DEP0047035DA - Achsantrieb, insbesondere für Ackerschlepper - Google Patents
Achsantrieb, insbesondere für AckerschlepperInfo
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Description
Es ist bekannt, bei Kraftfahrzeugen die Antriebsräder mittels Kette oder Zahnrädern von der Triebachse aus anzutreiben. Das geschieht meistens deswegen, um nochmals eine Untersetzung zwischen die Getriebe und die Antriebsräder zu legen. Besonders bei verhältnismäßig langsam fahrenden Fahrzeugen, wie z.B. dem Schlepper, kann das von Vorteil sein. Nun sind die Ansprüche, die an ein Kraftfahrzeug gestellt werden, sehr verschieden, je nach dem Verwendungszweck, für dne es eingesetzt wird. Auch hier ist es gerade der Schlepper, der den meisten Anforderungen gerecht werden muss. Er ist eben nicht nur Fahrzeug, sondern auch Arbeitsmaschine und wird dementsprechend nicht nur auf der Straße, sonder im Gelände jeder Art eingesetzt. Er benötigt deshalb eine Universalität wie kein anderes Fahrzeug.
Um ihm diese Universalität zu verleihen, wird nach der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die Antriebsräder um die Triebachse schwenkbar auszuführen, so daß das Fahrzeug sich immer den jeweils gegebenen Gelände- bzw. Arbeitsverhältnissen anpassen kann. Zu diesem Zweck sollen die Antriebsräder am Ende der Achstrichter über eine Zahnraduntersetzung angetrieben werden. Das Gehäuse dieser Untersetzung soll entweder allein oder mit den Achstrichtern gemeinsam um die Achse der Triebwellen gedreht werden können. Dadurch kann der Schlepper folgende Lagen einnehmen:
a) Die Räder werden nach unten geschwenkt.
Dadurch gewinnt der Schlepper die größte Bodenfreiheit und ist in diesem Zustand vor allem als Ackermaschine oder überhaupt als geländegängiges Fahrzeug am besten geeignet.
b) Die Räder werden nach oben geschwenkt.
Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt in die tiefste Lage. Der Schlepper bekommt eine ausgezeichnete Straßenlage und ist besonders rutsch- und kurvenfest. In diesem Zustand kann er am besten als schnelles Straßenfahrzeug verwendet werden.
c) Die Räder werden nach vorne geschwenkt.
Das ist die eigentliche Normalstellung. Das Fahrzeug erhält dadurch einen sehr kurzen Achsabstand und besonders gute Wendefähigkeit beim Rangieren, beim Feldarbeiten u.ä.m.
d) Die Räder werden nach hinten geschwenkt.
In diesem Falle läßt sich eine besonders einfache Federung anbringen, die nicht nur beim schnellen Fahren auf der Straße sehr vorteilhaft ist, sondern die durch ihre außermittige Lage die Stöße bei zu starken Anrücken auffängt und ein Schleudern der Räder beim Anfahren mit schwerer Last vermeidet.
e) Ein Rad wird tief und das andere hoch geschwenkt.
Die Möglichkeit, die Räder gegeneinander in ihrer Höhenlage zu verdrehen, ergibt die Anpassungsfähigkeit an jedes Gelände. So kann beispielsweise der Schlepper selbst an steilen Hängen in horizontaler Lage gefahren werden, oder auch mit einer Seite in tiefen Furchen und Gräben laufen, ohne seine Normallage ändern zu müssen.
Außer den geschilderten Möglichkeiten kann ein solcher Schlepper auf dem Acker mit starren, dagegen auf der Straße mit gefederten Achsen gefahren werden. Die unter Punkt d) geschilderte Art der Federung läßt beim Anfahren einen kurzen Ausschlag der Hinterräder um die Triebachse nach oben zu. Dadurch fährt das Fahrzeug stoßfrei an und die Räder greifen fester am Boden. Eine solche Federung läßt sich natürlich auch in der Normallage nach Punkt c) anbringen. Sie wirkt auch hier wie eine gefederte Achse.
In den Abbildungen 1 bis 5 sind die geschilderten Möglichkeiten des Achsantriebes für einen Schlepper dargestellt.
Abb. 1) und 2) zeigen die Antriebsräder in der unteren Stellung und damit das Fahrgestell in seiner höchsten Lage bzw. mit der größten Bodenfreiheit. Es bedeuten: 1 das Ausgleichsgetriebe in der Triebachse, 2 die Achstrichter, 3 das Untersetzungsgehäuse und 4 die Radnabe.
Die Abb. 3 zeigt die tiefste Stellung des Fahrgestelles und die dadurch bedingte tiefe Schwerpunktlage.
Die Abb. 4 stellt die Normalstellung mit dem kürzesten Achsabstand dar.
Die Abb. 5 gibt ein Beispiel für die oben geschilderte Federung an. Die Antriebsräder führen beim Anfahren eine kurze Schwenkung mit dem Hebelarm "r" aus, wobei die Feder 5 zusammengedrückt wird.
Die unter Punkt e) geschilderte gegensinnige Verstellung der Antriebsräder ist nicht besonders dargestellt. Sie ergibt sich als Variante der vier Grundstellungen, da natürlich außer dieser noch beliebige Zwischenstellungen möglich sind.
Claims (5)
1. Achsantrieb, insbesondere für Ackerschlepper, dadurch gekennzeichnet, daß die Untersetzungsgetriebe für die Antriebsräder um die Mitte der Antriebswellen geschwenkt werden können, wobei sie in der gewünschten Lage entweder durch eine feste Verbindung, eine nachgiebige, federnde Verbindung oder durch eine während des Betriebes des Schleppers verstellbare Verbindung festgehalten werden können.
2. Achsantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder in vier Grundstellungen, nach vorn (Normalstellung), nach hinten, nach oben und nach unten geschwenkt werden können, zwischen denen beliebige Zwischenstellungen einstellbar sind.
3. Achsantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder in ihrer Höhenlage gegeneinander verdreht werden könne.
4. Achsantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Untersetzung allein oder mit den Achstrichtern gemeinsame um die Achse der Triebwellen gedreht werden kann.
5. Achsantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Untersetzungsgehäusen oder den Achstrichtern Federn angebracht sind, die beim Anfahren, bei dem die Räder eine kurze Schwenkung ausführen, zusammengedrückt werden.
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