DEP0044355DA - Lösungen - Google Patents

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DEP0044355DA
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Inventor
Wilhelm Dr. Marl Dietrich (Kr. Recklinghausen)
Werner Dr. Marl Volmer (Kr. Recklinghausen)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
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Description

In der Patentanmeldung P 6501 IVd/12s (im Patent ...) werden (sind) Lösungen von Salzen alkylierter Naphthalinsulfonsäuren beansprucht (geschützt), die aliphatische Hydroxylverbindungen enthalten. Man kann so in der Kälte homogene übersättigte Lösungen von Salzen der erwähnten Sulfonsäuren herstellen.
Es hat sich nun gezeigt, dass die heissen konzentrierten Lösungen der als Wasch-, Reinigungs- und Netzmittel verwendeten Salze alkylierter Benzolsulfonsäuren bei der Abkühlung ebenfalls Abscheidungen von Bodenkörpern zeigen und dass man in Anwendung des Verfahrens der Patentanmeldung P 6501 IVd/12s diese Abscheidung weitgehend verhindern kann, wenn man den Lösungen wasserlösliche aliphatische Hydroxylverbindungen zusetzt.
Zweckmässig wählt man solche aliphatische Hydroxylverbindungen, die einen genügend hohen Siedepunkt besitzen, damit sie nicht beim Zusatz zur heissen Lösung der Salze verdampfen.
Besonders geeignete Verbindungen sind Glykol, Diglykol, Polyglykole und die entsprechenden Monoalkyläther, ferner Butanol, Aethylbutanol. Auch niedrig siedende Alkohole, wie Methanol, Aethanol und Propanol, kann man verwenden, wenn man sie den zur Vermeidung von Verdampfungsverlusten mehr oder minder abgekühlten konzentrierten Lösungen, die bereits Ausscheidungen von Bodenkörpern zeigen können, unter Rühren zusetzt. Die zu verwendenden Mengen lassen sich von Fall zu Fall leicht ermitteln. Man benötigt im allgemeinen mindestens 2 1/2 % an aliphatischer Hydroxylverbindung, bezogen auf die zu stabilisierende Lösung.
Beispiel 1
Die 30 %ige Lösung des Natriumsalzes einer Alkylarylsulfon- säure, hergestellt beispielsweise durch Umsetzen von Benzol mit einem Gemisch aus Decyl-bis-tetradecylchlorid in Gegenwart von Aluminiumchlorid und anschliessender Sulfonierung, scheidet beim Abkühlen unter 55° eine mit sinkender Temperatur zunehmende Menge Bodenkörper aus. Setzt man zu 100 Gewichtsteilen der erwähnten heissen Lösung 10 Gewichtsteile des Aethyläthers des Diglykols, so tritt erst beim Abkühlen auf Temperaturen unterhalb 8° eine schwache Trübung auf. Setzt man auf 100 Gewichtsteile einer 20 %igen Lösung des genannten Natriumsalzes 5 Gewichtsteile des genannten Aethers zu, so kann man bis auf 5° abkühlen, ehe eine Trübung zu beobachten ist. Gibt man zu 100 Gewichtsteilen der genannten 30 %igen Lösung 10 Gewichtsteile des Aethylglykolmonoeäthyläthers, so wird eine Trübung erst beim Abkühlen auf 3° feststellbar.
Beispiel 2
Zu 100 Gewichtsteilen der in Beispiel 1 verwendeten 30 %igen Lösung werden 10 Gewichtsteile 1.3-Butylenglykol gegeben. Eine Trübung erfolgt erst beim Abkühlen auf Temperaturen unterhalb 13°. Setzt man zu einer 20 %igen Lösung des in Beispiel 1 genannten Salzes 5 % Butylenglykol, so beginnt die Lösung sich bei 10°, bei einem Zusatz von 5 % Glykol bei 14° zu trüben.
Die heisse 30 %ige Lösung des Ammoniumsalzes der in Beispiel 1 verwendeten Sulfonsäure scheidet beim Abkühlen auf Temperaturen unterhalb 45° Bodenkörper ab. Setzt man auf 100 Gewichtsteile der Lösung 10 Gewichtsteile des Monoäthyläthers des Diglykols, so trübt sie sich erst bei -3°. Ein Zusatz von 5 Gewichtsteilen des Monoäthyläthers des Glykols setzt das Eintreten der Trübung auf Temperaturen unterhalb -1° herunter, während auf Zusatz von 5 bzw. 10 Gewichtsteilen Glykol eine Trübung bei Temperaturen von 14° bzw. 0° eintritt.

Claims (1)

  1. Lösungen von Salzen alkylierter Benzolsulfonsäuren, gekennzeichnet durch einen Gehalt an wasserlöslichen aliphatischen Hydroxylverbindungen.

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