DEP0039367DA - Vorrichtung zum Abscheren des Schweißwulstes von aus C-förmigen Gliedhälften elektrisch stumpfgeschweißten Kettengliedern - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheren des Schweißwulstes von aus C-förmigen Gliedhälften elektrisch stumpfgeschweißten Kettengliedern

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Publication number
DEP0039367DA
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DE
Germany
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Widera
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kettenwerke Schlieper GmbH
Original Assignee
Kettenwerke Schlieper GmbH
Publication date

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Description

Abschrift« 24. März 1949
Ketterwerke flchlieper G«m»"b.H·, Grüne Ki3S8IsPr lohn,
ι ^ ttekindstr ■> 6
Vorrichtung zum Abscheren des Schweisswulstes von aus C-förmigen Gliedhälften elektrisch stuinpfgaschweissten Kettengliedern.
Die äirfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheren des SchweüB-wulstes von Kettengliedern, die aus zwei C-förmigen Gliedhälften durch elektrische Stumpfschweissung gebildet sind* Sie geht aus von einer "bekannten Vorrichtung, die für die Bntgratuns· ©Ines nur in einem Schenkel geschweissten Kettengliedes entwickelt ist und bei der das Abscheren des Schweißwulstes mittels einer aufip zwei Teilen bestehenden, im geschlossenen 2ustand mit ihrer Schneidkante den geschweissten Gliedschenkel ringförmig umfassenden HTatriza bewerkstelligt wird« Bei dieser Vorrichtung wird die Fatrize durch die halbkreisförmig ausgesparten Backen einer Sänge gebildet, die zum Abscheren des Schweisswulates gegenüber dem in besonderen, Klemmbacken feststehenden Kettenglied in Schenkellängsrichtung vorgetrieben wird.
Abweichend von dieser bekannten Voriichtung, ist gemäss dem Vorschlag
Ig,
der Erfindung d®#r Matrize während des Abschervorganges ortsfest und das kettenglied wird durch die Schneidöffnung der Latrize bewegt ι insbesondere erfolgt der Antrieb des Kettengliedes mittels eines Antriebs? elementes? das sich gegen den gebogenen Gliedteil legt, sodass das Kettenglied durch die latrize getrieben wird* Zur Führung des Kettengliedes, das .i» in der Matrize selbst nur wenig Führung durch die Schneidkanten haben kann, wird das Antriebselem^nt mit einer rinnenförmigen Ausnehmung versehen, die den aus der Matrize herausragenden Teil des Gliedes soweit als möglich mindestens im gebogenen Gliedteil, wie ein rinnenförmiges Gesenk umfasst. Die Wanduns· der rinnenformigen Ausnehmung divergieren in ihren nahe der Aussenfläche liegenden Teilen.
Sollten Kettenglieder bj arbeitet werden, die nach einarn bekannten Verfahren der· Kettenherstellung als Zwischenglieder ^wisch^n bereits fertig bearbeitete Glieder eingesetzt worden?, so werden n«ch der iär-
findune zum Durchgriff des -vor der Matrize liegenden bereits bearbeiteten Kettengliedes, welches auf der Matrizenplatte senkrecht zu dem bearbeitenden Kettenglied lieft„ die Seitenwanduns der rinnenförmigen Ausnehmungen im A.ntriebselement teilweise weggeafbeitet, sodass sich das Antriebselement teils mit einer rinnenförmigen Ausnehmung? teils mit einem finger artigen Fortsatz dieser Rinne auf den gebogenen Teil des zu bearbeitenden Kettengliedes legt.
Da? ^ntriebselement wird zweckmässig als Bär eines "^aIl- oder Schwanzhammers ausgebildet, sodass das Kettenglied plötzlich durch die Matrize getrieben wird, im Gegensatz zu anderen Abschervorrichtungen, bei denen das Abscheren mittels durch Spindelpressen o^dergl* langsam bewegte Agratmesser erfolgt.
Die Matrize wird femäss der Erfindung aus zwei in der gleichen? zum Kettenglied senkrechten Ebene liegenden plattenförmigen Teilen gebildet, deren in Arbeitsstellung voreinander stoßende Sti-rnkanten mit halbkreisförmigen Ausnehmungen versehen sind, deren Ränder im geschlossenen Zustande die ringtörmig-en Schneidkanten der Matrize bilden. Der eine Fatrizenteil ist ortsfest angeordnet? der andere Fatrizenteil dagegen beweglich, sodass die beiden Matrizente^le voneinander entfernt werden können zur -Einführung des Gliedes in die Matrize *
Da bei den Kettengliedern der Schenkelabstand nicht immer genau eingehalten werden kann, ist es zweckmässig? für ,jeden Gliedschenkel eine" getrennte zweiteilige Matrize vorzusehen und die Teile dieser Binze!matrizen derart schwenkbar in ,Grundplatten zu lagern, dass Abstandsdifferenzen der Gliedschenkel" ausgeglichen werden.
Yon besonderer Dichtigkeit ist es, die beiden Hälften der Fatrize bezw«, der Einseimatrize in geschlossener Stellung fest gegeneinander zu halten, zu welchem Zweck die Erfindung vorschlägt, zwischen den beweglichen Teil der Matrize und einem mit dem ortsfesten Anechlag" der Matrize unmittelbar verbundenen Anschlag ein keilartig verspannendes Sperrstack einzuschieben welches zum Öffnen der Matrize ausrückbar ausgebildet ist.
Zur Sr läute Tuns1 des Erfindungsgedanken ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Äbschervorrichtung in den Abbildungen 1 bis 6 dargestellt. Die Abbildungen zeigen im einzelnem
Abb. 1 einen Vertikalschnitt durch die AbschervorrichtunÄ, Abb„ 2 eine Draufsicht auf die Fatrize«
Äbbe 3-5 eine besondere Ausbildung des antriebselementes im Vertikalschnitt und in je einer Ansicht*von unten bezw· von oben.
Abb* 6 eine besondere Ausbildung der Matrize in Draufa(6|j/nt.
Mit 1 ist der Rahmen der Vorrichtung bezeichnet» Die Vorrichtung wird zweckmässig unmittelbar auf d«=>r TTettenscbweissmaschine angeordnet, um das seschweisste Glied sofort nach der Schweissung abscheren zu können, da das Abscheren in noch warmen Zustande geringere Absciierkraf te erfordert, und die Scherwerkzeuge geringer beansprucht«, Der Rahmen 1 der Vorrichtung wird dahex in den meisten "Fällen zugleich der Maschinenrahmen der Sehweißmaschine sein·
Mit 2 ist das zu bearbeitende Kettenglied bezeichnet, dessen den Gliedschenkel ringförmig umgebender Schweißwulst 5 abgeschert werden soll«
Die Matrize besteht aus zwei plattenförmis Teilen 4 und 5, deren voreinander liegende Stirnränder je zwei halbkreisförmige Ausnehmungen 6 bezw» 7 besitzen. Der Rand dieser Ausnahmungen ist äer Schneidrand der Matrize«. Im geschlossenen Zustande der Matrize j wie er in der Abbildung 1 und 2 dargestellt ist, bilden die halbkreisförmigen Schneidränder ringförmige Schneidwerkzeuge, die sich um die abzuscherenden Schenkel des Kettengliedes herumlegen» Dae Kettenglied 2 sitzt vor dem Abscheren mit seinem Schweisswulst 3 auf der Matrize auf* Durch das Antriebselement 8 wird in der Pfeilrichtung ein Druck auf den oberen gebogenen Teil des Gliedes ausgeübt, wodurch das Glied durch die Schneidöffnungen der Eatrize hindurchgetrieben wird,
Zum Einsetzen des Kettengliedes muss die Matrize se öffnet Tie
die Zu diesem Zweck ist der eine Matrizenteil - Matrizenplatte 5 abklappbar gegenüber der anderen Katrizenhälfte 4 gelagert. Die Platte 5 ist durch Schrauben 9 auf dem hebelartigen Halter
10 befestigt« Der hebelartige Falter Io ist mittels eines Bolzens
11 an dem Halter 12 für die andere Matrizenplatte 4 angelenkte Der Falter 12 selbst ist auf dem Maschinenrahmen 1 z.B. durch Schrauben befestigt»
Da bei dem Abscheren recht erhebliche Kräfte auftreten? die die beiden Teile der Patrize auseinanderzutreiben suchen, ist für den abklapt)baren Halter Io eine besondere ausgebildete Sperrvorrichtung vorgesehen» An dem ortsfesten Halter 12 ist ein starker Bügel 1"5 angeschweisst (vgl. Abb.2), der zwischen dem Halter 1o und dem freien Ende 14 des Bügels einen Raum frei lässt, in welchen ein Sperrglied 15 eingeführt werden kann. Dieses Sperrglied 15 ist so ausgebildet«, dass es sich kailartiff zwischen die Anlagefläche 16 am Bügel und die Anlageflache 17 an Halter einpresst. Als besonders zweckmäßige Ausfuhrungsfοrm ist das 3p»rrstück als Hebel ausgebildet, e.ev mit geringem Spiel um den Bolzen 18 eingschwenkt werden kann. Das Hin- und Ausschwenken des Sperrstückes 15 ffeschient z.B. durch Fußantrieb über die am Bolzen 19 angelenkte Stange 2o„
In Abbe 6 ist in einer Draufsicht eine weitere Ausbildung der Matrize dargestellt. Diese Ausbildung hat den Zweck, Verkantungen und Verkleinerungen infolge nicht genau eingehaltenen Abstandes der Gliedschenkel von einander zu verhindern. Die Matrize ist gegenüber der Ausführuncsform nach Abb. 1 und 2 aus zwei Sinzeimatrizen gebildet 9 deren jed« ,ie einen Gliedschenkel umfasst. Die eine Katrize besteht aus den Katrizenhälften 21 und 22s die andere üatrize aus den beiden FsIften 23 und 24. Die MatrizenM'lften 22 und 24 sind in einer gemeinsamen Grundplatte 25 und die T.latrizenhälften 21 und 22 in einer gemeinsamen Grundplatte 26 gelagert und zwar so, dass sie eine geringfügige /Schwenkung in Sichtung der eingetragenen Pfeile ausführen können.
Die Platten 25 und 2f> werden^ dann anstelle der Fatrizenhr;lften
4 and ^ dar Auceführungsform ra ch A.bb.1 in den Halter·" 12 und Io
Da? Antriebsei sm«n+ R ist in Abb» 1 im oUerschnitt zu sehen» Die Landungen der rinneniormisien Ausnehmung 27, die sich halbkreisförmig in dem Block des Antriebselementes 8 hinzieht, sind in den nahe der Aussenflache hin liegenden Teilen 28 divergierend ausgebildet,, sodass sich das Kettenglied sichar und zentral einfuhrt»
In den Abbildungen 3 bis 5 ist eine Sonderausbildung des Antriebselemantes 8 dargestellt» Diese Ausbildung ist vorgesehen., für das Entgraten eines Kettengliedes 2» welch1 s a^ Sc^lusss'lied zwiPQhen 2 bereits fertig bearbeitete Kettenglieder 2Q und 3>o einssschweisst wurde. T)^ zu bearbeitende Kettenglied steht in der Matrize 4-te» Das bereits bearbeitete Kettenglied ί 29 must; in die wagerfchte Sbena ungeklappt werden und ruht auf der Diatrizenplatte 4j?5. ^n dem Antriebselenient 8 si n^ im vorderen Teil die Seitenwandungen 31^32 weggearbeitet, sodass sich der Vorderteil des Antriebselemcntes lediglich mit einem fineerartigen Fortsatz 33 der Rinne 27 über den gebogenen Teil d(=?s Kettengliedes 2 legt. Durch die Abarbeitung der Seitenwandnngen im vorderen Teil und die Ausnehmung nach dsr Linio 34-wird d<=r Abschervoraang aar Zettenglied 2 durch das dazwischen liegende Kettenglied 29 nicht behindert«
Patentansprüche·

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