DEP0042394DA - Schwingspulen-Haltekörper - Google Patents

Schwingspulen-Haltekörper

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DEP0042394DA
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English (en)
Inventor
Werner Lauf/Pegnitz Felix
Original Assignee
STEMAG Steatit-Magnesia AG, Porz/Rhein
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Description

Die Erfindung betrifft einen Haltekörper für die Schwingspule einer elektrodynamischen Vorrichtung zum Umwandeln von elektrischen Schwingungen in akustische und umgekehrt. Derartige Haltekörper haben folgende Aufgaben:
Sie müssen leicht sein und die Schwingspule sicher halten. Sie müssen aus unmagnetischem Werkstoff bestehen und gegen Temperaturschwankungen und Witterungseinflüsse unempfindlich sein. Bisher wurden die Haltekörper aus Papier oder imprägniertem Fasergewebe hergestellt. Solche Werkstoffe genügten, wenn die Haltekörper in Geräten eingebaut waren, die in geschlossenen Räumen verwendet wurden. Sie genügten aber nicht mehr, wenn die Geräte im Freien in Betrieb waren. Im Freien, oder auch schon an wenig geschützten Stellen, wie z.B. auf Bahnhöfen, ist die Beanspruchung der Haltekörper durch Feuchtigkeit besonders stark. Feucht gewordene Haltekörper aus Papier, Gewebe oder ähnlichen Stoffen, verändern ihre Abmessungen sowie ihre Schwingungseigenschaften und verursachen damit schlechte Klangwiedergabe, sogar Betriebsstörungen.
Diese unerwünschten Folgen werden dadurch vermieden, daß gemäß der Erfindung der Haltekörper aus einem keramischen Werkstoff besteht. Ein solcher wird durch Feuchtigkeit weder in seinen Abmessungen noch in seinen Schwingungseigenschaften verändert, so daß seine Verwendung in Geräten, die im Freien angebracht sind, unbedingt betriebssicher ist. Die Formstarrheit des keramischen Haltekörpers bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß der Luftspalt des Topfmagneten wesentlich kleiner gehalten werden kann als bei den nicht verzugssicheren bekannten Hartpapier - Haltekörpern.
Der Haltekörper nach der Erfindung kann in der Weise ausgeführt sein, daß er aus einem keramischen Rohr besteht, welches innen absatzlos verläuft und aussen an den Stirnflächen gleich starke Ränder aufweist, die einen im Aussendurchmesser schwächeren Innenteil begrenzen, von dessen Aussenfläche Nuten durch den längeren der beiden Ränder zu einer Stirnfläche führen.
Ein Ausführungsbeispiel eines solchen Haltekörpers zeigt Abb. 1. Das Rohr 1, dessen Innenfläche ohne Absatz verläuft, hat zwei Ränder 2, von denen der Längere zwei Nuten 3 aufweist, die von dem im Durchmesser schwächeren Innenteil 4 zu der einen Stirnfläche führen. Auf den Innenteil 4 wird die in der Abbildung nicht dargestellte Schwingspule aufgewickelt, deren Enden in den Nuten 3 liegen. Die Halterung der Schwingspule und ihrer Enden auf dem Haltekörper kann durch Verwendung eines witterungsbeständigen Klebstoffes besonders gesichert werden.
Der Haltekörper nach der Erfindung kann auch aus einem aussen und innen absatzlosen Rohr bestehen, auf dessen Aussenflächen ein ein- oder mehrgängiges Metall- oder Halbleiterband sowie innen und aussen je eine Zuleitung von dem Band zu den Anschlußstellen für die Sprechströme direkt aufgebracht sind. Ausführungsbeispiele eines solchen Haltekörpers zeigen die Abbildungen 2 und 3.
Die Haltekörper 5 und 10 verlaufen innen und aussen ohne Absatz und tragen ein- oder mehrgängige Bänder 6 und 11, die in der Zeichnung übertrieben dargestellt sind. Diese Bänder bestehen aus Metall oder einem Metall, in das Widerstandsmaterial zur Erhöhung des ohmschen Widerstandes eingelagert ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 befinden sich Löcher 7 - 9 im Haltekörper. Das eine Ende des Bandes 6 wird direkt zu dem Loch 7 geführt, während das zweite Bandende durch das Loch 9 auf der Innenfläche bis zu dem Loch 8 geführt ist. In die Löcher 7 und 8 werden dann die nicht dargestellten äusseren Anschlußdrähte eingelötet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist das eine Bandende bis zum Punkt 13 der einen Stirnfläche geführt, während das zweite Bandende um die andere Stirnfläche herum bei Punkt 12 innen bis zum Punkt 14 geführt ist. Die äusseren Anschlußdrähte werden bei 13 und 14 direkt angelötet.
Der Haltekörper nach der Erfindung wird in der Weise hergestellt, daß zunächst ein keramisches Rohr gefertigt wird, z.B. durch Ziehen, Pressen, Gießen oder Drehen. Dieses wird sodann gebrannt und nach dem Brennen erforderlichenfalls in kleinere Rohrstücke unterteilt. Schließlich wird das Rohr bzw. die einzelnen Rohrstücke auf das genaue Maß des Haltekörpers gebracht. Dies erfolgt vorzugsweise durch Schleifen. Das Aufbringen des Metall- oder Halbleiterbelages erfolgt nach einem Verfahren, wie es bei der Metallisierung von keramischen Körpern allgemein üblich ist, z.B. durch Spritzen, Aufbrennen, Aufdampfen oder Galvanisieren.

Claims (6)

1) Haltekörper für die Schwingspule einer elektrodynamischen Vorrichtung zum Verwandeln von elektrischen Schwingungen in akustische und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper aus einem keramischen Werkstoff besteht.
2) Haltekörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper aus einem keramischen Rohr besteht, welches innen absatzlos verläuft und aussen an den Stirnflächen gleich starke Ränder aufweist, die einen im Aussendurchmesser schwächeren Innenteil begrenzen, von dessen Aussenfläche Nuten durch den längeren der beiden Ränder zu einer Stirnfläche führen (Abb. 1).
3) Haltekörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper aus einem aussen und innen absatzlosen Rohr besteht, auf dessen Aussenflächen ein ein- oder mehrgängiges Metall- oder Halbleiterband sowie innen und aussen je eine Zuleitung von dem Band zu den Anschlussstellen für die Sprechströme direkt aufgebracht sind (Abb. 2 und 3).
4) Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein keramisches Rohr, z.B. durch Ziehen, Pressen, Gießen oder Drehen, hergestellt und nach dem Brennen auf genaues Maß gebracht wird.
5) Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Flächen durch Schleifen auf genaues Maß gebracht werden.
6) Verfahren zur Herstellung eines Haltekörpers nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Metall- oder Halbleiterbelag nach einem der in der Keramik üblichen Verfahren, z.B. durch Spritzen, Aufbrennen, Aufdampfen oder Galvanisieren, aufgebracht wird.

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