DEP0039057DA - Schlauchventil für Luftbereifungen - Google Patents
Schlauchventil für LuftbereifungenInfo
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Description
,, „ Abschrift
Anlage Hr.
Nürnberg, den 25.März 1949. Georg Hoffmann, Nürnberg,
Schlauchventil für Luftbereifungen. Beschreibung.
Die Erfindung betrifft ein Schlauchventil für Luftbereifungen, mit welchem eine besonders gute Abdichtung dadurch erreicht ist, dass das schlauchfö'rmige
Dichtungsmittel zweimal gegen eine Kugelige Sitzfläche gepresst wird. Es hält sich dabei äusserlich ganz in der gewohnten Bauform und eignet sich dadurch
für Fahrrad-Bereifungen, ebenso aber auch im Hinblick auf die besonders gute Abdichtung für die Luftbereifung von Motorrädern und Kraftwagen
.
Bei den bisherigen Schlauch-Ventilen mit schlauchförmigen Dichtungsmitteln lässt die Abdichtung zu wünschen übrig, da nur ein sehr elastisches- Schlauch·*
Aeifi dicht genug an dem durchbohrten Ventilkegelschaft amliegt. Bei der erfindungsgemässen
Ausbildung ist zur Beseitigung dieses Nachteiles der Ventilkegelschaft am unteren Ende noch einmal kegelig verstärkt, sodass er zwsäefeest
^4^fflSti^durch stärkeres Ausweitende?^SchlaueηΙβΦββ zur festeren Auflage
zwingt und darüber hinaus nach dem Aufpumpen fe©^*&e4eg-enfee4t-.:-#iJbft!i gegen
einen zweiten Kegelsitz im Ventilkörper «sc'SraubBsr ze—srercteii. In den Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand zweier beispielsweiser
Ausführungen des näheren veranschaulicht, indem die drei Abbildungenl, 2 u.3 je einen Längsschnitt, bezw. Teillängsschnittdurch eines der neuen
Ventile darstellen ; insbesondere zeigfe Abb. 1 ein Fahrradventil im geschlossenen
Zustand, Abb. 2 das gleiche Ventil für das Aufpumpen geöffnet und Abb. 3 gibt einen entsprechenden Schnitt durch e in Ventil, das für
schwerere Bereifungen, mit einer federnden Ventilkegellagerung zur Vornahme von Druckproben versehen, geeignet ist.
Nach Abb.l besitzt der in der üblichen Weise mit einem in den Luftschlauch einkröpfbaren Flansch 1 versehene Ventilkörper erfindungsgemäss zwei gegeneinander
gerichtete !egelsitze 3 und 4» gegen welche der Dichtungsschlauch zweimal zur Anpressung kommt. Der Dichtungsschlauch 5 stecht dabei einerseits
auf dem Ventilnippel 6, andererseits auf der kegeligen Verdickung 7 des Schraubschaftes 8. Mittels der Spannmutter 9 ist der Schraubschaft 8 bezw.
der Kegel 7 hochziehbar in dem Ventilnippel 6 gelagert, sodass er hochgeschraubt
und gegen den unteren Kegelsitz 3 gepresst werden kann. Im Falle des Aufpumpens aber ist die Spannmutter 9 lockergeschraubt, sodass der Kegel des
Schraubschaftes frei nach unten hängt und durch Aufblähen des Dichtungsschlauches die dichtende Auflage an dem Kegel zum Eintritt der Luft in den
Bereifungsschiiauch freigibt, Abb. 2. Die Luftpumpe wird dabei auf dem oberen Rand Io des Ventilnippels aufgesetzt, der an dieser Aussenstelle in der
üblichen Art ein Gewinde zur Befestigung einer Schraubkappe 11 trägt. Diese Schraubkappe ist aber gemäss der Erfindung anderen Endes zu einem kleinen
Steck-Schlüssel 12 ausgebildet, passend für die Betätigung der Mutter 9-Ventilkörper
2 und Ventilnippel 6 werden in der üblichen Weise durch eine Überwurfmutter 13 zusammengehalten.
Beim Aufpumpen wirkt nach jedem Pumpenstoss der Dichtungsschlauch 5 durch sein
elastisches Anliegen gegen den Kegel 7 des Schraubschaftes 8 wie ein Rückschlagventil.
Diese Dichtung wird aber nach vollendetem Aufpumpen durch das Hochschrauben und Anpressen des Kegels 7 S®Sen den Kegelsitz 3 noch zur afeas-
«IäL&s Sicherheit verstärkt.
Bei schwereren Bereifungen für Kraftwagen und Motorräder wird bekanntlich zur Durchprobe eine leicht mögliche Entlastung des Ventils mittels Fingerdruck
verlangt. Auch eine solche Einrichtung ist im Rahmen der Erfindung möglich, wie aus der beispielsweisen Ausführung gemäss Abb. 3 ersichtlich ist. Ueber
dem Schraubschaft 8o zwischen Ventilnippel βο und der Spannmutter 9o wird die
Schraubfeder 14 eingespannt. Wird bei dieser Ausbildung die Mutter 9o zum Aufpumpen
hochgeschraubt, dann kann durch Fingerdruck auf dem Schraubschaft 8o der Kegel 7o nach unten gestossen werden, bis die elastische Anlage des
Claims (3)
1.) Schlauchventil für Luftbereifungen mit einem schlauchförmigen Dichtungsmittel,
dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsschlauch an zwei gegeneinander gerichteten Eegelsitzenyzur dichtenden Anpressung gebracht ist«.
2. ) Schlauchventil für Luftbereifungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Dichtungsschlauch einerseits auf einem einschraubbaren Ventilnieppel (6)
sitzt und mit diesem gegen einen Kegelsitz^im Ventilkörper (2) anpressbar ist, andererseits auf einem verschiebbaren Ventilkegel (7) sitzt und mit diesem
gegen einen zweiten Kegelsitz im Ventilkörper anpressbar ist.
3.) Schlauchventil für Luftbereifungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Ventilkegelschaft ( 80 ) zwischen Ventilnippel ( 80 ) und der Spannmutter ( 90 ) eine Feder ( I4 ) zur stossweisen Entlastung des Ventils
angeordnet ist.
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