DEP0048439DA - Bagger, insbesondere für Parallelschnitt - Google Patents
Bagger, insbesondere für ParallelschnittInfo
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Description
Die Abraumbagger in Tagebaubetrieben läßt man vielfach im Parallelschnitt arbeiten, d.h. dere Bagger fährt wiederholt an der Böschung des Deckgebirges entlang, wobei er von der Böschung des Deckgebirges jeweils eine Spantiefe der Eimerkette abnimmt. Im gleichen Maße wie sich die Böschung verschiebt, müssen auch die Gleise, auf denen der Bagger fährt, sowie auch die dem Abtransport des Fördergutes dienenden Gleise verschoben werden. Zu diesem Zweck können die Bagger mit Gleisrückmaschinen ausgerüstet werden, die jeweils die Gleise um die Spantiefe der Eimer verschieben. Um die Gleise nicht so oft verschieben zu müssen, dafür aber das Maß des jeweiligen Verschiebens vergrößern zu können, hat man die Eimerkette und den Turasantrieb gegenüber dem fest angeordneten Baggerhaus verschiebbar gemacht, so daß das Verschieben der Gleise nur so oft zu erfolgen braucht, wie die Böschung um das Maß der Verschiebbarkeit der Eimerkette vorgerückt ist. Diese Anordnung bietet aber Schwierigkeiten, da bei langer Eimerleiter eine genügende Seitenabsteifung nur schwer zu erzielen ist.
Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß der gesamte Oberbau des Baggers auf den Unterbau verschiebbar angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Baggers nach der Erfindung in Ansicht dargestellt.
Der Unterbau 1 des Baggers ruht auf den Fahrwerken 2, die auf den Gleisen 3 fahren. Auf dem Unterbau 1 sind Kugel- oder Rollenbahnen 4 angeordnet, auf denen der Oberbau 5 verschiebbar ruht. Die Eimerleiter 6 ist mit dem Oberbau 5 verbunden und kann nur zusammen mit diesem verschoben werden. Eine genügende Seitenversteifung der Eimerleiter 6 bietet daher, auch wenn diese sehr lang ist, keine Schwierigkeiten. Das von ihr geförderte Gut wird über Pralltrommeln 7
auf das Förderband 8 abgeworfen. Von diesem wird das Fördergut über Pralltrommeln 9 zu einem Förderband 10 gebracht, das auf einem Gerüst 11 angeordnet ist. Dieses ist unter dem Ballastträger des Oberbaues 5, und zwar auf der der Eimerleiter 6 gegenüberliegenden Seite, auf einer ringförmigen Bahn 12 schwenkbar gelagert. Von dem Förderband 10 wird das Fördergut mittels einer drehbaren Beladeeinrichtung 13 in Wagen 14 verladen und in diesen abtransportiert.
Im gleichen Maße und in der gleichen Richtung, wie die Böschung 15 gegen die Gleise 3 verrückt, wird der ganze Oberbau 5 einschließlich der Eimerleiter 6 solange verschoben, bis seine Endstellung erreicht ist. Dann werden die Gleise 3 verschoben und der Oberbau 5 wieder in die Anfangsstellung gebracht, worauf das Spiel sich wiederholt. Man braucht also jeweils die Gleise 3 erst dann wieder zu verschieben, wenn die Böschung 15 um das Maß der Verschiebbarkeit des Oberbaues 5 gegen den Unterbau 1 vorgerückt ist.
Beim Verschieben des Oberbaues 5 gegen den Unterbau 1 verschiebt sich auch das schwenkbare Förderband 10 mit der drehbaren Beladeeinrichtung 13. Die Schwenkbarkeit des Förderbandes 10 bewirkt jedoch, daß die zum Abtransport des Fördergutes benutzten Gleise 16 von der dargestellten Lage bis zur Stellung 17 im Bereich des Förderbandes 10 bleiben und erste dann verschoben werden müssen, wenn ihnen die Baggergleise 3 zu nahe kommen.
Claims (3)
1. Bagger, insbesondere für das Arbeiten im Parallelschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß der Baggeroberbau (5) auf dem Baggerunterbau (1) quer zum Baggergleis angeordnet ist.
2. Bagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zum Verladen des Fördergutes in dem Zug ein schwenkbares Transportband (10) aufweist.
3. Bagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbare Transportband (10) seitlich vom Unterbau (1) angeordnet ist.
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