DEP0047097DA - Schrotmühle mit senkrechter Welle - Google Patents

Schrotmühle mit senkrechter Welle

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DEP0047097DA
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Germany
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shaft
grist mill
grist
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stones
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr.-Ing. Leer Kremer
Original Assignee
Maschinenfabrik Cramer, Leer
Publication date

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Description

Die Steine der bisher bekannten Schrotmühlen werden erfahrungsgemäss vorzeitig unbrauchbar, wenn die Steine nicht rechtzeitig nach einer gewissen Abnutzung instandgesetzt werden. Bei der Benutzung der Schrotmühlen arbeiten sich die Steine allmählich ab. Auf der Steinfläche sind Luftfurchen eingearbeitet. Da diese beim Mahlvorgang weniger geschliffen werden, als die ebenen Mahlflächen, werden sie allmählich weniger tief und verschwinden schliesslich ganz. Dies hat zur Folge, dass die Mühle weniger leistet und bei hohem Stromverbrauch ein schlechteres Schrot liefert. Da sich das Korn durch derartige Steine gewissermassen hindurchwürgen muss, ist die Abnutzung der Steine eine ungewöhnlich grosse.
Ein weiterer Nachteil bisher bekannter Schrotmühlen besteht darin, dass nach einer gewissen Abnutzung der feststehenden Steine nachgestellt werden muss, damit die Mahlflächen wieder aufeinander arbeiten. Dieses Nachstellen ist bei den bisher bekannten Konstruktionen auf die verschiedenste Weise gelöst worden. Alle diese Lösungen bergen Fehlerquellen in sich, da erwartet wird, dass der Laie selbst diese Nachstellung vornimmt. Vielfach wird die Nachstellung überhaupt nicht vorgenommen, sondern ein Ersatzstein eingebaut, obwohl der feststehende Stein nur teilweise abgenutzt ist.
Die gleichmässige Zufuhr des zu schrotenden Gutes wird bei bekannten Ausführungen dadurch erreicht, dass im Trichter ein Rührflügel drehbar gelagert ist, der vom Läuferstein aus über einen Mitnehmer angetrieben wird. Diese Anordnung ist kompliziert und erfordert durch die notwendige Schmierung eine ständige Wartung.
Die Erfindung bezweckt, den Rührflügelantrieb unter Wegfall eines eigenen Lagers zu vereinfachen, durch eine stets sichtbare Markierung den Gebraucher der Mühle rechtzeitig aufzuklären, wenn eine Nacharbeitung der Luftfurchen von beiden Steinen notwendig ist, und ohne Nachstellung des Bodensteines eine volle Abnutzung beider Steine zu gewährleisten.
Erreicht wird dies durch die in Abb. 1 dargestellte Anordnung. Die Welle a wird mit einer Verlängerung d versehen, die über den pendelnd von ihr getragenen Läuferstein b hinaus nach oben bis in den Trichter c hineinragt. Im Trichter befindet sich wie üblich ein Rührflügel e, der aber im Gegensatz zu anderen Ausführungen kein eigenes Lager mehr benötigt, sondern mit einer Hülse versehen ist, die auf die Wellenverlängerung d gesteckt wird, in der Höhe frei beweglich ist und von dieser Wellenverlängerung geführt und mitgenommen wird. Um diese Führung zu ermöglichen, kann z.B. die Wellenverlängerung d als Vierkant ausgebildet sein und die Hülse aus Vierkant-Rohr bestehen.
Die Wellenverlängerung d trägt eine Markierung. Im Laufe der Abnutzung der Mahlsteine schiebt sich die Wellenverlängerung d immer weiter in den Trichter hinein, so dass ein immer längerer Teil der Markierung sichtbar wird. An der Markierung kann also abgelesen werden, wann eine Nacharbeit am Stein notwendig ist.
Ein besonderer Vorteil der Schrotmühle gemäss der Erfindung ist der, dass eine so grosse Höhenverstellung des Läufersteines ermöglicht wird, dass man auf die Nachstellung des Obersteines verzichten kann, wodurch die Mühle in der Konstruktion und in der Bedienung wesentlich vereinfacht wird.
Der dabei unter Umständen auftretende Nachteil, dass durch die stärkere Nachstellung des Läufersteins mehr Schrotreste in der Mühle bleiben, die bei längerem Stehen zur Schimmelbildung führen könnten, wird dadurch beseitigt, dass der Ventilatorflügel i nicht wie bisher am Läuferstein selbst angebracht wird, sondern unten im Gehäuse k sitzt, von der Welle a, die z.B. eine entsprechende Nut hat, in die eine Feder an der Ventilatornabe eingreift, mitgenommen wird und durch eine Vorrichtung im Halslager l, z.B. einen übergreifenden Ring m oder einer vorstehenden Nase, an einer Verschiebung in der senkrechten Richtung verhindert wird.
Um die gesamte Nachstellung des Steines nur durch Verschieben des Läufersteines zu erreichen, muss auch das Lager n, wie in Abb. 2 dargestellt, entsprechend verlängert und damit einem längeren Schlitz o versehen werden. Die hierdurch vergrösserte Bruchgefahr wird dadurch ausgeschaltet, dass dieser Schlitz nicht bis ans untere Ende der Welle a durchgeht.

Claims (4)

1.) Schrotmühle mit senkrechter Welle, dadurch gekennzeichnet, dass die in axialer Richtung fest mit dem Läuferstein verbundene Welle (a) über den Läuferstein hinaus nach oben bis in den Trichter (c) verlängert ist, wobei diese Wellenverlängerung (d) einen Mitnehmer aufweist oder eine sonstige zum Mitnehmen geeignete Form hat, z.B. als Vierkant ausgebildet ist, durch die der auf der Wellenverlängerung axial bewegliche am unteren Ende des Trichters (c) sitzende Rührflügel (e) mitgenommen wird.
2.) Schrotmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenverlängerung (d) Markierungen aufweist, an denen die Stellung der Welle und damit die Abnutzung der Steine erkennbar ist.
3.) Schrotmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Lager (n) der Welle (a) mit einem der Höhe der möglichen Verstellung entsprechenden Schlitz versehen ist, der nicht bis an das untere Ende der Welle durchgeführt ist.
4.) Schrotmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass knapp über dem Boden des Gehäuses ein Ventilatorflügel (i) vorgesehen ist, der von der Welle, z.B. über eine Nut auf der Welle und Feder an der Flügelnabe, mitgenommen und an einer Bewegung in der Senkrechten durch einen übergreifenden Ring (n), der mit dem Halslager (l) verbunden ist, oder eine ähnliche Vorrichtung verhindert wird.

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