DEP0047100DA - Verfahren und Maschine zur Bereitung von Speiseeis - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Bereitung von SpeiseeisInfo
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Description
Bei allen bekannt gewordenen Speiseeismaschinen wird das zu gefrierende Gut chargenweise in einen zu kühlenden Behälter gegeben, um nach erfolgtem Gefrierprozess diesem Behälter wieder portionsweise entnommen zu werden, der nach erfolgtem Entleeren wieder mit neuem Gut beschickt werden muss. Von diesen Maschinen unterscheidet sich die Erfindung grundsätzlich dadurch, dass der Gefrierprozess nicht chargenweise, sondern kontinuierlich erfolgt, indem das jeweilige Gut im Fliessverfahren gefroren wird, so dass am Ende des Gefriervorgangs das fertige Gut kontinuierlich entnommen werden kann. Nach der Erfindung wird das Gefriergut kontinuierlich durch von aussen zu kühlende Züge von solcher Länge transportiert, dass am Ende des Transportweges der Gefrierprozess beendet ist.
Auf der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch darstellt, sind als Gefrierzüge mehrere übereinander liegende Rohre 1, 2, 3 vorgesehen, in denen Schnecken 4, 5, 6 derart umlaufen, dass das bei 7 einzugeben-
de Gut in Pfeilrichtungen durch die Rohre 1, 2, 3 hindurchbewegt, um die Maschine bei 8 fertig gefroren zu verlassen. Die Rohre 1, 2, 3 werden vermittels Roheis oder einer Kühlschlange oder - wie dargestellt - vermittels einer Sole gekühlt. Der Antrieb der Schnecken 4, 5, 6 erfolgt von 9 aus über Stirnbänder 10. Die Umlaufgeschwindigkeiten der Schnecken 4, 5, 6, die keineswegs gleich zu sein brauchen, sind vermittels der Stirnräder derart abzustimmen, dass in Verbindung mit der Zahl und Länge der Rohre 1, 2, 3 das Gut bei Austritt aus der Maschine die gewünschten Eigenschaften hat. Ein Festfrieren des Guts an den Schnecken 4, 5, 6 ist nicht zu erwarten, könnte aber in einfacher Weise dadurch behoben werden, dass die Schneckenwellen innen mässig beheizt werden.
Es ist natürlich auch möglich, die Züge 1, 2, 3 statt unter- nebeneinander anzuordnen, auch kann es unter Umständen ratsam sein, die Querschnitte der Rohre 1, 2, 3 verschieden gross zu gestalten. Anstatt die Rohre - wie gezeichnet - waagerecht anzuordnen, kann im Bedarfsfall auch eine geneigte Verlegung der Rohre vorgesehen sein. Am Austritt 8 der Maschine kann ein nicht dargestellter Mehrweghahn o.dgl. vorgesehen sein, der je nach Stellung das fertige Speiseeis entweder der Entnahmestelle oder einem Konservierungsbehälter zuleitet.
Die Vorteile einer derart kontinuierlich arbeitenden Maschine gegenüber den bekannten chargenweise arbeitenden Maschinen sind offenbar. Abgesehen von einer beachtlichen Leistungssteigerung ist von Bedeutung, dass das lästige Fül-
len der Kühlbehälter in Fortfall kommt und die neue Maschine einer erheblich erleichterten Wartung bedarf. Die Schnecken können der Maschine seitlich entnommen werden, um diese und Züge zwecks Reinigung freizulegen. Ausserdem kann beim Austritt der Maschine eine Dosiervorrichtung vorgesehen sein, die ein portionsweises Entnehmen des Speiseeises gestattet. Es ist auch ohne Schwierigkeiten denkbar, diese Entnahme durch einwerfen einer Münze o.dgl. automatisch zu gestalten. Schliesslich ist zu erwähnen, dass das Eis bis zu seiner Entnahme vor jeglichen äusseren Einflüssen geschützt ist.
Claims (3)
1. Verfahren zur Bereitung von Speiseeis, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefrierprozess im Fliessverfahren geschieht, indem das zu kühlende Gut durch gekühlte Züge (1, 2, 3) von solcher Länge transportiert wird, dass am Ende des Transportes der Gefrierprozess beendet ist.
2. Maschine zum kontinuierlichen Bereiten von Speiseeis nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein oder mehr von aussen irgendwie gekühlte Rohre (1, 2, 3) von solcher Länge bzw. Zahl, dass das vermittels einer oder mehr Schnecken (4, 5, 6) oder sonstiger Transportmittel durch die Rohre kontinuierlich transportierte Gut am Ende des Transports fertig gefroren ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (1, 2, 3) mit ihren Schnecken (4, 5, 6) derart neben- oder übereinander angeordnet sind, dass das Gut im Zickzack die Maschine passiert.
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