DEP0042807DA - Mattenrost - Google Patents
MattenrostInfo
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Description
Postscheck-Konfo Essen 8734
Crast Brand» Düsseldorf, Völklingerstr*^·
Die Erfindung besieht sich auf einen Ma* teurost, wie er vornehmlich in Gestalt sich kreuzender und hochgestellter Metallstäbe
Tor oder in den Eingängen au Gebäuden, Fluren, Sälen* Zimmern oder dergl* iibor entsprechende Ausnehmungen in den Fuß boden
verlegt wird· Solche Mattenroste erfüllen so lange ihren Zwack, defl an den Schuhsohlen haftenden Schmutz zn entfernen,,
als die 3os töf f mingen frei und damit die schmalen Kanten der Roststäbe wirksam sind· Das ist aber bei häufig begangenen
Lattenrosten, insbesondere bei regnerisches Wetter und entsprechendem Torgelände seist nicht der Falle Insbesondere setzen sich
die Hoste im Winter bei -"-'rost und S ohne ο leicht sus was gerade
dann unangenehm ist, weil nun der Schnee und das Schneewasser in die Säume hereingetragen v/erden· Schließlich sind die bisher
bekannten Mat tönroste auch nur dasu bestimmt, die Schuhsohlen von Schmutz, Unrat und Sehne3 zu befreien, nicht afc r auoh
auf den Schuh selbst einzuwirken, durch den bekanntlich noch -viel Schmutz und Feuchtigkeit in die Wohnungen getragen wird*
Die Erfindung hat mm einen Mattenrost sum Gegenstand, 7er, nach völlig neuartigem Prinzip arbeitend und wirkend, die
obengekennzeichneten Nachteils der bekannten Hoste nicht nur völlig beseitigt, sondern auch auf den su reinigenden Schuh
selbst einwirkt und darüberhinaus noch auf die Fußpartiefifa, des Trägers« 3s wird nämlich mcli der Erfindung vorgeschlagen, den
Mattenrost von unterhalb eier iiostebsne her mit Warmluft zu belüften« Das kann in der verschiedensten Weise geschehen,
beispielsweise durch einen Föns den man seitlich vom liost einbaut
od^r auch durch Warmluft aus Zentralheizungen oder ähnlichen Anlagen anderer Art.
"Mattenrost0
Die ständige oder auch nur zeitweise Belüftung des Mattenrostes mit warmer Luft rermeidet zunächst das Zusetzen
der Rostfläche unbedingt sichere Bereite ?erschmutzte und verklebte Rostflächen werden nach Inbetriebnahme der Warmbelüftung
sehr schnell getrocknet und ihre Verschmutzungen alsdann abgestoßen» Beim Begehen des Rostes mit beschneiten oder gefrorenen Schuhen kommt es unmittelbar sum Auftauen des Schnees
und des Eises.» sodass dann nicht nur der Schuh gereinigt, sondern auch getrocknet wird. Bei kurzem Aufenthalt auf der Hostfläche
trocknen an der Warmluft auch die Kleider, ein Vorzug, der gerade im Winter und bei nassem Wetter τοη besonderer Bedeutung ist*
In der Zeichnung ist der lattenrost nach dieser Erfindung in einer beispielsweisekAusführungsforia perspektxvis ch
dargestellt:
Der Rost 1 besteht aus den hochkant gestellten Metallstäben 2S3? die durch eine kräftige kastenartige Umrandung 4
zusammengehalten und Yerspannt sind« Seitlich der Rostflache ist im gezeichneten Falle ein Warmluftgebläse 5 nach Art eines
Dons eingebaut dergestalt, daß es mit seineoi Luftaustrittstutzen die warme Luf+ gleichmäßig über die gesamte Rostfläche verteilt.
"Die Luft,7steigt dann durch die Rostspalte hoch, trocknet den zwischen den Spalten sitzenden Schmutz, der im Anschluß daran
abfällt, schmilzt etwaigen Schnee oder ^is aus den Rosten heraus und trocknet die Schuhe und auch die unteren Partien der
Kleider ihres Trägers,
Die Erfindung, die schlechthin durch einen Ha-ttenrost mit Warmbelüftung τοη unterhalb der Rostflache ϊιβγ gekennzeichnet
ist § ist unabhängig τοπ der Art und Weise der Warmluftefzeugung. sowie von der Zufuhr und der Art der Verteilung der Warmluft
über die gesamte Rostflächee Wichtig ist nur* daß letztere so bewerkstelligt wird» daß möglichst durch alle Rostspalten
τοη unten her Warmluft in den Raum über der Rostflache austritt«
Schließlich beschränkt sich die !Erfindung auGh nicht auf metallene Roste« Die Koste können aus jedwedem Werkstoff
"bestehen, sie müssen , wie schon beschrieben, nur die Eigenschaft haben, die warme Luft τοη unten her? und zwar in
gleichmäßiger Verteilung, über die Rostfläche aus dieser aus-
"lattenrost"
strömen lassen* Das können "beispielsweise auch aus Faserstoffen bestehende Matten tun» wenn diese Matten entsprechend lose
gewebt oder mit einer genügenden Anzahl von Öffnungen versehen sind* Unabhängig τοη der Erfindung sind f rnerhin die Form der
Rostfläche seihst t sowie die Ausbildung und Form der freien Rostquerschnitte. Zweckmäßig kann es dabei sein* diese üost—
querschnitte sich nach unten erweitern zu lassen, also den Rostkanal konisch zu gestalten, um das Freiarbeiten der Rostfläche
nach geschehener 'Trocknung zu erleiGhtrsrn«
Claims (4)
1) Mattenrost» insbesondere aus Metallstauben bestehende Rostmatte f dadurch gekennzeichnet» daß die Rostfläche der Matte
ständig oder zeitweise von unten her durch Warmluft belüftet ist,
2} Vorrichtung nach Anspruch 1,.. dadurch gekennzeichnet, daß der Warmlufterzeuger und dar Mattenrost ein einheitliches Bauelement
bilden*
3) Vorrichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß der
Mattenrost und die Warmluftquelle räumlich voneinander getrennt sind*
4) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 39 dadurch gekennzeichnet»
daß unterhalb der Rost fläche des Mattenrostes Einrichtungen zur gleichmäßigen Verteilung der Warmluft über die iiostfläche
vorgesehen sind, beispielsweise Verteiler oder Lsitbleche, Düsen, oder dergl.
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