DEP0043379DA - Schnellverschluß für Gürtel, Riemen, Bänder und Seile - Google Patents
Schnellverschluß für Gürtel, Riemen, Bänder und SeileInfo
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Description
ΡΛ336177-2λ5 50
Lschw ei g, den 28". U5 » 50.
Aktenzeichens ρ 43 379 YH Braunschweig
Als gebräuchlichster StoffgürtelverSchluß ist die normal«tdrei~ stegige Gürtelschnalle mit Stoffspiegel bekannt^ bei welcher das
eine Ende des Gürtels am Hittelsteg der Gürtelschnalle befestigt ist, während das andere Ende durch die Gürtelschnalle durchsu*-
fädeln ist und im gastrafften Zustand© durch Reibungswirkung mehr oder weniger festgebremst wird* Ebenso muß zum Lösen der VerbincL*-
dung das ganze freie Gürtelende "wieder aus der Gürtelschnalle he* ausgezogen werden» Diese Gürtelschnalle ist noch am häufigsten in
Anviienäunge Sie muß jedoch als veraltet angesehen werden. Es gibt bereits Giirtelschnallen5welehe ein Abhaken des am Mittelsteg befestigten
Gürtelendes gestafc ten* Damit entfällt bereits das lästige Ein- und Ausfädeln des freien Gürtelendes, und der Stoffgurtel wird
geschont* Jedoch ist man genötigt, die lösung der Verbindung unter Zuhilfenahme "beider Hände auf der Gürtelinnenseite zu bewerkst el*-»
ligen»
Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung einen universellen Schnellverschluß für Gurt el, Ri emen* Bänder und Seile aus biegsamen
Material, wie Spinnstoffen,Leder und Kunststeffen, oder aueh Setten, welcher mit einem Minimum an technischem Aufwand eine höchstmögliche
Einfachheit, Schnelligkeit und Vielseitigkeit der Ter— j^chlußbetätigung erlaubte Dies wird gemäß Erfindung dadurch ermöglichst, daß auf dem einen Bade des Gürtels die normale Gürtelschnalle
mit an der Gürtelinnenseite liegendem Mittelsteg lose aufgeschoben ist,und das andere Gürtelende den erfindungsgemäßen
nach außen weisenWaken aufweist,welches zum Schließen des Verschlusses in den Mittelsteg der Gürtelschnalle von innen nach
außen einzuhängen ist und durch bloßes Verschieben der Gürtel*« schnalle in der Hakenrichtung mit einer Hand infolge der geeignet
gestalteten Reib— und Kraftverhältnisse an dieser Beweegung nicht teilnimmt ,sondern infolge der Wirkung 4ä der Gürtelspannkraft
vollends selbsttätig aus der Gürtelschnalle nach innen herausgedrückt bez"w, gelöst wird. Näheres ist aus der Zeichnung ersichtlich.
/ y
Abbildung 1 Eeigt im Längsschnitt einen mit dem erfindungsgemäßen Verschluß ausgestatteten Stoff gürtel Λ ρ Slit 2 ist das freie, durch
eine übliche Gürfcelschlauf e 3· durchgesteckte Inde des Gürtels bezeichnet j mit 4 das normalerweise fest mit dem Mittelsteg 5 der
üblichen dreistegigen Gürtelschnalle 6 verbundene Ende des Gürtels*
f 43 379 fll - 2 -
Es ζeigens
1 bis 3 Verschlußstellungen. "beim Schließen und Offnea im
Schnitt, '
Ab, 4 bis 6 Ausführungsformen des Terschlußhakens* Erfinduiigsgemäß ist nun 4 nicht fest verbunden mit dem Mittelsteg
5,, sondern trägt einen besonders gestalteten Haken 7j"welcher zum Schließen-'der Verbidnung von innen nach außen in den· Mittelsteg
'-;5 eingehakt wird* Es zeigt sich nun,daß der eingehängte Haken die auf den··-Gürtel einwirkende Gürtelschließkraft noch verstärkt .,und
■dai/'der Gürtel in beiden Eichtungen jreguli er fähig bleibt. Sum ••'.•-öffnen der Schellenverbindung ist lediglich notwendig, mit einer
V|Sand die. Gürtelschnalle 6 einige Zentimeter in der eingezeichneten rüffnungsrichtung 12 zu bewegen. Diese Bewegung hat' erfindungsgemäß
zur SOLg-e'j daß der Haken 7 sich selbsttätig aus dem Bteg 3 "*»
- Görtr©±sr*c^ä*©· aushaktβ Diese Firkung dor Anordnung kommt folgender
maßen zustande ,(Ab4 2) ι Im geschlossenen und gespannten Gürtel
harr-schen die Kräfte· P* *'P3 V Diese erz-eugen u. a. die auf "den
l 8 des Hakens ■ f einwirkende Kraft^Px^^tsd ^
Pl,welche vom Mittelweg 5^^Jf die'Innenseite 9N-■ ■-, ' " ./ ■.
."''des ,',Hakens ^--^iiiwirkt,,*· Da die Größe von P,^1 etwa derjenigen von
.'.1P1. ent spricht'·,-"kommt es nunmehr lediglich darauf an, daß der Eei
''-'bungskdöffizient ziYiischen dem -Gürtelbandteil IO und der ""Seite 8 in der eingezeichneten relativen Bewegungsrichtung 11 beider
Heile größer ist, als der Reibungskoeffizient einschl. so^iger , Kräfte zwischen Hakeninnenseite $ und dem Mittelsteg 5* Dadurch
bleibt bei einer Yeraschiebung 12 der Gürtelschnalle 6 der Haken mit den Sürtelbandteil 10 in Haftreibungsschluß,und der Kittelsteg
x 5 wird seinerseits in der Bewegungsrichtung 13 aus dem Haken 7 -herausbewegt ( Ab. 3 )* Bei r'rreichung der Stellung der ¥erschluß«
glieder gemäß Ab» 3 schnellt die Kraft P, den Haken 7 in der Be-
- -wegungsrichtung 14 vollends aus der Gürtelschnalle 6 selbsttätig heraus. Die Besonderen fieibungs- und Kraftverhältnisse auf der Ober*-
seit© 8 und der Unterseite 9 des Hakens 7 können auf verschiedene Weise erreicht werden« Die verwendeten Materialien spielen eine
gewisse Bolle, jedoch können alle in .Frage kommenden angewendet werden . Wichtiger ist die bewußte Vergrößerung des
E eibungsko effizient en zwischen dem den Mittelsteg umschlingenden Güfcrtelbandteil 10 und der Hakenaufßenseite 8, isas erfahrungsgemäß
bereits durch Vorhandensein der Kante 15 ( Ab. 2 ) bewirkt wirds anderenfalls ist die Anordnung mehrerer solcher Kanten ( hintenein*-
ander angeordneter Sägezähne) an der Hakenausßenseite 8,vergleiche Ab» 3, ein sichereres und befriedigendes Mittel*
Aktenzeichen : ρ 45 379 YII
Zur Verkleinerung der Reibungskraft zwischen dem Hakeninnenteil 9 ' ,und dem'.Mittelsteg 5 wird dem Haken 7 zweckmäßigerweise eine ge—
wisse He igung öl, gegenüber der. Schnallenebene (. Richtung 12) gegeben,. sodaß durch die schräge J?lache 9 des Hakens infolge der Kraft, P^
eine in der, Richtung 12 liegend© Kraftkomponente' erzeugt wird* welche der Reibung zwischen der Hakeninnenseite 9 und dem Mittel**
steg 5 entgegenwirkt»
Erfahrungsgemäß ist die Anwenedung eines der beiden aufgezeigten Mittel zur tssonderen Gestaltung der Eraftverhältnisse am Haken ausreichend«
Empfehlenswert ist jedoch die Anwendung beider Mittel, sodaß ein'einzige Querkante 15, Ab, 2, und die Verwirklichung eines
Winkels am Haken von etwa 0 - 30 ° mit geringsten technisch&a,. Mitteln-die Funktion sicher gewährleistet» Der linke! soll jedoeh
möglichst Selbsthemmung von der Hakeninnenseite 9 gegenüber dem 'Mittelsteg 5 unter der Kraft P^.garantieren«
Ab« 4 zeigt den prinzipiellen Grundriß des Hakens 7«^eiiere wesentliche Bestandteile sind der Schlitz 1$ zur Befestigung mit dem
Gurtelende 4 und einem Lappen 16,welcher verhindert,daß zwisehen Gürtelende 4 und Haken 7 eine Gelenkverbindung besteht* Schlitz. 18.·:
entfällt,wennn&er Haken 7 an das Gürtelende 4 angenäht oder ange**'' klemmt wird.
Eine besondere geschmackliche Form des Hakens. 7 bei verringerten vyerkzeugkosten ergibt sich unter Verwendung? einer runden Umrißform,
sofern-der Haken gestanzt wird, (Ab^) * itestigkeitserhöhend und form« verschönernd wirkt ein rechtwinkliches, Aufbiegen der Steg© 17·
Selbstverständlich „kann der Haken auch im. Preß— oder Spritzguß erstellt
werden. Auch die Erstellung als Drahtartikel ist möglieb, (Ab. 6)ο Als Gürtelschnalle 6 kann jede, handelsübliche lärm verwendet
werden,sodaß auch bereits im Gebrauch befindliche Gürtelschnallen lediglich durch Ilinzufügung des erfindungsgemäßen 'Hakens
in den erfindungsgemäßen S-chnellverschluß umgewandelt v.erden können«
Claims (1)
- Aktenzeicnea» p. 43 579 ΓΑ J j 6 1 / 7«? 7 K h ilPafcentan sjo r ü e h ® , ,-,I9 SehnellTerachlaB für Gürtel* Kiemens Bänder und Seil® aus biegsam@n Material wie Spinnstoff Sn9Ie der-und Kunst-Stoff en? gekennz eich« net durch eine auf das ©in® Gärtelende so aufgeschobene normale dreistegig© Gürtelschnalle ( 6 ) mit Reibsperrwirkung,daß deren beide Außensteg© nach außen und der Mittelsteg nach innea su liegen komm es und einen nach außen gerichteten Haken (7) am anderen Gürtelend© t ■welcher zum Schließen des Verschlusses in den Mittelsteg (5) von innen eingehängt wird und durch bloßes Verschieben der Gürtelschnalle (6) in der Hakenrichtung Infolge der geeignet gestalteten Reib- und Kraftverhältnisse an dieser Bewegung nicht teilnimmt und durch die Gürtelspannkraft P, vollends selbsttätig aus der Gürtelschnall® nach innen herausgedrückt bezw, gelöst wird«2» Schnellverschluß nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß der Reibungskoeffizient zwischen. Gürtelbandteil ( 10) und Hakenaußenseit«, (8)'durch sägezahnartige Gestaltung d.;r HakenäuBensaite' künstlieh vergrößert ist.3d Schnell Verschluß nach Ansruch 1S dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenteil (7) in seiner Einhakst ellung zur Ebene der Gürtelschnalle (;6)r einen positiven ftinkelöC? bildete4« Schnellversehluß nach den Ansprüchen if2»3?5?dadurch gekennzeichnet daß der Haken (7) aus einer mit einem Schlitz (IS) versehenen Platte mit angebogenem Haken und zur Vergrößerung der Steifigkeit abge*- kanteten Stegen (17)?so^ie einem in der Gürtelumnaht liegenden Lappen (16) besteht $ (Ab,* 5)»5» Sohne 11 Verschluß nach den Ansprüchen 1?2 und 5»gekennzeichnet durct eine kombinierte Anwendung der Anordnungen nach den Ansprüehea 2 und J ,6* Schnellver Schluß nach den Ansprüchen 1*2,3 und 5 j gekennzeichnet dureh einen aus Draht bestehenden Haken (7)β 7o Schnellverschluß nach den Ansprüchen 1»2f3,5j dadurch gekennz ei©!*» net,daß der Haken (7) in Preß- oder Spritzguß erstellt ist,Braunschweig, den 28* *>. 1950«
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