DEP0043158DA - Einrichtung für eine Exztenterpresse zur Stanzung und Lochung von Blechen und Werkstücken - Google Patents

Einrichtung für eine Exztenterpresse zur Stanzung und Lochung von Blechen und Werkstücken

Info

Publication number
DEP0043158DA
DEP0043158DA DEP0043158DA DE P0043158D A DEP0043158D A DE P0043158DA DE P0043158D A DEP0043158D A DE P0043158DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
lever
press
flywheel
revolutions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl.- Ing. Dr.-Ing. Bonn Meinicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Beschreibung
einer Gesohwindigkeitseteuerung für eine Kszenterjiresse.
In der Metallwarenindustrie benutzt man beim Stanzen oder Lochen von Blechen Jxzenterpressen,die mit 80 bis 200 Umdrehungen je Minute des Schwungrades und in der lisenindustrie mit etwa 40 bis 100 Umdrehungen eines Rädervorgeleges die kreisende Bewegung über ein Ixzenter in eine auf- und abgehende des Oberstempels übertragen.
Bei den ixzenterpressen liegt um die kraftgetriebene Antriebswelle eine für die Hubhöhe einstellbare Jlrzenterbuehs θ . lit dieser wird den praktischen Erfordernissen entsprechend während des Stillstands der Presse die Jeweilige Hubhöhe, die sich meistens zwischen 10 bis 100 mm bewegt, eingestellt. Unabhängig von dieser linstelluag bleiben die Umlaufzahlen, äan kann zwar in einigen Fällen die Umlaufzahl durch eine zwei- oder dreistufige Riemenscheibe von einem Zwisehenvorgelege aus ändern. Diese Xnderung steht aber in keinem Zusammenhang mit der Hubhöhe.
B®i den Exzenterpressen mit Schwungrad geht man von der Betrachtung aus, daß bei diesen durch die übliche Bemessung der Schwungradwucht dem Oberwerkzeug ein derartig groBes Arbeitsvermögen übermittelt wird, von dem an Stanzarbeit bei Ourohlaufbetrieb etwa 20$, bei Binzelhub 30-40$ benötigt werden. Bei dieser starken Bemessung scheint es unnötig, die Äxzenterpresse durch weitere konstruktive Einrichtungen bei verschiedenen Hubhöhen auf ein maximales Arbeitsvermögen zu bringen.
Die Abgabe eines 20 bis 40$ Arbeitsvermögens gilt aber nur für eine mittlere, fest angenommene Hubhöhe und Hubanzahl. Bei extremen Hubhöhen,z.B. bei der zur Vermeidung von Fingorunfallen geforderten 8 mm Hubhöhe, trifft dies nicht mehr zu. Hierbei steigt durch die geringe Auftreffgeschwindigkeit des Oberwerkzeugs die Stanzarbeit gegenüber einer mittleren Hubhöhe auf das zwei- bis dreifache an, so daß die Presse stehen bleiben kann. Umgekehrt wird bei sehr großen Hubhöhen eine unnötig große Wucht übertragen, die schädigend auf die Presse wirkt und zudem einen unnötig starken Ständerbau erfordert. Die das
Arbeitsvermögen einer Sszenterpresse entscheidenden Betrachtungen müssen auf den Oberstemyel gelegt werden. Ihre Auswertung hängt bei einer gegebenen Sohwungradwucht oder Motorleistung Ton der Geschwindigkeit und Stellung des Berkzeugs ab.
Unter Ausschluß der Beibung verläuft das Arbeitsvermögen der !Exzenterpresse nach dem Snergieprinzip ^ ■ rnfH-jQ. Setzt man für m etatt des Gewichtes G die Hassenkraft 3? der sich bewegen den Teile wie SKsenterstange9 Stößel, Ierkzeug ein,wie dies in der Praxis bei Sxzenterbewegungen üblich ist, so bleibt wegen d©r fest gegebenen Massenkräfte P nur eine Änderung des Arbeits Vermögens in der Geschwindigkeit übrig. Iird nun durch einen bestimmten Anlaß die Hubhöhe verkleinert,so muß trotz gleichbleibender Umlauf zahl nach dem Snergieprinzip das Arbeitsvermögen der Exzenterpressen abfallen. Außerdem wird die vom Schwungrad abgegebene Wucht oder das vom Baderrorgeleg© übertragene Arbeitsvermögen durch Ixzenter- und Steiapelreibung sowie Erschütterungen weiter verringert. Bei sehr kleinen Hubhöhen treten dabei groß© Gefahrenmomente für die Presse ein.
Mit zunehmender Stempelgeschwindigkeit werden auch die Zeit t und der Seg s kleiner, weil das zu stanzende Stück auf dem letzten Wegstück herausbricht bevor der Qberstempel die volle Btansgutstärk© durchlaufen hat. Man muß deshalb bestrebt sein, um ein kleines Arbeitsdiagramm zu erhalten, die Gescliwindigke^ soweit wie möglich zu steigern,damit s und t kleine Werte annehmen* Grenzen für die Stempelgesehwindigkeit sind nur in der Stempelabnutzung und in der Transportmöglichkeit gegeben.
Da bisher in der Praxis die Hubhöhe geändert,die Umlaufzahlen aber ungeändert oder nicht in Abhängigkeit der Hubhöhe eingestellt ν,· er den, erhält man nicht die günstigste Auf treff geschwindigkeit des Oberwerkzeugs und damit große Verluste im Arbeitsvermögen und starke Reibungen oder schädliche Pressenersehütterungen. Diese Nachteile werden durch die nachfolgend beschriebene und in der Abbildung dargestellte Konstruktion behoben:
An der Exzenterbuchse {l£ wird wie bisher die fixzentrizität und damit die Hubhöhe des Oberwerkzeugs 42^ eingestellt.Darauf wird die Presse am Schwungrad von Hand oder kurz vom Motor

Claims (1)

  1. durchgedreht, so daß sie einen Hiedergang ausführt. Beim Niedergang des Stößels versetzt der hieran befindliche Anschlag über einen Hebelarm k3\ ein Zahnrad k <0\ in eine von der Größe des Niederganges abhängige Umdrehung. Damit die Betätigung des Hebels 45^ nur einmal erfolgt und beim Aufwärtsgang des Stößels nicht rückgängig gemacht wird, ist der Hebel in einem Drehpunkt kuppelbar gelagert, so daß eine erneute Betätigung des Zahnrades nur durch Sinrücken des Handhebels i7)f erfolgen kann. Über ein Getriebe k 8^ wird die Drehung des Zahnrades k&^ aufgenommen und auf eine Spindelf9f übertragen. Diese Spindel verändert die Lage des Motors 410^ so, daß dieser über ein stufenloses Getriebe \W\ den Kegel desselben veränderlich aufnimmt und dadurch die Übersetzung zur Riemenscheibe 1ξ\2.\ regelt. Von der in Abhängigke^ vom Hebel £5)·, dem Getriebe kQK dem stufenlosen Motorgetrietoe StlXft laufenden Hiemenscheibe J(12t werden die zur Hubhöhe passenden Umlaufzahlen auf das Schwungrad ^1?^ oder Rädervorgelege übertragen. Durch passende Gestaltung dieser Slement® wird erreicht, daß der Oberstemj>el Jk2\ die zur Hubhöhe größte zulässige AbgangsgesehTiindigkeit einnimmt.
    Auf diese Weise werden die Umlaufzahlen des Sohwungrades oder eines Bädervorgeleges und die Hubhöhe so aufeinander abgestimmt, daß für den betreffenden Arbeitsgang der Press® das größtmögliche Arbeitsvermögen aufgebracht wird. Somit wird eine beträchtliche Inergie- und Arbeitszeitersparnis ermöglicht . Schließlich kann man wirtisohaf ti ich ohne energetische Verluste auch mit niedrigen Hubhöhen ©tanzen und verhüten, daß der die Presse Bedienende mit seinen fingern zwischen Ober- und Unt er stempel gerät.
    Patentanspruch: Einrichtung für eine Exzenterpresse zur Stanzung ind Loohung von Blechen und Werkstücken,dadurch gekennzeichnet, daß mechanisch oder elektrisch die Hubhöhe des iVerkzeuges und die Umlauf zahl des Schwungrades oder des Rädervorgeleges so zueinander eingestellt werden daß ein bestimmtes gleichmäßig großes,möglichst maximales Arbeitsvermögen der Exzenterpresse beim Auftreffen des Oberwerkzeuges auf der Oberseite des Arbeitsgutes aufgebracht werden kann.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202019106534U1 (de) Stahlblechfördermechanismus an einer Stanze
DE829082C (de) Mechanisch angetriebene Kniehebelpresse
DEP0043158DA (de) Einrichtung für eine Exztenterpresse zur Stanzung und Lochung von Blechen und Werkstücken
DE823832C (de) Einrichtung fuer eine Exzenterpresse zur Stanzung und Lochung von Blechen und Werkstuecken
DE933780C (de) Stripperkran
DE879598C (de) Pendelsaege, z. B. zur Herstellung von Tankholz
DE439858C (de) UEbertreibsicherung fuer Schachtfoerderung
DE4324963A1 (de) Blechhalter für einfachwirkende Pressen, insbesondere für mechanische Pressen und Transferpressen
DE495441C (de) Kniehebelpresse
DE866306C (de) Schwungradantrieb fuer Pressen, Stanzen und aehnliche Arbeitsmaschinen mit Exzenter-oder Kurbelwelle
DE616400C (de) Naehmaschine, bei der die sich drehenden Maschinenteile durch sich drehende Gegengewichte ausgewuchtet sind
DE249658C (de)
DE900204C (de) Ziehpresse
DE657996C (de) Gegenschlaghammer
DE2208008C3 (de) Hochgeschwindigkeits-Umformmaschine für Metalle
DE421497C (de) Reibscheibenspindelpresse
DE900563C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausbringen von Einzelteilen in Werkzeugmaschinen zur spanlosen Formung
DE683923C (de) Gattersaege
DE1634660B1 (de) Von Hand geführtes, motorisch getriebenes Stampfgerät
DE517914C (de) Kniehebelpresse
EP0138142B1 (de) Mehrstufenpresse mit zwei antreibbaren Transferschienen
DE228244C (de)
DE9089C (de) Stellvorrichtung für Formkasten
DE1634660C (de) Von Hand geführtes, motorisch getne benes Stampfgerat
AT88153B (de) Presse.