DE894530C - Presslufthammer mit Einrichtung zur Stossdaempfung - Google Patents

Presslufthammer mit Einrichtung zur Stossdaempfung

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DE894530C
DE894530C DEF7399A DEF0007399A DE894530C DE 894530 C DE894530 C DE 894530C DE F7399 A DEF7399 A DE F7399A DE F0007399 A DEF0007399 A DE F0007399A DE 894530 C DE894530 C DE 894530C
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jackhammer
cylinder part
elastic
pneumatic hammer
hammer
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FRIEDRICH HEINRICH FLOTTMANN D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/24Damping the reaction force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Preßlufthammer mit Einrichtung zur Stoßdämpfung Bei einem schlagend oder stoßend aAeitenden Preßlufthämmer wirken sich die auftretenden, auf den Hammerkörper ausgeübten Stöße und ihre Beherrschung entscheidend auf die erzielbare Leistung, die Lebensdauer des Hammers und die Leistungsfähigkeit des Bedienungsmannes aus. Insbesondere sind es, abgesehen von der Reaktionswirkung der normalen Schlagkolbenbewegungen, der Leerschlag beim Aufschlagen des Schlagkolbens auf den vorderen Teil des Hammerkörpers, ferner der Aufschlag des Spitzeisenbundes in der Haltekappe sowie der Rückstoß beim Nachsetzen des: Hammers auf das vorgeeilte Spitzeisen, deren in kleinsten Zeiteinheiten auftretende Stöße oder Schläge zu Materialzerstörungen beim Hammer und zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen: für den den Preßluftbammer führenden Arbeiter führen können.
  • Man hat bereits verschiedene Einrichtungen zur Bekämpfung dieser schädlichen Stöße vorgeschlagen, die sich jedoch als unzureichend erwiesen haben. Es sind z. B. Stoßdämpfungseinrichtungen bekannt, die den, Handgriff gegenüber dem: Hammergehäuse abfedern sollen. Bei diesen Anordnungen wird jedoch nur ein Teil der genannten Stöße aufgenommen bzw. gemildert. Nach arideren Vorschlägen sind innerhalb des vorderen Hammerkörpers, an Stelle der Verschleißbüchse oder in der Haltekappe gummielastische Dämpfungsbüchsen eingebaut worden, die gleichfalls nur einen geringen Anteil der auftretenden: Stöße abdämpfen können, da infolge ihrer Raumbeschränktheit; eine ausreichend große Dämpfungs.masse nicht unterzubringen ist.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, einen. Preßlufthammer mit einer Stoßdämpfung zu versehen, die ausreichend und wirksam genug ist, die Stoßenergien aufzunehmen und Hammer und Bedienungsmann von den schädlichen Auswirkuggen der Stoßkräfte weitestgehend- zu befreien. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, daß der Arbeitszylinder des Hammerkörpers in zwei in axialer Richtung im wesentlichen hintereinanderliegende und aufeinander gleitende Teile unterteilt wird, die durch ein elastisches Dämpfungsglied miteinander gekuppelt sind. Man erreicht: nämlich dadurch, daß die Wirkungen der Massenkräfte der beiden zueinander beweglichen Hammerkörperteile in günstiger Weise zur Unterstützung der Dämpfungswirkungen des elastischen Dämpfüngsgliedes beitragen. Die im vorderen Bereich des Hammerkörpers auftretenden Stöße werden zunächst von dem vorderen Zylinderteil aufgenommen und müssen. erst dessen Masse einschließlich der Masse der Haltekappe und der Spannhülse beschleunigen, ehe sie sich weiter über das elastische Dämpfungsgl.ied auf die übrige Hammermasse übertragen können. Die gefährlichen kurzzeitigen Spitzen der Stoßkräfte werden dadurch in ihrer Größe wie auch in ihrem zeitlichen Verlauf weitgehend abgedämpft, so daß sich nur noch die restlichen stark abgeflachten und beruhigten Kräfte auf den hinteren Hammerkörper und über den Handgriff auf' den Bedienungsmann übertragen. ZweckmäBigerweise erfolgt die Teilung des Arbeitszylinders etwa am vorderen Ende der Lauffläche des Schlagkolbens, wobei der vordere Teil den hinteren Teil mit einem Führungsteil umfaßt. Das gleichzeitig zur Kupplung der beiden Teile dienende elastische Dämpfungsgliedl .ist in einer Ringnut der Mantelfläche des hinteren Teiles angeordnet und wird vom vorderen, auf dem hinteren Teil verschiebbaren Zylinderteil umfaßt. Bei dieser räumlich nicht beschränkten Anordnung kann das elastische Dämpfungäglied genügend groß ausgeführt werden, so daß es mit Sicherheit die auftretenden Stoßenergien aufnehmen kann. Die räumliche Trennung des elastischen Dämpfungsgliedes vom Innenraum des Hammerkörpers und die allseitig umsrhlos,senw Unterbringung bringt ferner den Vorteil mit sich, daß eine Verschmutzung und Verölung nicht. eintreten kann. Das Dämpfungsglied-, kann in verschiedener Weise ausgeführt werden; esi kann beispielsweise als ein Vollgummikörper angeordnet sein, der vorzugsweise in eingebautem. Zustand unter radialer und axialer Druckvorspannung steht. Hierdurch wird eine bessere Arbeitsaufnahme der abzudämpfenden Stoßkräfte gewährleistet. Zur Erzielung der axialen und radialen Vorspannung dient in erfindungsgemäßer Ausführung eine auf den vorderen Zylinderteil aufschraubbare Spannhälse, die mit einem Führungsbund zur Führung auf dem hinteren Zylinderteil und zum Vorspannen des Gummikörpers versehen ist.
  • Ats. elastisches Dämpfungsglied kann auch in anderer Ausführung des Erfindungsgedankens ein an sich bekanntes dreiteiliges Gum@mimeta'llelement verwendet werden, das zur Erleichterung des Einbaues zweckmäßig aus mehreren Segmenten zusammengesetzt ist. Auch bei dieser Ausführung besteht der Vorteil, daß der mittlere Gummiteil der zu erwartenden Arbeitsaufnahme entsprechend mit genügend großem Volumen gestaltet werden kann.
  • Bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Preßlufthammer wird. ferner das Gewinde der Haltekappe sowie die Haltekappe selbst durch die .durch den Bund' des Spitzeisens aufgenommenen Schläge weniger beansprucht als :bei einem ungeteilten Hammer, da diese Stöße sich zunächst nur auf die der gesamten, Hammermasse gegenüber kleineren Masse d!es vorderen Zylinderteiles einschließlich Haltekappe und Spannhülse übertragen. Zur weiteren Abdämpfung dieser Stöße kann auch noch ein zusätzlicher elastischer Dämpfungskörper innerhalb der Haltekappe angeordnet sein.
  • Im. folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf d'ie Zeichnung näher beschrieben.
  • Fi.g. i zeigt den vorderen Teil. eines, Preßlufthammers mit einem Vollgummikörper als elastisches Dämpfungsglied; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach den Linien A-A der Fig. i ; Fig. 3 zeigt dieVerwendung eines:Gummi-Metall-Elements a:ls elastisches Dämpfungsglied; Fig. q. ist ein Querschnitt nach den Linien B-B der Fig. 3.
  • Der Arbeitszylinder des Preßlufthammers ist in einen hinteren Zylinderteil i und einen vorderen Zylinderteil 2 geteilt. In- der Zylinderbohrung 3 des hinteren Zylinderteiles, i ist ein frei fliegender Schlagkolben q. geführt, der mit einem zylindrischen. Ansatz 5 versehen ist. In einer Bohrung 7 des vorderen Zylinderteiles. 2 ist der Führungszapfen 8 eines. Spitzeisens 9 geführt. Auf dem vorderen Zylinderteil :2 ist eine Haltekappe io 'befestigt, die eine Bohrung z i zur Aufnahme des Bundes, i2 des Spitzeisens 9 enthält. Der vordere Zylinderteil 2 umfaßt mit einem Führungsteil 13. den hinteren Zylinderteil i und ist auf diesem mittels der Gleitfläche @14 in axialer Richtung verschieblich gelagert. In dem hinteren Zylinderteil i befindet sich eine Ringnut i 5, in dem vorderen Zylinderteil eine nach hinten sich leicht konisch ausweitende Ringnut 16. In .dem Raum zwischen den beiden Ringnuten 15 und 16 ist ein elastisches Dämpfungsglied17 eingebracht, das. in demr in Fig. i gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem Vollgummikörper besteht. Auf dem vorderen Zylinderteil 2 ist eine Spannhülse 18 aufgeschraubt, die mit einem rückwärtigen Führungsbund i9 versehen ist. In einer Aussparung der Spannhülse 18 ist eine Zwischenhülse 2o eingelegt, die mit einem Bund 21 versehen ist und deren Bohrung sich nach vorn leicht konisch erweitert. Der Vollgümmikörper 17 hat in nicht eingebautem. Zustand einen kleineren; innerenDurchmesser, als: der Durchmesser der Ringnut; 15 und steht nach dem Einbau unter radialer Vorspannung. Durch Aufschrauben der Spannhülse z8 auf den vorderen Zylinderteil 2 erhält der Gummikörper 17 eine zusätzliche Vorspannung in axialer Richtung und infolge der konischen Druckflächen eine Erhöhung der radialen Vorspannung. In demMantel des hinteren Zylinders i befindet sich eine Längsbohrurig 22 für die Zuführung der Rückhubluft zur Rückwärtsbewegung des Schlagkolbens ,4; in dem vorderen Teil der Zylinderbohrung 3 ist eine Längsnut 23 vorgesehen, die sich etwa über die Länge der Ringnut 15 erstreckt und durch. eine Querbohrung 2q. mit der Längsbohrung 22 verbunden ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist zwischen den Ringnuten des hinteren Zylinderteiles i und' des vorderen Zylinderteiles 2 ein dreiteiliges Gummimetallelement 25 angeordnet, das aus zwei Metallhülsen besteht, die einen Gummikörper umschließen, mit dem sie durch Vulkanisieren fest verbunden sind. Das Gum-m:imetalilelement 25 kann, wie Fig.4 zeigt, zur Erleichterung des Einhaues aus mehreren Segmenten zusammengesetzt sein.
  • Die Erfindung ist nicht auf Preß.lufthämmer beschränkt, sondern kann auch bei schlagend oder stoßend arbeitenden Hämmern mit anderem, z. B. Brennkraft- oder elektrischem Antrieb verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Preßlufthammer mit Einrichtung zur Stoßdämpfung, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder des Hammerkörpers in zwei in axialer Richtung im wesentlichen hintereinanderliegende und aufeinander gleitende Teile unterteilt ist, die durch ein elastisches Däm-p:fungsglied miteinander gekuppelt sind.
  2. 2. Preßlufthammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Dämpfungsglied in einer Ringnut (15) der Mantelfläche des hinteren Zylinderteiles (i) angeordnet ist und vom vorderen, auf dem hinteren Teil verschiebbaren Zylinderteil (2) umfaßt wird.
  3. 3. Pre@ßlufthammer nach Anspruch: i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Dämpfungsgli:ed ein Vollgummikörper (17) angeordnet ist, der in eingebautem Zustand unter radialer und axialer Druckvorspannung steht.
  4. 4. Preßlufthammer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorderen Zylinderteil (2) eine Spannhülse (18) aufgeschraubt ist, die mit einem Führungsbund (i9) versehen ist.
  5. 5. Preßlufthammer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spannhülse (18) und dem Volilgummilkörper (17) eine Zwischenhülse (2o) angeordnet ist.
  6. 6. Preßlufthammer nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daG der vordere Zylinderteil (2) und, die Zwischenhülse (2o) an ihren Berührungsflächen: gegenüber dem Vollgummikörper (17) leicht konisch ausgebildet sind.
  7. 7. Preßlufthammer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Dämpfungsglied ein. dreiteiliges Gummimetallelement (25) angeordnet ist, das aus mehreren Segmenten zusammengesetzt sein kann. B. Preßlufthammer nach den vorigen. Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung des Arbeitszylinders. etwa über die Länge des elastischen Dämpfungsgliedes eine Nut (23) angeordnet ist, die mit dem Zuführungskanal (22) für die Rückhubluft durch eine Bohrung (24) verbunden ist.
DEF7399A 1951-10-23 1951-10-23 Presslufthammer mit Einrichtung zur Stossdaempfung Expired DE894530C (de)

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