DEP0039482DA - Bandbremse für Vor- und Rückwärtsdrehung - Google Patents
Bandbremse für Vor- und RückwärtsdrehungInfo
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Description
Die beste Bremswirkung bei geringstem Bedienungskraftaufwand erreichen die bisher üblichen Bandbremsen in solchen Fällen bei denen nur nach einer Drehrichtung gebremst werden muss. Der Aufbau derartiger Bandbremsen ist so, dass das in Drehrichtung der Bremstrommel auflaufende Bandende am feststehenden Gehäuse angelenkt ist, während das ablaufende Bandende beim Bremsvorgang im Drehsinn der Bremstrommel angezogen wird und zwar unmittelbar oder über ein Gestänge vom Handbremshebel oder durch eine andere Hilfskraft. Die Reibungskraft zwischen Trommel und Bremsband erzeugt eine Verstärkerwirkung in dem Sinne, dass das Bremsband stärker angezogen wird und dadurch wieder die Reibungskraft zwischen Trommel und Bremsband vergrössert wird. Das auflaufende Bremsband wird, wie bekannt, immer stärker angezogen. Die Differenz der beiden Bremsbandkräfte ist die freie Umfangskraft an der Bremstrommel und ergibt mit dem Radius der Trommel das abzubremsende Lastmoment. Wird bei einer derartigen Bremse die Drehrichtung der Bremstrommel geändert, so erhält das am Bremsgestänge angelenkte Bandende die grössere Kraft. Diese wesentlich grössere Bandzugkraft - gleiche Bremswirkung vorausgesetzt - müsste zur Betätigung der Bremse aufgebracht werden.
Um bei gleich grosser Bedienungskraft, gemessen am Bremsband, diese unterschiedliche Bremswirkung für die beiden Drehrichtungen zu vermeiden, hat man Bandbremsen gebaut, deren beide Bremsbandenden am Betätigungsgestänge angelenkt sind, teilweise so, dass beide Bandenden bei der Betätigung der Bremse angezogen werden. Diese Arten von Bandbremsen wirken in beiden Drehrichtungen gleichartig. Jedoch muss die Bedienungskraft am Bremsband fast um (e(exp)(My Alpha) + 1) mal grösser sein, als bei einer nach einer Drehrichtung wirkenden Bandbremse.
Die vorliegende Erfindung zeigt nun eine Bandbremse für beide Drehrichtungen der Trommel, wobei je nach Drehrichtung das eine oder andere Bremsbandende - und zwar immer das auflaufende - sich fest am Gehäuse abstützt. Das andere Bremsbandende, demnach das ablaufende bewegt sich im Wirkungssinne der Bedienungskraft.
Dies ist der wesentlichste Punkt der vorliegenden Erfindung; denn die Bedienungskraft, gemessen am Bremsband, ist fast (e(exp)(My Alpha) + 1) mal kleiner als bei den bisher bekannten Bandbremsen für zwei Drehrichtungen.
Abb. 1 zeigt eine Ausführungsform der neuen Bauart. Die beiden Bandenden 1 und 2 sind mit einem gemeinsamen Doppelhebel 3 durch je einen Bolzen 4 und 5 verbunden. Gleichzeitig stützen sich diese Bolzen 4 und 5 an einem Halteblech 6 ab, das einen Befestigungspunkt beispielsweise am Getriebegehäuse hat.
Die Bolzen 4 und 5 können in Pfeilrichtung a und b aus dem in diesen Pfeilrichtungen geöffneten Halteblech 6 ausschwenken. Wird der Krafthebel 7 in Pfeilrichtung c angezogen, so wird erreicht, dass der Doppelhebel 3 über die Lasche 8, mit der er durch den Bolzen 9 verbunden ist, die Bremsbandenden festzieht. Je nach Drehrichtung der Bremstrommel 10 ist die Spannkraft im Bremsbandende 1 oder 2 stärker, so dass der Bolzen 4 oder 5 ein fester Drehpunkt des Doppelhebels 3 wird.
In Abb. 2 ist ein Schnitt A A dargestellt. Der Doppelhebel 3 besteht in der gezeigten Ausführung aus 2 Laschen, zwischen denen die Bremsbandenden 1 und 2 angeordnet sind.
Abb. 3 zeigt eine Ausführungsart bei der der Doppelhebel 3 über eine Rolle 11 von einem Nocken 12 nach Abb. 4, von der Bremswelle 13 betätigt wird.
In Abb. 4 ist ein Schnitt B B dargestellt. Der Doppelhebel 3 besteht wie in der vorhergehenden Ausführung aus 2 Laschen. Dazwischen ist die Rolle 11 angeordnet. Das feste Halteblech 6 ist mit der Lagerung 14 der Bremswelle 13 verbunden.
Claims (2)
1) Bandbremse für Vor- und Rückwärtsdrehrichtung und Kraftverstärkerwirkung nach diesen beiden Drehrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bremsbandenden an einem gemeinsamen Doppelhebel angelenkt sind, dessen Angriffspunkt für die Betätigung zwischen den beiden Anlenkpunkten der Bremsbandenden liegt, und dass der gemeinsame Doppelhebel so angeordnet ist, dass das in Drehrichtung auflaufende Bremsbandende sich an einem Gehäusefestpunkt in der Nähe des Bremsbandanlenkpunktes abstützt, während das andere in bezug auf die Bremstrommeldrehrichtung ablaufende Bremsbandende im Festspannsinne bewegt wird.
2) Bandbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Bremstrommel und dem Doppelhebel, an dem die beiden Bremsbandenden befestigt sind, eine Welle angeordnet ist, die mit einem Nocken den Doppelhebel betätigt.
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