DE893531C - Anordnung zum Festziehen von Schellen - Google Patents
Anordnung zum Festziehen von SchellenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L3/08—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing
- F16L3/10—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing divided, i.e. with two members engaging the pipe, cable or protective tubing
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Description
- Anordnung zum Festziehen von Schellen Ein- und zweilappige Schellen aus Metall oder Isolierstoff, wie sie zum Verlegen von Kabeln und sonstigen Leitungen benutzt werden, schließt man in aller Regel mittels Schrauben, die vielfach zugleich auch die Schellen auf ihrer Unterlage, also z. B. auf Mauern, Sammelschienen, Schalttafeln usw., befestigen. So sehr sich diese Einrichtung: bewährt hat, zeigt sie doch auch Mängel. Abgesehen von dem Erfordernis entsprechender Werkzeuge (Schraubenzieher) ergibt sich vor allem die Notwendigkeit, bestimmte Abmessungen und Passungen einzuhalten. Die Schrauben müssen verschiedene Längen. und Stärken haben, setzen gegebenenfalls bestimmte Gewindelöcher oder Muttern voraus und sind vergleichsweise kompliziert in Form und Herstellung Besondere Schwierigkeiten aber haben sich neuerdings ergeben., weil Schrauben als Mangelware schwer zu beschaffen sind. Gerade bei der Verlegung großer Leitungsregister mittels so genannter Reihenschellen, auch solchen, welche die Leitungen seitlich zwischen sich halten, macht sich dies recht störend bemerkbar. Es mag zwar möglich sein, Schellenkonstruktionen. zu schaffen oder solche bekannter Art anzuwenden, die ohne Schrauben benutzt werden gönnen, z.. B. mit Hilfe von Nägeln oder Haken. Die Praxis steht indessen vor der Aufgabe, alle jene Schellen weiterhin benutzen zu können, die bisher ausschließlich mittels Schrauben geschlossen und festgezogen wurden und den Regelfall darstellen.
- Die Erfindung zeigt einen. Weg, auf dem es in überraschend einfacher und zweckmäßiger Weise gelingt, dieses Problem zu lösen. Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung, die nicht allein den zeitlich bedingten Mangel an Schrauben ausgleicht, sondern darüber hinaus ein ganz neuartiges, vorteilhaftes System des Festziehens von Schellen schafft.
- Gemäß der Erfindung ist an einem die Leitung tragenden Unterteil, d. h. an einem, Schellenunterteil, einer Mauer, einem Dübel, einer Sammelschiene od. dgl., ein :band- oder staubförmiger Halter aus biegsamem, aber im wesentlichen steifem, nicht federndem Werkstoff, insbesondere Metall, befestigt, der, durch den. festzuziehenden Schellenbügel gesteckt, auf der Oberseite des letzteren zu .einem Verankerungshaken umgebogen wird. Das Prinzip der Erfindung besteht somit darin, daß man ein Stück Eisenband, Draht od. dgl., gegebenenfalls auch ein Band aus genügend festem, biegsamem Kunststoff, an einer Unterlage festgemacht, und zwar, entweder starr oder durch einfaches Anhängen oder Einhaken, dann den. die Leitung haltenden Schellenbügel darüberschiebt und: schließlich das aus dem Schellenbügel ragende Band- oder Drahtende umbiegt. Auf diese Weise wird nicht nur die Herstellung des zum Festziehen von Schellen dienenden Materials erheblich vereinfacht, sondern vor allem auch das Schließen der Schellen erleichtert und beschleunigt. Wenngleich man im allgemeinen zum Umbiegen der überragenden Bandenden ein eigentliches Werkzeug, etwa einen Schraubenzieher, benutzen wird, ist es doch auch möglich, hierzu irgendeinen harten Gegenstand oder notfalls die Hand zu benutzen.
- . Bei der konstruktiven Verwirklichung des Erfindungsgedankens ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Man kann durch den Schellenbügel entweder ein. einziges, einfaches Halteband hindurchführen oder auch ein solches, das doppelt gelegt ist oder mehrere getrennte Schenkel aufweist. Dabei läßt sich dann das Querstück, das die Halteschenkel miteinander verbindet, gegebenenfalls als eigentliches Fußstück oder als Anker ausbilden, der zur Befestigung des Halters auf den Untergrund dient. Auch einschenklige, einfache Haltebänder können mit einem derartigen Fußstück versehen sein.
- In Fällen, in denen durch den festzuziehenden Schellenbügel der erfindungsgemäße Halter unter solchen Umständen geführt wird, die ein kräftiges Festziehen der Schelle nicht ohne weiteres gestatten, kann man, und hierin besteht im weiteren die Erfindung, so vorgehen, daß man das durch den Schellenbügel gezogene und umgebogene Halteband mehr oder weniger in sich verdreht, so daß sich seine wirksame Länge verkürzt und damit ein kräftiger Anzug der Schelle bewirkt wird. Um das Verdrehen des Haltebandes zu erleichtern, kann man das letztere beispielsweise oberhalb des Schellenbügels durch den Schlitz einer Vier- oder Sechskantscheibe führen, die sich nachträglich mit einem Schraubenschlüssel oder sonstigen Werkzeugen bequem drehen läßt. Dabei muß natürlich Vorsorge dafür getroffen werden, daß das Band irgendwo, am besten an seinem Fußstück, gegen Drehung im ganzen gesichert ist.
- Die Herstellung des erfindungsgemäßen Halters kann zweckmäßig dadurch erfolgen, daß man von ,einem entsprechenden Materialband fortlaufend Haltestücke abschneidet, dieselben gleichzeitig in der gewünschten Form ausstanzt und fertigbiegt.
- Zur weiteren Verdeutlichung der Erfindung zeigt die Zeichnung Ausführungsbeispiele.
- Fig. i veranschaulicht eine zweilappigeAbstandsschelle von demjenigen Typ, den die Patentinhaberin im Patent 697 38o beschrieben hat. Auf der Unterlage io ist mittels einer Schraube i i (oder eines Dübels, Hakens, Nagels od. dgl.) ein Halter 12 befestigt, der aus einem Stück Eisenband der in Fig. 2 veranschaulichten Grundform, besteht. .Die Schenkel 13, 14 dieses Halters werden lose durch das Schellenunterteil 15 und durch Kanäle 16, 17 des Schellenoberteils 18 hindurchgesteckt und oberhalb des letzteren in der aus Fig. i ersichtlichen Art umgebogen. Damit ist die Schelle bereits fest geschlossen.
- Die Fig. 3 und 4 zeigen: eine sogenannte Reihenschelle; wie sie im Patent 702 176 der Patentinhaberin beschrieben ist. Auf einer Sammelhohlschiene :2o sind Schellenteile zi aneinandergereiht, zwischen denen die zu verlegenden Kabel od. dgl. festgeklemmt werden. Nach der Erfindung wird zur Befestigung der Schellenteile an Stelle vorn Schraube und Sperrmutter, wie sie bei der Anordnung gemäß Patent 702 176 vorgesehen sind, ein Halteband 23 verwendet, das unten zu einem Querstück oder Anker 24 umgefaltet ist. Die beeiden Schenke126, 27 des Haltebandes laufen durch den Kanal 28 des Schellenkörpers und ragen um ein gewisses Stück über denselben hinaus. Zum Festziehen des Schellenteils werden zunächst die Enden der Schenkel26, 27 in Richtung der in Fig. 3 eingezeichneten Pfeile nach außen um 9o° umgebogen. Um hierbei aber einen möglichst straffen: Anzug zu gewährleisten, sind die Schenkel 26, 27 durch eine Scheibe 29 hindurchgeführt. Diese Scheibe wird, wie man aus Fig. 4 entnehmen kann, mehr oder weniger gedreht, so daß sich die Schenkel 26, 27 in der aus Fig. 5 zu entnehmenden Art verwinden und somit in ihrer wirksamen Länge verkürzt werden. Der Anker 24 muß gegen Drehung in der Hohlschiene 2o gesichert sein, beispielsweise durch besondere Anschläge b:zw. Ansätze oder derart, daß er zwischen zwei in die Hohlschiene ragenden Ansätzen auf der Unterseite des Schellenteils 21 liegt, oder so, daß seine Breite im wesentlichen der lichten Weite der Hohlschiene entspricht. Auch :kann der Kanal der Schelle in seinem unteren Teil so geformt sein, daß er eine Drehung des Halters 26,27 verhindert.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Festziehen von Schellen für Kabel und andere Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem die Leitung tragenden Unterteil ein ban.dTörmiger Halter (12) aus biegsamem, aber im wesentlichen steifem, nicht federndem Werkstoff, insbesondere Metall, befestigt ist, der, durch den Schellenbügel (18,:21) gesteckt, auf der Oberseite des letzteren zu einem Verankerungshalzen umgebogen ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter aus zwei Schenkeln (26, 27) besteht, die durch ein. zu seiner Befestigung dienendes Querstück (24) verbunden sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter einen U- oder V-förmigen. Bügel darstellt, dessen Quersteg im Unterteil (15) einer zweiteiligen Abstandsschelle liegt und dessen Schenkel durch das Schellenoberteil (18) hindurchgeführt sind.
- 4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden. Schenkel (26, 27) .einander anliegend durch ein die Leitung seitlich haltendes Schellenteil (2.1) geführt und oberhalb desselben auseinandergebogen sind, während das sie verbindende Querstück (24) einen Steg bildet, der in einem das Schellenteil tragenden Fuß, z. B. in einer Hohlschiene (2), geführt ist.
- 5. Anordnung nach Anspruch i oder den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Halteschenkel in der Gebrauchslage zwecks Verkürzung ihrer wirksamen Länge in sich verdreht sind.
- 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschenkel oberhalb des Schellenbügels durch den Schlitz einer zu ihrer Verdrehung dienenden Scheibe (29) gesteckt und über derselben umgebogen sind.
- 7. Anordnung nach Anspruch i oder den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter und sein Querstück aus Bandmaterial gestanzt und entsprechend gebogen sind. B. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, das Halteband am unteren Ende einen Queranker aufweist, der zu seiner Befestigung oder Führung in einem die Schelle tragenden Fuß, z. B. einer Sammelschiene, dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN594D DE893531C (de) | 1943-07-16 | 1943-07-16 | Anordnung zum Festziehen von Schellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEN594D DE893531C (de) | 1943-07-16 | 1943-07-16 | Anordnung zum Festziehen von Schellen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE893531C true DE893531C (de) | 1953-10-15 |
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ID=7337476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN594D Expired DE893531C (de) | 1943-07-16 | 1943-07-16 | Anordnung zum Festziehen von Schellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893531C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2963539A (en) * | 1958-02-28 | 1960-12-06 | Hynes Electric Heating Co | Insulator assembly for electric resistance heater |
| US3045097A (en) * | 1959-06-01 | 1962-07-17 | William W Sellers | Electric heater |
| CN107477259A (zh) * | 2017-10-17 | 2017-12-15 | 南宁钛银科技有限公司 | 一种水利施工用管道固定装置 |
-
1943
- 1943-07-16 DE DEN594D patent/DE893531C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2963539A (en) * | 1958-02-28 | 1960-12-06 | Hynes Electric Heating Co | Insulator assembly for electric resistance heater |
| US3045097A (en) * | 1959-06-01 | 1962-07-17 | William W Sellers | Electric heater |
| CN107477259A (zh) * | 2017-10-17 | 2017-12-15 | 南宁钛银科技有限公司 | 一种水利施工用管道固定装置 |
| CN107477259B (zh) * | 2017-10-17 | 2019-04-05 | 王莎 | 一种水利施工用管道固定装置 |
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