DEP0039684DA - Einlaß-Baskülverschluß für Fensterflügel aus Blechprofil - Google Patents

Einlaß-Baskülverschluß für Fensterflügel aus Blechprofil

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DEP0039684DA
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lock
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Original Assignee
Kaldenberg & Ferger, Heiligenhaus, Rheinland
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Description

Anmelderin ; Firma Kaldenberg & Ferger, HeiIigenhaus/Rhein!.
Sinlass-BasküleverschrS^ee» für Fensterflügel
aus Blechprofil
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einlass-Basküleverschluss für Fensterflügel aus Blechprofil mit gegeneinander verschiebbaren, unter Zwischenschaltung von We ehs eine be In 4-ü einer
Wechselscheibe angelenkten Verschlußstangen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, in einem aus Blech
U-förmig profilierten Flügelrahmen einen BasküleVerschluß
derart einzuordnen, dass unter Wahrung seiner Stabilität der
eine Schenkel des U-Profils als schmale Anschlagleiste von
niedrigster Höhe ausgebildet ist.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, dass die Verschlußstangen in einer Nut des Mittelsteges des U-förmig profilierten Flügelrahmens einliegen und die in die Verschlußstangeη eingreifenden Lenkerzapfen den auf dem Mittelsteg des Flügelrahmens aufliegenden, die Weehselhebel
und WeehseIscheibe tragenden Gehäuseboden in einem Längsschlitz durchdringen, wobei die Wechselscheibe als Zahnrad ausgebildet ist,in welches ein im rechten Winkel zu diesem gelagertes, vom Oliven-Drehdorn getragenes und in einer Ausnehmung des auf dem verbreiterten Anschlagschenkel des Flügelrahmens befestigten
Olivenflansches eingebettetes Triebrad eingreift.
Bei dieser Anordnung des Verschlusses und Antriebes wird durch aie außerhalb des Verschlußgehäuses in einer Mut des U-Profils eingebetteten Verschlußstangen nicht nur eine erhöhte Stabilität des U-Profils erreicht, sondern durch diese gleichzeitig eine Falz für die Fensterscheiben gebildet, sowie die Verwendung von Verbundfenstern ermöglicht.
Durch die im rechten Winkel zur Wechselscheibe angeordneten
Olive und durch die in deren Lagerflansch erfolgte Einbettung des Triebrades wird weiterhin der wesentliche Vorteil erreicht, dass der Anschlagschenkel des U-Rahmens äußerst schmal und von niedriger Höhe sein kann.
Zur Stabilisierung der äußeren Längskante des Anschlagschenkels ist diese erfindungsgemäß doppelt gefalzt und in diesem Falz ein Streifen elastischer Werkstoff, Gummi oder dergl.eingeklemmt, welcher einen luftdichten Abschluß des Flügels gewährleistet. Der freiliegende Anschlagschenktkl des Flügelrahmens bietet ferner den Vorteil, den Olivenflansch von der Innenseite her zu befestigen, sodass die Befestigungsschrauben^Yon außen <Jf?e de τ} zugänglich noch sichtbar sind.
Das Eingerichte des Verschlusses ist gemäß der Srfindung mittels einer kappenförmigen Decke derart abgedeckt, dass diese einerseits mit dem im-Gehäuse bode η und Decke befestigten Wechselscheiben-Lagerzapfen und andererseits mittels am Deckenumschweif vorgesehener, in Ausklinkungen des Geäusebodens eingreifender Zapfen mit dem Verschlußboden verbunden ist. Die Dtcke ist ferner in der leise ausgebildet, dass sowohl die Wechselscheibe als auch die Wechselhebel von der Decke gegen ihre Ebene gehalten werden. G-emäß der Erfindung wird der Verschluß in dem U-fiahmen in 'der Weise befestigt, aase die Z-färmig gewinkelten Jänden des Gehäusebodens auf am Mittelsteg des Flügelrahmens befestigten Gewindehülsen derart aufliegen,„ dass der Verschluß mittels Schrauben mit äem Flügelrahmen eine lösbare Verbindung erhält. Der .Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u.zw. zeigen :
Fig.1 eine Ansicht auf den auf dem Mittelsteg des U-Rahmens angeordneten Verschluß mit abgenommener Decke in der Offenlage,
Fig.2 eins gleiche Ansicht auf das üingerichte in der Schließlage,
Fig.3 einen um 9o° verdrehten Längschnitt nach der Fig.2 Fig.4 einen Querschnitt nach Linie A - B in Fig. 1 Fig.5 einen Querschnitt nach Linie G - D in Fig. 2
t'i-C
o■41s AusführungsbeispieV^ein an einem rechtsauf gehende η Fensterflügel angebrachter Verschluß zu G-runde gelegt.
Der Fensterflügelrahmen 1 weist das in Fig.4 und 5 dargestellte fuersehnit-öprofil auf. Der Hittelsteg des U-Profils ist als Hut ausgeprägt, in welcher die durch das Serscnluß - Eingerichte gegeneinander verscniebbaren Verschlußstangen 2 eingebettet sind und welche in auf dem Mittelsteg des U-Profils angeschweißten Schlaufen 3 Führung erhalten. Durch die Hut im Mittelsteg wird gleichzeitig eine Anlageleiste für die Fensterscheibe 4 gebildet.
Zwischen zwei Pührungsschlaufeη 3 ist der auf dem Mittelsteg des Rahmens aufliegende Verschlußboden 5 angeordnet und mit dem Flügelrahmen derart lösbar verounden, daß die Z-förmig gewinkelten Enden des Bodens 5 auf ei«®' U-Rahmen angeschweißten Gewindehülsen 6 aufliegen und mittels der Schrauben 7 befestigt ■werden. Auf dem.Verschlußboden 5 ruhen die beiden S-förmig ausgebildeten Wechselhebel, welche mit ihren Zapfen 9 den Gehämseboden 5 in einem Längsschlitz 1o durchdringen und in die unter dem Boden 5 geführten Verschlußstangen 2 eingreifen. Durch die Länge der Schlitze 1o wird der Verschiebgweg, d.h. der Hub der Verschlußstangen begrenzt. Am anderen Ende weisen die f/echselhebel entgegengerichtete Zapfen 11 auf, welche in eine auf den \<'eehse !nebeln 8 ruhende, sich um den ortsfesten Lagerzapfen 12 drehende WechseIscheibe 13 eingreifen. Die ^echselhebel und Wechselscheibe sind durcn eine kappenförmige Decke 14 abgedeckt, welche einerseits an dem im Gehäuseboden 5 befestigten Lagerzapfen 12 und andererseits durch Eingreifen von an dem Umschweif der Decke vorgesehenen Zapfen 15 in Randaus ti inkung en des isodens 5 mit diesem verbunden wird. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die Decke 14 derart ausgebildet,dass diese sowohl auf der Wechselscheibe, als auch auf den Wechselhebeln aufliegt, wodurch für diese Teile eine gute Führung geschaffen ist.
Diese Wechselscheibe ist als Zahnrad ausgebildet, in welches ein gleichartig gezahntes, im rechten flinke 1 zum ¥/echselrad gelagertes Kegelrad 1$ eingreift. Das auf einem Vierkantdorn 17 befestigte Kegelrad 16 ist mit seinem Dorn in der Olive 18 befestigt, welche in einem auf dem verbreiterten, als Anschlagleiste dienenden Schenkel des U-Rahmens 1 angeordneten Olivenflansch 19 lagert. Wie insbesondere aus den Pig. 1 und 4 ersichtlich, lagert das Kegelrad 16 in einer Aussparung des Flansches |9, sodass das Wechselrad durch einen Schlitz im Rahmen 1 in dieses eingreift. Durch diese Ausbildung bleibt die Anschlagleiste von geringer Höhe. Da die Anschlagleiste freiliegt, kann der Olivenflansch 19 mittels der Schrauben 2o von innen her befestigt werden, sodass diese weder γόη außen zugängig noch sichtbar sind. Zur StaDilisierung des Anschlagschenkels ist dessen Längs&SSjSs doppelt gefalzt und in diesem Falz ein Dichtungsstreifen 21 eingeklemmt. Nach dem Einbau des Verschlusses werden die beiden Seitenschenkel des U-Rahmens durch einen beide
Schenkel verbindenden Blechstreifen 22 überdeckt, wodurch ein Hohlrahmen geschaffen wird und sich die Stabilität desselben wesentlich erhöht. Die Wirkung des Verschlusses ist eindeutig aus der Zeichnung ersichtlich. Durch Linksdrehung der Olive um 18o wird ein Einschluß und bei einer Sechtsdrehung ein Ausschluß der Verschlußstangen erreicht. Der in der Zeichnung dargestellte BasküleVerschluß ist ein Ausführungsbeispiel, worauf die Erfindung nicht beschränkt ist, vielmehr sind im !lähmen der Erfindung auch Abweichungen und andere Ausführungen möglich. So z.B. können als Übertragungsmittel anstatt Kegelräder, gegebenenfalls auch Stirnräder verwendet werden. Außerdem kann die Decke auch in einer gestreckten Ebene mit Umschweif gepreßt und in dieser im Be- ±elch der ?/echselhebel muldenförmige Vertiefungen eingedrückt werden.

Claims (8)

Patentansprüche
1.) Einlass-Basküleverschluß für Fensterflügel aus Blechprofil mit gegeneinander verschiebbaren, unter Zwischenschaltung von Wechselhebeln an einer 1WeChSeIscheibe angelenkten Verschlußstangen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlußstangen (2) in einer Wut des Mittelsteges des U-förmig profilierten Flügelrahmens (1) einliegen und die in die Verschluß stangen eingreifenden Lenkerzapfen (9) der auf dem Mittelsteg des Flügelrahmens aufliegenden, die Wechselhebel (8) und Wechselscheibe (13) tragenden Gehäuseboden (5) in einem längsschlitz (io) durchdringen.
2.) Einlass-Basküleverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kappenförmig ausgebildete Verschlußdecke (14) einerseits mit dem im G-ehäuseboden (5) und in der Dekke befestigten Wechselscheiben-Lagerzapfen (12) und andererseits mittels am Deckenumschweiig vorgesehener, in Ausklinkungen des Gehäusebodens (5) eingreifender Zapfen (\) mit dem Verschlußboden (5) verbunden ist.
3, )Einlass-Basküleversehluß nach Anspruch 2, d*adurch gekennzeichnet, dass die Decke (I4) derart ausgebildet ist, dass sowohl die Wechselscheibe (13)> als auch d«tf. Wechselhebel (8) von der Deßke gegen ihre Ebene gehalten werden.
4„) Einlass-Basküleverschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Z-förmig gewinkelten Enden des Gehäusebodens (5) auf de» Mittelsteg des Flügelrahmens (1) befestigten Gewindehülsen (6) derart aufliegen, dass der Verschluß mittels Schrauben (75 mit dem Flügelrahmen (1) lösbar verbunden ist.
5.) Einlass-Basküleverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselscheibe (13) als Zahnrad ausgebildet ist, in welches ein im rechten Winkel zu diesem gelagertess, vom Gliven-Drehdorn (17) getragenes !Triebrad (16) eingreift.
6.) Sinlass-Basküleverschluß nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass das Triebrad (16) in einer Ausnehmung des auf dem verbreiterten AnschlagschenkeIe des Flügelrahmens (1)
befestigten Olivenlagerflansches (19) eingebettet liegt.
7.) Einlass-BasküleVerschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Olivenlagerflansch (19) von der Innenseite des Anschlagschenkels her befestigt wLsdüt·
8.) Einlass-Basküleverschluß nach den Ansprüchen 1, 6 und 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkante des Rahmen-Anschlagschenkels (1) doppelt gefalzt und in diesem IaIz ein Werkstoff (21) aus elastischem Material eingeklemmt ist.

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