DEP0044907DA - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbringen von Faserstoff-Flocken auf mit Klebstoff belegte Unterlagen zum Zwecke der Erzeugung von samt-oder plüschähnlichen Belägen auf Unterlagen beliebiger Art.
Das Aufbringen soll mit Hilfe von Druckluft geschehen, ähnlich dem Spritzen mit der Spritzpistole, nur ergeben sich hier, da nicht Flüssigkeiten aufgetragen werden sollen, sondern vielmehr feste Stoffe, wenn auch in Flockenform, besondere Probleme. Diese werden erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass man die Flocken während des Absaugens durch die Druckluft aufwirbelt. Das Aufwirbeln erfolgt durch in den Vorratsraum eingeführte Druckluft, deren Strom naturgemäss verhältnismässig stark ist, jedenfalls erheblich stärker, als die Saugwirkung der Auftragsdüse.
Bei einer Spritzpistole zum Auftragen der Flocken ist erfindungsgemäss infolgedessen eine in den Vorratsraum führende, regelbare Druckluftleitung vorgesehen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Spritzpistole.
Die Spritzpistole besteht aus der Druckluftleitung 1 mit der Düse 2, dem Vorratsraum 3 und einer von diesem zur Düse führenden Saugleitung 4. Von der Druckluftleitung 1 führt eine Zweigleitung 5 in den Vorratsraum 3. Die Zweigleitung 5 besitzt sehr geringen Querschnitt und ist durch ein Organ 6 regelbar.
Das Auftragen der Flocken auf die mit Klebstoff belegte Unterlage vollzieht sich in ähnlicher Weise, wie das Auftragen von Flüssigkeit, nur wird im vorliegenden Falle durch die Leitung 5 dem Vorratsbehälter ein schwacher Luftstrom zugeführt. Dieser hat zur Folge, dass in dem über dem Behältervorrat eine Aufwirbelung der Flocken erfolgt, sodass in diesem Leerraum ein gleichmässig verteiltes Flockenluftgemisch vorliegt. Dieses Flockenluftgemisch, das die Flocken in sehr geringer Konzentration enthält, wird durch die Saugwirkung der Düse 2 angesaugt und zusammen mit dem Luftstrom des Druckrohres 1 auf die zu belegende Unterlage gestäubt.
Wenn man auch darauf bedacht ist, völlig getrocknete Flocken zu verwenden, so hat sich doch gezeigt, dass ein gleichmässiges Auftragen, wenn eine Aufwirbelung im Vorratsraum 3 nicht vorliegt, nicht gelingt. Es würden durch den Saugluftstrom periodisch grösseren und kleinere Büschel oder Ballen von Flocken mitgenommen, ein gleichmässiges Belegen einer Unterlage durch Aufspritzen oder -stäuben wäre auf diesem Wege nicht möglich.
Dagegen lässt sich durch die Aufwirbelung ein stets annähernd in seiner Zusammensetzung gleichbleibendes Luftfaserstoffgemisch erzeugen, mit der Wirkung, dass auch die durch die Pistole pro Zeiteinheit aufgetragene Menge annähernd die gleiche ist, gleichen Luftdruck an der Düse natürlich vorausgesetzt.
Das den Vorratsraum 3 umfassende Gefäss besteht aus durchsichtigem Stoff, z.Bsp. aus Polyvinylchlorid-Harz. Die Durchsichtigkeit des Behälters ist beim Aufbringen von Faserstoffen unter Verwendung von Druckluft auf mit Klebstoff belegte Flächen deshalb erforderlich, weil nach unerwartetem Aufbruch des Vorrates während des Spritzens die Klebstoffunterlage bis zur neuen Füllung zu sehr angetrocknet wäre, um einen unsichtbaren und nicht erkennbaren Übergang zwischen dem Belag des ersten Arbeitsganges und dem Belag des zweiten Arbeitsganges zu schaffen.
Besteht das Gefäss jedoch aus durchsichtigem Stoff, so kann der Benutzer bei Beginn seiner Tätigkeit ohne weiteres feststellen, ob der Inhalt zum Belegen der zu belegenden Fläche ausreicht; ein unerwartetes Unterbrechen des Spritzvorganges tritt hier nicht ein.
Natürlich würde auch ein Schauglas in einem nicht durchsichtigen Behälter genügen.
Claims (5)
1.) Verfahren zum Aufbringen von Faserflocken auf durch Klebstoff belegte Unterlagen vermittels Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß man die Flocken während des Absaugens durch den aufzubringenden Druckluftstrom aufwirbelt.
2.) Pistole zum Auftragen von Flocken nach Anspr. 1.) und 2.), bestehend aus einer Druckluftdüse und einer von dieser zur Vorratskammer führenden Saugleitung, gekennzeichnet durch eine in die Kammer führende Druckluftleitung.
3.) Pistole nach Anspr. 1.), dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftleitung regelbar ist.
4.) Pistole nach Anspr. 1.) bis 3.), dadurch gekennzeichnet, dass deren Vorratsbehälter aus durchsichtigem Stoff besteht.
5.) Pistole nach Anspr. 1.) bis 4.), dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter ein Schauglas trägt.
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