DE616400C - Naehmaschine, bei der die sich drehenden Maschinenteile durch sich drehende Gegengewichte ausgewuchtet sind - Google Patents

Naehmaschine, bei der die sich drehenden Maschinenteile durch sich drehende Gegengewichte ausgewuchtet sind

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DE616400C
DE616400C DEST49323D DEST049323D DE616400C DE 616400 C DE616400 C DE 616400C DE ST49323 D DEST49323 D DE ST49323D DE ST049323 D DEST049323 D DE ST049323D DE 616400 C DE616400 C DE 616400C
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DE
Germany
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rotating
sewing machine
rod
counterweights
needle bar
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DEST49323D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/30Details
    • D05B69/32Vibration-minimising devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

In Nähmaschinen treten Trägheitskräfte als Folge der Beschleunigung und Verzögerung von sich drehenden und von schwingenden Massen auf. Während die ersteren bekannterweise durch ein sich drehendes Gegengewicht einwandfrei aufgehoben werden können, kann man die von den schwingenden Teilen (Nadelstange, Greiferschlitten bei Zickzack- und Zierstichmaschinen usw.) herrührenden Kräfte durch den Einbau eines sich drehenden Gegengewichtes nur zum Teil zerstören, zum anderen Teil müssen die Kräfte vom Nähmaschinenarm oder Gestell aufgenommen werden. Das hat Erschütterungen zur Folge, welche die Haltbarkeit der Maschine beeinträchtigen, die Nerven der Näherin angreifen und bei Resonanz zwischen der Drehzahl der Maschine und der Eigenschwingungsfrequenz des Nähmaschinenarmes oder Gestells zur Betriebsunfähigkeit der Maschine führen können.
Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich geworden, diese schädlichen Kräfte vollständig aufzuheben. Die Trägheitskräfte entstehen dadurch, daß der Schwerpunkt der bewegten Teile der Maschine nicht in Ruhe bleibt oder daß die bewegten Massen ein Drehmoment auf die Maschine ausüben. Während, wie schon oben gesagt, bei sich drehenden Maschinenteilen das Gleichgewicht durch sich drehende Gegengewichte wiederhergestellt werden kann, so daß ihr Schwerpunkt in Ruhe bleibt und ein Drall nicht ausgeübt wird, wird das gleiche Ergebnis betreffs schwingender Maschinenteile nach der vorliegenden Erfindung dadurch erzielt, daß in Einführung einer an sich in der Mechanik bekannten Maßnahme die schwingenden Massen durch ein oder mehrere schwingende Gegengewichte ausgewuchtet werden. Dabei kann man schon vorhandene schwingende Teile so ausbilden, anordnen und antreiben, daß sie als Gegengewicht für andere wirken oder aber zusätzliche schwingende Massen in die Maschine einbauen.
Die Gegengewichte müssen in bezug auf Masse, Beschleunigung und Bewegungsrichtung so beschaffen sein, daß sie auf die Maschine eine ebenso große Kraft in entgegengesetzter Richtung ausüben wie der auszuwuchtende Teil, wobei zu beachten ist, daß der Angriffspunkt der beiden Kräfte der gleiche sein muß. Will man beispielsweise die Nadelstange auswuchten und hierzu nur ein Gegengewicht verwenden, so muß sich dieses gleichachsig mit der Nadelstange in entgegengesetzter Richtung bewegen, und es müssen in jedem Zeitpunkt die Produkte aus Masse und Beschleunigung von Nadelstange und Gegengewicht gleich sein. Das letztere ist der Fall, wenn — gleiche Masse vorausgesetzt — Nadelstange und Gegengewicht
durch zwei Sehubkurbelgetriebe angetrieben werden, welche gleich groß sind. Bei der Verwendung von zwei Gegengewichten brauchen sich diese nicht gleichachsig mit der Nadelstange zu bewegen, sondern nur parallel zu ihr. Bei drei oder mehr Ausgleichsgewichten müssen sich, diese nach bestimmten Gesetzen im Räume bewegen.
Bei Nähmaschinen mit zeitweise unter Vermittlung einer Stange gelüftetem Stoffdrücker kann z. B. die Stoiidrückeriüftungsstange als Gegengewicht gegenüber der Nadelstange ausgebildet werden.
In Fig. ι und 2 ist die Erfindung schemata tisch dargestellt.
Die Kurbel g mit der Pleuelstange Ii bilden den Antrieb zur Nadelstange d, während das zweite Schubkurbelgetriebe, bestehend aus der Kurbel g' und der Pleuelstange i, die Zwischenstange b antreibt, die gleichzeitig das Gegengewicht darstellt Γ diese liegt in Wirklichkeit gleichachsig mit der Nadelstange). Diese Zwischenstange b lüftet vermittels des Waagebalkens/ zeitweise die Federe und be- «5 lastet bzw. entlastet dadurch abwechselnd die Drückerstangee. Das Gewicht« ist das Ausgleichsgewicht für die sich drehenden. Massen im Nähmaschinenkopf.
Während bisher Zwischenstange und Nadelstange sich gleichzeitig auf und ab bewegten und der Waagebalken/ durch einen fest mit der Zwischenstange verbundenen Hebel ersetzt war, ist die Bewegung der beiden Stangen nunmehr entgegengesetzt. Da deren Beschleunigung nach dem Vorherigen in jedem Augenblick gleich sein muß, ist es bei der aus der Skizze ersichtlichen Anordnung erforderlich, daß das Verhältnis von Kurbelradius zur Länge der Pleuelstange bei beiden Antrieben gleich sein muß, d. h. es muß sein
: i.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι. Nähmaschine, bei der die sich drehenden Maschinenteile durch, sich drehende Gegengewichte ausgewuchtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hin und her schwingenden Maschinenteile durch ein oder mehrere hin und her schwingende Ausgleichsgewichte ausgewuchtet sind, die folglich derartig angeordnet sein bzw. bewegt werden müssen, daß der Schwerpunkt der beweglichen Massen relativ zur Maschine stets in Ruhe und der Drall der bewegten Massen in jedem Augenblick gleich Null sind.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch 1, deren Stoffdrücker zeitweise durch Vermittlung einer von der Armwelle aus angetriebenen Stange gelüftet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffdrückerlüftungsstange durch entsprechende Wahl ihres Antriebes, ihrer Anordnung und ihres Gewichtes das Ausgleichsgewicht gegenüber der Nadelstange bildet.
  3. 3. Nähmaschine nach Anspruch 2, bei der die Nadelstange und die Stoffdrückerlüftungsstange je von.einer Kurbel über eine Pleuelstange angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelradien und die Pleuelstangenlängen derart bemessen sind, daß das Verhältnis von. Hub zur Länge der Pleuelstange beim Nadelstangenantrieb gleich demjenigen beim Antrieb der Stoffdrückerlüftungsstange ist.
  4. 4. Nähmaschine nach Anspruch 1 mit Einrichtung zur Herstellung von Zickzacknähten, bestehend aus einer quer zur Nahtrichtung hin und her bewegten Nadel ■und einem entsprechend hin und her bewegten Greifer, gekennzeichnet durch, ein schwingendes Ausgleichsgewicht zur Auswuchtung des Greifers und seines Trägers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST49323D 1932-05-15 1932-05-15 Naehmaschine, bei der die sich drehenden Maschinenteile durch sich drehende Gegengewichte ausgewuchtet sind Expired DE616400C (de)

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FR784200D FR784200A (fr) 1932-05-15 1935-01-15 Equilibrage de masses en mouvement dans les machines à coudre

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DE616400C true DE616400C (de) 1935-07-27

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FR (1) FR784200A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960148C (de) * 1952-12-17 1957-03-14 Union Special Machine Co Naehmaschine, z.B. Mehrnadel-Doppelsteppstichnaehmaschine
DE1041336B (de) * 1956-03-15 1958-10-16 Emil Stutznaecker Fa Langarm-Naehmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960148C (de) * 1952-12-17 1957-03-14 Union Special Machine Co Naehmaschine, z.B. Mehrnadel-Doppelsteppstichnaehmaschine
DE1041336B (de) * 1956-03-15 1958-10-16 Emil Stutznaecker Fa Langarm-Naehmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
FR784200A (fr) 1935-07-22

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