DEP0041335DA - Verfahren und Vorrichtung zur Massenfabrikation von anatomisch geformten Zahnkronen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Massenfabrikation von anatomisch geformten ZahnkronenInfo
- Publication number
- DEP0041335DA DEP0041335DA DEP0041335DA DE P0041335D A DEP0041335D A DE P0041335DA DE P0041335D A DEP0041335D A DE P0041335DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shape
- tooth
- base plate
- wedge
- jaws
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000000332 tooth crown Anatomy 0.000 title claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 5
- 230000001055 chewing effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000005548 dental material Substances 0.000 claims description 5
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 2
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 2
- 210000003484 anatomy Anatomy 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
Description
Künstliche Zahnkronen auf Metallen und nichtrostendem Stahl wurden bisher in der Massenfabrikation in Form von zylindrischen, einseitig geschlossenen Hülsen nach bekannten Methoden angefertigt. Ihre Nachteile sind hinreichend bekannt. Die erstrebenswerte Form der anatomisch richtig geformten Krone mit Kontaktpunkten und verengtem Hals konnte nur durch Guss oder Pressen in eigens für jeden Einzelfall herzustellenden Giess- oder Pressformen hergestellt werden, oder die zylindrischen Hülsen wurden bei Verwendung von leicht verformbaren Metallen mit Hilfe von Zangen und ähnlichen Werkzeugen in eine dem anatomischen Bau ähnliche Form gebracht. Diese Methoden sind für eine Massenfabrikation ungeeignet.
In neuerer Zeit kamen künstliche Zahnkronen aus Metall und Edelstahl auf den Markt, die statt der zylindrischen Form eine von der Kaufläche ab verjüngt zulaufende Form aufwiesen und dadurch der gewünschten anatomischen Form etwas näher kamen. Diese genügen aber noch nicht für den Praktiker, der diese Kronen auf den Zahnstumpf aufpassen muss und dabei auch den unteren Rand des Halses der Zahnkrone beschneiden muss. Jedes Beschneiden des Kronenrandes bedingt nämlich bei kegeligen Form der Zahnkrone ein anderes Umfangmass.
Dieser Mangel wird durch die neue Erfindung beseitigt, mit der die Massenfabrikation von Zahnkronen aus sämtlichen tiefziehfähigen Dentalwerkstoffen in anatomisch richtiger Form möglich ist, und zwar in solcher Form, dass das Passen der Zahnkrone auf den Zahnstumpf nicht dadurch beeinträchtigt wird, dass der Zahnkronenhals unten in der erforderlichen Weise beschnitten wird.
Das Hauptmerkmal dieser neuen Zahnkrone besteht darin, dass sie neben der anatomischen Kaufläche und den Kontaktpunkten mit den Nachbarzähnen einen verengten, aber zylindrischen Hals besitzt, der eine einwandfreie Bezeichnung hinsichtlich der Grösse, bzw. des Innenumfanges ermöglicht und allein schon dadurch eine wesentliche Erleichterung für den Praktiker darstellt. Die neue Krone kann ohne weiteres einwandfrei, gut und leicht eingesetzt werden. Daneben sind dieser Zahnkrone auch alle charakteristischen Merkmale eigen, die die Seitenzugehörigkeit ergeben.
Das neue Verfahren besteht darin, dass eine einseitig geschlossene glatte, im wesentlichen zylindrische Hülse (zunächst ohne vorgeformte Kaufläche) aus einem tiefziehfähigen Dentalwerkstoff mit einem elastischen Stempel in eine Form gedrückt wird, welche der gewünschten anatomischen Gestalt entspricht, wobei es völlig gleichgültig ist, was für eine Form die Grundfläche besitzt, ob rund, oval oder viereckig. Durch dieses Pressen indie Form können Ausbauchungen und Vertiefungen in jeder Art und Weise hergestellt werden, je nach Ausführung und Gestaltung der Form und zwar samt Kaufläche in einem Arbeitsgang.
Diese Vorrichtung zur Massenherstellung dieser anatomisch
geformten Zahnkronen aus tiefziehfähigen Dentalwerkstoffen besteht im wesentlichen aus einer mehrteiligen Form von entsprechender Gestalt und einem Stempel, der mit einem vorzugsweise elastischen Körper die Hülsenwand an die Innenfläche der Form andrückt, so dass sie genau das Abbilde der Form ergibt. Beim Herausziehen des Stempels erlaubt die Plastizität jenes Körpers dem Stempel das Wiederheraustreten aus der nun geformten Zahnkrone. Ist die Masse elastisch, so nimmt sie wieder ihre ursprüngliche Gestalt an und wird mit dem Stempel leicht wieder herausgezogen, während die Mehrteiligkeit der Form es erlaubt, die so geformte Hülse aus ihr herauszunehmen. Der Pressdruck auf den Stempel oder umgekehrt auf die Form kann durch Schlagen mit dem Hammer oder durch eine mechanische oder hydraulische Presse ausgeübt werden.
Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht bei abgenommenem Stempel,
Fig. 3 einen Mittelschnitt senkrecht zu dem Schnitt Fig. 1.
Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht die Form aus nur zwei Formhälften.
Auf der Grundplatte 1 der Vorrichtung sind zwei Führungsleisten 2 und eine Anschlagleiste 3 befestigt. Die Innenflächen der beiden Führungsleisten 2 sind gegen die Grundplatte 1 geneigt, so dass ihr Abstand von einander nach unten weiter wird, und konvergieren ausserdem nach hinten auf die Anschlagleiste 3 zu. In diesen Leisten sind zwei mit einem Bolzen 6 scharnierartig ver-
bundene Backen 4 geführt, welche an ihrer Aussenseite dieselbe Abschrägung besitzen wie die Führungsleisten. An diesen beiden Backen sind je die Formhälften 5 mit der anatomischen Zahnform 14 angebracht und zwar so, dass die Formhälften in der Endstellung der Backen fest zu einer Form geschlossen sind. Die Formhälften 5 selber sind noch mit zwei Pass-Stiften 8 aneinander geführt, so dass sie beim Schliessen sicher und gut aufeinanderpassen. Der Scharnierbolzen 6 wird mit seinem Kopf in einer T-Nut 16 in der Grundplatte 1 geführt und bewirkt damit, dass die beiden Backen 4 beim Herausziehen gerade geführt und auf der Grundplatte 1 festgehalten werden. In einer Aussparung 15 der beiden Backen 4 sitzt in der Grundplatte 1 ein Anschlagbolzen 7 mit keilförmigem, nach der Formmitte gerichteten Kopf.
Der Pressdorn 11 ist mit einem elastischen Körper 10 bestückt und ist mit seinem Kopf 12versehen, welcher in eine Presse einzuspannen oder mit einem Hammer zu schlagen ist. Auf der Zeichnung sind der Einfachheit halber die beiden Backen 4 nur mit einem Handgriff 9 dargestellt, der es erlaubt, sie aus den keilartig wirkenden Führungsleisten 2 zurückzuziehen, wobei der Anschlagbolzen 7 die Backen 4 spreizt.
Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist folgende: In der Endstellung der beiden Backen 4, also in geschlossenem Zustand der Form 5, wird eine gerade zylindrische Hülse 13 ohne vorgeformte Kaufläche in die Öffnung der Form eingelegt. Nun wird der Presstempel 10, 11 in die Hülse 13 eingeführt und unter immer stärker werdendem Druck drückt der sich verformende elastische Körper 10 die glatten Wandungen der Hülse in alle Wölbungen und Vertiefungen der Form 14 hinein. Beim Rückhub des Pressdornes 11 nimmt der elastische Körper 10 wieder seine ursprüngliche Form an
und kann aus dem Kronenhals wieder heraustreten. Die beiden Backen 4 werden nun an dem Handgriff 9 herausgezogen, bis der Anschlagbolzen 7 die beiden Backen auseinanderdrückt. Die fertig geformte Zahnkrone fällt dann, meist von selber durch eine nicht gezeichnete Öffnung in der Grundplatte in einen Behälter .
Dann kann der Vorgang beliebig oft wiederholt werden. Natürlich können für das Öffnen und Schliessen der Formteile 5 allerlei geeignete Maschinenelemente wie Nocken, Hebel usw. verwendet und automatisch gesteuert werden.
Claims (6)
1.) Verfahren zur Massenfabrikation von Zahnkronen mit anatomischer Form aus tiefziehfähigen Dentalwerkstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass eine einseitig geschlossene glatte Hülse durch eine auf ihre Innenfläche wirkende Kraft in eine sie umgebende Form gedrückt und dadurch in einem Arbeitsgang so verformt wird, dass eine Zahnkrone entsteht mit Kaufläche, Kontaktpunkten und einem verengten Hals.
2.)Zahnkrone aus tiefziehfähigem Dentalwerkstoff, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Gestalt der anatomischen Form eines Zahnes entspricht, ihr verengter Hals aber zylindrisch ist.
3.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein plastisches, vorzugsweise elastisches Pressorgan, das durch eine infolge eines Druckes entstehende Querschnittsänderung im Innern der glatten Hülse die Wandungen dieser Hülse in eine sie umgebende mehrteilige Form drückt.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der mehrteiligen Form auf einer Grundplatte gleitende Backen vorgesehen sind, die zwischen auf der Grundplatte befestigten Führungsleisten keilartig geführt sind.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebacken scharnierartig miteinander verbunden sind.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen an der Grundplatte befestigten, bei Rückbewegung der Aufnahmebacken auf diese spreizend wirkenden keilförmigen Bolzen.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2225466C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines aus Blech bestehenden Ketten- oder Zahnrades | |
| DE2619799C2 (de) | Abdrucklöffel für zahnmedizinische Zwecke sowie Verfahren und Werkzeug zum Herstellen des Abdrucklöffels | |
| DEP0041335DA (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Massenfabrikation von anatomisch geformten Zahnkronen | |
| DE756995C (de) | Pressform zum Verarbeiten von haertbaren Kunstharzpressstoffen | |
| CH274086A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Massenfabrikation von anatomisch geformten Zahnkronen. | |
| DE2644387C3 (de) | Napfförmiger Faßstopfen aus Metall | |
| DE866848C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Pressstueckes, in dem ein teilweise aus dem Pressstueck hervorragendes Organ festgepresst ist | |
| DE569118C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Wandkacheln mit eingelassener Seifenschale oder einem aehnlichen Gegenstand aus keramischer Masse | |
| AT162966B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kegeligen Verformung von Zahnkronen aus Metall, insbesondere aus nichtrostendem Stahl | |
| DE1111762B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formkoerpern aus Seife | |
| DE568931C (de) | Einrichtung zur Herstellung von Presskoerpern | |
| DE284739C (de) | ||
| DE230312C (de) | ||
| DE19832726A1 (de) | Aktivierbares Geschiebe für die dentale Prothetik, sowie Mittel und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE475316C (de) | Ausstecher fuer Randmarzipan | |
| DE2346484B2 (de) | Verfahren zum Befestigen eines Stieles aus Kunststoff in einem Hammerkopf | |
| DE819309C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung thermoplastischer Fuellungen fuer Zaehne sowie Zahnfuellungsmaterial zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE172442C (de) | ||
| DE2032059A1 (de) | Anschweißbare Mutter sowie Vorrichtung zur Herstellung derselben | |
| DE919283C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Absperrschiebergehaeuses | |
| DE823840C (de) | Verfahren und Werkzeug zur Herstellung von sich verjuengenden Hohlkoerpern mit geringer Wandstaerke, vorzugsweise Stockzwingen | |
| DE370766C (de) | Verfahren zur Herstellung der Zahnformplatten zum Formen kuenstlicher Zaehne | |
| DE363727C (de) | Zange mit auswechselbaren Backen zur Herstellung von Kronenhuelsen | |
| DE367661C (de) | In einer vorn und oben offenen Aussparung des Gestelles von Kaltpressen zur Herstellung von Nieten, Schrauben u. dgl. angeordneter Halter fuer die zweiteilige, waehrend des Pressvorgangs durch einen Seitendruckstempel geschlossen gehaltene Stauchmatrize | |
| DE225280C (de) |