

1.) Elektrischer Stecker, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe gleichzeitig so als Steckdose ausgebildet ist, dass er, in beliebiger Anzahl aneinandergereiht, stets einen einheitlichen Kontaktkörper darstellt.
2.) Elektrischer Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zweckmäßig und im wesentlichen gebildet wird aus einem Gehäuse (a), Stiften (b und c), Buchsen (d und e) sowie einer Anschlussleitung (f).
3.) Elektrischer Stecker nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Stift (b) oder (c) und eine Buchse (d) oder (e) in unmittelbarer Berührung miteinander stehen.
4.) Elektrischer Stecker nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe mit einer Schaltvorrichtung vereinigt ist.
5.) Elektrischer Stecker nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung beispielsweise besteht aus einem Verschiebebolzen (g), einer Sperrfeder (h), einer Kontaktfeder (i), einer Druckfeder (j) sowie einer zusätzlichen Steckerbuchse (k) mit Anschlusslappen (l) sowie einer Leitung (k').
6.) Elektrischer Stecker nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe nach Entfernung der Stifte (b, c) als Normalschalter bzw. Steckdose verwendbar ist.
7.) Elektrischer Stecker nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verhinderung von Funkenbildung an der Schaltvorrichtung die auf dem Verschiebebolzen (g) gleitbare Kontaktfeder (i) beispielsweise durch eine Druckfeder (j) außerhalb des Bereiches der Buchsen (b, c) geschnellt wird.
8.) Elektrischer Stecker nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der unter Wirkung einer Druckfeder (j) stehenden, auf dem Verschiebe- bzw. Schaltbolzen (g) gleitbar angeordneten Kontaktfeder (i) durch Anschläge (m, n) o.dgl. begrenzt werden.

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