DEP0048639DA - Schraubklemme für elektrotechnische Drahtverbindung - Google Patents

Schraubklemme für elektrotechnische Drahtverbindung

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DEP0048639DA
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screw terminal
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Expired
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English (en)
Inventor
Heinrich Müller
Original Assignee
Hora-Werk GmbH, Wuppertal-Oberbarmen
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schraubklemme, die in elektrotechnische Installationsgeräte, insbesondere in Abzweigdosen od.dgl., fest eingebaut wird und zur gleichzeitigen Verbindung mehrerer Leitungsdrähte dient.
Es sind feststehende Abzweigklemmen bekannt, bei denen die zu verbindenden Drähte zwischen zwei ungleich lange Schenkel eines U-förmigen Profilstückes eingelegt und durch eine Schraube festgeklemmt werden. Hierbei stützt sich die Klemmschraube in einer an dem längeren Schenkel des Klemmkörpers befindlichen und die Einlegemulde für die Drähte überragenden Querleiste ab, zwischen deren freiem Ende und dem Ende des kürzeren U-Schenkels eine seitliche Oeffnung zum Einführen der Drähte verbleibt. Diese Ausbildung der bekannten Klemmen ist insofern nachteilig, als sich die Schenkel des Profilstückes, insbesondere der längere, bei kräftigem Anziehen der Klemmschraube nach aussen verbiegen und unter Umständen sogar abbrechen können, wodurch die Betriebssicherheit der Klemme gefährdet wird.
Gemäss der Erfindung wird eine Schraubklemme in Vorschlag gebracht, bei der die vorerwähnten Mängel nicht auftreten können. Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem U-förmigen ausgebildeten, gleichschenkligen Unterteil und einem mit beiden Schenkelenden lösbar zu verbindenden Kopfstück, welches die Klemmschraube trägt. Erfindungsgemäss besitzen die Schenkelenden des Unterteils Vorsprünge oder Ausnehmungen, die mit entsprechend geformten Klauen des Kopfstückes durch seitliches Verschieben desselben derart in Eingriff gebracht werden, dass sich das Kopfstück beim Anziehen der Klemmschraube an den beiden Schenkelenden abstützt und diese gleichzeitig darin hindert, einem übermässigen Druck durch die Klemmschrauben auszuweichen. Diese letztere Wirkung wird vorteilhaft dadurch gefördert, dass die Vorsprünge oder Ausnehmungen der Schenkelenden schwalbenschwanzförmig hinterschnitten sind und die Klauen des Kopfstückes eine entsprechende Ausbildung erhalten, wodurch auch ein seitliches Ausweichen der U-Schenkel verhindert wird. Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass sie U-Schenkel des Unterteils in der Mitte ihrer Innenseite mit einer in Längsrichtung verlaufenden Kalottbohrung versehen sind, in der die Klemmschraube geführt wird. Auf diese Weise wird das Kopfstück beim Eindrehen der Klemmschraube in das Unterteil gegen eine seitliche Verschiebung gesichert und auf diesem festgehalten. Die gemäss der Erfindung ausgebildete Schraubklemme ermöglicht eine durchaus zuverlässige Drahtverbindung und gewährleistet in jeder Beziehung die für elektrische Leitungsanlagen geforderte Betriebssicherheit.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigt:
Abb. 1 eine Vorderansicht der beiden zu einer Klemme gehörenden Einzelteile (von einander getrennt),
Abb. 2 die gleichen Teile im Schnitt nach A-B bzw. C-D der Abb. 1 und
Abb. 3 eine Aufsicht auf das Unterteil,
Abb. 4 ist eine Ansicht der Klemme in Gebrauchsstellung.
Die dargestellte Schraubklemme besteht im wesentlichen aus zwei Teilen: einem U-förmig ausgebildeten, gleichschenkligen Unterteil a und einem die Schenkelenden a(sub)1 umgreifenden, bügelförmigen Kopfstück b, das die Klemmschraube c trägt. Der Bügel b besitzt an seinen Enden hakenähnliche Klaue b(sub)1, die sich beim seitlichen Aufschieben des Bügels b auf das Unterteil mit ihren schrägen Flächen gegen die schwalbenschwanzförmig hinterschnittenen Wulste a(sub)2 der Schenkelenden a(sub)1 legen. Die Innenseiten der U-Schenkel sind in Längsrichtung mit einer Kalottbohrung d versehen, in der die Klemmschraube c derart geführt wird, dass diese beim Eindrehen in das Unterteil schon nach einmaliger Umdrehung ein seitliches Verschieben des Kopfstückes verhindert. Die Schraube c ist in an sich bekannter Weise an ihrem Ende gestaucht, sodass sie sich aus dem Kopfstück nicht herausdrehen kann.
Das Unterteil der Schraubklemme ist in beliebiger Weise, beispielsweise durch Einformen des Fusses oder mit Schräubchen, an einer Grundplatte f befestigt. Das Verbinden der Drähte e geschieht bekanntermassen nach Einlegen derselben in die U-förmige Mulde durch Festziehen der Schraube c (Abb. 4).
Zur Herstellung der Klemmenteile dient in an sich bekannter Weise ein entsprechend profilierter Metallstab, von dem die Stücke in erforderlicher Stärke abgeschnitten werden.

Claims (5)

1.) Auf einer Grundplatte befestigte Schraubklemme für elektrotechnische Drahtverbindungen, gekennzeichnet durch ein U-förmig ausgebildetes, gleichschenkliges Unterteil und ein mit den Schenkelenden lösbar zu verbindendes Kopfstück, welches die Klemmschraube trägt.
2.) Schraubklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelenden des Unterteils Vorsprünge oder Ausnehmungen besitzen, die mit entsprechend geformten Klauen des Kopfstückes in Eingriff stehen.
3.) Schraubklemme nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelenden (a(sub)1) des Unterteils an ihrer Aussenseite Wulste (a(sub)2) od.dgl. besitzen, um die die Klemmen (b(sub)1) des bügelförmigen Kopfstückes (b) herumgreifen.
4.) Schraubklemme nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wulste (a(sub)2) an den Schenkelenden (a(sub)1) des Unterteils schwalbenschwanzförmig hinterschnitten und die Klauen (b(sub)1) des Bügels (b) entsprechend geformt sind.
5.) Schraubklemme nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Schenkel des Unterteils in der Mitte ihrer Innenseite eine in Längsrichtung verlaufende Kalottbohrung (d) aufweisen.

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