DEP0044058DA - Induktivitätsabstimmung für Hochfrequenzgeräte mit mehreren Abstimmbereichen - Google Patents

Induktivitätsabstimmung für Hochfrequenzgeräte mit mehreren Abstimmbereichen

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DEP0044058DA
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English (en)
Inventor
Hans Dr. h.c. Vogt
Original Assignee
Vogt & Co., Erlau bei Passau
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Description

Es ist bekannt, für die Induktivitätsabstimmung bei Hochfrequenzgeräten mit mehreren Abstimmbereichen Eisenkernspulen mit veränderlicher Eintauchtiefe des Eisenkerns für die Abstimmung der einzelnen Bereiche zu benutzen. Die Verstellantriebe für die einzelnen Eisenkerne sind bei solchen bekannten Anordnungen von verschiedener Ausführungsart. Bevorzugt kommen dabei Antriebe zur Verwendung, bei denen der Eisenkern oder auch mehrere hintereinander liegende Eisenkerne mittels Schnurantrieb in an sich bekannter Weise verstellt werden. Es gehört zu den gesammelten Erfahrungen beim Bau von Hochfrequenzgeräten, dass der Schnurantrieb einem besonderen Verschleiss unterliegt und somit die Gefahr von Abstimmungenauigkeiten auch bei der Benutzung eines solchen Antriebes für die Verstellung der Eisenkerne bei Induktivitätsabstimmung gegeben ist. Bevorzugt werden die Eisenkernspulen für die Abstimmung des Vorkreises und des zugehörigen Oszillatorkreises antriebsmässig zusammengefasst, womit die Bedingung erfüllt ist, dass die Eisenkerne der beiden Abstimmkreise in völliger Abhängigkeit voneinander verstellt werden. Schon geringe Abweichungen in der Gleichförmigkeit der abhängigen Verstellwege führt zu erheblichen Abstimmverzerrungen. Bei Schnurantrieben ist die Gefahr einer solchen Abstimmungenauigkeit z.B. durch Dehnung der Antriebsschnur, Gleiten der Schnur auf der Antriebsrolle o.dgl. besonders groß-Auch ist im Falle einer Zerstörung der Antriebsschnur o.dgl. die herstellungsmässig bedingte genaue Verstellabhängigkeit zwischen mehreren in einem Schnurantrieb zusammengefassten Eisenkernen nur mit größter Reparatursorgfältigkeit wieder zu erzielen, was in den meisten Fällen eine Durchführung solcher Reparaturen bei der Herstellungsstätte erforderlich macht.
Die Erfindung geht davon aus, die an sich bekannten Vorzüge der Induktivitätsabstimmung mit veränderlichen Eisenkernspulen in betriebssicherer und aufbaumässig günstiger Weise zu verwirklichen. Erfindungsgemäß ist bei Induktivitätsabstimmungen für Hochfrequenzgeräte mit mehreren Abstimmbereichen und mittels Eisenkernspulen mit veränderlicher Eintauchtiefe des Eisenkernes erfolgender Abstimmung die Gestaltung und der Aufbau der Abstimm- und Mittel so getroffen, daß die Eisenkerne der einzelnen Abstimmbereiche oder Abstimmbereichgruppen kolbenartig in ihren Spulenträgern verschoben werden, und die Verschiebung mittels einseitig an den Kern angreifender Schiebegestänge erfolgt. Diese Schiebegestänge müssen in sich eine genügende Steifigkeit aufweisen und sie sind zweckmässig von Drähten oder profilierten Metallbändern gebildet. Die Schiebegestänge sind Verbindungsmittel zwischen den Eisenkernen und Kreisscheiben, die achsial hintereinander auf der Verstellantriebswelle angeordnet sind. Dabei soll es gleichgültig sein, ob die achsial hintereinander liegenden Kreisscheiben gleiche oder unterschiedliche Durchmesser besitzen, wodurch der Verbindungspunkt vom Drehmittelpunkt entsprechend der Durchmesserunterschiede eine unterschiedliche Entfernung aufweist und sich daraus zwischen den einzelnen Eisenkernen unterschiedliche Verstellgeschwindigkeiten bei gleichmässiger Betätigung des Verstellantriebes ergeben. Auf diese Weise ist es möglich, bei vorbestimmter Skalenlänge für die einzelnen auf der Skala verzeichneten Wellenbereiche unterschiedliche Verstellempfindlichkeiten zu erzielen, was sich insbesondere für die Einstellung innerhalb der kurzen oder ultrakurzen Wellenbereiche güngstig auswirkt. Für das Erreichen einer möglichst spielfreien Verstellbewegung der Eisenkerne auch bei der Umkehrung der Verstellrichtung, wird man die Kreisscheiben so ausbilden, dass sie an ihrem Umfang Führungsrillen o.dgl. nach der Art eines Schnurlaufes bilden. Die Schiebegestänge werden durch ihre feste Verbindung mit den Kreisscheiben bei der Verstellung dieser Scheiben je nach der Verstellrichtung am Scheibenumfang auf- oder abgewickelt. Dadurch, dass die Schiebegestänge auf ihrem Verstellweg, insbesondere ausserhalb der Spulenträger in Rillen o.dgl. der die einzelnen Aufbauelemente tragenden Montageplatte o.dgl. gegen Durchbiegen oder seitliches Ausweichen gesichert, geführt sind, wird bei genügender Steifigkeit der Schiebegestänge eine absolut genaue Kernverschiebung für die Induktivitätsabstimmung erreicht.
Es ist ein besonderes Merkmal der Erfindung, das die für die Verstellung der Eisenkerne zur Anwendung kommenden Verstellmittel keinem besonderen Verschleiss unterliegen, wie es z.B. bei Schnurantrieben der Fall ist. Diese Forderung ist auch dann erfüllt, wenn man an dem freien Ende des/als Kolben wirkenden Eisenkernes eine Zugfeder angreifen lässt, die den mittels Schiebegestänge in dem Spulenträger verschieblichen Eisenkern bei jeder Verschiebestellung unter einer geringen Zugspannung hält, wodurch auch die letzte Möglichkeit eines toten Spieles ist dem Verstellantrieb des Eisenkernes ausgeschlossen wird.
Ein besonders günstiges Aufbauelement für die Verwirklichung der Erfindungsmerkmale ist dann gegeben, wenn die Spulenträger als Führungsrohre für die Kolbenkerne ein- oder beiderseitig eingespannt an einer Montageplatte angeordnet sind und diese Platte zusätzlich die Aufbauteile des Kernantriebes, der Abstimmspulen und der Antriebseinrichtung für die Stationsanzeige zu einer auswechselbaren Baueinheit vereinigt. Dabei soll es gleichgültig sein, wie viele Spulenträger als Führungsrohre für die Kolbenkerne einseitig eingespannt an der Montageplatte angeordnet sind und ob diese Spulenträger strahlenförmig oder in sonst geeigneter Weise von der Montageplatte getragen werden. Besonders zweckmässig kann es sein, die Spulenträger als einseitig eingespannte Isolierrohre in paralleler Zuordnung zueinander beiderseitig an der Montageplatte so anzuordnen, dass der von der Platte getragene Verstellantrieb für die Eisenkerne beim Einsetzen der Baueinheit in ein Gerätechassis an der Skalenfront in der Mitte liegt, wodurch sich günstige Aufbau- und Antriebsverhältnisse für die Stationsanzeige ergeben.
Es liegt im Rahmen der Erfindungsmerkmale, auf den als Führung für die Eisenkerne dienenden Spulenträgern in der Kernverstellrichtung hintereinander mehrere Spulen anzuordnen, die in bekannter Weise entsprechend ihrem zugehörigen Abstimmbereich untereinander verschiedene Durchmesser, verschiedene Wicklungsausbildung oder auch verschiedene Längen bezw. Windungszahlen aufweisen können. Sind z.B. die Abstimmspulen für den Vorkreis und den Oszillatorkreis eines Abstimmbereiches hintereinanderliegend auf einem Spulenträger angeordnet, so wird man zur Erzielung einer absoluten Verstellabhängigkeit der zugehörigen Eisenkerne, diese unter Benutzung eines Verbindungsgestänges mechanisch starr miteinander so koppeln, dass sie bei ihrer Verstellung nach der Art eines starren Doppelkolbens wirken.
Selbstverständlich wird man die auswechselbare Baueinheit nach der Erfindung so gestalten, dass sie aufbaumässig eine möglichst vielseitige Verwendung bezüglich der verschiedenen marktgängigen Gerätetypen zulässt und es können auch zusätzliche Aufbaumittel, wie z.B. der Wellenumschalter, feste Abstimmspulen oder Block-Kondensatoren, die schaltungsmässig in unmittelbarer Zusammenwirkung mit der Induktivitätsabstimmung stehen, von der Montageplatte der Baueinheit mitgetragen werden.
Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind in den Abbildungen der Zeichnungen dargestellt.
Abb. 1 zeigt in prinzipieller Darstellung die Verwirklichung des Erfindungsgedankens. Das Trägerrohr 1 für die Abstimmspule 2 ist gleichzeitig als Führung für den kolbenartig verschieblichen Eisenkern 3 ausgebildet. An diesem Kern greift einseitig das Profilband 4 als Schiebegestänge an. Dieses Schiebegestänge ist am Umfang der Kreisscheibe 5 befestigt und es wird bei der Verstellung dieser Scheibe in der einen oder anderen Drehrichtung mittels der Antriebswelle 6 in einer am Umfang der Kreisscheibe 5 vorhandenen Führungsbahn auf- oder abgewickelt. Mit 7 ist die Montageplatte für den Eisenkernverstellantrieb angedeutet und es bildet diese Platte gleich- zeitig eine Führungsrille 8 für das Schiebegestänge 4, damit diese bei seiner Verstellung gegen seitliches Ausbiegen gesichert ist und die Verstellbewegung des Eisenkernes 3 in völligem Gleichlauf mit der Verstellbewegung der Kreisscheibe 5 erfolgt.
Das Schiebegestänge 4 kann von einem Runddraht entsprechend Abb.3 gebildet sein, der am Umfang der Kreisscheibe 5 und im Bereiche der Montageplatte 7 eng geführt, bei seiner Verstellung gegen Durchbiegen gesichert ist.
Besonders zweckmässig ist die Verwendung eines metallischen, federelastischen Bandes als Schiebegestänge mit einer Profilgebung, wie sie in Abb.2 dargestellt ist. Durch die Federelastizität des Bandmaterials legt sich dasselbe bei seinem Aufrollen auf die Kreisscheibe 5 flach an den Umfang dieser Scheibe an und es nimmt auf der geradlinigen Verstellstrecke sein Bogenprofil wieder an, wodurch dieses Profil Band 4 eine für den vorbestimmten Verwendungszweck besonders günstige, große Steifigkeit besitzt. Das Profilband 4 wird in der Führungsrille 8 der Montageplatte 7 so eingespannt geführt, dass das Bogenprofil ein sicheres Anliegen des Bandes bei jeder Verstellbewegung des Eisenkernes 3 gewährleistet und damit ein Durchbiegen oder Ausweichen des Schiebegestänges 4 sicher vermieden ist.
Als Befestigung des Schiebegestänges, gleichgültig, ob es von einem Runddraht (Abb.3) oder einem Profilband (Abb.2) gebildet ist, wird in einfacher Weise eine Verbindung am Umfang der Kreisscheibe 5 gewählt, bei welcher die Kreisscheibe 5 mit einer Bohrung 9 nahe dem Scheibenumfang versehen ist, die über einen engen Schlitz mit der Führungsnut für das Schiebegestänge 4 am Scheibenumfang in Verbindung steht. Durch einfaches Anbiegen einer entsprechenden Öse wird das Schiebegestänge 4 in die Bohrung 9 der Kreisscheibe 5 eingehangen. Dieses Einhängen erfolgt am einfachsten durch seitliches Eindrücken der Verbindungsöse des Schiebegestänges 4 in die Bohrung 9 der Kreisscheibe 5.
In welch einfacher Weise bei der Verwirklichung der Erfindungsmerkmale eine Induktivitätsabstimmung für mehrere Abstimmbereiche aufgebaut sein kann, zeigt Abb.5 als Beispiel. Die Montageplatte 7 ist in diesem Fall Träger des Antriebes für die Verstellung der Eisenkerne 3a, 3b, und 3c. Zur Erzielung eines den einzelnen Abstimmbereichen angepassten Abstimmverlaufes sind die Schiebegestänge 4a,4b und 4c an achsial hintereinanderliegenden Kreisscheiben 5a, 5b und 5c mit unterschiedlichen Durchmessern befestigt und es bilden diese Scheiben in gleicher Weise wie bei der Ausführung nach Abb.1 an ihrem Umfang Führungsbahnen für die Schiebegestänge 4a,4b und 4c. Durch die unterschiedlichen Scheibendurchmesser ergibt sich bei gleichmässiger Verstellung der Antriebswelle 6 für die Kreisscheiben 5a, 5b und 5c, eine unterschiedliche Verstellgeschwindigkeit für die Eisenkerne 3a, 3b und 3c. Die mit diesen unterschiedlichen Verstellgeschwindigkeiten mögliche Anpassung des Abstimmverlaufes an den vorbestimmten Verstellweg der Stationsanzeigeeinrichtung kann selbstverständlich durch unterschiedliche Ausbildung und Bemessung der für die einzelnen Bereiche benutzten Eisenkernspulen noch im weiteren Maße verbessert werden. Zusätzlich zu den Kreisscheiben 5a, 5b und 5c ist die
Scheibe 10 als Antriebsscheibe für die Stationsanzeige mit auf der Antriebswelle 6 für die Eisenkernverstellung angeordnet. Die Verschiebung des Stationsanzeigers 11 erfolgt in der gleichen Weise wie die Verschiebung der Eisenkerne der Spulen mittels des als Schiebegestänge wirkenden Profilbandes 12, das am Umfang der Scheibe 10 befestigt ist und sich bei der Verstellung der Scheibe 10 je nach der Verstellrichtung am Umfang dieser Scheibe auf- oder abwickelt.
Den Zusammenbau der Kreisscheiben mit der Antriebsvorrichtung für die Stationsanzeige zeigt Abb.6 im Schnitt. Die Montageplatte 7 ist von einem Pressteil gebildet, in das die einzelnen Kreisscheiben 5a, 5b und 5c zusammen mit der Kreisscheibe 10 für den Antrieb des Stationsanzeigers 11 eingebettet sind, und es werden diese eingebetteten Kreisscheiben durch die aufgeschraubte Deckplatte 13, gegen achsiales Spiel gesichert, gehalten und geführt. Dadurch ist mit einfachsten Mitteln eine gute Gewähr für die Erzielung der Führungsbahnen für die Schiebegestänge der Eisenkerne und des Stationsanzeigers gegeben. Die Deckplatte 13 bildet gleichzeitig die Lagerung für die Antriebswelle 6 der Eisenkernverstellung und sie ist in an sich bekannter Weise mit einem Gewindehals versehen, der das Einsetzen dieses Bauelementes in die Bohrung der Gehäusefrontplatte 14 ermöglicht. 15 ist die Befestigungsmutter für das von der Montageplatte 7 getragene Bauelement und 16 der Drehknopf für die Verstellung der Eisenkerne und des Stationsanzeigers.
Abb.7,8 und 9 zeigen eine besonders zweckmässige Anordnung für die Gestaltung eines auswechselbaren Bauelementes, bei dem alle Aufbauteile für die Induktivitätsabstimmung und den Antrieb für die Stationsanzeige von einer Montageplatte getragen sind. Die Kreisscheiben 17 und 18 sind auch hier achsial hintereinander auf der Antriebswelle 19 angeordnet und es sind die Führungen für die Kolbenkerne von Isolierrohren 20,21,22 gebildet, die einseitig eingespannt, von dem Montageteil 23 getragen werden. Zur Sicherung gegen Durchbiegen o.dgl. sind diese Führungsrohre für die Kolbenkerne auch an ihrem dem Montageteil 23 gegenüberliegendem Ende durch eine Schiene 24 gehalten und es ist diese Schiene 24 zweckmässigerweise über eine Tragplatte 25 mit dem Montageteil 23 verbunden. Die Montageleiste 26 ist Trägerin für die einzelnen Abstimmbereiche mit vorgesehenen Trimmerkondensatoren 27 und der Lötösen 28 für die Verbindungsanschlüsse. Die von den Isolierrohren 20,21 und 22 getragenen Spulen sind in Anpassung an ihren zugehörigen Abstimmbereich untereinander unterschiedlich gewickelt oder sie haben unterschiedliche Durchmesser und unterschiedliche Längen. Das Isolierrohr 21 ist z.B. Träger von vier in der Verstellrichtung der Kolbenkerne hintereinander angeordneter Kurzwellenspulen,von denen je zwei zu einem Abstimmbereich zusammengefaßt sind. Alle in diesem Rohr vorhandenen Eisenkerne 29a, 29b, 30 a und 30 b sind durch ein starres Gestänge 31 miteinander nach Art von Doppel - oder Mehrfachkolben starr gekuppelt. Die mittels des Schiebegestänges 32 bei der Verstellung der Antriebswelle 19 auf den Eisenkern 29a übertragene Verstellbewegung wird mechanisch starr gekuppelt und bewegungsabhängig auf die übrigen Eisenkerne 29 b, 30a und 30b übertragen. Es ist also für mich die mittels der Eisenkerne 29a, 29b, 30a und 30b mögliche
Regelung von zwei Kurzwellenbereichen lediglich die elektrische Umschaltung auf die einzelnen Wellenbereiche notwendig. Der Antrieb und die Verstellbewegung der zu diesem Kurzwellenbereichen gehörenden Eisenkreise bleiben in jedem Fall die gleichen. Von dem Isolierrohr 20 sind ebenfalls in der Verstellrichtung der Eisenkerne 33a und 33b hintereinanderliegend die zu einem Abstimmbereich gehörenden Spulen 34a und 34b angeordnet. Die Spule 34a ist für die Abstimmung des Eingangskreises und die Spule 34b für den zugehörigen Oszillatorkreis vorgesehen. In Anpassung an ihre Verwendungszwecke sind die Spulen 34a und 34b unterschiedlich gewickelt und sie weisen untereinander unterschiedliche Durchmesser auf. Das Isolierrohr 22 trägt die Abstimmspule 35a und 35b, die in diesem Fall als zu dem Langwellenbereich gehörend angenommen sind. 36a und 36b sind die zugehörigen Eisenkerne, die auch in diesem Fall durch das Verbindungsgestänge 37 mechanisch starr und bewegungsabhängig miteinander gekoppelt sind. Für die Verstellung der zu unterschiedlichen Abstimmbereichen gehörenden Eisenkerne 33a, 33b und 36a, 36b ist nur eine Kreisscheibe vorhanden und es sind beide Schiebegestänge 38 und 39 am Umfang der Kreisscheibe 17 so gefestigt und geführt, dass sie sich je nach der Verstellrichtung der Scheibe 17 an deren Umfang auf- oder abwickeln. Die Verstellmöglichkeit für jeden der mittels der Scheibe 17 abzustimmenden Bereiche beträgt nahezu 180°, was für eine genügend feinstufige Abstimmung der einzelnen Bereiche ausreichend ist. 40 ist die auf der Antriebswelle 19 für die Eisenkernverstellung mit angeordnete Antriebsscheibe für die Stationsanzeige.
Abb.9 ist eine Seitenansicht des Bauelementes nach dem Abb. 7 und 8. In diesem Bauelement sind die Abstimmittel für vier verschiedene Abstimmbereiche und den Antrieb für die Stationsanzeige zusammengefasst. Dabei soll es gleichgültig sein, wie im einzelnen die Skala o.dgl. für die Stationsanzeige diesem Bauelement zugeordnet ist.

Claims (3)

1. Induktivitätsabstimmung für Hochfrequenzgeräte mit mehreren Abstimmbereichen, bei der die Abstimmung mittels Eisenkernspulen mit veränderlicher Eintauchtiefe des Eisenkerns erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisenkerne der einzelnen Abstimmbereiche oder Abstimmbereichgruppen, kolbenartig in ihren Spulenträgern verschoben werden, die Verschiebung mittels einseitig an den Kernen angreifender Schiebegestänge, z.B. Profildrähten, Profilbändern o.dgl. erfolgt und die Gestänge mit Kreisscheiben verbunden sind, die achsial hintereinander auf der Verstellantriebswelle so angeordnet sind, daß sich die Schiebegestänge der Kerne bei der Verstellung er Scheiben nach Art eines Schnurlaufes o.dgl. in einer Führungsbahn am Scheibenumfang auf - oder abwikkeln.
2. Induktivitätsabstimmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenträger als Führungsrohre für die Kolbenkerne einseitig eingespannt an einer Montageplatte angeordnet sind und diese Platte zusätzlich die Aufbauteile des Kernantriebes, der Abstimmspulen und der Antriebseinrichtung für die Stationsanzeige zu einer auswechselbaren Baueinheit vereinigt.
3. Induktivitätsabstimmung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebegestänge für die Kolbenkerne von federelastischen metallischen Bändern mit Bogenprofil (Abb.2) gebildet sind.
Gestrichen
Neue Ansprüche siehe Seite 17
1.) Induktivitätsabstimmeinrichtung für Hochfrequenzgeräte mit mehreren Abstimmbereichen, bei der die Abstimmung der einzelnen Bereiche oder Bereichgruppen mittels kolbenartig in den Trägern der zugehörigen Spulen verschiebbarer Massekerne erfolgt, an denen die Kernverstellmittel nach der Art von Schiebegestängen angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebegestänge sich bei der Kernverstellung nach Art eines Schnurlaufes o.dgl. am Umfang der den Kernantrieb bildenden, auf der Verstellantriebswelle angeordneten Kreisscheiben auf- und abwickeln.
(weitere Ansprüche 2 und 3)

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