DEP0044410DA - Wellrohr-Längenausgleicher - Google Patents

Wellrohr-Längenausgleicher

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DEP0044410DA
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DE
Germany
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equalizer
shafts
corrugated pipe
compensator
wall
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alex Torspecken
Original Assignee
Vereinigter Rohrleitungsbau (Phoenix-Märkische) G.m.b.H., Düsseldorf
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Description

Die bekannten zum Ausgleich von Längenänderungen an Rohrleitungen dienenden Wellrohr-Längenausgleicher (Kompensatoren) besitzen üblicherweise Arretierungen in Form mehrerer auf dem verteilter langer Bolzenschrauben. Die auf den Bolzenenden aufgeschraubten Muttern bewirken eine Begrenzung der Ausdehnung in Längsrichtung, indem sie an Verlängerungen der Flansche des Längenausgleichers anstoßen.
Die Wellrohr-Längenausgleicher gemäß der Erfindung weisen eine erheblich vereinfachte Form auf. Bei ihnen kommen die Bolzenschrauben und die Verlängerungen der Flanschen im Wegfall. Die Elemente, die eine Begrenzung der Längendehnung bewirken, sind erheblich näher zur Achse des Ausgleichers gelegt. Sie bestehen aus streifen- und rohrförmigen Stücken, die an der Innenwandung des Ausgleichers axial verlaufen, auf der einen Seite der Wellen des Wellrohrs befestigt, z. B. angeschweißt sind und auf der anderen Seite der Wellen mit einem oder mehreren Länglöchern versehen sind, in die ein an bzw. in der Wand des Ausgleichers befestigter Anschlag eingreift. Dieser Anschlag kann aus einem Bolzen, einer Stiftschraube, einem Stück Flacheisen oder dgl. bestehen. Bei Ausgleichern mit sogenannten Leitrohren dient das Leitrohr als Mittel zur Arretierung. Anstelle der rohr- und streifenförmigen Elemente können auch gleichartige Mittel z. B. im Inneren des Ausgleichers entsprechend angebrachte Bolzenschrauben, die in einem aus der Innenwand herausragenden Auge gleiten, verwendet werden.
In der Zeichnung sind zwei Beispiele von Wellrohr-Längenausgleichern gemäß der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Ausgleicher mit Leitrohr 1, das an der einen Seite 2 der Wellen 3 am Ausgleicher befestigt ist, auf der anderen Seite 4 Langlöcher 5 besitzt, in die ein Flacheisen 6 eingreift. Die Länge des Loches und die Längenabmessung des Flacheisens begrenzen die Dehnungsmöglichkeiten des Ausgleichers. Fig. 2 zeigt einen Ausgleicher ohne Leitrohr, der stattdessen Flacheisenstreifen 7 besitzt, die an einem Ende 8 befestigt, am anderen Ende je ein Langloch haben, in das ein Flacheisen 6 eingreift.
In Fig. 3 ist zum Vergleich ein Wellrohr-Ausgleicher üblicher Bauart mit Bolzenschrauben 9 dargestellt, die in Verlängerungen 10 der Flansche 11 gelagert sind und die Begrenzung der Bewegung des Ausgleichers durch die Muttern 12 bewirken.
Wie sich aus den Zeichnungen ohne weiteres ersehen lässt, bietet die Bauart gemäß der Erfindung erhebliche Vorteile. Es wird nicht nur an Werkstoff und Platz gespart, sondern auch höhere Betriebssicherheit erzielt, zumal die Bolzenschrauben wegen der Höhe der Wellen einen erheblichen Abstand von der Achse haben müssen und bei ungleichmäßiger einseitiger Beanspruchung eine starke Belastung der betreffenden Schrauben und der Flanschverlängerungen auftritt.

Claims (3)

1.) Wellrohr-Längenausgleicher für Rohrleitungen, gekennzeichnet durch axial im Inneren des Ausgleichers sich über die Wellen erstreckende Mittel zur Begrenzung der Dehnung des Ausgleichers.
2.) Ausgleicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitrohr auf der einen Seite der Wellen an der Innenwand des Ausgleichers befestigt ist und an der anderen Seite der Wellen axial Länglöcher besitzt, in die ein aus der Innenwand des Ausgleichers herausragender Anschlag eingreift.
3.) Ausgleicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Seite der Wellen an der Innenwand des Ausgleichers Flacheisen befestigt sind, die an der anderen Seite der Wellen ein Langloch besitzen, in die das ein aus der Innenwand des Ausgleichers herausragender Anschlag eingreift.

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