DEP0040382DA - Gamasche. - Google Patents

Gamasche.

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DEP0040382DA
DEP0040382DA DEP0040382DA DE P0040382D A DEP0040382D A DE P0040382DA DE P0040382D A DEP0040382D A DE P0040382DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gaiter
gaiters
side panels
side plate
metal
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Albert Philipp Rodheim v. d. Höhe von Hayn
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Description

■ - PATENTANWÄLTE - · - '
Prof. Dipl.-Ing. C. WEIHE M. M. WIRTH Dr. W. SCHALK
. ' FRAN KFU RT A. M. ' - """ ' „ -
E-emkmidet ad
Kaiserstrasse 22
Altoert Philipp von Hayn,
Rodheim v,d.H.„, Holzhäuserstr.l?
Gamasche,
Gegenstand der Erfindung ist eine Gamasche, die insbesondere für Schwerarbeiter, wie Bergleute, Holsfaller, ■ Maurer, Zimmerer, Land- und Metallarbeiter, Verwendung finden .. soll und gegenüber den bisher bekannten Gamaschen aus Leder oder-irgendwelchen Tuch—, Pilz- oder Asbeststoffen den Vorteil hat, dass, sie in der Herstellung billiger urtd im Gebrauch haltbarer 1st und den mit ihr bekleideten Beinen einen besseren Schutz bietet,- ^? ■ - ' ..
Die I besteht darin, dass die Gamasche auskriechen ■e/LeichtmetalAe^, wie'Aluminium oder Legierungen derartiger Leichtmetalle, wie Duraluminium, hergestellt wird,' und zwar kann sie, je nach der Dicke der verwendeten Metall— . bleche in einem Stück gedrückt oder aus mehreren vox^geformten Teilen zusammengebaut werden. . . . .
Die*ää-s*»Aqamasche ist in der· Zeichnung in einigen Aus- :._ führungsformen.beispielsweise veranschaulicht·
Gemäss Abb. 1 -. 3 besteht die Gemasehe aus den beiden, der Form de© Unterschenkels entsprechend vorgeformten Seitenblechen 1 unö 2? die längs der gradlinig verlaufenden Vorderkante durch ein Scharnier "3 miteinander verbunden sind, so ,-.." dass.die" beiden Seitenbleehe I5 2 um dieses.Scharnier nach vorn
aufgeklappt werden können. An dem Seitenbleeh 1 sind ferner oben und unten je ein Riemen 4 und am Seitenblech in entsprechender Höhe je eine Schnalle 5 angebracht, durch welche die Gamasche am Unterschenkel befestigt werden kann. Um den Seitenblechen eine grossere Festigkeit zu geben, d. deren obere und untere Kante 6 b0sw. 7 te aä^sig nach aussen umgebördelt; auch können diese Kanten äurch Aufkleben eines Gummi Streifens o.dgl. verctärkt werden. Das eine Seitenblech (1) ferner in seiner Breite Bff&Jcag so bemessen, dass es im geschlossenen Zustand der Gamasche das andere Seitenblech (2) hinten etwas überlappt,
Gemäss Abb. 4 und 5 ist die hintere, der Wadenform entsprechend geschweifte Kante des Seitenbleches 8 bei 9 hakenförmig nach aussen umgebogen, unä die Hinterkante des zweiten Seitenbleches 10 ist mit einem den Haken 9 umgreifenden Gegenhaken 11 versehen.
An der Vorderkante ist ferner das Seitenblech 10 mit einem Riemen 12 und das Seitenblech 8 mit einer Schnalle 13 ausgestattet.
Für den gebrauch der Gamasche werden die beiden Seitenbleche 8 und 10 nach dsm Anlegen an den Unterschenkel bei 9 und 11 inein&ndergehakt, und nach dem Sehliessen dei^ beiden Seitenbleche werden sie durch don EiemenverSchluss 12, 13 in Stellung gehalten. Auch hier ist die Breite der beiden ßeitenbleohe so bemessen, dass sie sieh im geschlossenen Zustande vorn etwas überlappen.
Sollen die Gamaschen in Betrieben benutzt werden, in denen die Unterschenkel, wie beispielsweise in Metallgiessereien, gegen verspritztes flüssiges Metall besonders geschützt werden müssen, so können die Seitenbleche der Gamaschen auch noch mit einem feuerfesten Ueberzug 14, beispielsweise aus Asbest o.dgl., versehen werden.
Gemäss Abb. 6 und 7 ist die hintere Kante des einen Seitenbleches 15 nach äussen umgebogen und längs dieser Kante mit einigen Ausschnitten 16 versehen. Andererseits ist die hintere Kante des zweiten Seitenbleches 17 in Höhe der genannten Ausschnitte 16 mit einer entsprechenden Anzahl von Zungen 18 ausgestattet.
Für den Gebrauch der Gamasche werden die beiden Seitenbleche durch Einsetzen der Zungen 18 in die Ausschnitte 16 aneinander befestigt, und nach dem Anlegen der Gamasche an den Unterschenkel werden die Bleche vorn durch einen EiemenverSchluss o.dgl. miteinander verbunden.
Anstatt die Gamasche», wie beschrieben, aus zwei miteinander zu verbindenden Seitenblechen herzustellen, kann sie bei genügend dünnem Blech auch aus einem Stück hergestellt werden, in welchem Falle eine mehr* rohrfSrmige, vorn oder hinten offene Gamasche erhalten wird. Diese Gamasche» brauch©«- für ihren Gebrauch nur leicht aufgebogen zu werden; «ta nach dem Anlegen an den Unterschenkel
J.
sehliesse» sie sich infolge der Elastizität des Metallbleches von selbst wieder.
Anstatt die Seitenbleche durch Riemen und Schnallen zu verschliessen, kann natürlich auch jeder andere Verschluss, wie Ketten- oder Schieberverschluss, benutzt werden,
a.uch kann natürlich die schamiermassise Verbindung de ρ bot Con Seitcnblochc eine andere soin, als sie zeichnerisch dargestellt ist.
Die Dicke der zur Herst si lung eier neusn Gamasche benutzten Metnl-bleche ist beliebig und richtet sich einerseits nach den Eigenschaften des verwendeten Metalles und andererseits nach den -eweiligen Vervondunsszireck dar Gamasche= Im allgemeinen dürfte jedoch eine Dicke der Metallbleche von i duj. für leichte Ganaschen genügen, vrahrend für schwerere Gamaschen, trie für Holzfäller, Giessereiarbeiter u.dgl., Bleche bis zu etπα 2 nn benutzt werden können·
Die neuen Ganaschen können durch Lackieren oder Eloxieren in jeder beliebigen Farbe und Grosse hergestellt vrerdari«
In geringerer Hohe ausgeführt, konrjen dia neuen Gamaschen auch als Hosenschutz für Radfahrer benutzt vrerden. Eine der—
sr
artige Radfahrergamasclie ist in Abb. ^ dargestellt. Sie besteht aus den beiden halbkreisförmig gebogenen Seitenblechon 19 und 20, die in der beschriebenen Weise mit einen Scharnier Sl und mit einer Schnalle 22 versehen sind. Da derartige Gamssehen in der Hohe nur bis zum Ansatz der Wade zu reichen brauchen, benötigen die Seitenbleche keine Ausbuchtung für die Wade» Derartige Radfahrergamaschen sind daher erfindungsgemass sehr einfach herzustellen und gegebenenfalls auch in einen einzicen Stück, in reichen Falle sie einfach aus einem vorn oder hinten oder an der Seite der Länge nach geschützten Rohre bestehen.

Claims (1)

Ta I & nt g ρ Ii u t a ansOruche:
1. Gamasche, dadurch gekennzeichnet, class sie cus^ Blech -
JfI -
Lc i ο ti m-gi t a1 ~l sg, wie Aluminium oder einer Legierung, aus
einem Stück oder aus" zweiViait einander zu verbindenden Seitenflächen hergestellt ist«
2« Gamasche nach Inspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Met a,llf lache der Gamasche durch einen nie lit brennbaren Stoff, vri Asbest o,d ,"oDton n "überzogen ist.
Der Patentanvmlt:
Ecjriimde! am Se.

Family

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