DE260545C - - Google Patents

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DE260545C
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valve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/20Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ig 260545 -KLASSE 63 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft ein Luftreifenventil jener bekannten Art, bei denen kugel- oder scheibenförmige Absperrkörper durch den Druck im Luftreifen gegen ihren im Ventilgehäuse befindlichen Sitz gepreßt werden, die aber, wenn die Luft abgeblasen werden soll, durch ein in dem rohrförmigen Ventilgehäuse verschiebbares inneres Rohr von ihrem Sitz abgehoben werden. Bei den bekannten Ventilen
ίο dieser Art entweicht die Luft entweder durch das äußere Rohr (Ventilgehäuse), also durch den ringförmigen Raum zwischen dem äußeren und dem inneren Rohr, oder durch das innere Rohr allein. Es ist nun erwünscht, das Ventil so auszuführen, daß für die abblasende Luft ein möglichst Ungehinderter Durchgang vorhanden ist, damit die Luft sehr schnell entweichen kann und die zur Auswechselung des Schlauches notwendige Zeit nach Möglichkeit verringert wird. Auch können sich enge Durchtrittsöffnungen leichter mit Staub zusetzen. Deshalb ist gemäß der vorliegenden Erfindung das innere Rohr mit dem Raum des äußeren Rohres derart verbunden, daß die Luft sowohl durch den ringförmigen Zwischenraum zwischen beiden Rohren als auch durch die weite unbeengte Öffnung des inneren Rohres entweichen kann. Damit durch diese Öffnungen aber beim Aufpumpen nicht die Luft entweichen kann, sind die beiden Rohre mit Dichtungsflächen versehen, die außerhalb dieser Verbindung liegen und in der Aufpumpst ellung des Ventils den Abfluß der eingepumpten Luft durch diese
Öffnungen verhindern. Die Bewegung des inneren Rohres gegen das äußere erfolgt durch zwei in eine gemeinschaftliche Mutter greifende Gewinde verschiedener Steigung, so daß man zwangläufig das innere Rohr sowohl nach innen drücken kann, um das Ventil abzuheben, als nach außen auf die Dichtungsfläche aufpressen kann.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt:
Fig. ι zeigt im senkrechten Schnitt das Ventil in der Abschlußstellung; Fig. 2 zeigt das Ventil in der Abblasestellung; Fig. 3 ist ein Grundriß der inneren Teile des Ventils; Fig. 4 ist ein Schnitt durch das äußere und innere Rohr bei x* der Fig. 2; Fig. 5 zeigt die etwas abgeänderte zweite Ausführungsform.
Das rohrförmige Ventilgehäuse α besitzt einen Flansch a2, der gegen die Innenfläche des Luftreifens drückt, und ein Außengewinde, das zur Aufnahme der Befestigungsmutter α3 und der nicht dargestellten üblichen Staubkappe dient. Das erweiterte innere Ende des Rohres α ist mit dem ringförmigen Ventilsitz α4 versehen (Fig. 2), auf welchem der zweckmäßig aus einer Gummischeibe bestehende Ventilkörper b aufsitzt. Diese Gummischeibe ist nur wenig größer als der Durchmesser des Ventilsitzes, so daß die den Abschluß bewirkende Druckdifferenz nicht zu groß wird und das Aufpumpen erschwert. Die Ventilscheibe wird von einem Verstärkungsstück δ2
(Fig. ι und 3) übergriffen, dessen umgebogene j Enden b3 in die Ventilkammer ah hineinfassen, um das Ventil zu führen. Eine leichte Blattfeder c, deren Enden c2 gegen eine auf die Außenseite des Flansches aufgeschraubte, mit Löchern d2 versehene Kappe drücken, hält das Ventil auf seinem Sitz.
Der äußere Teil des Ventilrohres α ist verengt und bildet an der Übergangsstelle eine Dichtungsfläche e4. Im Innern des Rohres a ist ein Rohr e konzentrisch angebracht, das an seinem äußeren Ende mit einem Schraubengewinde e2· zur Aufnahme der Ventilkappe bzw. des Pumpenmundstücks versehen ist.
Am inneren Ende ist das Rohr e erweitert, und die Übergangsstelle ist so gestaltet, daß sie sich auf die Fläche e4 des Ventil rohres a aufsetzt und bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung hier einen dichten Abschluß ergibt.
Bei dieser Stellung berührt das innere Ende des Rohres e die Ventilscheibe b nicht. Das Rohr e ist hinter der Dichtungsfläche el mit einer Reihe von Bohrungen ee (Fig. 1) versehen, die den Innenraum des Rohres e mit dem ringförmigen Zwischenraum zwischen den Rohren α und e verbinden. Das innere Rohr e besitzt ferner außen einen quer hindurchgeführten Stift es, der in Schlitze a1 des äußeren Rohres α faßt und eine Drehung der Rohre gegeneinander verhindert. Das äußere Rohr ist ferner mit einem Gewinde α6 versehen, welches entgegengesetzte Steigung hat wie das Gewinde <?2 des Innenrohres e. Eine Kappe f, welche die beiden entgegengesetzten Muttergewinde f2 und f 3 trägt, ist auf die Gewinde e2 und ae aufgeschraubt.
Bei der Stellung der Ventilteile, wie sie in Fig. ι dargestellt ist, wird der Innenraum des Luftreifens durch das Ventil b und den Ventilsitz α4 dicht abgeschlossen. Es kann bei dieser Stellung durch ein auf e"- aufgeschraubtes Pumpenmundstück Luft in den Reifen eingeblasen werden. Die Flächen bei eA liegen gleichfalls dicht aufeinander auf, so daß die Luft nicht durch die öffnungen e6 und den Zwischenraum der Rohre α und e entweichen kann.
Will man Luft aus dem Reifen abblasen, so wird durch Drehung der Kappe f das innere Rohr e im äußeren vorgeschoben und hebt dabei das Ventil b von dem Sitz α4 ab und läßt Luft sowohl durch den ringförmigen Zwischenraum zwischen α und e als auch durch die Öffnungen ee und des innere Rohr e des Ventils entweichen.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Abänderung ist das Rohr bei e3 geschlossen, so daß die Luft beim Aufblasen des Reifens nur durch die öffnungen e6 unter das Ventil b tritt.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Luftreif en ventil mit innerem, den Ventilkörper beim Aufblasen des Reifens von seinem Sitz abhebenden verschiebbaren Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere und innere Rohr mit zusammenwirkenden Dichtungsflächen (e*). versehen ist, die in der Aufpumpstellung des Ventils aufeinander liegen, so daß ein Entweichen der Luft aus dem Reifen durch das äußere Ventilrohr verhindert ist, die aber, wenn der Ventilkörper (b) durch das innere Rohr (e) zwecks Ablassens der Luft angehoben wird, voneinander getrennt werden, so daß die Luft sowohl durch den zwischen äußerem und innerem Rohr befindlichen Raum als auch durch das innere Rohr (e) ins Freie entweichen kann.
2. Luftreifenventil nach Anspruch 1, bei welchem das innere Rohr mit Durchtrittsöffnungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen (e*) des inneren Rohres (e) außerhalb der zum Abschließen des zwischen ihm und dem äußeren Rohr (a) gelegenen Raumes dienenden Dichtungsflächen (el) angeordnet sind, so daß die Luft beim Ablassen aus dem Luftreifen einerseits durch die Öffnungen (e*) und das innere Rohr (e) und andererseits durch den zwischen diesem und dem äußeren Rohr (a) befindlichen Raum ins Freie gelangen kann.
3. Luftreifenventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden gegeneinander verschiebbaren Rohre mit Rechts- und das andere mit Linksgewinde (f2, fs) versehen ist, in welche die entsprechenden Schraubengewinde einer gemeinsamen Mutter (f) eingreifen, so daß das innere Rohr (e) mit Bezug auf das äußere (a) zwangläufig bewegt und in jeder gewünschten Lage festgehalten werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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