DEP0044988DA - Verfahren zur Herstellung von Äthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Äthern

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DEP0044988DA
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Germany
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alkylolamines
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr. Marl Weber (Kr. Recklinghausen)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
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Description

Es wurde gefunden, dass man Äther von Alkylolaminen erhalten kann, wenn man Alkylolamine der Formel in der R(sub)1 eine Alkylolgruppe, R(sub)2 und R(sub)3 Wasserstoff oder einen organischen Rest bedeuten, in Form ihrer Alkaliverbindungen mit einer aromatischen Halogenmethylverbindung umsetzt.
Geeignete Alkylolamine sind die durch Umsetzung von Alkylenoxyden, insbesondere Äthylenoxyd, mit Ammoniak, primären oder sekundären Aminen erhältlichen Verbindungen, vor allem das Mono-, Di- und Triäthanolamin. Als aromatische Halogenmethylverbindungen kommen die Benzylhalogenide, wie Benzylchlorid und Benzylbromid, ferner deren Substitutionsprodukte, z. B. o-, m- und p-Chlorbenzylchlorid, in Betracht, ferner Halogenmethylnaphthaline, Halogenmethyltetrahydronaphthaline und allgemein solche Verbindungen, die durch die als Chlormethylierung bezeichnete Umsetzung erhältlich sind. Die Alkylolamine werden mit der der Anzahl der freien Wasserstoffatome am Stickstoff mindestens äquivalenten Menge Alkalihydroxyd und je nach der Anzahl der Hydroxylgruppen, die in dem Alkylolamin vorhanden sind bzw. die man davon veräthern will, mit weiteren Mengen Alkalihydroxyd umgesetzt, wobei man vorteilhaft in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels arbeitet, das zur Entfernung des vorhandenen bzw. entstandenen Wassers geeignet ist. Inerte Lösungsmittel dieser Art sind z. B. Xylol, Äthylbenzol, ferner Äther, Ketone und andere, unter den Reaktionsbedingungen beständige Verbindungen.
Die Bildung der Alkaliverbindungen der Alkylolamine erfolgt bei Temperaturen oberhalb etwa 100°, besonders günstig sind Temperaturen zwischen 120 und 150°. Nach der Bildung der Alkaliverbindungen wird die umzusetzende aromatische Halogenmethylverbindung in der erforderlichen Menge zugesetzt und die Umsetzung bei Temperaturen oberhalb 100° durchgeführt. Das bei der Umsetzung entstehende Alkalihalogenid kann durch Filtrieren oder durch Behandeln mit Wasser entfernt werden. Die Äther der Alkylolamine werden in guten Ausbeuten und meist schon in genügend reiner Form erhalten, können aber vielfach durch Destillation, gegebenenfalls im Vakuum, noch weiter gereinigt werden. Sie stellen Zwischenprodukte dar und können beispielsweise auch als Weichmachungs- u. Gelatinierungsmittel für Polyvinylchlorid u. a. Kunststoffe verwendet werden.
Beispiel 1
596 Teile Triäthanolamin, 960 Teile 50 %ige Natronlauge und 700 Teile Xylol werden in einer Rührapparatur zum Sieden erhitzt, wobei die übergehenden Dämpfe kondensiert, das dabei abgeschiedene Wasser abgetrennt und das Xylol wieder in die Apparatur zurückgegeben wird. Nach 20 Stunden sind 529 Teile Wasser übergegangen. Darauf lässt man bei einer Temperatur von 145 - 150° innerhalb 5 Stunden 1540 Teile Benzylchlorid zutropfen, wobei weitere 145 Teile Wasser übergehen. Man hält weitere 3 Stunden lang auf 150°, filtriert nach dem Abkühlen von ausgeschiedenem Kochsalz ab und destilliert im Vakuum. Man erhält 95 Teile eines zwischen 60 und 180° bei 0,5 mm Druck siedenden Vorlaufes und 1580 Teile des Tribenzyläthers des Triäthanolamins, der im Vakuum von 0,5 mm Druck zwischen 200 und 210° übergeht. D(exp)20(sub)4: 1,0694, Stockpunkt -52°.
Beispiel 2
Setzt man, wie im Beispiel 1 beschrieben, 420 Teile Diäthanolamin, 960 Teile 50 %ige Natronlauge, 700 Teile Xylol und 1540 Teile Benzylchlorid um, so erhält man 645 Teile des Dibenzyläthers des N-Benzyldiäthanolamins, der im Vakuum von 5 mm bei 190° übergeht.
D(exp)20(sub)4: 1,0627, Stockpunkt -41°.
Beispiel 3
Setzt man, wie in Beispiel 1 beschrieben, 468 Teile N-n-Butyl-äthanolamin, 640 Teile 50 %ige Natronlauge, 1000 Teile Xylol und 1025 Teile Benzylchlorid um, so erhält man 960 Teile des Benzyläthers des N-n-Butyl-benzyläthanolamins, der im Vakuum bei 0,5 mm bei 170 - 180° destilliert.
D(exp)20(sub)4: 0,9851, n(exp)20(sub)D: 1,5299, Stockpunkt
Beispiel 4
Setzt man, wie in Beispiel 1 beschrieben, 644 Teile N-n-Butyl-diäthanolamin, 640 Teile 50 %ige Natronlauge, 1000 Teile Xylol und 1025 Teile Benzylchlorid um, so erhält man 1130 Teile des Dibenzyläthers des N-n-Butyl-diäthanolamins, der im Vakuum bei 0,5 mm bei 180 - 185° übergeht.
D(exp)20(sub)4: 0,9987, n(exp)20(sub)D: 1,5202, Stockpunkt

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von Äthern von Alkylolaminen, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkylolamine der Formel in der R(sub)1 eine Alkylolgruppe, R(sub)2 und R(sub)3 Wasserstoff oder einen organischen Rest bedeuten, in Form ihrer Alkaliverbindungen mit einer aromatischen Halogenmethylverbindung umsetzt.

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