DEP0046374DA - Meißelklappenantrieb für Vertikalhobelmaschinen o.dgl. Werkzeugmaschinen - Google Patents

Meißelklappenantrieb für Vertikalhobelmaschinen o.dgl. Werkzeugmaschinen

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Publication number
DEP0046374DA
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DE
Germany
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chisel
flap
support
movement
support slide
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Dipl.-Ing. Presber
Original Assignee
Adolf Kreuser GmbH, Dortmund
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Description

Die Erfindung betrifft einen Meißelklappenantrieb für solche Meißelklappen, die, wie sie z.B. zum schrägen Ausheben des Meißels notwendig sind, auf dem Supportschieber schwenkbar angeordnet sind, wobei Supportschieber und Supportführung in bekannter Weise gegeneinander längsverschieblich und die Supportführung ihrerseits schwenkbar gegenüber dem Supportschlitten ausgebildet sind. Die mehrfache Schwenkbarkeit und Längsverstellbarkeit zwischen den einzelnen Teilen des Supportes hat bislang eine Uebertragung der Verstellbewegung innerhalb des Supportes unmöglich macht. Man hat sich dadurch geholfen, daß man die Meißelklappe mittels Seilzug von ihrer Grundplatte, an der sie ja abklappbar befestigt ist, abhob, wenn der Supportschieber auf Rücklauf übergehen sollte. Die Seilführung behindert aber das Arbeiten an der Maschine und man ist deshalb daran interessiert, diese Seilzüge durch eine das Arbeiten an der Maschine nicht behindernde Führung der Meißelklappenverstellbewegung innerhalb des Supportes zu ersetzen.
Diese Aufgabe wird durch den Vorschlag der Erfindung gelöst. Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist in
Abb. 1 ein Vertikalschnitt durch die wichtigsten Teile des Supportes dargestellt und in
Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II.
Mit 1 ist die Supportführung bezeichnet, die nur um die Achse x-x schwenkbar ist. 2 ist der Supportschieber, der durch die nicht dargestellte Verstellspindel gegenüber der Supportführung in Längsrichtung verschieblich ist. 3 ist die eigentliche Meißelklappe, die um den Gelenkbolzen 4 gegenüber ihrer Grundplatte 5 abklappbar ist, wobei die Grundplatte 5 schwenkbar um die Achse y-y auf dem Supportschieber gelagert ist.
Das Abklappen der Meißelklappe 3 gegenüber der Grundplatte 5 in Pfeilrichtung 6 wird abgeleitet von der Welle 7, die mit der Schwenkachse x-x gleichmittig in die Supportführung 1 eintritt und ihre Drehbewegung über die Kegelräder 8 auf eine Trommel 9 überträgt. Diese Trommel ist in der Supportführung drehbar gelagert, wobei die Drehachse 10 parallel zur Längsverschiebungsrichtung des Supportschiebers 2 angeordnet ist. Die Trommel ist auf ihrer Drehachse 10 exzentrisch gelagert. Die Drehbewegung der Trommel 9 wird in eine zur Drehachse 10 radiale Bewegung übersetzt mit Hilfe des Hebels 11, der mit seinem einen Ende um den Bolzen 12 schwenkbar in dem Supportschieber 2 gelagert ist und mit seinem anderen Ende mittels der Rolle 13 durch Federkraft oder durch das Gewicht der Meißelklappe an die Verstelltrommel 9 angedrückt wird. Da die Trommel 9 eine Länge L besitzt, die der Gesamtlängsverstellung des Supportschiebers entspricht, hat das Hebelende 13 des Hebels in jeder Stellung des Supportschiebers gegenüber der Supportführung Anlage an der Trommel. Bei Drehung der Trommel 9 wird der Hebel 13 um seinen Anlenkbolzen 12 geschwenkt. Diese Schwenkbewegung setzt sich um in eine Längsbewegung des Druckstiftes 14, der zwischen Hebelrücken und der eigentlichen Meißelklappe 3 eingesetzt ist und zwar so, daß seine Längsachse in die Schwenkachse y-y zwischen Supportschieber 2 und Meißelklappen-Grundplatte 5 fällt.
Da die Supportführung selbst schwenkbar um die Achse x-x ist, würde eine Schwenkung der Supportführung bei feststehender Antriebswelle 7 eine nicht gewollte Drehung der Trommel 9 verursachen, die sich auf den Hebel 11 und somit auf die Meißelklappe auswirken würde. Um dieses zu vermeiden, ist die grundsätzlich im Querschnitt exzentrisch zur Achse 10 ausgebildete Trommel 9 besonders gestaltet.
In der Abb. 2 ist der Querschnitt der Trommel dargestellt und zwar gibt die Abbildung diejenige Stellung der Trommel 9 wieder, in der die Meißelklappe 3 anliegt, also gewissermaßen die Mittelstellung der Trommel 9. Nach beiden Seiten von dieser Mittelstellung aus ist die Mantelfläche der Trommel zunächst kreisförmig zentrisch zur Drehachse 10 gekrümmt, so daß die Anfangsdrehung der Trommel 9 keine Einwirkung auf den Hebel 11 hat, also auch kein Anheben der Meißelklappe verursacht. Erst bei weiterer Drehung tritt die eigentliche Verstellung der Meißelklappe ein, wenn die Rolle 13 des Hebels 11 auf die eigentliche Verstellfläche 15 der Verstelltrommel übergleitet. Hierdurch ist eine Beeinflussung der Meißelklappe durch die Schwenkbewegung der Supportführung um die Achse x-x ausgeschaltet.

Claims (2)

1.) Meißelklappenantrieb für Hobelmaschinen o.dgl. Werkzeugmaschinen mit gegenüber dem längsbeweglichen Supportschieber schwenkbarer Meißelklappe und gegenüber dem Supportschlitten schwenkbarer Supportführung, gekennzeichnet, durch eine der Verstellänge des Supportschiebers entsprechend lange exzentrische Verstelltrommel, die mit ihrer Drehachse parallel zur Längsverschiebung des Supportschiebers in diesem drehbar eingelagert, ihren Antrieb über Kegelräder von der in der Schwenkachse die Supportführung durchsetzenden Antriebswelle abnimmt und deren Drehbewegung über einen im Support gelagerten mit seinem einen Ende an dem Trommelmantel anliegenden Hebel in eine Längsverstellbewegung für einen Druckstift umgesetzt wird, der in der Schwenkachse der Grundplatte der Meißelklappe eingelagert ist und durch seine Längsverschiebung die Meißelklappe anhebt.
2.) Meißelklappenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstelltrommelmantel beiderseits seiner der anliegenden Meißelklappe entsprechenden Mittelstellung mit seiner Drehachse zentrische Anlaufflächen zur Vermeidung einer Meißelklappenbewegung beim Schwenken der Supportführung aufweist, von denen eine in eine exzentrische Verstellfläche für die Klappenbewegung ausläuft.

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