DEP0039926DA - Kleinschlepper, insbesondere Leichtbauschlepper - Google Patents

Kleinschlepper, insbesondere Leichtbauschlepper

Info

Publication number
DEP0039926DA
DEP0039926DA DEP0039926DA DE P0039926D A DEP0039926D A DE P0039926DA DE P0039926D A DEP0039926D A DE P0039926DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tractors
weight
tractor
small
axle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Dipl.-Ing. Krautter
Andreas Stihl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Bei Verwendung von Schleppern in der Landwirtschaft muss auf die Forderungen der neuzeitlichen Bodenbearbeitungstechnik Rücksicht genommen werden, welche eine möglichst weitgehende Verringerung der Bodendrücke durch die Schlepperspuren verlangen. Das Gewicht der landwirtschaftlichen Schlepper, insbesondere der sog. Hackfruchtschlepper sollte deshalb möglichst niedrig gehalten werden. Mit der Senkung des Schleppergewichtes nimmt aber natürlich auch das Reibungsgewicht ab, das seinerseits zur Erzielung einer ausreichenden Zugkraft bei Transportarbeiten erforderlich ist. Um auch in solchen Fällen, also bei Leichtbauschleppern und dergl., eine genügende Belastung der Achsen sicherzustellen, muss auf eine möglichst günstige Verteilung der Achsdrücke auf die Vorder- und Hinterachse geachtet werden, die bei der bisher üblichen schweren Ausführung der Schlepper infolge des hohen Gesamtgewichtes keine wesentliche Rolle spielte. Dabei muss einerseits dafür gesorgt werden, dass der Hinterachsdruck ausreicht, um in jedem Falle die Motorleistung auf den Boden zu übertragen, und dass andererseits die Vorderachse auch durch eine hinten angreifende Zugkraft, beispielsweise durch einen Anhänger, nicht so weit entlastet werden kann, dass dadurch die Lenkfähigkeit verloren geht. Letztere Forderung setzt voraus, dass auch bei Einwirken einer äusseren Zugkraft der Vorderachsdruck keinesfalls unter einen Wert von etwa 10 - 15% des Gesamtgewichtes absinkt.
Erfindungsgemäss wird auch bei Leichtbauschleppern eine für jeden Fall ausreichende Achsdruckverteilung dadurch sichergestellt, dass das Hauptgewicht der gesamten Schlepperbauteile auf zwei Baugruppen verteilt ist, deren Gewichte sich um höchstens etwa 20% des gesamten Schleppergewichtes unterscheiden, wobei das Gewicht der einen Gruppe an der Vorderachse, das Gewicht der anderen Gruppe an der Hinterachse oder deren unmittelbaren Nähe zusammengefasst ist. Vorzugsweise wird die Anordnung so getroffen, dass etwa 60 bis 55% des Gesamtgewichtes auf die Hinterachse und 40 bis 45% auf die Vorderachse entfallen. Das Verbindungsglied zwischen den beiden Gewichtsgruppen wird im Interesse einer möglichst guten Schwerpunktsverteilung und der Niedrighaltung des Gesamtgewichtes zweckmässig durch ein leichtes Zwischenstück gebildet, beispielsweise einen einfachen Kastenträger oder Rohrträger, der zugleich zur Aufnahme der Kupplungsbetätigungsglieder und der Kardanwelle dienen kann.
Ein weiteres Merkmal eines Schleppers nach der Erfindung besteht darin, dass der Motor im Gegensatz zu den bisher üblichen Bauweisen vor der Vorderachse angeordnet ist, damit die beiden Baugruppen einen möglichst grossen Schwerpunktabstand bekommen und in jedem Falle eine ausreichende Belastung der Vorderachse gewährleistet ist. Da für diese Schlepper in der Regel nur Motoren von etwa 10 PS in Frage kommen, lassen sie sich ohne Schwierigkeiten als 1-Zylindermotoren ausführen, so dass ein zu grosser Übergang, wie er bei Mehrzylindermotoren vielleicht auftreten könnte, nicht zu befürchten ist.
Man erreicht auf diese Weise ohne unnötigen Werkstoffaufwand, also bei geringstem Gesamtgewicht, eine sehr gute Gewichtsverteilung und eine günstige Schlepperlage bei allen Fahrzuständen.
In der Zeichnung ist in rein schematischer Form der Aufbau eines Leichtbauschleppers nach der Erfindung gezeigt.
Mit 1 ist der Vorder-, mit 2 der Hinterradsatz bezeichnet.
Das Hauptgewicht des Schleppers ist auf zwei Baugruppen 3 und 4 verteilt, von welchen erstere aus Motor und Kupplung, letztere aus dem Getriebekasten mit Zubehör, Fahrersitz usw. besteht. Beide Baugruppen sind durch ein leichtes Zwischenstück 5 in Gestalt eines Rohres miteinander verbunden, innerhalb dessen die Kupplungsbetätigungsglieder und die Kardanwelle angeordnet sind.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Motor vor der Vorderachse des Schleppers gelagert, so dass sein Schwerpunkt möglichst weit nach vorne verschoben ist.

Claims (4)

1) Kleinschlepper, insbesondere Leichtbauschlepper, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptgewichte der Bauteile auf zwei Gruppen (3, 4) verteilt sind, deren Gewichte sich um höchstens etwa 20% des gesamten Schleppergewichtes unterscheiden, wobei das Gewicht der einen Gruppe (3) an der Vorderachse, das Gewicht der anderen Gruppe (4) an der Hinterachse zusammengefasst ist.
2) Kleinschlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass etwa 60% bis 55% des Gesamtgewichtes statisch auf die Hinterachse, 40% bis 45% auf die Vorderachse entfallen.
3) Kleinschlepper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor vor der Vorderachse angeordnet ist.
4) Kleinschlepper nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Baugruppen (3, 4) nur durch ein leichtes Zwischenstück (5), beispielsweise einen Kastenträger oder Rohrträger, miteinander verbunden sind.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2039667A1 (de) Fahrzeug,insbesondere landwirtschaftlich nutzbares Motorfahrzeug
DE1280063C2 (de) Vorrichtung zur zusaetzlichen gewichtsbelastung eines schleppers
EP0297430B1 (de) Zug- oder Lastfahrzeug mit Freiraum zwischen den Hinterrädern
EP3909407B1 (de) Gezogene landwirtschaftliche arbeitsmaschine und verfahren zum beeinflussen einer abstützkraft einer gezogenen landwirtschaftlichen arbeitsmaschine
DE1457667A1 (de) Hauptrahmen fuer landwirtschaftlichen Schlepper mit zwei in Linie angeordneten Raedern
DE1109933B (de) Anbauvorrichtung zum Ankuppeln von Anbaugeraeten an mit einem Kraftheber ausgeruestete Ackerschlepper
DE10039600A1 (de) Mehrschariger Drehpflug
DEP0039926DA (de) Kleinschlepper, insbesondere Leichtbauschlepper
DE1066875B (de) Antriebsvorrichtung für an Zugmaschinen anzuhängende Fahrzeuge oder Geräte
DE1069416B (de) Motorgeräteträger
DE2912374A1 (de) Palettenhubwagen
DE884881C (de) Mit einem mittleren, zugleich angetriebenen und lenkbaren Vorderrad ausgebildeter Dreirad-Schlepper, besonders fuer die Landwirtschaft
DE4430250A1 (de) Landwirtschaftliche Maschine, insbesbondere Erntemaschine wie beispielsweise Maschine zur Traubenernte
DE3501798A1 (de) Radantrieb fuer einen beim ackerbau benutzbaren traktor
DE858359C (de) Verbindung von Schleppern mit mehr als zwei Raedern mit einem mittels Handrad lenkbaren Fahrgestell
DE1116066B (de) Schlepper als Zuggeraet fuer ein mit einer Vorder- und einer Hinterachse ausgeruestetes Geraet
DE730827C (de) Raederabstuetzung fuer gelaendegaengige Fahrzeuge
DE835261C (de) Zweiachsiger Motorschlepper mit Anhaengevorrichtung
AT208229B (de) Traktor mit einer über die Getriebekupplung mit dem Antriebsmotor gekuppelten Zapfwelle
AT211601B (de) Gebläsegerät zum Verteilen von Pflanzenschutzmitteln
AT200374B (de) Dreipunktaufhängung für Anbaugeräte, insbesondere an landwirtschaftlichen Traktoren, Geräteträgern und sonstigen Fahrzeugen
DE1457776C (de) Zentrifugalstreuer zum Verteilen von Düngemitteln
DE202004010228U1 (de) Landwirtschaftliches Trägerfahrzeug
AT227990B (de) Vorrichtung Anschließen landwirtschaftlicher Geräte an die Frontladerschwinge von Traktoren
AT217748B (de) Kupplungsvorrichtung für Zugfahrzeuge