DE929233C - Feststellungsvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern mit in Rasten eingreifenden Haltezapfen - Google Patents
Feststellungsvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern mit in Rasten eingreifenden HaltezapfenInfo
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- DE929233C DE929233C DESCH8899A DESC008899A DE929233C DE 929233 C DE929233 C DE 929233C DE SCH8899 A DESCH8899 A DE SCH8899A DE SC008899 A DESC008899 A DE SC008899A DE 929233 C DE929233 C DE 929233C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
- E05C17/38—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a curved rail rigid with the frame for engagement with means on the wing, or vice versa
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
- Feststellungsvorrichtung für um eine waagerechte Achse schwenkbare Flügel von Fenstern mit in Rasten eingreifenden Haltetapfren Bei Fenstern für betriebliche Räume, für Stallungen und Lagerräume ist man bestrebt, Eisenteile und insbesondere Lagerungen oder Gelenke aus Eisenteilen wegen der Gefahr des Einrostens nach Möglichkeit zu vermeiden. Aus diesem Grunde verwendet man für solche Zwecke vorzugsweise Betonfenster, :die sich -durch Unempfindlichkeit gegen Witterungseinflüsse und chemisch aggressive Dünste auszeichnen. Diese Betonfenster sind weist als Klappfenster ausgebildet, deren um eine waagerechte Achse schwenkbare Flügel sich in verschiedenen Winkellagen feststellen lassen. Auch die Feststellvorrichtung hat man aus Beton hergestellt, indem die Glasscheiben vorn verschiebbaren Betonkeilen gehalten werden, die mit angeformten Zapfen in Rastennuten der Seitenteile des ebenfalls aus Beton bestehenden Fensterrahmens eing reifen. Durch die Reibung der Betonzapfen in der Betonnut ergibt sich jedoch ein sehr starker Abrieb, so daß die Betonkeile öfters erneuert werden müssen und durch den Verschleiß der Verschlußraste das ordnungsgemäße Schließen beeinträchtigt wird.
- Es ist ferner bekannt, zur Einstellung des Fensters eine eiserne, an den Schenkeln der Fensterflügel schiebbar gehaltene Griffstange vorzusehen, die mit ihren zapfenförmigen Enden in die Rasten der Betonnut eingreift. Beim: Gelbrauch dieser Fenster ,hat sich ergeben, daß insbesondere die Betonrasten durch .den Eingriff der eisernen Haltezapfen einem unerwünscht starken Verschleiß unterworfen sind, so daß auch hier das Fenster nach längerer Benutzungsdauer nicht mehr gut schließt.
- Um diesem Mangel abzuhelfen, sind gemäß der Erfindung die Haltezapfen der Feststellvorrichtung elastisch nachgiebig ausgebildet. Vorteilhaft wird der mit .den Betonrasten in Berührung kommende Teil der Haltezapfen aus Gummi oder einem sonstigen weniger harten Werkstoff als Beto* fier.-gestellt. Dadurch wird nicht nur der Verschleiß der Betonrasten herabgesetzt, es werden auch die beim Einfall der Zapfen in die Rasten auftretenden Stöße gedämpft, und es wird dadurch .dei. Gefahr eines Zubruchgehens, besonders bei unvorsichtiger Bedienung, begegnet. Weiter besteht der Vorzug, daiß die Bedienung des Fensters mit weniger Geräusch verbunden ist. .
- Die Erfindung sei an einem veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine schaubildliche Darstellung: eines Fensters nach der Erfindung, Abib. a eine Teilansicht der Feststellvorrichtung im Schnitt nach der Linie A-A in Abb. 3 und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B in Abb. 2.
- Die Zeichnungen zeigen ein Klappfenster mit zwei um waagerechte Achsen schwenkbaren Fensterflügeln i, 2. Der feststehende Rahmen, des: Fensters besteht aus zwei Betonseitenteilen 3, 4, der Sohlbank 5, dem Obersturz 6 und einem Mittelsturz 7. Die Fensterflügel i und 2, werden durch Drahtglasscheiben gebildet, die in U-förmigen Betonschenkeln 8 mit Gummieinlage 9 gehalten sind und .deren zylindrisch geformte untere Enden in entsprechenden Aussparungen oder Lagern des Betonrahmens schwenkbar gehalten sind.
- Zurr. Öffnen und Schließen des Fensters ist eine Griffstange io aus Eisen vorgesehen, die sich über die ganze Breite des Flügels erstreckt und deren Enden in je eine Nut i i mit Rasten 12 der Betonseitenwände 3, 4 eingreifen. Die Griffstange io ist, z. B. durch Schweißen, fest mit U-förmnigen_ Gleitstücken 13 verbunden, die die Schenkel 8 des Flügels umgreifen, so daß die Griffstange io an den Schenkeln schiebbar gehalten ist. Durch Ausheben der Stange io @bzw. ihrer in .die Nuten i i eingreifenden Enden aus den Rasten r2 kann der Fensterflügel geschwenkt und. in die gewünschte neue Raststellung ;gebracht werden.
- Auf die Enden der Griffstange io sind nach der Erfindung Ringe 14 aus Vollgummi aufgesetzt, so daß die Betonrasten mit der Eisenstange nicht in Berührung kommen.
- Die Erfindung ist nicht auf- das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und auch andere Ausführungen möglich; insbesondere können die Zapfen der Schließvorrichtung statt aus Gummi auch aus einem anderen elastisch nachgiebigen Werkstoff, z. B. aus Kunst!harzstoff @hergestellt sein. Weiterhin läßt sich die Reibung der Zapfen auf der Rastbahn dadurch verringern, daß .die Zapfen als Ro41en ausgebildet sind. Die durch die Zapfen der Feststellvorrichtung auf die Betonrasten kommenden Stöße könnten auch .dadurch gedämpft werden, :daß die Zapfen oder die ganze Griffstange an der Fensterklappe federnd nachgiebig befestigt ist. So. könnten die Zapfen aus stärker elastischem Gummi bestehen, der eine Metallhülse zum Schutz gegen Abrieb trägt.
- Schließlich kann die Erfindung sinngemäß auch auf Fenster anderer Bauart Anwendung finden; insbesondere auf Fenster, .deren Feststellvorrichtung an den Fensterflügeln nicht schiebbar, sondern gelenkig angebracht ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Feststellvorrichtung für um eine waagerechte Achse schwenkbare Flügel von Fenstern mit in Rasten eingreifenden Haltezapfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezapfen (z4) elastisch nachgiebig ausgebildet sind.
- 2: Feststeller nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß .der mit den Rasten (i2) in Berührung kommende Teil der Haltezapfen (i4) aus Gummi oder einem sonstigen weniger harten Werkstoff als Beton besteht.
- 3. Feststeller nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, .daß die Haltezapfen (i4) mit Rollen aus Gummi od. dgl.. elastisch nachgiebigem Werkstoff versehen sind. q.. Feststeller nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer an sich bekannten, über die ganze Breite des Fensters sich erstreckenden, vorzugsweise mit U-Stücken (i3) die Klappfensterschenkel (8) umgreifenden und an ihnen schiebbaren Griffstange (io) die Enden der Griffstange (io) als elastisch nachgiebige Zapfen (i4) ausgebildet sind und,in Rastennuten (i2) der Betonrahmenseitenteile (3, 4) eingreifen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr, 823 788, 685 1i8.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH8899A DE929233C (de) | 1952-02-27 | 1952-02-27 | Feststellungsvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern mit in Rasten eingreifenden Haltezapfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH8899A DE929233C (de) | 1952-02-27 | 1952-02-27 | Feststellungsvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern mit in Rasten eingreifenden Haltezapfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE929233C true DE929233C (de) | 1955-06-23 |
Family
ID=7425926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH8899A Expired DE929233C (de) | 1952-02-27 | 1952-02-27 | Feststellungsvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern mit in Rasten eingreifenden Haltezapfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE929233C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094150B (de) * | 1956-12-31 | 1960-12-01 | Louis Schierholz | Ausstell- und Verschlussvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse kippbare Fluegel von Fenstern, insbesondere fuer Betonfenster |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE685118C (de) * | 1937-11-26 | 1939-12-12 | Werner Arning | Feststellvorrichtung fuer Betonfenster |
| DE823788C (de) * | 1949-09-24 | 1951-12-06 | Georg Muck | Stallfenster |
-
1952
- 1952-02-27 DE DESCH8899A patent/DE929233C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE685118C (de) * | 1937-11-26 | 1939-12-12 | Werner Arning | Feststellvorrichtung fuer Betonfenster |
| DE823788C (de) * | 1949-09-24 | 1951-12-06 | Georg Muck | Stallfenster |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094150B (de) * | 1956-12-31 | 1960-12-01 | Louis Schierholz | Ausstell- und Verschlussvorrichtung fuer um eine waagerechte Achse kippbare Fluegel von Fenstern, insbesondere fuer Betonfenster |
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