DE809356C - Vorrichtung zum Ausfraesen von Nuten - Google Patents

Vorrichtung zum Ausfraesen von Nuten

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DE809356C
DE809356C DEP48342A DEP0048342A DE809356C DE 809356 C DE809356 C DE 809356C DE P48342 A DEP48342 A DE P48342A DE P0048342 A DEP0048342 A DE P0048342A DE 809356 C DE809356 C DE 809356C
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DE
Germany
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support beam
stop
guide
workpiece
engine support
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Expired
Application number
DEP48342A
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English (en)
Inventor
Joseph Salzgeber
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/10Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only
    • B23Q35/101Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool
    • B23Q35/102Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool of one line
    • B23Q35/104Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool of one line with coaxial tool and feeler
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C5/003Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor copy milling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Ausfräsen von Nuten Die Erfindung betrifft eine motorisch betriebene Vorrichtung, mit welcher Nuten für Adern und Einlegearbeiten in geradliniger oder Kurvenform ausgefräst werden können. Wenn man Fräser verschiedener Profile verwendet, lassen sich auch sogenannte Ziernuten einfräsen. Zur bequemen Handhabung ist die Vorrichtung mit einem Halter versehen, der eine Feineinstellung des Fräsers auf beliebige Tiefen ermöglicht. Derartige motorisch betriebene Vorrichtungen sind bis heute für den genannten Zweck unbekannt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in vier Figuren dargestellt, es zeigt Fig. i eine Seitenansicht gegen das Gerät, teils geschnitten, Fig. 2 den Querschnitt nach Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 die Draufsicht auf eine kurvenförmige Aderung, Fig. 4 den Querschnitt nach E-F der Fig. 3.
  • Mit d ist ein an sich bekannter Elektromotor bezeichnet, der auch durch eine biegsame Welle ersetzt sein könnte. Das Elektromotorgehäuse besitzt einen verjüngten Hals e, in welchen eine von unten und oben her in der Längsrichtung eingeschlitzte Spannhülse f eingesetzt ist. Die letztere erhält eine Spannmutter g, bei deren Einschrauben der Hülsenmantel f zusammengeklemmt und der dort einzusetzende Fräser h festgespannt wird. In den Hals e sind diametral zwei mit ihren Führungsköpfen i nach außen über den Hals vorspringende Schrauben weingedreht, mit denen, wie weiter unten näher erläutert wird" der Hals e in die Führungsbüchse k eines Motorstützbalkens l höher oder tiefer eingeschoben werden kann, wie dies die Tiefe der einzufräsenden Nut erfordert. Unter dem Motorstützbalken l befindet sich etwa in der Mitte ein Ausleger m. Er ist für die Aufnahme einer Führungsbüchse n geschlitzt. Die Büchse m kann nach dem Einsetzen durch eine Schraube o festgespannt werden.
  • Die Führungsbüchse n ist von einer Schraubendruckfeder p umgeben, welche eine auf ihr drehbar gelagerte Führungs- und Anschlagrolle q mit einem am unteren Ende der Büchse n vorgesehenen Bund in ständigem Kraftschluß hak.-'und s4 ein axiales Wandern der Rolle q auf der Büchse n verhindert. Mit r ist eine Holzschablone mit gerader, kreis- oder kurvenförmiger Linienführung, bezeichnet, welche auf dem Werkstück s mittels einer Schraubeniwinge t (Fig. i) festgemacht wird und der Führungsbüchse n oder der Führungsrolle q als Anschlag dient.
  • Um stets - eine senkrechte Arbeitsstellung des Fräsers h gegenüber dem Werkstück s zu erhalten, wird der Motorstützbalken l auf seiner Unterseite mit einer quaderförmigen Abstandsplatte u versehen. Diese weist zwei zueinander senkrechte Einbohrungen u1 und u$ mit Gewinde auf: Dadurch ist es möglich, die Abstandsplatte u entweder flach oder hochkant aufzusetzen, um verschiedene Höhen des Motorstützbalkens einstellen zu können.
  • Auf der anderen Seite des Motorstützbalkens l befindet sich eine Anschlagplatte w, die eine Anzahl auszieh- oder bis auf die Ebene der Anschlagplatte w rückstellbarer Anschlag- und Führungsbolzen x erhält, für den Fall, daß nicht die Führungsbüchse n oder die Führungsrolle q als Führung dienen sollen. Die Anschlagplatte w ist für die Aufnahme einer zum Ausschneiden des einzulegenden Furniers dienenden Führungsstange bei y quer durchbohrt.
  • Die Führungsbüchse k bildet in ihrem die Führungsköpfe i der Schrauben a abstützenden Grunde ein Paar schneckenartiger Steilwände c (s. Fig. 2). Man kann also den Hals e des Motorgehäuses höher oder tiefer einstellen, wie es die Tiefe der einzufräsenden Nut erfordert.
  • Die Abstandsplatte u und die Anschlagplatte w können in Längsschlitzen l' des Motörstützbalkens l dem Bedarf entsprechend verstellt und durch Rändelschrauben v und x in der jeweiligen Stellung festgehalten werden.
  • Die mechanische Fräsvorrichtung arbeitet folgendermaßen: Vor dem Ausfräsen einer Einlegenut in das Werkstück s wird der Fräser h in die Spannbüchse f ein- und der Halter mit dem Motor d auf das Werk= stück s aufgesetzt. Wird nun der Motor d eingeschaltet, so wird der Fräser h in rasche Umdrehung versetzt, und er kann die Nut N aus dem Werkstück herausarbeiten. Soll eine Nut N erzeugt werden, die parallel zu einer Außenkante des Werkstückes s verläuft, so wird die Anschlagplatte Irr zur Führung benutzt, die mit den Führungszapfen x an der Anschlagkante des Werkstückes entlang geführt wird. Eine nicht parallel zu einer Außenkante des Werkstückes verlaufende Nut wird unter Zuhilfenahme der Schablone r hergestellt. Diese wird (s. Fig. i) mittels der Schraubenzwinge t auf dem Werkstück befestigt, und das Gerät wird mit der Führungsrolle q oder der Büchse n an der Führungskante der Schablone r entlang geführt. Dabei müssen die Führungszapfen x der Anschlagplatte w nach innen zurückgeschoben sein. Man kann auch die Anschlagplatte w ganz wegnehmen und die Führungsbüchse n mit ihrer Stirnfläche zum Abstützen auf dem Werkstück s benutzen. In diesem Falle ist es vorteilhaft, die Stirnfläche der Führungsbüchse n mit einem' Absatz zu versehen, so daß über dem Werkstück zur besseren Späneabführung ein Schlitz verbleibt.
  • Man kann mit der gleichen Vorrichtung auch eine in die Nut N passende Einlegeader aus losen Furnieren ausschneiden. Zu diesem Zwecke wird die Schablone r mit der Furnierplatte auf einem Arbeitstisch mittels der Schraubenzwinge t festgelegt (Fig. 4). Die Einlegeader kann dann in zwei Arbeitsgängen aus der Furnierplatte F herausgefräst werden, wenn man zunächst unter Benutzung der Führungsrolle q als Anschlag die Nut I und dann unter Benutzung der Führungsbüchse n als Anschlag die Nut 1I fräst. Die Einlegeader io (Fe'. 3 und 4) fällt dann als loses Stück an. Damit die Breite der Einlegeader io zur Breite der Nut N paßt, muß natürlich die Differenz der Halbmesser von Führungsrolle q und Büchse u dieser Breite entsprechen. Man muß also für verschieden breite Einlegeadern verschieden große Führungsrollen verwenden. Das Abnehmen der Führungsrolle q nach dem Fräsen des Schnittes I erfolgt durch Lösen der Schraube o, Herausziehen der Büchse n, Wiedereinsetzen derselben ohne die Rolle q und die Federfund Festlegen mittels der Schraube o.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausfräsen von Nuten für Adern, Ziernuten und Einlegearbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe motorisch. betätigt und zu diesem Zweck am unteren Ende ines Elektromotors (d) ein zum Aufsetzen auf das Werkstück (s) dienender Motorstützbalken (L) angeordnet ist und der jeweilige Abstand des eingesetzten Fräsers (h) von einer Halteschablone (r) entweder unmittelbar durch eine Anschlagbüchse (n) oder durch auf diese aufzusetzende Anschlag- und Führungsrollen (q) beliebigen Durchmessers bestimmt wird.
  2. 2: Ausführungsform des Motorstützbalkens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit einem winkelförmig gestalteten, gabelförmigen Ausleger (m) für die Aufnahme der Anschlagbüchse (n) bzw. der auf derselben lose drehbar geführten Anschlagrolle (q) ausgestattet ist.
  3. 3. Ausführungsform des Motorstützbalkens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorstützbalken (l) an seinem einen Arm eine Abstandsplatte (u) und am -andern eine Anschlagplatte (w) mit rückziehbaren Bolzen (x) verstellbar aufnimmt.
  4. 4. Ausführungsform des Motorstützbalkens nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil des Motorstützbalkens (l) als Führungsbüchse (k) für den Elektromotor (d) ausgebildet ist, die schneckenförmige Gänge (c) aufweist, durch welche die Tieflagen des Fräsers (h) während der Bearbeitung des Werkstückes einstellbar sind.
DEP48342A 1949-07-09 1949-07-09 Vorrichtung zum Ausfraesen von Nuten Expired DE809356C (de)

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DE (1) DE809356C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016923B (de) * 1955-04-23 1957-10-03 Scheer & Cie C F Vorrichtung zum Fraesen von Nuten und Schlitzen in Holzwerkstuecken, insbesondere in Fensterladenfriesen
US2970618A (en) * 1956-12-31 1961-02-07 William L Mitchell Guide means for hand routers
DE202013100065U1 (de) 2013-01-08 2014-04-09 Wolfcraft Gmbh Hilfsvorrichtung zur Verwendung beim Kreisbogenfräsen
DE202013100066U1 (de) 2013-01-08 2014-04-09 Wolfcraft Gmbh Fräsvorrichtung, insbesondere Kreisbogen-Fräsvorrichtung

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016923B (de) * 1955-04-23 1957-10-03 Scheer & Cie C F Vorrichtung zum Fraesen von Nuten und Schlitzen in Holzwerkstuecken, insbesondere in Fensterladenfriesen
US2970618A (en) * 1956-12-31 1961-02-07 William L Mitchell Guide means for hand routers
DE202013100065U1 (de) 2013-01-08 2014-04-09 Wolfcraft Gmbh Hilfsvorrichtung zur Verwendung beim Kreisbogenfräsen
DE202013100066U1 (de) 2013-01-08 2014-04-09 Wolfcraft Gmbh Fräsvorrichtung, insbesondere Kreisbogen-Fräsvorrichtung

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