DEP0048342DA - Vorrichtung zum Ausfräsen von Nuten - Google Patents

Vorrichtung zum Ausfräsen von Nuten

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DEP0048342DA
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workpiece
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Inventor
Josef Salzgeber
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Description

Motorisch betriebene Vorrichtung zum Ausfräs en von Nuten für Adern, Eiernuten und Einlegearbeiten»
Lie IJrfinaung betrifft eine motorisch betriebene Vorrichtung, mit welcher Huten für Adern und Einlegearbeiten in geradlisniger oder Kurocnforn aus gefräst werden Können* fi'enn man Fräser üerschieäenvr Profile verwendet, lassen sich auch sogenannte Ziernuteri einfräsen» Zur bequemen Handhabung ist die Vorrichtung mit einem Halter versehen, der eine Feineinstellung des Fräsers auf beliebige Tiefen ermöglicht* Derartige motorisch betriebene Vorrichtungen sind bis heute für den genannten Zweck unbekannt*
Auf der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel in vier Figuren dargestellt,, es zeigen:
FXg. 1 eine Seitenansicht gegen das Berat,
teils geschnitten, Fig» 2 den Querschnitt nach Linie A-B der
Fig« I9 Fig* 3 die Draufsicht auf eine Kurvenförmige
Aäerung, Fig. 4 den Querschnitt nach E^F der Fig\S*
Mit d ist ein,-an sich !bekannter Elektromotor bezeichnet, der auch durch eine biegsame Welle ersetzt sein konnte» Das> El eJi'tromo tor gehäuse besitzt ■einen verjüngten EaIs e3 in welchen eine von unten und oben her in 'der Längsrichtung eingeschlitzte Spannhülse f eingesetzt ist* Die letztere erhalt eine Spannmutter g, bei deren Einschrauben der liülssnmantel f zusammengehlemmt und der dort einzusetzende Fräser h festgespannt wird» In den Hals e sind diame** tral zwei mit ihren Führung stopfen i nach aus sen über
■2.
den Hals vorspringende Schrauben α eingedrehtt Mit ä&nen, wie weiter unten näher erläutert wirdt der Hals e in die Führung-sbüchse h eines Motorstützbal·- Jiens !höher öder tief&r eingeschoben werden .}mnn$ wie dies die. Tiefe der einzufras enden Hut erforderte Unter dem Motors tutzbalten 1 befindet'sieh etwa in der Mt its ein Ausleger m* Er ist' für die Aufnahme einer Führung s biichse η geschlitzt* Me Büchse η "kann nach dem Einsetzen durch eine Schraube ο .fest gespannt ■ werden*
Me Fuhrungsbüchse η ist von einer Schraubendrwüiifeder ρ umgeben, welche eine auf ihr drehbar gelagerte Führungs—ιιηΰ Anschlagrolle q. mit Einem,: am unteren Ende derBüchse η vorgesehenen :Bund in sian~ äigem Kraftsshluß hält und so sin axiales'f'andern der .Rolle Q auf der. Büchse η verhindert*Mitr ist eine Bolzschablone rait gerader, kreis- oder Kurvenförmiger Linienführung bezeichnet, welche auf dem Werkstück s mittels einer Schraubenzwinge, t (FVg9 T) festgemacht wird und der Führungsbüohse η oder der Führungsrolle q als Anschlag dient.
1Jm stets eine senkrechte Arbeitsstellung des Fräsers h gegenüber dem VJ er η stück s· zu erhalten, wird der Moiorstützbülnen 1 auf seiner Unterseite mit einer quaderförmig en Al·standsplatte u Oers€hen.:Diese weist zwei zueinander senkrechte Einbohrungen Uj und u9 mit Gewinde_ auf» Dadurch ist es möglich, die Abstands*- platte u entweder flach oder hochkant aufzusetzen, um verschiedene Höhen des Mo to rstUtzbal Kens einstellen zu können*
Auf der anderen Dei te des Motorstutzbalacns 1 befindet sich eine- Ans chi agplatte w:t die eine Anzahl auszieh- oder, bis auf die Ebene der Ans chi ag ρ latte w rüoK^iellbarer Anschlag—und FühruhgsbQlzen χ erhält^. für den Fall, daß nicht die Führungs'büchse η oder die Führungsrolle q als Führung dienen sollen,, Me An-.schlagplatte m ist. für die Aufnahme einer zum Aus-
schneiden des einzulegenden Furniers dienenden Führungsstange bei y quer durchbohrt*
Die 'Fünrungsbüchse fe bildet, in ihrem die Führung skopfe i der Schrauben α abstützungen Gründe ein Paar s ohnecfrenär tig er. .Stellwände ■ c (siefhe Fig* 2)* Man 'kann also den Hals e des MotorgelMuäes höher oder tiefer einstellen, wie es die Tiefe 'der einzufräsen*· den 3Iut erfordert*
Die Abstandsplatte u und die ■■Anschlag-platte w Können in Länpssohlitzen In des ifotorstUtzbalkens 1 dem Bedarf entsprechend verstellt und äuroh Rändelschrauben Ό und ζ in der jeweiligen Stellung festgehalten werden»
Die mechanische Fräsvorrichtung arbeitet folgen-* dermaßen;.
Vor dem Aus fräsen einer Finlegenut in das■ Wer K-stüc& 3 wird 'der Fräser h in die Spannbüchse f ein- und der Halter mit dem Motor ä auf das Werkstück s aufgesetzt* fiird nun der Motor d eingeschaltet*., so wird der Fräser h in rasche Urndrehung versetzt ,und er Kann die Mut ■■¥ aus dem $erfcstüc% herausarbeiten* Soll eine Mut N erzeugt werden, die parallel zu einer Aussenkante des Uerhstucnes s verlauft,so wird die Anschlag-platte to zur "Führung benutzt „'ate mit den Führungszapfen χ-.an der .Anschlagtante des Wertstückes entlang-ge führt wird* Eine nicht parallel zu? einer Aussenkante des ■ Werks tücl? es verlauf ende Mut wird unter Zuhilfenahme der Schablone r hergestellt» Biese wird (siehe Fig,l ) mittels der Schraubenzwinge t auf dem Werkstück befestigt., und das Gerät wird mit der Führungsrolle q oder der. Büchse η an der .Führungs-Kante der Schablone r- entlanggeführtDabei müssen die. Führungszapfen x.der Anschlagplaite w nach Innen zurückgeschoben sein* Man 'kann auch dte Anschlagplatte w ganz wegnehmen und die Führungsbüchsß η mit ihrer Stirnfläche zum Abstützen auf dew, Werkstück s benutzen«
In diesem Falle ist es vorteilhaft* iiie Stirnfläche äer Führungsbüehse η nit einem £bsaM.,tu OeTSBhen daß über dem Werkstück zur besseren Mpämeabfünrung ein Sohlitz verbIeibt,,
man Kann viii der gleichen VorrVolitung auch eine in die But K passende Linlegeader aus losen Furnieren ausschneiden. Hu diesem Zwecke wrlra die Schablone r mit der Furnierplatte auf einen Arbeitstisch nittels der S ο iir auf) c ns w in ρ e t festgelegt ( Fig*4)„ Die AHnlegcader kenn dann in zwei Arbeitsgangen aus der iv,rnierplatte F heraus pefräst werden, a&nn man zunächst unter Benutzung der Führungsrolle q als Anschlag die Nut I und dann unter ßenutzung der Führungsbüuhse η als Anschlag die Mut II fräst» 'Die F>lnlegeaäer 10 (Fig. 3 und 4) fällt dann als loses Ctuck an* Damit die breite der rinl.cgeo.der 10 zur Breite der Nut N passt9 mvj" na-tUrlich. die Differenz äer Halbmesser OCn Führungsrolle g und Büchse η dieser Breite entsprechen,, ht.n muß also für verschieden breite Einlegendem verschieden große Führung& ro Ilen Oerißenäen* Das Abnehmen der Führungsrolle q nach dem Fräsen des Schnittes J erfolgt durch Lösen der Schraube o, .Herausziehen der Buchse n, Wiedereinsetzen derselben ohne die Rolle α und die Feder ρ und Festlegen mittels der Schraube G.

Claims (4)

Pa tenianspräche:
1) Vorrichtung zum Ausfräsen όοπ Nuten für Adern, .Ziernuten und Einlegearbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe motorisch betätigt is-t und zu diesem Zweck am unteren Ende eines.Melztrowotors (d) e/in zum Aufsetzen auf das Werkstück (ja) dienender Motorstützbai'* Ken (Ij angeordnet ist, und der jevwilige Abstand des eingesetzten. Fräsern (h) von einer IlaltesGhablone (r) entweder unmittelbar durch eine AnschlagbMafise (n) oder durch auf diese aufzusetzende Anschlag- und FuhrungsroIIen (q) beliebigen Durchmessers bestimmt wir (U
2) Ausfuhrung-sform des Motorstützbaliens nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit einem winkelförmig gestalteten, gabelförmigen Ausleger (m) für die Aufnahme der Anschlagbüohse (n) bzw* der auf derselben lose drehbar, geführten Anschlagrolle (q) ausgestattet ist«
3j Ausführungsform des Motorstützbalkens nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge Kennzeichnet, 'daß der Motors tutzbalEen (1) an seinem einen Arn eine Abstanäsplatte (u). und am andern eine Anschlagplatte (w) mit rücKziehbaren Bolzen (x) verstellbar aufnimmt*
4). Aus führung s form, des Motorstützbalkens nach den Ansprüchen l-~37 dadurch gekennzeichnets daß das Oberteil des Motors tutzbalkens (1) als führungsbüchse '(K) für den Elektromotor (d) ausgebildet ist, die schn-eokenförmige Gänge ($) aufweist, durch welche die Tieflagen des Fräsers (h) mährend der Bearbeitung des Werkstückes einstellbar sind»

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