DEP0041665DA - Preßlufthammer mit vorn liegender Umsetzvorrichtung - Google Patents
Preßlufthammer mit vorn liegender UmsetzvorrichtungInfo
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Description
Bei Presslufthämmern treten infolge des Zusammenpralles des vorlaufenden Gehäuses mit dem zurücklaufenden Werkzeug Prellschläge auf, die vom Werkzeugträger übernommen werden und die sich dann besonders schädlich auswirken, wenn die Umsetzvorrichtung im vorderen Teil des Hammers untergebracht ist. Die Prellschläge werden bei den bekannten Ausführungen auf die Drallmutter der Umsetzvorrichtung geleitet, die zwar mit gehärteten Auflageflächen versehen ist, aber erfahrungsgemäss unter diesen Prellschlägen in ihr Widerlager hineingetrieben wird und auch selbst stark unter den Schlägen leidet.
Gemäss der Erfindung wird nun die Drallmutter von diesen Beanspruchungen vollständig entlastet, und zwar dadruch, dass die Umsetzbüchse oder der sonstige, zunächst den Prellschlag aufnehmende Teil diesen an eine Einrichtung zum Abfangen und Überleiten der Prellschläge auf das Gehäuse weitergibt. Zweckmässig besteht diese Einrichtung aus einer Entlastungsbüchse, die zwischen die Umsetzbüchse und das Gehäuse eingeschaltet ist, gegebenenfalls unter Anwendung schlagdämpfender Mittel.
In der Zeichnung ist eine solche Ausführung dargestellt.
Der Kolben 1 im Zylinder 2 überträgt durch seinen Schaft 3 den Schlag auf die Bohrstange 4. Wenn das Werkzeug zurückfedert, so trifft der Bund 5 mit der noch in der Vorwärtsbewegung befindlichen Büchse 6 zusammen und es entsteht ein heftiger Prellschlag. Dieser Schlag wird nun gemäss der Erfindung auf die Prellbüchse 7 übergeleitet, die ihn von der Drallmutter 8 ableitet und ihn an das Gehäuse 2 über den Teil 9 weitergibt. Die Drallmutter 8 kann mit beiderseitigem Spiel in das Gehäuse eingesetzt sein. Es wirken keinerlei Prellschläge auf ihre Stirnfläche, so das ein Einarbeiten dieser Mutter in das Gehäuse nicht mehr vorkommen kann. Zwischen den Büchsen 6 und 7 wird ein geringer Spielraum gelassen. Die Prellbüchse dient zugleich als axiale Begrenzung für die Drallmutter 8 und die Umsetzbüchse 6. Die Büchse 7 kann gegebenenfalls aus einem schlagdämpfenden Baustoff angefertigt sein. Es können auch solche dämpfende Mittel vor oder hinter die Büchse 7 geschaltet werden; die Büchse kann in sich federnd oder nach Art einer Ringfeder dämpfend ausgebildet sein.
Claims (4)
1. Presslufthammer mit vorn liegender Umsetzvorrichtung für den Schlagkolben, gekennzeichnet durch eine Entlastungsvorrichtung der Drallmutter von Prellschlägen.
2. Presslufthammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastungsvorrichtung aus einer Prellbüchse besteht, welche die Prellschläge vom Werkzeug auf das Hammergehäuse überleitet.
3. Presslufthammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung schlagdämpfender Mittel vor oder hinter der Prellbüchse oder die schlagdämpfende Ausbildung dieser Prellbüchse selbst.
4. Presslufthammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prellbüchse einerseits eine axiale Begrenzung für die Drallmutter und andererseits eine axiale Begrenzung für die Umsetzbüchse bildet.
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