DEP0042919DA - Vorrichtung zum Transportieren von Trockengut mittels übereinanderliegender, endloser Transportbänder - Google Patents
Vorrichtung zum Transportieren von Trockengut mittels übereinanderliegender, endloser TransportbänderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren von Trockengut mittels übereinanderliegender, endloser Transportbänder, von deren Förderende jeweils das Gut auf den Förderanfang des darunterliegenden Bandes fällt.
Zum Trocknen von kleinstückigem bzw. krümeligem oder faserigem Gut benutzt man bekanntlich unter anderem Behälter, in denen eine Reihe von übereinander angeordneten, ununterbrochen umlaufenden Förderbändern vorgesehen ist, wobei das auf das oberste Band aufgegebene Gut an den Umkehrstellen der Bänder von dem einen auf das darunterliegende Band fällt. Um dabei das Gut in möglichst gleichmäßiger Verteilung transportieren zu können, werden bekanntlich die zu trocknenden Stoffe durch geeignete Verteilervorrichtungen auf dem oberen Trum des zu oberst liegenden Transportbandes aufgelockert und ausgebreitet, um in diesem Zustand über die darunterlaufenden Förderbänder weitertransportiert zu werden. Dabei ist zu beobachten, dass sich das Trockengut trotz der Auflockerung auf dem
obersten Trum, auf den darunterliegenden Bändern zu dicht ablagert. Der Gedanke, auch oberhalb der oberen Trums der unten liegenden Bänder ähnliche Auflockerungsvorrichtungen vorzusehen, wie sie, als oberhalb des obersten Trums angeordnet, bekannt sind, ist abwegig, weil zwischen den einzelnen Förderbändern nicht hinreichend Platz ist und der Zwischenraum zwischen dem unteren Trum des oberen und dem oberen Trum des darunterliegenden Bandes möglichst durch entsprechende Heizvorrichtungen beheizbar sein muss.
Bei eingangs beschriebenen Transportvorrichtungen wird gemäß der Erfindung ein zu dichtes Ablagern des Trockenguts auf den Trums der unteren Bänder dadurch vermieden, dass der Antrieb der einzelnen Förderbänder so ausgestaltet ist, dass der Antrieb der einzelnen Förderbänder so ausgestaltet ist, dass das jeweils tiefer liegende Förderband mit größerer Geschwindigkeit umläuft als das jeweils darüberliegende Band. Dadurch wird erreicht, dass das abgeworfene Gut infolge der schnelleren Umdrehung des empfangenen Bandes in weniger dichter Streuung auf diesem zur Ablage gelangt, wobei die Umlaufgeschwindigkeit der Bänder jeweils der Art des Trockenguts angepasst werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, die einen Trocknungsbehälter auf der Zeichnung veranschaulicht, die einen Trocknungsbehälter mit drei übereinander angeordneten Förderbändern zeigt. Das jeweilige Gut wird bei E in den Behälter eingegeben und gelangt zunächst auf den oberen Trum des obersten Bandes 1, wo es mittels einer nicht gezeichneten Einrichtung, z.B. durch
sich drehende Schaufeln, aufgelockert und in Pfeilrichtung weitergefördert wird, um bei der Umkehr des Bandes 1 auf das darunterlaufende Band 2 zu fallen, welches schneller umläuft als das Band 1. Von Band 2 gelangt das zu trocknende Gut auf das unterste Band 3, welches wiederum schneller fördert als das darüberliegende Band 2, und von da zum Auslass A.
Wenn auch durch dieses Verfahren kein ganz so gleichmäßiges Ausbreiten des Trockenguts auf den Bändern 2 und 3 erreicht wird, wie das bei einem mechanischen Verteilen der Fall ist, so ist dennoch das Auseinanderziehen und damit die Vermeidung eines zu dichten Ablagerns des Trockenguts auf den oberen Trums der Bänder 2 und 3 von beachtlicher Bedeutung. Dass dabei infolge der schnelleren Förderung des Guts durch den Trockner die Trockenzeit gegenüber einem Betrieb mit drei Bändern, die gleich schnell umlaufen wie das oberste Band, verkürzt wird, ist ohne Einfluss, weil das Trocknungsmittel infolge der besseren Verteilung bzw. Auflockerung des Guts wirksamer auf dieses einwirken und die Trocknung gleichmäßiger gestalten kann.
Claims (1)
- Vorrichtung zum Transportieren von Trockengut mittels übereinanderliegender Förderbänder, von deren Förderende das Gut jeweils auf den Förderanfang des jeweils darunterliegenden Bandes fällt, gekennzeichnet durch derartigen Antrieb der einzelnen Transportbänder (1, 2), dass das jeweils tiefer liegende schneller als das darüber liegende Band umläuft.
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