DEP0045004DA - Vorderachse für Leichtbauschlepper u. dgl. - Google Patents

Vorderachse für Leichtbauschlepper u. dgl.

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DEP0045004DA
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DE
Germany
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axle
front axle
tractors
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frame
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Inventor
Werner Dipl.-Ing. Neuschaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Andreas Stihl AG and Co KG
Original Assignee
Andreas Stihl AG and Co KG
Publication date

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Description

Es sind bereits Schlepper bekannt, bei welchen die Vorderachse als Rohrachse oder Achse mit beliebigem Profilquerschnitt ausgebildet und ohne Schubstreben mit auseinander gezogenen Lagerstellen am Rahmen abgestützt ist. Da hierbei die auftretenden Stösse nicht durch Schubstreben aufgenommen werden, werden Achse und Lagerung und damit auch das Lagergehäuse stark beansprucht. Schubstreben andererseits sind nur bei entsprechender Ausbildung und Länge wirksam und nehmen hierfür einen Raum in Anspruch, der beispielsweise bei Hackfruchtschleppern und Schleppern für ähnliche Zwecke freigehalten werden muss, also bei derartigen Schleppern nicht zur Verfügung steht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorderachse für Leichtbauschlepper, bei welcher unter Vermeidung von Schubstreben eine sehr vorteilhafte und gegen Stossbeanspruchung widerstandsfähige raumsparende Lagerung der Vorderachse dadurch ermöglicht ist, dass die Achse unmittelbar um das als Rahmentragrohr ausgebildete Verbindungsstück zwischen dem vorderen und hinteren Fahrgestellteil des Schleppers drehbar gelagert ist. Sie kann sich hierbei um ihre natürliche Drehachse, die durch das zentrale Rahmenrohr gegeben ist, verdrehen und zwar entweder unter Zwischenschaltung von Gleitlagern an sich bekannter Art oder von Gummifedern, die zugleich die auf- tretenden Stösse wirksam auffangen. Dank dieser Anordnung erhält man ausreichende Bodenfreiheit und unmittelbare Uebertragung der auftretenden Kräfte auf das eigentliche Rückgrat des Schlepperrahmens.
Die Vorderachse besteht vorzugsweise aus einem rohrförmigen Mittelstück mit nach oben angesetztem Lagergehäuse. In dieses Mittelstück können von beiden Seiten die mit den beiden Rädern verbundenen Achsrohre eingesteckt werden, wobei die Ausgestaltung zweckmässig so getroffen wird, dass die Spurweite mit Hilfe von Längsschlitzen und Klemmbolzen verstellt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel eines Schleppers mit Vorderachse nach der Erfindung ist in der Zeichnung in rein schematischer Form dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht mit Schnitt durch eine Achse mit Gleitlager,
Fig. 2 eine Stirnansicht hierzu mit senkrechtem Schnitt durch das Lager,
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1 für eine Achse mit Abfederung durch elastische Ringe.
Mit 1 ist in beiden Fällen der Motorblock bezeichnet, mit 2 die Vorderräder, mit 3 der als Tragrohr ausgebildete Verbindungsrahmen mit dem Hinterachsteil 4.
Die Vorderachse besteht aus dem rohrförmigen Mittelteil 5 mit Lagergehäuse 6 und den beiden Achsrohre 7, die in die Enden des Rohres 5 eingeschoben sind, wobei sie mit Hilfe von Längsschlitzen 8 und Klemmschrauben 9 innerhalb der erforderlichen Grenzen der Spurweite verstellt werden können. Innerhalb des Gehäuses 6 befinden sich zwei Gleitlager 10, mit welchen sich die Achse unmittelbar gegen das Rahmenrohr 3 abstützt.
Anstelle der Gleitlager 10 sind bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ringförmige Gummifedern 11 zwischen dem mit der Vorderachse verbundenen Lagergehäuse 12 und dem Kupplungsgehäuse 1 bzw. der Flanschmuffe 13 eingelegt, die auf Schub beansprucht werden und die auftretenden Stösse in allen Richtungen elastisch auffangen.

Claims (6)

1) Vorderachse für Leichtbauschlepper, dadurch gekennzeichnet, dass sie ohne Schubstreben unmittelbar um das als Rahmentragrohr (3) ausgebildete Verbindungsstück zwischen dem vorderen und hinteren Fahrgestellteil (1 bzw. 4) des Schleppers drehbar gelagert ist.
2) Vorderachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse mittels Gleitlagern (10) auf dem Rahmenrohr (3) gelagert ist.
3) Vorderachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse elastisch auf dem Rahmenrohr (3) gelagert ist.
4) Vorderachse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse mit Gummifedern (11) auf dem Tragrohr gelagert ist.
5) Vorderachse nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem das Lager enthaltenden Mittelteil (5) Achsrohre (7) mit den Achsschenkeln der beiden Vorderräder (2) achsial verschiebbar angeordnet sind derart, dass die Spurweite verändert werden kann.
6) Vorderachse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (5) der Achse als rohrförmige Hülse ausgebildet ist, in der Achsrohre (7) mittels Klemmbolzen (9) und längsgeschlitzten Endstücken in jeder Lage festgeklemmt werden können.

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