DEP0041264DA - Tonfrequenzsignalempfänger - Google Patents

Tonfrequenzsignalempfänger

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Publication number
DEP0041264DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
polarized
frequency
audio frequency
tuned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr. Pfleiderer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemejtxs & Halske MUr1Ob en, del 9.3.49.
Aktiengesellschaft
1Z^ /' J /^
Briefanschrift: ,Pl 13/. Γγ/.'V '/. ί f. .. .
Si enters & Halske A. G.
GL/Pateirbab teilung
M ü .η σ h β λ 1 j
aJTr equüns s i gn al empf'an g e
Bei äer übertragung von Signalen mittels Tonfrequenz in Fernmeldeanlagen ist es bekanntlich erforderlich, ei"© Auslösung der Signale durch die in der Sprache entnaltenen Sigüalfrequen-ζθλ zu verhindern.. Ma^n kann dies einerseits edtiroh ein« entspreohsnde ^lisbildimg des T onfrequeng^igraleinpf angers, aider era ei ts durch Tfahl bestimmter Sendefrequenaeii oder diirch Eombiwation oder Modulation der Sendefröqueiiöan erreichen.
Die Erfindung bezieht sich svf eine Anordnung, bei welcher der auszusendende Signals tr oia aus zwei im 'Jonboreich liegenden Grundfreg.uensen, z.B. 600 Hs und 1500 B^? besteht. Diese beiden verschieden frequent en Ströme τ/erden mit Hilfe einer IJied3rfreq,uenss z.B. 50 odor 100 Hz, abwechselnd nacheinander eusgesendet, D1®l lastuj^g der G-rundfrequenzen, "die abwechselnd bei jeder Halbwelle der liieüerfregruenz erfolgu, kann ζ Ji. mit Hilfe von G-limmlainpen oder durch Kommutatoren vorgenommen werden. Bei einer Tastung der G-rundfre<3.uerzen mit einer Pi e4,arfrequenz von 100 Hs treffen 2.B. auf einen für die Einstellung von Fernsproanwählern dienenden Wählimpuls von 50 ins Dauer jeweils 2 mal 5 Stromzüge, wobei ein Stromzug der einen Grnndfreq,uons mi'i> einem Stromsug der zweiten Grundfrequenz abwechselt. Diese Anordnung bietet die Voraus s et sung'für grosse Sioherheilt ge^en Störungen der Signalübeitraguhg durch die Sprache, ilen kaJ-h nun den Tonfrequenzsignaleinpf£ii''gar so ausbilden; dass or nur auf Signalfrequensen der vorstehend gekennzeichneten Art anspricht. Dios erfolgt gemäss d&xr Erfinduug dadurchs cLg,ss ^m. Tonfrequenzsignalempfähger eil: polarisiert3B Relais vorgesehen ist, welches über zwei jeweils auf ^ie beiden Örundfrequer-Söh abgestimmte Schwingungskreise angeiegt im ΐεαεΐ der Niederfraauens sum Arbfeiten gebracht wird
Hod/Sg.
Λ 9/420/123
und nur bei dieser Eaktfolge ein auf die '-J ^l^iivog.uenz abgestimmtes Signalentpfahgsrelais beeinflusst.
Die beigegeben-e SPigur zeigt ein Aus führiings bei spiel der Erfindung» 4-"1^ &er Sendeseite S sind di'e Urs enger- f''lr die beiden Grundfrequenzen fn und fg z.B. 600 Ha xvd 1500 Hz angedeutete Sie werden durch aie Meaerfrequens fg abwechselnd getestet, Wie schoß erwähnt, erfolgt die Tastung in dor praktischen Ausführung durch C-leichrichterglimmlampen ader durch Eommuta,tQreis derart, dass hei der einen Halbwelle der Hi ederfrequens die eine GrundfajecLuehä und bei der anderen Halbwolle die äiuiere Gsundfajectuens auf die leitung gegeben wird, Ler Binfaohh9it halber sind in der !Figur dieso dia Uiederfrüqrenz steuernden Glieder durofa Ep».takte f* dargestellt; Dia nit der Gruhdfretueiis fTL uncL f p abwechselnden Wellenzüge gelangen über die 3jei~ tu&g Ii zu. dem mit einer Jjmplitudehbegre.nsuftg versehenen Verstärker V des iDohfrequenzsignalempfät?gers iSE. Jga. Ausgang des Verstärkers liegen jeweils in einer G-raets-L7rleichriohtersaha!Ltu)ig die beiden Wicklungen I und II eires polarisierten Relais P. Parallel au der Gleichrichterschaltung ^oder Wicklung des Eelais P liegt ein' Schwingungskreis. Der zu der Wicklung I des Relais~ P parallele Schwingungskreis P^ ist atif die G-runöfre<iu6ßs; f η, der parallel au der Wiofclutig; II des ßelaiö P liegende Schwingungsfrei3 Pg" auf die Grundfrequens f„ abgestimmt« Dadurch werden die' beiden Wicklungen des Relais P abwechselnd durch die im. Wechsel eintreffenden Wellenzüge der beiden Gruhdfrequenzen Erregt» Das Seiais P- legt d-aher im Takt der Sieder*- frequens seinen Zontakt ρ uin. Der Kontakt ρ polt abwechselnd die Batterie B um und regt dadurch einen dritten, auf die ITiederfrequens abgestimmten Schwingungskreis 1% an, zu. welchem das Signaleiapfahgsrel-ai® A in einer Graetz-Gleiührichterschaltuhg parallel liegt« Y/ird der Schwingungakreis P3 durch den Kontakt des polarisierten Palais P im Takt der Itiudbxfreguenz angeregt, so spricht das Empfangsrelais A für die Dauer eines Signales an.
Die Erfindung bietet vor allem deshalb eine besonders gut© Spracheicherhait j weil alle Sprachströme^ welche nicht mit der El ©der frequenz zwischen den beiden Grün dir equ&r· sen f^ und f« hin- und hsr-pendeln, das polarisierte !telais P nicht sAm Ansprechen brihgeh kb'nnen. 4U0^ ~®w& z.B. eine der G-rundfreguenzQii allein mit äer !"lederfrequenz amplitudencoduliert empfangen wird, bleibt der Eontakt des Eelaie P nach eirer einmaligen Bewegung liegen; er kann in diesem Pail den Schwingungs-kreis P3 nicht genügend lang anregen t um ein Anspreciiei.1 des Eelais k her beizuführen.

Claims (1)

  1. ΈΑ 9/4 SO/123 Patent Ansprüche *
    Tonfrequenzsignalempfanger für Permneldo- Insbesondere Fernsprechanlage^., bei welch ei"1 der- Tonfrequenzsender Grundfrequenzen im Toüberaioh (z.B. 600 Hs und 1500 Ez) durch die Halbwellen einer Fiederfrequenz (z.B. 100 Hz; ge~ tastet abwechselnd nacheinander auf die Leitung gibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Icnf-eequ&issignaleinpfanger ein polarisieries Relais entnält, v/elohes über zwei Jeaveils auf die O-rur-dfrequeiTson abgostimmte Scnwingungskreise angeregt im Takt dar Liedsrfreque.iz zum Arbeiten gebracht wird und nur bei dieser iL'aiitfoLje ein auf die Uiaderfrequeios abgestimmtas Signalempfangsrelais beeinflusst.
    Tonfrequenzsi^nalempflb^-r nach Pat en tab Spruch. 1, dadurch, gekennzeichnet j dass das polarisierte liolais £;v/ei Wicklungen besitzt, die jgvfeils i.-i einer Sleichrichteraciialtung liegend über eir>en Hesonarzkreis abv/ectiselirid durch den Stromzug der einen oder der anderen C-run-dfrequenz erregt werden und den Relaiskonta'rt im Takt der Niederfrequenz umlegen^
    lonfrequenzsigiualempfänger nach Patentanspruch 2, dadurch, gekennzeichnet, dass der Zontakt des polarisierten Relais im Takt der Elederfrequenz arbeitend über einen v/eiteren s auf die Mederfrequens abgestimmten Sehwlh^uncskreis das Signalempfangsrelais (X) für die Dauer oines Signals erregt.

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